Legitimer Thronfolger von Age of Empires 2.

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Legitimer Thronfolger von Age of Empires 2. Seit Kain seinem Bruderherz Abel damals eins auf die Mütze gegeben hat, kloppt sich die Menschheit fröhlich durch die Jahrtausende. Wo früher bloße Fäuste, Steine und Knüppel regierten, kommen heute Überschallflieger und Jagd-U-Boote zum Einsatz. Über alles, was dazwischen liegt, und noch mehr gebieten Sie in Empire Earth. Das Echtzeit-Strategiespiel des Age of Empires-Erfinders Rick Goodman macht Sie zum Schicksalslenker der Völker und Feldherren in 14 Epochen Militär-Historie.
Stellen Sie sich vor, Sie spielen Command & Conquer. Das heißt, Fabriken aus dem Boden stampfen, Truppen produzieren, Gegner überrennen. Stellen Sie sich vor, Sie spielen Civilization. Also forschen und neue Technologien entwickeln. Erinnern Sie sich an Starcraft? Spannende Missionen, die eine epische Story spinnen, und ein gut ausbalancierter Mehrspielermodus. Rufen Sie sich alle diese Klassiker ins Gedächtnis, vereinen Sie die Elemente, und heraus kommt Empire Earth.
Die Technik in Empire Earth ist nicht ganz so ausgereift, wie es das durchdachte Spieldesign hoffen lässt. So sind die Gebäude und die Landschaft zwar sehr detailliert und die Animationen der Polygoneinheiten hervorragend - das verdeutlichen die vielen Zwischensequenzen, die direkt in der Spiel-Engine ablaufen. Irgendwie scheint die Grafik aber insgesamt zu bunt und mischt zu viele Stilrichtungen, um realistisch und wie aus einem Guss zu wirken. Eine schlichte Frechheit ist die Zoomfunktion. Sie können mit der Kamera so nahe an die komplett dreidimensionale Szenerie heranfahren (drehen ist übrigens nicht möglich), dass Sie wortwörtlich das Weiße in den Augen Ihrer Truppen erkennen. Aber wenn Sie so weit wie möglich herauszoomen, haben Sie nie genug im Blickfeld, um ordentlich taktieren zu können. Ständiges Hin- und Herschieben des Kartenausschnitts ist unvermeidlich.

Wertung zu Empire Earth (PC)

Wertung:

9.0 /10

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    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Temisthokles Mitglied
        EE- alles oder gar nichts ?

        Es gibt viel über EE zu sagen aber eins vorweg: Es ist nicht gut wenn ein Spiel versucht alles auf einmal zu sein. Und genau das versucht Empire Earth nämlich:
        Gleichzeitig Starcraft und AOE zu sein.
        Ob das gut wirkt finde ich zeigt sich an EE deutlich.
        Bis zum 1.WK noch SAUGUT, schwächelt es danach total ab:
        Flugzeugstaffeln sind nicht mehr zu steuern, außerdem wird es immer schwerer und komplexer. Im Nano-Zeitalter dann, bringen die Laserschlachten auch nicht den gleichen Flair wie zum Beispiel glänzende Schwerter und Pulverdampf aus Dragonergewehren.

        Aber zu ersteinmal zum Spiel allgemein:
        Der Zoomeffekt (von vielen so angeprangert) ist wohl das was ich am meisten mag ( obwohl mir im Nano auch die Lust auf zoomen vergeht), denn es gibt mir plötzlich das Gefühl dabeizusein: Vom Feldherrnhügel in brodelnde Schlachtenkessel herabzusehen und vor der Schlacht nocheinmal dur die verschiedenen Regimenter virtuell zu gehen. Außerdem entwickelt die Karte dann richtig Charakter: lauschige Plätze und hohe Hügel von denen man herabschauen kann. EINFACH KLASSE !! Was mich beim Zoomen aber auch stört ist die Unveränderbarkeit der Persepektive. Ansonsten ist das Spielsystem (finde ich) sehr gut, obwohl die Basis fast mit AOE identisch ist
        ( selbst das Benutzerinterface sieht dem in AOE sehr ähnlich).
        Ein paar Makken weist allerdings die KI auf:
        Warum muss der Computer immer gleich am Anfang wahnsinnig riesige ( und im übrigen gar nicht von der Baumittelzahl mögliche )
        kommplett Städte auf die Beine stellen , bevor du als Spieler den ersten Stein gelegt hast. Außerdem extrem unlogisch:
        Ein Gegner ist halb zerschlagen, alle seine Kolonien sind vollkommen zerstört und dann kommt noch (natürlich aus Gebieten auf denen der "Nebel des Krieges" liegt) eine Monstrerstreitmacht nach der anderen marschiert und zertrümmert selbst die schlagfähigsten Truppen: Das ist doch zum ....

        Und zweitens zu den Zeitaltern:
        Wie am Anfang schon gesagt, in den ersten Zeitaltern ein richtiger Spaß aber dann... Ich glaubne darüber brauche ich keine Worte mehr zu verlieren

        Insgesamt finde ich EE ganz passabel, doch es gibt schon bessere Spiele im Strategie-Genre.
      • Von Temisthokles Mitglied
        EE- alles oder gar nichts ?

        Es gibt viel über EE zu sagen aber eins vorweg: Es ist nicht gut wenn ein Spiel versucht alles auf einmal zu sein. Und genau das versucht Empire Earth nämlich:
        Gleichzeitig Starcraft und AOE zu sein.
        Ob das gut wirkt finde ich zeigt sich an EE deutlich.
        Bis zum 1.WK noch SAUGUT, schwächelt es danach total ab:
        Flugzeugstaffeln sind nicht mehr zu steuern, außerdem wird es immer schwerer und komplexer. Im Nano-Zeitalter dann, bringen die Laserschlachten auch nicht den gleichen Flair wie zum Beispiel glänzende Schwerter und Pulverdampf aus Dragonergewehren.

        Aber zu ersteinmal zum Spiel allgemein:
        Der Zoomeffekt (von vielen so angeprangert) ist wohl das was ich am meisten mag ( obwohl mir im Nano auch die Lust auf zoomen vergeht), denn es gibt mir plötzlich das Gefühl dabeizusein: Vom Feldherrnhügel in brodelnde Schlachtenkessel herabzusehen und vor der Schlacht nocheinmal dur die verschiedenen Regimenter virtuell zu gehen. Außerdem entwickelt die Karte dann richtig Charakter: lauschige Plätze und hohe Hügel von denen man herabschauen kann. EINFACH KLASSE !! Was mich beim Zoomen aber auch stört ist die Unveränderbarkeit der Persepektive. Ansonsten ist das Spielsystem (finde ich) sehr gut, obwohl die Basis fast mit AOE identisch ist
        ( selbst das Benutzerinterface sieht dem in AOE sehr ähnlich).
        Ein paar Makken weist allerdings die KI auf:
        Warum muss der Computer immer gleich am Anfang wahnsinnig riesige ( und im übrigen gar nicht von der Baumittelzahl mögliche )
        kommplett Städte auf die Beine stellen , bevor du als Spieler den ersten Stein gelegt hast. Außerdem extrem unlogisch:
        Ein Gegner ist halb zerschlagen, alle seine Kolonien sind vollkommen zerstört und dann kommt noch (natürlich aus Gebieten auf denen der "Nebel des Krieges" liegt) eine Monstrerstreitmacht nach der anderen marschiert und zertrümmert selbst die schlagfähigsten Truppen: Das ist doch zum ....

        Und zweitens zu den Zeitaltern:
        Wie am Anfang schon gesagt, in den ersten Zeitaltern ein richtiger Spaß aber dann... Ich glaubne darüber brauche ich keine Worte mehr zu verlieren

        Insgesamt finde ich EE ganz passabel, doch es gibt schon bessere Spiele im Strategie-Genre.
      • Von Monteschlacko Mitglied
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        -
        - ( Artikel: http://www.pcgames.de/ind... )


        87% sind voll OK.Ein grundsolides Spiel mit ein paar Macken die durch Spielspass, Spieltiefe und durch die Vielzahl an Einheiten und Strategiemöglichkeiten aber verschmerzt werden können.An die Steuerung habe ich mich mittlerweile gewöhnt und find sie jetzt eigentlich gar nicht mehr so unpraktisch.
        Ein dickes Lob an Sierra für die tolle Dokumentation,(240 Seiten Handbuch,Geschichtsinfo,Technologiebaum und Schnelltastenkarte).
      • Von SlyNx Spiele-Novize/Novizin
        also jetzt mal hand aufs herz:

        empire earth ist im singleplayer die enttäuschung schlechthin:

        ich hab das spiel jetzt seit etwa einer woche und hab es eigentlich ununterbrochen gezockt.

        1) die im spiel ganz nette 3d-grafik ist in den sog. "zwischensequenzen" ja wohl total daneben, denn erstens sieht man in vielen fällen wie unrealistisch die Größenverhältnisse sind ( so ist Grigor in der russischen Kampagne fast so groß wie der Kreml ) zum anderen fährt die kamera oft viel zu nah ans geschehen und man kann die Polygone zählen

        2) in der deutschen version ist die Sprachausgabe ja wohl der letzte Dreck ( hat einer von euch sich schonmal den roten Baron in der deutschen Kampagne angehört ... so ein schwules Gepiepse )

        3) Wer denkt sich das Missionsdesign bei den Kampagnen aus ? Affen mit Buntstiften auf einem internationalen "Primaten gegen Aids"-Tag ? ( Siehe russische Kampagne: Grigor macht seinen Robo zum Nachfolger, er verkündet dies ganzen 12 Bürgern auf der Strasse vorm Kreml, nicht etwa vom Balkon oder so )

        4) Die größte Enttäuschung war jedoch, dass man keine Multiplayerkarten bauen kann ...

        So viel jedenfalls zum "Spiel des Jahres", das leider nicht mehr geworden ist als ein Age of Empires XXL ( auch was die Schwächen angeht ) ...
      • Von ole2k Mitglied
        also ich finde die bewertung richtig, man kan rein (wer braucht das schon im gefecht) aber nicht rauszoomen. die schiffe / u-boote verkeilen sich, usw. das game ist wirklich genial und wenn das behoben werden würde sollte man nochmal neu bewerten.
      • Von TekkenTec Anwärter/in
        AW: Test - Empire Earth ----BEWERTUNG???

        EE ist doch schon längst draußen, auch in deutsch ! Gibt's z.B. beim ProMarkt für 75.- DM !
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