Aufbau-Strategie - und zwar so alt, dass fast schon Kindheitserinnerungen wach werden
Die Kämpfe werden auch mit den neuen Einheiten nicht übersichtlicher.
Über drei Jahre hat Knights & Merchants auf dem Buckel. Inzwischen ist viel passiert. Spiele wie Siedler 4 oder Cultures haben die Messlatte für Aufbau-Strategiespiele ein ordentliches Stück höher gelegt. Dass Knights & Merchants da schon optisch nicht mehr mithalten kann, dürfte außer Frage stehen - auch wenn die groben Pixelmännchen unfreiwillig amüsant wirken. Wenn aber spielerisch nur eine neue Kampagne sowie drei frische Gebäude und sieben Einheiten (unter anderem Katapult und Knappe) rausspringen, dann sollte man meinen, dass man es hier mit einem Kandidaten für die 30-Mark-Budget-Ecke zu tun hat. Nix da: Satte 50 Mark will Blackstar für die - mit viel gutem Willen als aufpoliert bezeichenbare - Zweitverwertung. Da hört der Spaß dann bei aller Nostalgie auf - wenn Sie zwanzig Mark drauflegen, kriegen Sie nämlich einen der aktuellen Referenztitel und die sehen nicht nur um Welten schöner aus, sondern spielen sich auch zwei Klassen besser.
