Leichensäcke statt Toter, Balken- statt Hakenkreuzen. Unser Spiel des Monats der vergangenen Ausgabe kommt in der deutschen Version erneut auf den Prüfstand.
Eidos hat sich nicht lumpen lassen und für die deutsche Version von Commandos 2 einige bekannte Synchronstimmen engagiert: Der ein oder andere Sprecher, etwa der des Pioniers (alias Ernst Meincke, alias Jean-Luc Picard von der Enterprise) dürfte Ihnen bekannt vorkommen, wenn Sie kein Kino-Totalverweigerer sind. Die Aufnahmen der acht Commandos-Charaktere sind allesamt sehr sauber, wenn auch die Texte manchmal etwas lustlos ins Deutsche übertragen wurden. Etwas lustlos war wohl auch der Grafiker, der die braunen Leichensäcke gepinselt hat, in die sich getroffene Gegner nach ihrem Bildschirmtod verwandeln, statt wie in der englischen Version zur Pixel-Leiche zu werden. Wenn so ein Haufen "Mehlsäcke" übereinander liegt, sieht das nicht nur doof aus. Oft müssen Sie auch den Bildschirm Stück für Stück absuchen, um die unscheinbaren Stoffsärge aufzuspüren, wenn Sie sie plündern wollen. Zugegeben, die Pixel-Körper im Original sind auch nicht unbedingt leichter zu finden. Mit dem gleichen Problem hatte ja auch schon die deutsche Version des Vorgängers zu kämpfen. Die Hakenkreuze hat Eidos" Lokalisationsabteilung allesamt überpinselt. Auf den rotweißen Fahnen prangen stattdessen unbedenkliche Balkenkreuze.
Auch auf Deutsch ist Commandos 2 ein echter Taktik-Thriller.
Die neuen Stimmen der Commandos gefallen mir sogar besser als im Original, wenn auch die Synchronsprecher die nicht immer perfekt übersetzten Texte manchmal einfach herunterleiern - das hat Eidos in der Vergangenheit schon besser hinbekommen. An den Leichensäcken werden sich die Geister scheiden. Ich könnte mit der Lösung jedenfalls besser leben, wenn die Grafiker die Stoffbeutel etwas auffälliger eingefärbt hätten. Insgesamt gehört die deutsche Version von Commandos 2 zu den besseren Vertretern der lokalisierten Zunft. Egal ob auf Deutsch oder Englisch: Die epischen Taktik-Puzzeleien sind einfach mächtig spannend.
- - - Gnadenlos unfaires Spielprinzip, das groesstenteils auf Trial&Error aufbaut. - - - Oft MUSS ich erst einen Fehler machen, um dann neuzuladen und es richtig - - - machen zu koennen. - - - - meist hilft aber auch etwas beobachtung und ein bisschen nachdenken. - - Oft aber auch nicht Bei mir jedenfalls nicht - so oft wie bei C2 bin ich schon lange nicht mehr ploetzlich in einen PC Spiel gestorben...
Bei Ego-Shootern im Multiplayer ist man noch viel schneller tot...
- ... aber wenn es im Handbuch wenigstens eine Liste mit alle Hotkeys und Funktionen gegeben haette (sind ja immer 78 oder so) oder die Funtkion hervorgehoben waere dann waere sie mir bestimmt aufgefallen...
Ich hab C2 das erste Mal bei einem Freund gezockt und nie das Handbuch angerührt. Das STRG+S/L Quicksave/load realisiert wußte ich jedoch auf Anhieb. Mag wohl daher kommen, dass diese Tastenkombination in 80% der Spiele benutzt wird, in denen es Quicksave gibt...
- Jetzt mal ganz ehrlich: wie oft rennst du die Map Pixel fuer Pixel mit dem Sapper (oder Whiskey?) ab, um etwaige vorzeitig Minen zu finden? Und wie oft rennst du aus heiterer Luft mit einem deiner Leute rein, wirst in die Luft geajagt und musst neu laden, um das Teil jetzt entschaerfen zu koennen? Jedes Mal ist IMHO zuviel - und ironischerweise ist mir das direkt nach gut 5 Minuten im "Tutorial" Numero Uno passiert. Da ist mir egal, ob es "realistisch" ist, dass man Minen nicht sehen kann ("genauso wie im Krieg!"), in einem Spiel will ich Spass haben und nicht milimetergenau den Boden absuchen muessen, weil da evt. eine toedliche Gefahr laeuern koennte(!). Das ist nicht realistisch, das ist Schikane...
Ich bin im ganzen Spiel nich einmal auf ne Mine getreten, ohne gewußt zu haben, das da welche liegen... What does he say? "I smell it."
- - Gnadenlos unfaires Spielprinzip, das groesstenteils auf Trial&Error aufbaut. - - Oft MUSS ich erst einen Fehler machen, um dann neuzuladen und es richtig - - machen zu koennen. - - meist hilft aber auch etwas beobachtung und ein bisschen nachdenken.
Oft aber auch nicht Bei mir jedenfalls nicht - so oft wie bei C2 bin ich schon lange nicht mehr ploetzlich in einen PC Spiel gestorben...
- - eine Tastaturschablone gibt es nicht - - was ist das dann, was die PCGAMES in ihrem heft hatte?
Ich wohn in Amerika, ich bekomm die PC Game mit gut 1 1/2 Monaten Verspaetung (ja, die Post ist wirklich SO langsam). Da hat mir die Tastaturschablone im Heft nicht geholfen (die sollte halt beim Spiel dabei sein), das Spiel war laengst umgetauscht...
- - Quicksave/Load (was gerade bei diesem Spiel sehr hilfreich waere) gibts - - auch nicht. - - ????? wenn ich STRG-S drücke, dann speichert mein PC das spiel, total quick (max. 3sek), und bei STRG-L wird das ebenso quick wieder geladen. also entweder hast du das handbuch ganz schlecht gelesen oder das spiel nicht gespielt.....
Einigen wir uns auf ein Mittelmass - ich hab die Anleitung auf jeden Fall gelesen, ansonsten waere ich naemlich gar nicht zurechtgekommen (hab C1 nie gespielt und die Bedienung wird ja nirgendwo erklaert). Wenn ich CTRL-S/L uebersehen hab ist das naetuerlich mein Fehler (besonders, wenn ich mich hier darueber aufrege), aber wenn es im Handbuch wenigstens eine Liste mit alle Hotkeys und Funktionen gegeben haette (sind ja immer 78 oder so) oder die Funtkion hervorgehoben waere dann waere sie mir bestimmt aufgefallen...
- - Nicht wie bei C2, wo ich wieder mal urploetzlich sterbe, weil der Game - - Designer z.B. eine unsichtbare Mine in den Weg gelegt hat - - dagegen helfen whiskey oder der "sapper" mit seinem detektor.
Jetzt mal ganz ehrlich: wie oft rennst du die Map Pixel fuer Pixel mit dem Sapper (oder Whiskey?) ab, um etwaige vorzeitig Minen zu finden? Und wie oft rennst du aus heiterer Luft mit einem deiner Leute rein, wirst in die Luft geajagt und musst neu laden, um das Teil jetzt entschaerfen zu koennen? Jedes Mal ist IMHO zuviel - und ironischerweise ist mir das direkt nach gut 5 Minuten im "Tutorial" Numero Uno passiert. Da ist mir egal, ob es "realistisch" ist, dass man Minen nicht sehen kann ("genauso wie im Krieg!"), in einem Spiel will ich Spass haben und nicht milimetergenau den Boden absuchen muessen, weil da evt. eine toedliche Gefahr laeuern koennte(!). Das ist nicht realistisch, das ist Schikane...
Aber wie gesagt, ich will hier niemanden angreifen, dem das Spiel gefaellt, ich will nur erklaeren, warum es mich kalt gelassen hat.
- Gnadenlos unfaires Spielprinzip, das groesstenteils auf Trial&Error aufbaut. - Oft MUSS ich erst einen Fehler machen, um dann neuzuladen und es richtig - machen zu koennen.
meist hilft aber auch etwas beobachtung und ein bisschen nachdenken.
- eine Tastaturschablone gibt es nicht
was ist das dann, was die PCGAMES in ihrem heft hatte?
- Quicksave/Load (was gerade bei diesem Spiel sehr hilfreich waere) gibts - auch nicht.
????? wenn ich STRG-S drücke, dann speichert mein PC das spiel, total quick (max. 3sek), und bei STRG-L wird das ebenso quick wieder geladen. also entweder hast du das handbuch ganz schlecht gelesen oder das spiel nicht gespielt.....
- Von den "Tutorials" ganz zu schweigen.
da haste recht, die sind im vergleich zu COMMANDOS I recht ansprechend
- Nicht wie bei C2, wo ich wieder mal urploetzlich sterbe, weil der Game - Designer z.B. eine unsichtbare Mine in den Weg gelegt hat
dagegen helfen whiskey oder der "sapper" mit seinem detektor.
ich finde, das spiel ist gut gemacht. die missionen passen, obwohl sie auf den ersten blick recht schwer aussehen, kommt man nach ein bisschen vorgehensplanung recht gut durch..
ich wünsch euch ein schönes we und viel spaß beim zocken
Jetzt will ich noch einiges verdeutlichen: Sichtkegel: Irgendjemand schrieb das das mit den Sichkegel und den Zigaretten blöd ist. Spiel mal in einem höhreren Schwierigkeitsgrad, dann sehen dich auch die SOldaten.
Unfaier ist das SPiel meiner Meinung nach nur sehr selten. Es ist deutlich einfacher als der erste Teil geworden.Man hat jetzt auch noch eine Chance, wenn man mal den Alarm ausgelöst hat. Gerade der Spion ist eine der mächstigesten Figuren im Spiel. Der in Kombination mit dem Beret ist fast unschlagbar.
Man muß halt überlegen und tüfteln, aber das macht den Reiz des Spieles aus. Ist halt nichts für ungeduldige Rambofans die alles nur niedermetzeln wollen.
also ich habe vor kurzem mal das demo von desperados angespielt.... einerseits ist das spiel nicht schlecht,aber es ist viel zu unrealistisch uns stellenweise zu schwer.Und von den Sichtkegeln will ich erst gar nicht reden.. ........kann schon sein,dass Comandos 2 um einiges besser ist,aber ich glaub ich bleib lieber bei meinen Ego/3D Shootern..............
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