Mass Effect: Andromeda Kolumne - Fremde Welten, bekannte Rassen im Trailer; Bioware geht auf Nummer sicher

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Mass Effect: Andromeda Kolumne - Fremde Welten, bekannte Rassen im Trailer; Bioware geht auf Nummer sicher
Quelle: Bioware

Mass Effect wie man es kennt: Warum überhaupt nach Andromeda reisen, wenn Bioware alle bekannten Serienmerkmale aus der Milchstraße übernimmt? Bleibt da noch Raum für Neues? Peter ist skeptisch und versucht seine Eindrücke vom ersten Gameplay-Trailer zum neuen Science-Fiction-Rollenspiel in einer Kolumne einzuordnen.

Bioware hat ein Problem. Mit Mass Effect: Andromeda wollen die Rollenspiel-Experten einerseits neue Spielerschichten ansprechen. Andererseits müssen sie eine vertraute Atmosphäre für die alten Fans der Trilogie mit Rückkehr-Ambitionen aufbauen. Die Andromeda-Galaxie soll zum einem mit dem Versprechen auf unbekannte Welten locken, zum anderen muss ein gewisser Wiedererkennungswert beim Anblick von Kroganern, Asari, etc. gewährleistet sein. Zu welch unbefriedigendem Ergebnis dieser Balanceakt bei Mass Effect: Andromeda zum Release im März 2017 führen könnte, darauf gibt der erste Gameplay-Trailer einen bedenklichen Fingerzeig.

Ich will Erster sein!

Zu sehen gab es nämlich vor allem Vertrautes: Turianer und Kroganer als Begleiter in der Heldengruppe, dazu ein Planet, auf dem sich all die bekannten Mass Effect-Rassen niedergelassen haben - selbst die Menschen. Das hat mich enttäuscht: Sollte ich in Mass Effect: Andromeda nicht eigentlich eine komplett neue Galaxie erforschen voller fremdartiger Wesen? Bin ich als Pathfinder nicht dazu bestimmt, für die aus der Milchstraße aufgebrochenen Rassen neue Planeten zu erkunden und Erstkontakt mit unbekannten Spezies aufzunehmen? Wieso lande ich also stattdessen auf Planeten, auf denen sich schon längst das bekannte Milchstraßen-Glutamat ausgebreitet hat? Wo ist da der Nervenkitzel des Neuen?

Menschen, Turianer, Kroganer - kenne ich alles schon aus den anderen Mass Effect-Spielen! Quelle: Bioware Menschen, Turianer, Kroganer - kenne ich alles schon aus den anderen Mass Effect-Spielen! Da passt doch etwas auf fundamentaler Ebene nicht zusammen - so ähnlich wie bei No Man's Sky. Um noch einmal zu rekapitulieren: Das Weltraum-Erkundungsspiel von Indie-Entwickler Hello Games enttäuschte auf mehreren Ebenen, ganz besonders dumm war aber die Entscheidung der Macher, den Spieler überhaupt gar nichts entdecken zu lassen. Denn statt als eine Art Raumfahrtpionier Planeten zu bereisen sowie ihre Tier- und Pflanzenwelt zu katalogisieren, bin ich in No Man's Sky immer nur der Zweite - jedes Mal war vor mir schon jemand da, denn die drei KI-Rassen im Spiel haben auf jeden noch so entlegenen Himmelskörper ihre eigenen Leute verschifft, inklusive Raumstation, Wohnhaus und Handelszentrum. Wie soll ich mich denn da bitte noch als Entdecker fühlen?

Der gleiche Quatsch bei Mass Effect: Andromeda, hier erklärt durch die Story-Besonderheit, dass ich zur zweiten Welle der Siedler gehöre. Statt die Menschheit mutig in ein neues Zeitalter zu führen, bislang ungekannte Lebensräume zu erschließen und à la Star Trek neue Lebensformen zu entdecken, treffe ich bei meiner spannenden intergalaktischen Reise also ... noch mehr Menschen. Eine davon ist sogar eine Anführerin von Gesetzlosen, was nach einer Aria für Arme (Stichwort: Omega-Station aus Mass Effect 2) klingt. War dafür wirklich ein Sprung in eine ganz andere Galaxie notwendig? Natürlich nicht. Den hat Bioware nur gemacht, damit sich das Unternehmen nicht den Konsequenzen seiner eigenen Handlungen stellen muss - welch Ironie bei einem Spiel wie Mass Effect, das derart viel Wert auf Entscheidungen legt und deren Folgen so anschaulich darstellt. Nur die Entwickler selbst wollen sich dieser Unausweichlichkeit offensichtlich mit aller Kraft entziehen.

Sehr bequem: Altes Ende ausgeblendet

600 Jahre sind zwischen den ersten drei Mass Effect-Teilen und dem Beginn von Andromeda vergangen. Die turbulenten Ereignisse am Ende der Trilogie haben für einigen Wirbel in der Fangemeinde gesorgt - doch durch den eleganten Kniff mit Galaxie- und Zeitsprung duckt sich Bioware frech unter diesen Hasstiraden hinweg. "Den Quatsch, den wir damals verzapft haben? Spielt keine Rolle mehr! Guck mal, eine neue Galaxie!" Das ist zwar einerseits verständlich angesichts der Tatsache, dass sich Bioware mit seinen konfusen Story-Ideen in eine Ecke geschrieben hat, aus der es keinen eleganten Ausweg gibt. Andererseits wirkt es auch überzogen, dass man mit Mass Effect: Andromeda nun gleich die ganze Galaxie wechselt - hätte es in der Milchstraße mit ihren 100 Milliarden (in Ziffern: 100.000.000.000!) Sternen nicht noch mehr als genug Platz gegeben für andere Geschichten aus dem so sorgsam erdachten Science-Fiction-Universum?

Aber selbst wenn ich diesen Schritt aus Entwicklersicht verstehe und sogar ein kleines bisschen froh bin, dass sich die Autoren bei Bioware nicht mehr mit dem anfangs fantastischen, zuletzt aber ungemein verschwurbelten Reaper-Cerberus-Starchild-Quatsch befassen müssen - wird der Nutzen dieser Maßnahme des Galaxie-Sprungs nicht komplett dadurch entwertet, dass Bioware einfach alles Bekannte aus der Milchstraße ins neue Spiel übertragt? Die Rassen? Alle wieder mit dabei. Normandy und Mako - heißen jetzt Tempest und Nomad, erfüllen aber grundsätzlich dieselben Funktionen wie in den Vorgängern. Ja selbst die Citadel gibt's in einer Andromeda-Variante - das Gegenstück heißt der Nexus. Alles schon mal dagewesen - nur wo sind die aufregenden Neuerungen?

Derzeit macht Masss Effect: Andromeda so mehr den Eindruck eines Remakes - spiel's noch einmal, Bioware, auf dass die Millionen wieder fließen. Das mag manchen Fan mit Nostalgiebrille freuen, ich persönlich bin aber dezent enttäuscht - das ist nicht das, was ich mir von Andromeda-Initiative und Pathfinder-Berufung versprochen habe, nicht das, was Bioware selbst zuvor mit Sprüchen wie "Diesmal seid ihr die Aliens" angekündigt hat. Die Zitadelle heißt jetzt Nexus. Wow, diese Kreativität! Quelle: EA Die Zitadelle heißt jetzt Nexus. Wow, diese Kreativität!

Mass Effect: Andromeda - kommt da noch was?

Klar, Bioware wird mehrere Monate vor Release noch nicht das ganze Pulver verschießen wollen. Wenn die Kanadier schlau sind, heben sie sich die schrägsten Rassen, die absonderlichsten Planeten und die ungewöhnlichsten Missionen für Videos kurz vor Veröffentlichung oder für das fertige Spiel auf. Der fünfminütige Gameplay-Trailer von den Video Game Awards war sicher nur ein Appetizer. Und dennoch bin ich unzufrieden mit dieser Art Werbestrategie. Denn solange ich nicht gesehen habe, dass es auch noch ganz andere Spielelemente gibt, muss ich davon ausgehen, dass sich Bioware zu fest an die alte Trilogie klammert und ein großer Teil des Spiels wieder mal dem üblichen Mass Effect-Schema folgt. Also wieder spirituelle Asari treffen, wieder mit der Aggressivität der Kroganer hadern, wieder irgendwelche menschliche Banditen jagen oder durch die Citadel ... Verzeihung, den Nexus joggen. Fehlen nur noch die Fahrstuhlgespräche und wir sind zurück im Jahr 2008.

Es spricht Bände, dass Bioware uns ausgerechnet diese vertrauten Szenen zeigt. Man scheint trotz des großen Hypes unsicher zu sein, ob Mass Effect: Andromeda bei den Spielern ankommt. Vielleicht wollen Bioware und Publisher Electronic Arts die alten Fans einfach nicht verschrecken? Sprüche wie "Das ist kein Mass Effect mehr!" will bestimmt keiner der Verantwortlichen hören, zumal die wankelmütige Gaming-Community solcherlei Vorwürfe gerne mal im Vorfeld von Neuveröffentlichungen erhebt - siehe das Tomb Raider-Reboot von 2013 oder aktuell Resident Evil 7.

Ich dachte, in Mass Effect: Andromeda erforsche ich fremde Welten und interagiere mit bislang unbekannten Lebensformen. Stattdessen serviert mir der Trailer die Menschen-Bösewichtin Nr. 783. Quelle: Bioware Ich dachte, in Mass Effect: Andromeda erforsche ich fremde Welten und interagiere mit bislang unbekannten Lebensformen. Stattdessen serviert mir der Trailer die Menschen-Bösewichtin Nr. 783. Doch im Bestreben, das klassische Mass Effect-Erlebnis zu liefern, könnte sich Bioware zu fest an alten Gewohnheiten festkrallen. Ausgehend von den ersten Videos läuft die intergalaktische Heldenreise in der Andromeda-Galaxie ziemlich genau so ab wie in der bekannten Milchstraße - ein bisschen bunter vielleicht, ein bisschen dynamischer (Jetpack sei Dank), aber so richtig losgelöst von der alten Trilogie wirkt dieses Spiel dann doch einfach nicht. Das Fremdartige, das Aufregende und Neue scheint sich vorerst auf die Tierwelt zu beschränken - und die ist (Wie sollte es anders sein?) vornehmlich XP-Lieferant und Kanonenfutter. Oh schau mal, auf diesem bislang unerforschten Planeten gibt es eine exotische und neue Spezies! Mal sehen, wie viele Treffer mit der Schrotflinte sie aushält!

Gegen die 'aggressive Tierwelt' muss man sich verteidigen, meint der Videosprecher. Wie wäre es damit, die armen Viecher einfach in Ruhe zu lassen? Quelle: Bioware Gegen die "aggressive Tierwelt" muss man sich verteidigen, meint der Videosprecher. Wie wäre es damit, die armen Viecher einfach in Ruhe zu lassen? Mit Scanner und Pfadfinder-Auftrag ausgestattet, wäre der Held von Mass Effect: Andromeda doch eigentlich in der perfekten Position, um interessante und vor allem friedliche Entdeckungen zu machen. Man könnte die Tierwelt zur Abwechslung mal studieren, könnte Kommunikationsversuche mit höheren Lebensformen unternehmen oder zumindest einzelne Exemplare in einer Art "Projekt Arche Noah" fangen und für die Nachwelt bewahren. Aber stattdessen wird auch hier mal wieder die Knarre ausgepackt - alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, wird abgeknallt. Das stimmt zwar (leider) mit dem Verhalten früherer Entdecker in der Menschheitsgeschichte überein, stimmt mich aber ganz schön depressiv. Haben wir uns in den vielen hundert Jahren zwischen dem realen Jetzt und der fiktiven Mass Effect-Zukunft immer noch nicht weiterentwickelt?

Es wäre schade, wenn die Kreavitität der Entwickler beim Ausdenken neuer Lebensformen einzig zur Erschaffung frischer Zielscheiben für den Rollenspiel-Helden genutzt würde. Fairerweise muss man jedoch sagen, dass Mass Effect: Andromeda in der Hinsicht definitiv kein Einzelfall ist - Videospiele drehen sich ja fast immer in der einen oder anderen Form um Kampf, Gewalt und Tod. Wieso sollte da ein Trip in eine andere Galaxie eine Ausnahme darstellen? Es ist ja auch sonst alles so wie immer ...

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    • Kommentare (55)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von suggysug Spiele-Enthusiast/in
        Zumindest zeigen diese Topics welch großartige Serie Mass Effect ist. Sonst würde kein Hahn drum krähen.
        Es wäre aber meiner Meinung nach besser, eher ein Pro und Contra Topic zu machen den das repräsentieren für mich der Peter und Matthias.
        Danach kann man sich immer noch das Maul drum zerreißen oder die Finger wundschreiben.

        @Cailler
        Leben und leben lassen, ich versteh dich gut was du meinst. Trotzdem kann man dem Peter nicht vorwerfen das er einen schlechten Job macht. Journalismus bezieht auf jeglicher Informationen die man Sinngemäß analysiert und weiter gibt und da gibt's weitaus mehr Informationen als nur das 5 min Video. Er schreibt lediglich seine persönliche Enttäuschung und Befürchtung aus der Seele. Das muss man nicht gut heißen aber ist sein gutes recht. So lange es in dem Test deutlich Neutraler angepackt wird ( von dem ich ausgehe) sind der Art Topics ok für mich.
      • Von suggysug Spiele-Enthusiast/in
        Zumindest zeigen diese Topics welch großartige Serie Mass Effect ist. Sonst würde kein Hahn drum krähen.
        Es wäre aber meiner Meinung nach besser, eher ein Pro und Contra Topic zu machen den das repräsentieren für mich der Peter und Matthias.
        Danach kann man sich immer noch das Maul drum zerreißen oder die Finger wundschreiben.

        @Cailler
        Leben und leben lassen, ich versteh dich gut was du meinst. Trotzdem kann man dem Peter nicht vorwerfen das er einen schlechten Job macht. Journalismus bezieht auf jeglicher Informationen die man Sinngemäß analysiert und weiter gibt und da gibt's weitaus mehr Informationen als nur das 5 min Video. Er schreibt lediglich seine persönliche Enttäuschung und Befürchtung aus der Seele. Das muss man nicht gut heißen aber ist sein gutes recht. So lange es in dem Test deutlich Neutraler angepackt wird ( von dem ich ausgehe) sind der Art Topics ok für mich.
      • Von Feynmann Spiele-Novize/Novizin
        Die Schreibweise "einhunderttausend Millionen Sterne" ist ein wenig kompliziert. 100 bis 300 Milliarden Sterne ist einfacher, oder 10^11, sprich 10 hoch 11 Sterne.
      • Von MrFob Nerd
        Naja, ich wuerde jetzt erstmal die Kirche im Dorf lassen. WIr haben einen einzigen Gameplay Trailer gesehen und es macht schon Sinn fuer EA/BW das Spiel auf Basis der Mass Effect Lizenz mit den bekannten Elementen zu vermarkten. Das heisst noch lange nicht, dass das ganze Spiel so aussehen wird. Zumindest ist es meine Hoffnung, dass wir hier lediglich einen sehr spezifischen - und wahrscheinlich auch im Rahmen der Handlung frueh im Spiel auftauchenden - Planeten gesehen haben, der halt eben einen Aussenposten der MW Rassen beherbergt.
        Aus den bisherigen Interviews soll es aber im grossen und ganzen schon so sein, dass man viele Planeten als erster erkundet. So soll man z.B. Rohstoff-Vorkommen "taggen" koennen, bei denen dann die nachfolgenden Kolonisten Aussenposten errichten koennen, etc.

        Falls sich tatsaechlich herausstellen sollte, dass man kaum selbst neue Orte entdecken wird, dann bin ich beim bashing auch mit dabei, aber ich denke fuer diese Art Kollumne war es im Moment noch etwas zu frueh.

        Uebrigens, das Problem mit den ME3 Enden auf diese Art zu umgehen hielt ich eigentlich fuer keine schlechte Idee. Mass Effect brauchte nach dem dritten Teil dringend eine Frischzellenkur. Ich hoffe, dass der Wechsel nach Andromeda diese bieten wird.
      • Von Scholdarr Mitglied
        Zitat von Cailler
        Na dann sind wir uns ja zumindest einig, dass im Artikel keine konstruktive Kritik zu finden war.
        Was ja auch nie die Absicht der Kolumne war. Das hier ist weder ein Preview noch ein Review noch ein neutraler Informationsartikel, sondern eine Kolumne.

        Zitat
        Ich kritisiere ihn nicht für seine Meinung, die ist mir Piep egal.
        Wirklich? Eine Kolumne ist aber PURE MEINUNG...

        ->Wikipedia:
        Zitat
        Die Kolumne (von der Kolumne des Drucksatzes, von lateinisch columna ‚Stütze‘, ‚Säule‘) bezeichnet in der [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] einen kurzen Meinungsbeitrag als journalistische Kleinform.


        Zitat
        Ich kritisiere ihn dafür das er einen reisserischen Artikel schreibt,
        siehe oben (->Kolumne)

        Zitat
        dessen Schlussfolgerungen auf 5 min. Gamplaytrailer basieren.
        Ähm, nein, es gibt mittlerweile deutlich mehr Informationen zu Andromeda als nur diesen Trailer, unter anderem auch zu finden hier auf PCG.

        Zitat
        Ich kritisiere ihn dafür, dass er zu diesem Zeitpunkt noch garnicht beurteilen kann in welche Richtung Andromeda geht und sich trotzdem nicht zu Schade ist wilde Vermutungen in den Raum zu stellen, die zumindest aktuell jeglicher Grundlage entbehren.
        Er kann "gar nichts" beurteilen? Das würde voraus setzen, dass man aktuell auch noch wirklich "gar keine" Informationen zu Andromeda hätte, was nachweislich nicht stimmt. "Jeder Grundlage" entbehren seine Ausführungen übrigens überhaupt nicht. Es wurde von Bioware offiziell kommuniziert, dass die Tempest der zweiten Welle von Siedlern angehört und dass sich bekannte Rassen bereits in dieser Galaxie verteilt haben. Inwiefern entbehrt Peters Kritik an diesem "mehr vom Bekannten" also "jeglicher Grundlage", um nur mal ein Beispiel zu nennen? Sicher, man kann durchaus der Meinung sein, dass es noch zu wenig Informationen gibt, um ein abschließendes Urteil zu fällen und das ist auch sicher nicht verkehrt. Nur hat der Peter überhaupt kein abschließendes Urteil gefällt. Er hat einzig seine Ansicht darüber geäußert, dass das, was bisher bekannt ist, ihn nicht sonderlich zuversichtlich stimmt bzw. in ihm keine Freudensprünge auslöst bzw. dass er sich in Bezug auf diverse Themen prinzipiell(!) eine andere Richtung gewünscht hätte.

        Lustig auch, dass du mir Arroganz usw vorwirfst und hier selber nur so mit Superlativen um dich wirfst. Lustig auch, dass du im letzten Post noch vehement bestritten hast, dass du Peter den Mund verbieten willst, aber hier ganz freimütig darüber plauderst, dass der Peter mal so "gar keine" Ahnung hätte und seine Meinung "jeglicher Grundlage entbehren" würde. Mich beschleicht da eher der Verdacht, dass da ein anderer nicht in der Lage ist, ordentlich zu differenzieren und mit einer abweichenden Meinung klar zu kommen, aber geschenkt. Quid pro quo. ;)

        Aber vielleicht kannst du mir ja noch mal ganz sachlich erklären, was angeblich so lächerlich daran ist, dass sich Peter eher ein Spiel dieses Kalibers wünscht, in dem die Spielwelt prinzipiell wie in Star Trek Voyager aufgebaut ist, sprich in einer unbekannten Galaxie, in der jede Erkundung neue, bisher unerforschte Welten bietet. Dass dem nicht so sein wird, zumindest nicht vollständig, ist bereits bekannt und keine bloßer Gehirnfurz vom Peter. Wie gesagt, man kann anderer Meinung sein und das Konzept super finden, aber das macht Peters Meinung (bzw. Wunsch, Traum, Erwartung) in keinster Weise lächerlich.

        Zitat
        Das ist aus meiner Sicht schlechter Journalismus und Meinungsmache auf Bildzeitungsniveau und wie gesagt: lächerlich.
        siehe oben (-> Kolumne)

        Zitat
        Aber zumindest hat es ihm viele Kommentare eingebracht was sicher Ziel des Artikels war. Herzlichen Glückwunsch dazu.
        Von Kommentaren kann ein Online-Magazin nicht leben. Du meinst wahrscheinlich Klicks und ja, die hat der Peter wahrscheinlich mit seiner Kolumne generiert. ;)

        Zitat
        Paranoia.
        Du kennst mich wirklich schlecht (bzw. überhaupt nicht), aber das macht ja nichts und ist auch nicht weiter wichtig. :)
      • Von angelan Mitglied
        Zitat von Cailler
        Mir sind Deine Kommentare aufgefallen weil sie arrogant und oberlehrerhaft daherkommen und wer anderer Meinung ist hat eh keine Ahnung. Aber das war nur mein persönlicher Eindruck beim Lesen, wenn Du Dich geehrt fühlst ist das ja nur gut für Dich:-D

        Mich ärgert nicht konstruktive Kritik, mich ärgert das Bashing. Das Du den Unterschied nicht kennst erklärt viel. Und das Du gleich vermutest ich werde von Bioware bezahlt auch LOL!!!
        Ich finde, dass Du auch nicht konstruktiv Kritik übst. Jemandes Meinung als "lächerlich" zu bezeichnen, ist auch nicht sehr konstruktiv. Meine Meinung.

        Zum Thema: Ich befürchte eher als das Geschriebene, dass die Story langweilig wird, weil sie sich verzetteln und man durch Abgrasen von Planeten dann den Faden verliert...
        Das mit den alten Species:
        kann man auch positiv sehen: Wiedererkennungswert - muss nicht schlecht sein.
        Auch finde ich es durchaus logisch, dass es Asari gibt, da sie ja sehr lange leben.
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