Rogue One: A Star Wars Story - Die Highlights des finalen Trailers

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Special Aaron Tanzmann - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Rogue One: A Star Wars Story - Die Highlights des finalen Trailers
Quelle: Disney

Diesen Dezember reisen wir wieder in eine weit, weit entfernte Galaxis. Vor wenigen Tagen hat uns Disney den finalen Appetitmacher auf das Spin-off "Rogue One: A Star Wars Story" präsentiert - und der macht definitv Lust auf mehr. Unsere vier Highlights könnt ihr euch hier ansehen.

Noch ziemlich genau zwei Monate, dann gibt es wieder Sternenkriege im Kino: Am 15. Dezember startet "Rogue One: A Star Wars Story" in den deutschen Lichtspielhäusern und erzählt die Geschichte einer kleinen Schar von Rebellen, welche die Pläne des Todessterns stehlen wollen. Inszeniert wird das Sci-Fi-Spektakel von Gareth Edwards, der zuletzt beim "Godzilla"-Reboot von 2014 Regie führte.

Am Donnerstag veröffentlichte Disney den finalen Trailer zum "Episode 4 - Prequel" - und wir haben für euch nochmal die Highlights zusammengetragen.


Mads Mikkelsen spielt in "Rouge One" Galen Erso, den Vater von Protagonistin Jyn. Quelle: Disney Mads Mikkelsen spielt in "Rouge One" Galen Erso, den Vater von Protagonistin Jyn.

Mads Mikkelsen als Galen Erso

Erst im dritten Trailer bekommen wir den charismatischen Dänen zu Gesicht. Dabei spielt der "Doctor Strange"-Bösewicht in "Rogue One" eine tragende Rolle und zwar die von Galen Erso, dem Vater von Protagonistin Jyn (Felicity Jones). Und dementsprechend mehr über seinen Charakter erfahren wir auch in diesem Trailer - und Mikkelsen besticht in seinen ersten Szenen bereits mit seiner Ausstrahlung und Präsenz.

Zu Beginn schickt er Jyn fort, um sie vor dem bösen Orson Krennic (Ben Mendelsohn) zu schützen, mit dem er aber anschließend scheinbar beim Bau des Todessterns kooperiert. Diese Tatsache könnte Jyns Auftrag, die Pläne der Kampfstation zu stehlen, eine willkommene menschliche und emotionale Note verpassen.

Ein paar kleine Kontinuitäts-Gedanken am Rande: Im Trailer wird gesagt, dass Galen Erso "dieses Ding gebaut hat". Doch in "Episode 2: Angriff der Klonkrieger" wird Count Dooku bereits ein fertiges 3D-Modell des Todessterns gegeben. Inwiefern beeinflusst das Ersos Involvierung in den Bau? Und wenn am Ende von "Episode 3" bereits die ersten Baugerüste zu sehen sind, ist Erso dann zu diesem Zeitpunkt schon dabei? Das wären dann immerhin knapp 20 Jahre vor den Geschehnissen von "Episode 4"... Fragen über Fragen, die im Dezember aber vielleicht beantwortet werden.


Wunderschöne Kameraarbeit: Ein Shuttle fliegt über einen Strand, am Himmel sind Planetenringe zu sehen. Quelle: Disney Wunderschöne Kameraarbeit: Ein Shuttle fliegt über einen Strand, am Himmel sind Planetenringe zu sehen.

Beeindruckende Kameraarbeit

Großartige Spezialeffekte sind bei "Star Wars" ja nichts Neues. In den bisherigen Episoden gab es mehrere Szenen, in denen uns vor Staunen der Mund nicht mehr zugehen wollte - doch meist handelte es sich dabei um aufwendige Schlachtszenen oder sonstige Trick-Spektakel. Eher selten in der Saga war es der Fall, dass eine einzelne Kameraeinstellung - und sei der Moment auch noch so unspektakulär - allein durch ihre pure Ästhetik das Publikum begeistern konnte. Eines der wenigen Beispiele dafür wäre etwa die "Episode 4"-Szene mit Luke vor den untergehenden Zwillingssonnen auf Tatooine.
Der Todesstern taucht bedrohlich hinter einer Wolkendecke auf. Quelle: Disney Der Todesstern taucht bedrohlich hinter einer Wolkendecke auf. Aber schon im zweieinhalbminütigen "Rogue One"-Trailer bekommen wir gleich zwei Aufnahmen präsentiert, die auf eine wunderschöne Kameraarbeit schließen lassen. Direkt die erste Einstellung, in der ein imperiales Shuttle über einen Strand hinwegfliegt, während im Himmel darüber Saturn-ähnliche Planetenringe zu sehen sind, sieht absolut großartig aus. Fast getoppt wird das noch durch die Aufnahme vom Todesstern, der wahrscheinlich gerade hinter dem Planeten auftaucht, der das nächste Opfer seines Superlasers werden wird.


Der Jedi-Orden ist zerstört - die kaputte Statue verdeutlicht die aktuelle "Macht-Losigkeit" in der Galaxis. Quelle: Disney Der Jedi-Orden ist zerstört - die kaputte Statue verdeutlicht die aktuelle "Macht-Losigkeit" in der Galaxis.

Die zerstörte Jedi-Statue

Zwar ist auch dieser Shot absolut beeindruckend (und erinnert sofort an die Argonath aus "Der Herr der Ringe - Die Gefährten"), allerdings geht es hier weniger um Ästhetik als vielmehr um die Aussagekraft bezüglich der Grundstimmung des Films: Wir befinden uns im Zeitraum zwischen Episode 3 und 4. Nach der Order 66 ist der Jedi-Orden so gut wie ausgelöscht, die Jedi-Ritter als Hüter von Frieden und Gerechtigkeit längst Geschichte. Han Solo macht in "Eine neue Hoffnung" deutlich, dass viele Menschen zu dieser Zeit die Geschichten von der Macht und den Jedi einfach als alte Märchen abstempeln.

Wir befinden uns also in einer Galaxis, in der die Macht lange nicht so präsent ist wie in den anderen Ablegern - was dieses Bild perfekt verdeutlicht. Zudem begleiten wir eine Heldentruppe ohne besondere Macht-Fähigkeiten, wodruch das ganze Abenteuer einen Tick interessanter werden könnte. Auch wenn das möglicherweise etwas weniger Lichtschwert-Action bedeutet.


Vader is back! Und scheinbar ist der dunkle Lord ziemlich unzufrieden mit dem vor im knienden Krennic. Quelle: Disney Vader is back! Und scheinbar ist der dunkle Lord ziemlich unzufrieden mit dem vor im knienden Krennic.

Der Auftritt von Darth Vader

Und natürlich darf der "Money Shot" hier nicht fehlen: Ben Mendelsohn kniet auf dem Boden und aus einer Nebelwand vor ihm kommt niemand Geringeres als Darth Vader auf ihn zu! Diesmal sehen wir ihn im Gegensatz zum letzten Trailer komplett von Kopf bis Fuß - ein Anblick, den wir aber natürlich schon kennen. Trotzdem ist es toll, diesen Charakter in einem neuen Film wiederzusehen.

Und auch wenn der Clip nur etwas mehr als eine Sekunde dauert, kann man sehen, dass Vader ein ziemliches Tempo drauf hat - möglicherweise ist er mit etwas absolut unzufrieden und packt zur Bestrafung gleich den berühmten Macht-Würgegriff aus. Oder es ist etwas völlig unspektakuläres und Vader ist vielleicht einfach nur in Eile.


Spekulationen über Spekulationen - die endgültigen Antworten kriegen wir ab dem 15. Dezember zu sehen. Gehypt sind wir aber auf jeden Fall!

Welche Szene war euer persönliches Highlight im neuen "Rogue One"-Trailer? Teilt ihn uns unten in den Kommentaren mit.

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Feynmann Spiele-Novize/Novizin
        Ich würde auch einen Film über die zeit 4000 BBY oder früher bevorzugen. Revan, die Sternenschmiede oder Darth Bane. Die Geschichten aus dieser Zeit sind für meinen Geschmack besser. Die Entwicklung von Anakin zu Darth Vader fand ich eher unglaubwürdig. ich hoffe mal, dass Rogue One interessanter als episode 7 ist. Zumindest ist mit Mads Mikkelsen eine interessante Figur dazugekommen.
      • Von Feynmann Spiele-Novize/Novizin
        Ich würde auch einen Film über die zeit 4000 BBY oder früher bevorzugen. Revan, die Sternenschmiede oder Darth Bane. Die Geschichten aus dieser Zeit sind für meinen Geschmack besser. Die Entwicklung von Anakin zu Darth Vader fand ich eher unglaubwürdig. ich hoffe mal, dass Rogue One interessanter als episode 7 ist. Zumindest ist mit Mads Mikkelsen eine interessante Figur dazugekommen.
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von MatthiasDammes
        Deswegen wird ein Film über die Titanic auch niemals Erfolg haben ... oh wait.
        Spoiler:
        Die geht am Ende eh unter!!! :-B

        Mal abgesehen davon ist es ja nicht sonderlich neu das es da so Prequels in Star Wars gibt *hust*
        Und mal ehrlich, damals hat sich auch keiner so beschwert im Vorfeld zu EP1. und die ganzen Probleme die die Prequels haben sind alle losgelöst von dem Fakt das wir wissen das am Ende von EP3. so eigentlich alles am Arsch ist.
        Oder es da noch sowas wie Bücher, Spiele oder Rebels gäbe

        Manchmal muss ich an die Flatethers denken bei solchen Kommentaren, von dem Punkt aus das manche Aussagen so Offensichtlich Grottenfalsch sind das man sich fragen muss wie man da drauf kommen kann und vorallem so getätigt werden, als ob die Person Ahnung hätte. :x
        Ich empfehle ja an der Stelle mal Der Heros in Tausend gestalten, ein Buch auf das ich durch die Star Wars Making Off DVD gestolpert bin, ein Buch über Naratologie, das einem vorallem eines lehrt: Der Ausgang der Rahmenhandlung ist oft garnicht so Kreativ ist und vorallem die wenigsten Filme nen Twist haben.

        Btw.: 1000 VSY war immerhin die Schlacht von Ruusan, allerdings eher ein Zufallstreffer, immerhin ist das Ereignis bedeutender für die Sith
      • Von Matthias Dammes Redakteur
        Zitat von thermokles
        Total langweilig wir wissen ja was passiert.
        Deswegen wird ein Film über die Titanic auch niemals Erfolg haben ... oh wait.

        Zitat von thermokles
        Man hätte einen Film machen müssen etwa 1000 Jahre vor dieser Geschichte der Anfang des Jediordens und den abtrünnigen ersten Sithlords.
        Für den Anfang des Jedi-Ordens reichen 1.000 Jahre bei weitem nicht.
        Die Geschichte beginnt nämlich ungefähr im Jahre 36.453 BBY mit der Entstehung des Je'daii Order auf Tython.

        So zumindest im Pre-Disney-Kanon.
        Im neuen Kanon ist das noch nicht so genau ausgearbeitet, aber mindestens 5.000 Jahre sind es dort auch.
      • Von thermokles Anfänger/in
        Total langweilig wir wissen ja was passiert. Man hätte einen Film machen müssen etwa 1000 Jahre vor dieser Geschichte der Anfang des Jediordens und den abtrünnigen ersten Sithlords.
      • Von sauerlandboy79 Mitglied
        Grundsätzlich ein schöner Trailer. Aber mit einigen der Rogue One-Mitglieder werde ich trotzdem nicht warm. Ich sehne mich mehr nach der Fortführung von SW7, auch weil auf Rogue One nichts Direktes folgen kann/wird.

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