World of Warcraft Legion: 3,3 Millionen Verkäufe am ersten Tag, höchster Spielerstand seit 2010
World of Warcraft: Legion scheint wieder ordentlich Schwung in Blizzards MMORPG-Oldie zu bringen. Der Entwickler veröffentlichte heute die Verkaufszahlen für den ersten Tag. Legion soll 3,3 Millionen Abnehmer innerhalb der ersten 24 Stunden gefunden haben und verkaufte sich damit ebenso gut wie Cataclysm und Warlords of Draenor.
Erste Verkaufszahlen für die aktuelle World of Warcraft-Erweiterung Legion: 3,3 Millionen Mal soll sich die sechste Erweiterung für das Online-Rollenspiel am ersten Tag verkauft haben, gibt Blizzard in einer Pressemeldung bekannt. Die Verkäufe von Legion entsprechen demnach denen von Warlords of Draenor und Cataclysm. Diese Erweiterungen kamen ebenfalls auf 3,3 Millionen Verkäufe in den ersten 24 Stunden. Der Ausreißer ist Mists of Pandaria mit "lediglich" 2,7 Millionen verkauften Exemplaren am ersten Tag.
In der Pressemitteilung zu den Verkaufszahlen von WoW: Legion freut man sich bei Blizzard außerdem über die Anzahl der gleichzeitig aktiven Spieler in der ersten Woche. Die sei nämlich so hoch gewesen wie seit dem Start von World of Warcraft: Cataclysm im Jahr 2010 nicht mehr. Konkrete Informationen zur Anzahl der zahlenden Abonnenten gibt es hingegen nicht - hierzu macht Blizzard seit einigen Jahren keine Angaben mehr.
Bisher scheint WoW: Legion auch bei den Spielern gut anzukommen. Jetzt muss sich zeigen, wie die Patch-Zukunft aussieht. An Warlords of Draenor wurde vor allem mangelnder Inhalts-Nachschub nach Release kritisiert. Patch 7.1 für Legion ist bereits angekündigt und bringt Karazhan zurück. Gerade erst erschienen ist zudem eine Companion App für WoW: Legion.

Die sich anpassende Welt funktioniert erstaunlich gut, wenn gleich es gelegentlich nervt wenn man einfach nur ein wenig Rohstoffe farmen will und ständig ausdauernd kämpfen muss. Sowieso sind recht viele Mobs unterwegs, sodass man sich schon überlegen sollte wo man ein kurzes Päuschen einlegt.
Suramar sieht wirklich toll aus, allerdings nervt das Questen dort gewaltig, zumal man gelegentlich in ein Questloch fällt und seinen Ruf so quälend durch Weltquests (sofern vorhanden) pushen muss, bis man endlich in der Geschichte und dem Rufanstieg voran kommt.
Erstaunlich viele rennen schon in Gegenstandstufe 840+ rum, so wundert es auch nicht, dass es Heiler und Tanks öfter mal passiert, das die Imba Damagedealer einfach die Hero oder Mythic verlassen..
Blizz hat einiges getan, wenn gleich diesesmal schon deutlich auffällt, dass man den Spieler täglich und auf lange Dauer beschäftigen will. Mein Pala ist als Tank nun 110 und erfreut sich an den Heros und Mythics. Jedoch vergeht mir ehrlich gesagt ein bisschen die Lust darauf den nächsten Twink zu leveln aufrgund der schier unendlichen Quests, und benötigtem Ruf. Für Gelegenheitsspieler also recht schwer auch mal Heroisch oder Mythisch Instanzen zu durchlaufen.
Einige Quests sind sowas von dämmlich, zum Beispiel der Einstieg in die Obliterium Schmiede, wo man erstmal vier teure Rüstungsteile herstellen oder kaufen muss. Wenn man nicht gerade in ner Gilde unterwegs ist, oder selbst die 4 Herstellungsberufe ausführt könnte dies für einige noch lange dauern sich mit Obliterium zu beschäftigen.
Was nervt ist dieses Berg auf, Berg runter und drumherum gelaufe um Quest zu erledigen. So schön die Welt auch sein mag, ich liebe kurze Wege :-) Ich meine nach Hamburg fahren um Brötchen zu holen, nach Münchem um Fleisch zu kaufen und dann nach Spanien um das zu kochen und wieder nach Haus um zu Essen hat einfach keinen Stil :-)
- Legendäre Waffen
- durch die Skalierung der Gebiete quasi ständig aktueller Content und auf Level 110 kein Durchrushen durch den Rest
- Große Fehlkonzeptionierung der WoD Garnison beseitigt - in Legion macht es mir sogar Spaß, die Anhänger auf Missionen zu verteilen, weil es eben nur 5 sind. In WoD wurde man so damit zugeschüttet, daß man die Missionen ohne Addon quasi gar nicht machen konnte, weil man keinen Überblick mehr hatte; es gibt auch keine Erz- oder Kräuter"Brunnen" mehr, so daß man zum Farmen wieder in die Welt muß; Berufsquests machen selbige interessant und nicht zu einem puren Balkenfüll "Spiel" Element
- Illidan, Karazhan, Dalaran
Als Main Gebrechen Hexe und Heildruide hab ich diesbezüglich ziemliches Glück: da ist größtenteils alles beim alten.
- Wie geht es damit weiter? die sollen ja fürs nächste Addon verschwinden. Dann hat man danach statt dem legendären Ashbringer plötzlich nur noch ein 08/15 Schwert in der Hand? Wie soll das zum Kauf des Folge Addons animieren?
- Ja super, ein Talentbaum. Bei dem ich sogar die Punkte zurücksetzen und neu verteilen kann. Es macht allerdings überhaupt keinen Sinn, sich großartig damit auseinander zu setzen, da man nach und nach eh alle Punkte davon voll ausgebildet haben wird...
- Hurra, ich bin der einzigartige Held, dem die legendäre Waffe in die Hand gedrückt wird, die die Entscheidung im Kampf gegen die Legion bringen wird ... Moment: der Druide da drüben hat die ja auch? und der da. und der da. ... (siehe auch DLC)
+ Worldquests: Es gibt dermaßen viel zu tun, daß man eine Auswahl treffen muß. Aber damit eben immer genug, selbst wenn man sich nur auf einzelne Aspekte beschränkt. Auch wenn es letzten Endes nur Dailies/Weeklies sind.