Life is Feudal: Forest Village - Aufbau-Strategie im Mittelalter angespielt

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Life is Feudal: Forest Village - Aufbau-Strategie im Mittelalter angespielt. (2)
Quelle: Bitbox

Wir haben Life is Feudal: Forest Village angespielt und wurden dabei sehr stark an Banished erinnert. Auch hier gilt es ein mittelalterliches Dorf aufzubauen und dafür zu sorgen, dass die Einwohner mit allem versorgt werden, was sie zum Überleben brauchen. Wir stellen euch das Spiel im Video genauer vor.

Seit einigen Tagen befindet sich Life is Feudal: Forest Village auf Steam im Early Access. Anders als der erste Teil der Reihe Life is Feudal: Your Own handelt es sich diesmal jedoch nicht um ein Survival-RPG. Stattdessen ist Forest Village ein mittelalterliches Aufbaustrategiespiel, das sich sehr stark vom viel gelobten Banished abgeschaut hat. Man könnte sogar sagen, dass "abgeschaut" noch eine recht zurückhaltende Formulierung ist. Wer Banished kennt, wird in Forest Village ein mittelschweres Deja Vú erleben.

Der gesamte Aufbau des Spiels von der Spielmechanik bis zum Benutzerinterface ähnelt dem Vorbild frappierend. Nur in Details haben sich die Entwickler von Mindillusion ein paar eigene Ideen einfallen lassen. Das Grundprinzip ist das gleiche: Ihr baut in einer rauen Mittelalterwelt ein eigenes Dorf auf und müsst dabei dafür sorgen, dass eure Einwohner überleben. Dazu muss vor allem für genügend Nahrung und Wärme im Winter gesorgt werden. Außerdem muss genügend Wohnraum vorhanden sein, damit eure Siedler sich wohlfühlen und vermehren.

Life is Feudal: Forest Village - Aufbau-Strategie im Mittelalter angespielt. (9) Quelle: Bitbox Life is Feudal: Forest Village - Aufbau-Strategie im Mittelalter angespielt. (9) Das ist wichtig, da ihr jede Arbeitskraft gebrauchen könnt. Um euer Dorf nur mit dem nötigsten zu versorgen, werden Anfangs mehr Betriebe benötigt als Arbeiter zur Verfügung stehen. Da gilt es dann sinnvoll die vorhandenen Kräfte je nach Bedarf zu jonglieren. Also schicken wir zum Beispiel während der warmen Jahreszeiten mehr Arbeiter auf die Felder, während sich diese im Winter verstärkt um die Produktion von Feuerholz kümmern.

Das funktioniert in der Early Access-Version bereits ganz gut. Wir hatten allerdings das Gefühl, dass der Schwierigkeitsgrad im Vergleich zu Banished noch etwas zu einfach ausfällt. Auch haben wir das Spiel in der normalen Geschwindigkeit als viel zu langsam empfunden. Die maximale Geschwindkeit mit zehnfache Beschleunigung war für uns daher immer die bevorzugte Wahl. Für das Feintunig des Balancings wollen die Macher aber genau diese Testphase nutzen. Zusätzlich sollte das Team aber auch noch ein wenig Arbeit in die Technik stecken, die noch nicht ganz rund läuft. So hat das Spiel zum Beispiel Probleme die Auflösung- und Vollbild-Einstellungen beizubehalten.

Als kleine Besonderheit könnt ihr die Kontrolle über einen Dorfbewohner übernehmen und ihn in First-Person-Ansicht durch euer Dorf steuern. Einen wirklichen spielerischen Nutzen könnten wir hinter dem Feature aber nicht erkennen. Im nachfolgenden Video zeigen wir euch in einem kurzen Let's Play, wie das Aufbauspiel in Bewegung funktioniert und erklären einige der wichtigen Elemente. Erhältlich ist die Early Access-Version von Life is Feudal: Forest Village zum Preis vpon 22,99 Euro auf Steam.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Svatlas Spiele-Enthusiast/in
        Cooles T-Shirt Matthias :D !!!
      • Von Svatlas Spiele-Enthusiast/in
        Cooles T-Shirt Matthias :D !!!
      • Von Chronik Mitglied
        Ich habe Banished, ich sehe keinen Grund mir das Game zu kaufen. Gut die Frist-Person ist interessant aber für knapp 23 EUR ...?

        Zumal ich Banished schon einige Monde nicht gezoggt habe.
      • Von Belandriel Gelegenheitsspieler/in
        Hä? Ich dachte, das sollte mal iwas First Person RPG-mäßiges werden?

        Edit: ah ok... wer lesen kann ich klar im Vorteil :D
      • Von Garloin NPC
        Nun ja, keine Ahnung wie lange ihr das Spiel gespielt habt aber ich hab nun gut 20h und mehr mit dem Game verbracht. Was mir in mehreren Partien aufgefallen ist, ist die Tatsache das sobald mehr als 20 Bewohner habe, gefühlt 4 von 5 Erwachsenen in der Nahrungsbeschaffung arbeiten müssen da die sonst verhungern.

        Sehr ärgerlich ist auch die Tatsache das einige Bewohner trotz gefüllter Scheunen sich lieber zu Tode hungern als sich was zu Futtern aus Besagter zu holen. Fischer und Jagdhütten sind ein Witz deren Ausbeute ist so gering und langsam das das gerade für die Ernährung von 2-3 Bewohnern reicht, übers Jahr gesehen, bei einer Vollbesetzung von 3 Angestellten.
        Abgesehen davon das man ständig irgendwie die Erde planieren muss um überhaupt etwas darauf errichten zu dürfen, ist es für mich ein Banished 2.0. Es besitzt viel Potential, am Balancing und dem Schwierigkeitsgrad (mind. 2-3 Stufen sollten eingebaut werden) muss noch ordentlich gefeilt werden. Ebenso sind noch etliche Abstürze und Bugs wie bereits oben erwähnt (Bewohner hungern sich freiwillig zu Tode) vorhanden und sollten baldigst behoben werden.
      • Von SergeantSchmidt Spiele-Enthusiast/in
        Soso, ein riesiges MMO anpreisen, ein halbgares Open Island Survival liefern, welches immernoch mit Bugs zu kämpfen hat und dann mal noch ein Aufbauspiel auf den Markt schmeißen :)
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