Grafikkartenkaufberatung - die besten Grafikkarten für Gamer von 110 bis 800 Euro inklusive der neuen Nvidia GTX 1060
Nachdem in dieser Woche Nvidias GTX 1060 neu herauskam, wird es Zeit für eine Kaufberatung rund um Grafikkarten. Wir geben euch allgemeine Tipps zum Kauf und beantworten die Frage, welche Grafikkarte ihr je nach vorhandenem Budet am besten wählt.
Allgemeine Tipps zum Kauf
Nach dem Release der Nvidia 1060 und teils drastischen Preisbewegungen bei der Vorgeneration ist der Zeitpunkt gekommen, euch einen Überblick zum aktuellen Grafikkartenmarkt zu verschaffen. Wir geben euch zunächst einige allgemeine Tipps zum Grafikkartenkauf und werden auf der zweiten Seite dann die empfehlenswerten Grafikkarten zwischen 110 und 800 Euro für euch zusammenfassen.
In diesem Artikel
Welche Preisklasse?
Für den Einstieg oder für alte PCs, deren CPU mit einer starken Grafikkarte nicht mehr mithalten kann, empfehlen wir etwa 110 bis 150 Euro auszugeben. Von 170 bis 220 Euro sind schon deutlich stärkere Grafikkartenmodelle zu haben, die aktuelle Spiele in Verbindung mit einem modernen Core i5 für den Sockel 1155, 1150 oder 1151 oder auch mit einem AMD FX-8000er auf hohen bis maximalen Detailstufen darstellen können.
Quelle: Sapphire
Sapphire R9 380 Nitro
Von etwa 250 bis 300 Euro sind aktuell schon Grafikkarten zu haben, die so viel leisten wie es vor wenigen Monaten erst Modelle über 400 Euro taten. Diese Preisklasse eignet sich perfekt für User, die gerne für etwa zwei Jahre die jeweils neuesten Games auf hohen Detailstufen spielen wollen, aber nicht gleich deutlich über 400 Euro ausgeben wollen, sondern lieber etwa alle zwei Jahre eine Grafikkarte für 200 bis 300 Euro nachrüsten. Über 400 Euro bewegen wir uns aktuell wiederum schon in dem Bereich, der vor einem halben Jahr noch eher als High-End bezeichnet wurde. Um welche Grafikkarten es sich in der jeweiligen Preisklasse genau handelt, werden wir auf der zweiten Seite in unserer Kaufberatung genauer schildern. Doch zunächst kommen wir zu einigen allgemeinen Kauftipps.
Custom- und Referenzkühler
AMD und Nvidia nutzen für die jeweils neu entwickelten Grafikkarten einen eigenen Kühler. Man spricht auch von einem Referenzkühler, da er für das von AMD oder Nvidia als Standard, also als Referenz vorgegebene Platinendesign verwendet wird. Von einem Customkühler spricht man wiederum, wenn ein Partnerhersteller (zum Beispiel Asus, PowerColor, Zotac und so weiter) einen eigenen Kühler entwickelt und für die Grafikkarte verwendet. Ein Customkühler ist so gut wie immer leiser als die Referenzkühlung, da der Kühler aufwendig entwickelt wird und vor allem bei den Grafikkartenmodellen ab der Mittelklasse meistens zwei oder gar drei Lüfter spendiert bekommt.
Quelle: PC Games Hardware
EIne Nvidia GTX 1070 im Referenzdesign von Nvidia
Die Nutzung mehrerer Lüfter ist leiser als die Kühlung mit nur einem einzigen Lüfter, da der einsame Lüfter natürlich schneller drehen muss, um die gleiche Luftmasse zu bewegen, welche zwei der drei Kühler mit viel weniger und somit leiserer Drehzahl bewegen können.
Grafikkarten-Serien und -Modelle
Bei Grafikkarten unterscheiden wir zwischen Serie und Modell. Mit der Serie meinen wir das Referenzmodell von AMD oder Nvidia, also beispielweise eine Nvidia GTX 1060 oder eine AMD RX 480. Mit Modell ist wiederum eine Grafikkarte gemeint, die ein Partnerhersteller wie Gigabyte, Sapphire, XFX, Palit und so weiter auf Basis einer Grafikkartenserie herausbringt, zum Bespiel eine Inno3D GTX 960 Combat, die somit eines von vielen Modellen der Nvidia GTX 960-Serie stellt. Hierbei richtet sich der Partnerhersteller, was die für die Leistung wichtige Technik angeht, an das Referenzdesign, spendiert der Grafikkarte aber häufig einen eigenen Kühler, den Customkühler. Teilweise wird auch die Referenzkühlung von AMD oder Nvidia genutzt und dem Kühlergehäuse lediglich das Label des Partnerherstellers verpasst.
In Einzelfällen werden auch manche Chips anders platziert - dies ist aber nur wichtig, wenn ihr selber nachträglich einen anderen Kühler montieren wollt. Was die Leistung und Technik angeht, sind aber alle Modelle der gleichen Grafikkartenserie so gut wie identisch. Lediglich beim Takt gibt es einige Modelle, die ab Werk übertaktet und somit ein wenig schneller sind. Beispiel: die PowerColor Radeon R9 380 PCS+ mit einem Takt von 980 Megahertz ist ebenso ein Modell der Grafikkartenserie AMD Radeon R9 390 wie es die Sapphire Radeon R9 380 Nitro OC mit einem Takt von 1000 Megahertz ist. Die beiden Modelle unterscheiden sind nur beim Kühler und beim Takt, sind aber beides AMD R9 380-Grafikkarten.
Länge beachten
Grafikkarten sind in den letzten Jahren effizienter geworden, das heißt: sie verbrauchen im Vergleich zur Leistung relativ wenig Strom. Trotzdem gibt es von einigen Grafikkarten einzelne Modelle, die vergleichsweise lang sind, obwohl die Kühlung auch mit kürzerem Kühler möglich ist.
Quelle: Gigabyte
Extrem stark und trotzdem kurz: Gigabyte GTX 1070 Mini ITX, perfekt für Mini-Gaming-PCs geeignet
Denn die Hersteller bestücken die Grafikkarten teilweise mit besonders großen Kühlkörpern, um einen leisen Betrieb zu gewährleisten. Daher kommt es vor, dass mach ein Modell einer Grafikkarte, die nur 150 Watt Strom benötigt, trotzdem so lang ist wie ein Modell einer älteren Grafikkarte, die 300 Watt Strom verbraucht und somit unweigerlich deutlich wärmer wird. Informiert euch also vor dem Kauf genau, wie lang eine Grafikkarte sein darf, um noch in euer PC-Gehäuse zu passen. Wenn ihr euer Gehäusemodell nicht kennt oder die Info im Internet nicht findet, dann könnt ihr auch selber den Abstand messen. Und zwar von der Rückseite des PCs (dort, wo die Slotbleche sitzen) bis zu der Stelle im Gehäuse, an der die Grafikkarte anstoßen würde, wenn sie zu lang wäre. Meistens handelt es sich dabei um den Festplattenkäfig. Bei vielen modernen Gehäusen kann man den Teil des Käfigs, der auf Höhe der Grafikkarte sitzt, entfernen. Somit passen am Ende dann auch sehr lange Grafikkarten in das Gehäuse, sofern man auf zwei bis drei Festplatten-Einbauschächte verzichten kann. Natürlich bleiben bei derartigen Gehäusen nämlich trotzdem mindestens zwei bis drei andere Einbauschächte für Festplatten übrig. Eine Länge, die bei vielen Gehäusen kritisch werden kann, ist 28 Zentimeter und mehr.
Netzteil
Für starke Grafikkarten braucht man mindestens ein 600 Watt-Netzteil - so denken immer noch viele User. Doch vor allem mit den neuesten Grafikkartenmodellen ist der Strombedarf im Vergleich zur Leistung moderat bis gering. Hinzu kommt, dass die Hersteller von Grafikkarten bei den Angaben zum empfohlenen Watt-Nennwert eines Netzteils auf Nummer Sicher gehen und ihre Empfehlungen auch auf die Nutzer zuschneidern, die ein eher billiges Netzteil haben.
Quelle: Be quiet
Be Quiet! Pure Power 9, 500 Watt
Denn ein vermeintlich günstiges 600-Watt-Netzteil für 40 Euro ist am Ende für einen stabilen Betrieb nicht leistungsstärker als ein höherwertiges Netzteil, welches mit nur 450 Watt beworben wird. Eigentlich könnten die Grafikkartenhersteller also auch einen empfohlenen Wert von beispielsweise 450 Watt angeben mit der Zusatzbemerkung, dass sich die Angabe auf ein gutes Markennetzteil bezieht. Da dies aber viele, vor allem eher unerfahrene User überfordern könnte, wird vorsichtshalber am Ende doch ein Wert von eher 550 oder auch 600 Watt kommuniziert, um den Betrieb der Grafikkarte auch für die Nutzer zu garantieren, die ein - bezogen auf den Watt-Nennwert - eher billiges Netzteil besitzen. Erfahrenere Nutzer und auch Stammleser unserer Hardware-Specials wissen aber: ein solides Markennetzteil mit einem Nennwert von 450 bis 500 Watt ab etwa 50 bis 60 Euro reicht für moderne Grafikkarten in Verbindung mit einer aktuellen Intel-CPU völlig aus. Achtet nur darauf, dass zwei PCIe-Stecker mit je acht Pins zur Verfügung stehen. Wer eine der stromhungrigen FX-9000er-Prozessoren von AMD besitzt, wählt vorsichtshalber ein Netzteil mit 50 bis 100 Watt mehr Nennleistung.

Ich sehe nur einen erheblichen Unterschied, ob wer eine meiner E-Mail-Adressen hat oder irgendein Pseudonym und dann weiß, auf welchen Webseiten ich surfe und entsprechend Werbung (die ich ohnehin nicht bekomme) schalten zu wollen. Oder halt, ob wer meinen richtigen Namen, meine richtige Adresse weiß.
Genau genommen finde ich personalisierte Werbung sogar praktisch, ich bekomme halt lieber Angebote für Dinge, die mich tatsächlich interessieren könnten, vielleicht ist ja doch mal ein Schnäppchen dabei, als Werbung für irgendwas, was mich dann nur nervt, weil ich damit nichts am Hut habe.
Und wer hindert dich daran Win 10 genauso zu modifizieren, wie du es schon bei deinem Win 7 gemacht hast?
Und es ist nun einmal in unserer hochvernetzten Welt so, dass man sich total ausklinken kann, aber viele können und wollen das nicht.
Für mich sind soziale Netze z.B. sehr praktisch, da ich seit einigen Jahren weit weg meiner alten Heimat wohne und so halt Kontakt zu vielen ehemaligen Klassenkameraden und Freunden und sogar Verwandten halten kann. Das wäre früher halt so nicht möglich gewesen, da hätte man einfach den Kontakt komplett verloren.
Anderes Beispiel, Kreditkarte, im Ausland ein Traum, wenn man eine hat, das spart jede Menge Lauferei und Zeit(aufwand).
Es gibt also durchaus gute und valide Gründe "Datenschutzalpträume" zu nutzen. Und mal ehrlich, welche persönlichen Nachteile hast du bisher dadurch gehabt? Mir kommt es eben so vor, als ob da viel Paranoia bei ist. Wobei ich im Gegenteil durchaus eine Win / Win Situation erkenne. Ich kann viele Dinge (Dienste) kostenlos nutzen, dafür bezahle ich mit gewissen relativ unwichtigen Daten, die ja eh nur maschinell ausgewertet werden, da sitzt ja keiner und schaut, "aha, ein Mensch mit Pseudonym Spiritogre hat auf PC Games und Games Aktuell gesurft, der wird sich wohl für Spiele interessieren", und selbst wenn, weiß er dennoch immer noch nicht, wer ich wirklich bin.
So, wenn das alles zutrifft, dann können wir uns meinetwegen nochmal über die (zum Großteil in den Optionen abstellbare) Datensammelei von Windows 10 unterhalten. Vorher ist die Aufregung darüber nur eine Farce, auf die einige wegen aufputschender, panikverbreitender Medienberichte aufgesprungen sind. (Weil die Win 10 AGB die AGBs von Windows Live und XBox Live, One Cloud und anderen Diensten nämlich gleich mit enthält, was vorher halt alles einzeln aber letztlich genauso war und bei jedem Anbieter von Onlinediensten identisch ist - nur bei Microsoft ein wenig offener und einfacher verstehbar).
Alleine wenn man mal schaut was Software von Blizzard oder sogar Steam alles übertragen, z.B. sämtliche bei dir installierte Software, da wird dir sicher schon ganz anders und du kappst am besten deine Internetverbindung gleich komplett, ist einfach am sichersten.
Bankkarte nur zum Geld abheben am Bankeigenen Geldautomaten.
Keine Kreditkarte.
Kein Chrome-Browser.
Firefox läuft mit "No Script"
Kein Fratzenbuch.
Kein Twitter.
Win 7 modifiziert, dass es keine Daten sendet.
Du siehst, man kann zumindest mit seinen persönlichen Daten haushalten.
Desweiteren gibt es, meines Wissens, noch keine belegbare Garantie, dass die Deaktivierungs-Knöpfchen in Win 10 nicht reine Placebos sind.
Es gibt immer noch einen Unterschied von "Ich gehe mit meinen persönlichen Daten so vorsichtig wie möglich um" zu "mir ist es scheißegal wer meine persönlichen Daten hat".
Jeden, der vorsichtig mit seinen Daten umgeht als paranoid hinzustellen ist schon grenzwertig.
Jedenfalls sind mir Menschen, die vorsichtig sind allemal lieber als jene, denen alles egal ist.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Vulkan sich durchsetzt ist extrem gering. Das entspricht mehr dem Wunschtraum der Open Source Fraktion.
XBox setzt auf Direct X - und DX ist ja noch erheblich mehr als eine Grafikschnittstelle, was immer vergessen wird, da geht es auch um die Bildschirmeingaben und die Soundausgabe. Sony hat genau wie Nintendo eine eigene API, die früher mal rudimentär auf OpenGL aufgesetzt hatte.
Warum also sollte ein Spielehersteller ein Game noch für eine weitere extra API Portieren, wenn dank XBox eh schon DX vorhanden ist?
das teil ist technischer müll!
Auch andere neue Titel profitieren enorm und die Anzahl wird spätestens im Herbst ordentlich steigen.
Aber dann sind neue Grafikkarten für dich eh kein interessantes Thema.
das teil ist technischer müll!
Wegen ner schlechten Portierung einfach mal die ganzen guten Spiele mit der API verteufeln *slowclap*