Ghostbusters: Unser Review zum neuen Geister-Spektakel
"Who you gonna call?"-"Ghostbusters!" Die Sci-Fi Komödie ist seit den 80er Jahren ein Klassiker, den jeder kennt. Im Reboot jagt jetzt ein Frauengespann den New Yorker Geistern hinterher.
Nie wurde ein Reboot im Netz so gebasht, noch bevor die Beteiligten die Neuauflage, sondern ausschließlich den Trailer gesehen hatten. Der wurde allerdings bisher fast 36 Millionen Mal angeklickt und ist wirklich nicht prickelnd. Aber vielen Hardcore-Fans des 80er-Jahre-Klassikers schienen allein die Ankündigung des Regisseurs und die Tatsache, dass das neue Geisterjäger-Gespann aus vier Mädels besteht, auszureichen, um ihren Unmut kund zu tun. Dabei wird gern vergessen, dass auch die beiden Originalfilme von 1984 und 1989 ein Hauch von Trash umwehte und auch bei diesem durchaus nicht jeder Gag saß.
Die gute Nachricht nun: Bei der Neuinterpretation kann Entwarnung gegeben werden. Ghostbusters 2016 muss sich vor dem Original von 1984 nicht verstecken. Und das liegt kurioserweise gerade an den hervorragend besetzten Hauptrollen: Melissa McCarthy ist das leidenschaftliche Herzstück des Teams, Kristen Wiig ihr herrlich verpeilter Gegenpart und Kate McKinnon eine Ingenieurin, die dem Wort "durchgeknallt" einige ganz neue Seiten abgewinnt. Unterstützt wird das Trio von der zupackenden Hobby-Historikerin Patty, gespielt von Leslie Jones. Und last but not least von Chris Hemsworth, der den extrem dümmlichen Assistenten gibt, für den Wiigs Charakter Erin eine ausgeprägte Schwäche hat. Wie dieses Dreamteam, das New York von Geistererscheinungen befreien will, zusammenfindet, ist in den witzigsten und schönsten Szenen des Films zu sehen.
Ansonsten lässt Paul Feigs Neuverfilmung keine Gelegenheit aus, dem Klassiker aus den Achtzigern zu huldigen. Dem 2014 verstorbenen Harold Ramis ist der neue Film gewidmet, und die noch lebenden Darsteller der Hauptfiguren haben Kurzauftritte, wobei zumindest ein paar davon etwas bemüht wirken. Und so sind es vor allem die neuen Ideen und Running Gags, die im Ghostbusters-Reboot Spaß machen, egal, ob es sich dabei um chinesisches Essen oder Schweizer Taschenmesser handelt. An manchen Stellen wäre weniger allerdings mehr gewesen. Der Showdown und der Abspann wären ein paar Minuten kürzer sicher mindestens genauso spektakulär und lustig geworden, dafür sorgt schon die hübsche Schlusspointe.
Fazit / Alles in allem ein gelungener Reboot: Die Mädels um Melissa McCarthy können Murray und Co. in Sachen geistreiche Geisterjagd durchaus das Wasser reichen

Wieviele andere sagen das grösste Problem des Film ist das Sony Ghostbusters von 1984 nachmachen wollte. Es hätte Ghostbusters 3 sein gekonnt der 30 Jahre später spielt und es wären die Tochter der Ghostbusters gewesen und mit den alten Gags von damals und weniger klischeehaften Rollen und glaubhafteren Bösewicht. Extreme Ghostbusters hat es genau richtig gemacht damals nur wurd es von den TV Sendern zu scheiss uhrzeiten gebracht
Abgesehen davon Kurzer, würdest du die Dinge richtig lesen wäre dir dummerweise aufgefallen dass die Totschlagargumente der Antikritik eher von den Machern kam und daher brillianterweise nur nen Astroturfing