Härteprobe: Spiele, die "schwer" mehr Spaß machen

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XCOM (egal ob Enemy Unknown oder XCOM 2) lebt von seiner Schwierigkeit. Als Anführer einer schlecht ausgestatteten Sondereinsatztruppe den technologisch und zahlenmäßig überlegenen Alien-Invasoren gegenüberzutreten und sie mir nichts, dir nichts wegzuputzen, das würde einfach nicht zum Szenario passen. Schon auf dem zweiten von vier Schwierigkeitsgraden namens Veteran sind die Rundengefechte daher schön knifflig. Doch je länger man spielt und je bessere Waffen man erforscht, umso einfacher gerät das Spiel. Richtig haarig wird es auch im Lategame erst ab "Commander" - hier kommen ansonsten zu vernachlässigende Features wie Rüstungswerte, Blendgranaten und andere Gimmicks voll zum Tragen. Und wer noch nie den Ironman-Modus mit Permadeath gespielt hat, der hat XCOM noch nie so erlebt, wie es sein sollte: Erbarmungslos, einschüchternd aber auch unendlich befriedigend, wenn man mit Mühe und Not eine Mission schafft und sich anschließend über die lang ersehnte Beförderung seines angeschossenen, mit viel Glück in die Basis zurückgebrachten Veteranen freut. (Peter Bathge, Lesetipp: Kolumne Warum Entwickler Firaxis will, dass ihr scheitert
Quelle: PC Games

Leicht, mittel, schwer, ultra - unterschiedliche Schwierigkeitsgrade sind bei den meisten Spielen selbstverständlich. Wir stellen in diesem Special acht Spiele vor, mit denen unsere Redakteure erst auf höheren Stufen ihren Spaß hatten.

Computer- und Videospiele werden aus den unterschiedlichsten Gründen und auf die unterschiedlichsten Arten gespielt. Manche suchen eine echte Herausforderung, andere wollen einfach nur entspannt einige Stunden verbringen. Durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade lassen sich die meisten Spiele an diese Bedürfnisse anpassen. Wer es gemütlich mag, der macht sich die Kämpfe leichter und konzentriert sich stattdessen vielleicht auf die Handlung. Aber es gibt auch Spiele, die offenbaren erst auf höheren Schwierigkeitsgraden ihr volles Potential. Weil bestimmte Spielelemente erst so richtig greifen wenn die Gangart härter wird, oder weil sie durch den Nervenkitzel gewinnen. Unsere Redakteure stellen acht Spiele vor, die sie am liebsten auf "schwer" gespielt haben:

Bildergalerie

Vielleicht ist für euch ja eine Empfehlung dabei - oder der Anreiz, ein bereits beendetes Spiel noch einmal anzugehen und den Schwierigkeitsgrad nach oben zu schrauben. Außerdem sind wir gespannt auf eure Empfehlungen: Welche Spiele machen euch nur "schwer" so richtig viel Spaß? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Bei ausreichend zusätzlichen Empfehlungen werden wir diese Liste zu einem späteren Zeitpunkt um die Vorschläge ergänzen.

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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von smutjesmooth Mitglied
        Zitat von MichaelG
        Wäre mir echt neu.
        Mir eben auch. Hatte es noch installiert . Und da steht nix von mehr Content wenn man die Schwierigkeitsgrade durchklickt. Vielleicht meint er auch mit mehr Content weil man dann sehr viel länger braucht für einen Durchlauf ?
      • Von smutjesmooth Mitglied
        Zitat von MichaelG
        Wäre mir echt neu.
        Mir eben auch. Hatte es noch installiert . Und da steht nix von mehr Content wenn man die Schwierigkeitsgrade durchklickt. Vielleicht meint er auch mit mehr Content weil man dann sehr viel länger braucht für einen Durchlauf ?
      • Von MichaelG Mitglied
        Wäre mir echt neu.
      • Von smutjesmooth Mitglied
        Zitat von OutsiderXE
        Bei Thief war das so cool. Einfach mehr Content durch den höheren Schwierigkeitsgrad^^ Was man heutzutage als DLC verkaufen würde.
        Thief hat mehr Content durch einen höheren Schwierigkeitsgrad ? Kannst du das näher erläutern ? Ich glaube dann spiele ich es nochmal auf dem schwierigsten durch. Du redest schon vom neusten Thief Teil ?
      • Von moeykaner Mitglied
        Alien Isolation sollte man auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad spielen, weil sich dort die Gegner KI deutlich verbessert.
      • Von Scholdarr Mitglied
        Zitat von Neawoulf
        Am besten in dem Punkt war für mich bisher das Spiel Outcast. Da konnte man jeden NPC nach dem Weg fragen, der hat dann geantwortet "das ist ein ganzes Stück nördlich von hier" oder, wenn man näher dran war, hat man dann auch "Du musst mit diesem Talaner dort sprechen" als Antwort bekommen und der NPC hat drauf gezeigt, wenn man in der Nähe war. Das fand ich damals unglaublich gut gelöst und ich bin auch heute noch der Meinung, dass wenige Spiele die Navigation innerhalb einer offenen Spielwelt so gut umgesetzt haben.
        Hast du mal Inquisitor gespielt? Da musste man auch alles selbst finden und es war teilweise wirklich hart, aber letztlich trotzdem fair. Abgesehen von der Schreibe an sich bzw. der Übersetzung war das auch das beste Journal, das ich je in einem Spiel genießen durfte. Das ist die Art von Herausforderung, die ich persönlich mag. :)
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