Resident Evil 7 Biohazard: VR-Fassung gespielt – unsere Eindrücke!

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Special Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 17,99 €
Resident Evil 7 Biohazard: VR-Fassung gespielt – unsere Eindrücke!
Quelle: Capcom

Bitte an dieser Stelle an die Stimme des Menübildschirm-Ansagers aus den bisherigen Ablegern der Reihe denken: RESIDENT EVIL 7! Im Trailer sowie in der Demo zum kommenden Horror-Abenteuer ist der Sprecher nicht zugegen - nur eine von unzähligen Veränderungen am Konzept der Serie. Wir haben die Demo in der VR-Fassung für PS4 gespielt und verraten unsere Eindrücke.

Da wir diese Zeilen schreiben, sitzen bereits Hunderttausende oder gar Millionen von PS4-Besitzern vor ihren Konsolen und spielen die furchterregende Demo zu Resident Evil 7, welche Capcom gleichzeitig mit der Enthüllung des Spiels auf Sonys Pressekonferenz veröffentlichte. Weiter weg von dem Action-Einerlei, als das Resident Evil sich seinerzeit entpuppte, könnte das neue Grusel-Abenteuer gar nicht sein. Statt Action gibt es Rätsel, statt B-Movie-Grusel echten Horror mit starker psychologische Komponente.

Gruseliger VR-Ausflug

Wir durften auf der E3 die Demo ebenfalls spielen - allerdings in einer ganz besonderen Fassung, nämlich mit VR-Brille auf dem Kopf. Wie angekündigt, wird das gesamte Spiel in VR spielbar sein - zunächst exklusiv mit PlayStation VR, welches wir auf der Messe auch übergestülpt bekamen, später auch mit Oculus Rift und HTC Vive. Auf diese weise erleben wir den kurzen Ego-Perspektiv-Ausflug noch einen ganzen Batzen intensiver. Jede Bewegung in dem gruseligen Haus, welches wir in der Demo erforschen, fühlt sich dank der isolierten Atmosphäre von VR noch einmal so effektiv an. Richtig heftig sind in dieser Hinsicht Jump Scares, bei denen man manchmal kurz davor ist, vor Schreck die High-Tech-Brille im Hohen Bogen durch den Raum zu pfeffern.

Horror-Erlebnis zum Kotzen

Resident Evil 7 Biohazard: VR-Fassung gespielt - unsere Eindrücke! (3) Quelle: Capcom Resident Evil 7 Biohazard: VR-Fassung gespielt - unsere Eindrücke! (3) Die VR-Unterstützung hat aber auch ihre Kehrseite: Erstens sieht das Bild, zumindest in der Playstation-Vr-Fassung, deutlich schlechter und grober aufgelöst aus - dank stärkerer Hardware dürfte dieser Umstand bei Oculus Rift und HTC Vive weniger drastisch auffallen. zweitens sind es wieder einmal die leidigen, abgeschnittenen VR-Hände die ordentlich an der Stimmung zerren; zwei in der Luft fliegende Arme geben uns nicht wirklich das Gefühl, direkt im Spiel zu sein. In Resident Evil 7 ist's besonders unverständlich, da wir die Hände ja nicht direkt kontrollieren, sondern mit einem normalen Controller spielen. Und drittens sorgt die Divergenz zwischen natürlicher Kopfbewegung und diametraler Bewegung via Controller dafür, dass zahlreichen Spielern am Capcom-Stand beim Spielen von Resident Evil 7 speiübel wurde - dem Redakteur dieser Zeilen mit eingeschlossen, der daraufhin nach der Hälfte der Spielzeit wieder auf die normale Ansicht umstieg.

Rückkehr zu den Horror-Wurzeln

Abgesehen davon stellt Resident Evil 7 einen mutigen Schritt hin zu dem Horror dar, was die Serie einst groß gemacht hat, wenn auch der Einfluss der P.T.-Demo zum gehandelten Silent Hills stark spürbar ist; Zwar haben wir ein paar Interaktionsmöglichkeiten mehr - im fertigen Spiel sind wir zudem noch einen ganzen Zacken aktiver unterwegs und dürfen mit ich mehr Gegenständen agieren -, im Kern ist der Aufbau der beiden Demos aber sehr ähnlich: In Ego-Ansicht durch einen stark eingeschränkten Spielbereich laufen und zu versuchen, mittels kleiner Rätsel zu entkommen. Verschiedene mögliche Enden und zahlreiche versteckte kleine Details laden dazu ein, die im Prinzip sehr kurze Demo wieder und wieder zu spielen.

Was heraus sticht, ist die wahnsinnig gelungene Atmosphäre, die davon lebt, dass die Entwickler sich - zumindest die bisherigen Anschein nach - von den alteingesessenen Protagonisten entfernt und auch T-Virus, G-Virus und Co. einem sehr subtilen Horror-Erlebnis mit tendenziell übernatürlichem Anstrich weichen. Das mag genauso vielen Fans der Reihe gegen den Strich gehen, wie es andere Fans freudig bejubeln, ist aber ein ausgesprochen mutiger Schritt - und ein wichtiger: Mit der Verwandlung in ein fast reines-Action-Spiel hatte der direkte Vorgänger die Popularität der Reihe schließlich ordentlich nach unten gezogen. Wir sind jedenfalls mit Freuden mit an Bord Richtung Rückkehr zur Großartigkeit und vertrauen darauf, dass die Entwickler genau wissen, was sie tun.

Meinung

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Malifurion Mitglied
        Naja es ist interessant zu sehen wie lange Capcom gebraucht hat, um zu verstehen, dass Horror eben nicht mit Arcadelastigen 3rd Person Actionblabla aufgebaut wird. Mich erinnert das Gezeigte gerade mehr an Amnesia oder Outlast. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Schritt auch sehr mutig ist - auch wenn hier stark kopiert wird. Auf das Franchise betrachtend ist es ein radikaler Schnitt. Und das finde ich gut. Solange man unterhalten wird ist alles okay. Und ich finde auch den Protagonisten mal gut gewählt. Kein Super-Hero Kram, keine Mega Fights, kein Hauch von Hyperfantasy. Knallharter Survival Horror. Und das war Resident Evil im eigentlichen Sinne. Nach Nemesis ist genau das irgendwie verloren gegangen. Zu sehr scheint man sich dann auf Action Elemente konzentriert zu haben, was teilw. auch der Story extrem geschadet hat. Nichts ist ekelhafter als eine Atmo zu erzeugen, dass der Spieler Angst hat sich mit dem Virus anzustecken, Jucken hervorzurufen. Weniger die Angst vor Zombies oder Monstern, sondern die Umstände, die zu dem geführt haben, waren ein starkes Horror-Element was nun hoffentlich wieder dezent zum Einsatz kommt - insofern es überhaupt Zombies in dem Spiel geben wird^^
      • Von Malifurion Mitglied
        Naja es ist interessant zu sehen wie lange Capcom gebraucht hat, um zu verstehen, dass Horror eben nicht mit Arcadelastigen 3rd Person Actionblabla aufgebaut wird. Mich erinnert das Gezeigte gerade mehr an Amnesia oder Outlast. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Schritt auch sehr mutig ist - auch wenn hier stark kopiert wird. Auf das Franchise betrachtend ist es ein radikaler Schnitt. Und das finde ich gut. Solange man unterhalten wird ist alles okay. Und ich finde auch den Protagonisten mal gut gewählt. Kein Super-Hero Kram, keine Mega Fights, kein Hauch von Hyperfantasy. Knallharter Survival Horror. Und das war Resident Evil im eigentlichen Sinne. Nach Nemesis ist genau das irgendwie verloren gegangen. Zu sehr scheint man sich dann auf Action Elemente konzentriert zu haben, was teilw. auch der Story extrem geschadet hat. Nichts ist ekelhafter als eine Atmo zu erzeugen, dass der Spieler Angst hat sich mit dem Virus anzustecken, Jucken hervorzurufen. Weniger die Angst vor Zombies oder Monstern, sondern die Umstände, die zu dem geführt haben, waren ein starkes Horror-Element was nun hoffentlich wieder dezent zum Einsatz kommt - insofern es überhaupt Zombies in dem Spiel geben wird^^
      • Von Marcore Spiele-Novize/Novizin
        cancom = capcom
        High Rech Brille = High Tech Brille
        seht = sieht

        einfach mal Korrekturlesen vorm posten
      • Von golani79 Mitglied
        Hab die Demo gespielt und ich muss sagen, die ist schon gut gemacht.
        Ist eigentlich auch ziemlich gut durchdacht die Demo - kann man nur hoffen, dass die Qualität im Hauptspiel durchgehend auf hohem Niveau gehalten werden kann.

        Wenn die das schaffen, bin ich mir sicher, wird uns nach langer Zeit wieder mal ein gutes RE erwarten.
      • Von solidus246 Mitglied
        Immernoch um Welten besser als das, was Capcom als "Horror" mit den letzten Titeln versucht hat zu verkaufen. Sofern der Fokus wieder mehr auf tatsächlichem Horror steht, dann freue ich mich alleine deswegen auf das Spiel. Niemals zu verwöhnt sein ;)
      • Von kingston Mitglied
        Sollte im Absatz " Gruseliger VR Ausflug" nicht High Tech Brille stehen?
      Direkt zum Diskussionsende
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