Playstation VR: Auf der Playstation Experience in München ausprobiert - das sagen die Redakteure

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PlayStation VR: Auf der PSX in München ausprobiert - das sagen die Redakteure (1)
Quelle: Sony

Sony stellte seine Virtual-Reality-Headset namens Playstation VR auf dem PSX-Event in München vor. Wir waren vor Ort und haben mehrere VR-Spiele angespielt. Im Artikel erfahrt ihr, was unsere Redakteure von Sonys relativ kostengünstiger VR-Hardware und den Spielen halten.

Während Sonys Hausmesse Playstation Experience (PSX) seit diesem Jahr in den USA für jedermann zugänglich war, lud der große Konsolenhersteller am 6. April nur das deutsche Fachpublikum nach München ein, um die Playstation-Neuheiten der nächsten Monate in aller Ruhe auszuprobieren. Wir sind gleich mit einer großen Mannschaft zum PSX-Event in die bayerische Landeshauptstadt gefahren und und freuten uns vor allem auf die vielen VR-Titel, die wir vor Ort ausprobieren konnten. Auf der Veranstaltung waren unter anderem etwa zehn Minuten lange Testfassungen vom Weltraumspektakel Eve Valkyrie, dem Klassiker-Remake Battlezone, dem Mech-Sportspiel Rigs und dem Survival-Horror Until Dawn: Rush of Blood spielbar. Neben den VR-Spielen konnte man in München natürlich auch Ersteindrücke zu PS4-exklusiven Titeln wie etwa Uncharted 4: A Thief's End oder Ratchet & Clank sammeln. Leider handelte es sich bei diesen aber um Versionen, die wir bereits auf anderen Events gesehen und über die wir schon ausführlich berichtet haben.
Doch Playstation VR war alleine ein guter Grund, den eh relativ kurzen Weg nach München auf uns zu nehmen - zumal die meisten unserer Redakteure bis dato nur wenige Erfahrungen mit Sonys kostengünstigem Virtual Reality Headset gemacht haben. Im Folgenden lassen wir unsere Experten zu Wort kommen. Wer sich über die Preisgestaltungen, den Release-Termin oder andere Fragen zu Sonys PS4-VR-Headset informieren möchte, findet alle Antworten in unserem Playstation VR-Sammelartikel.

Das sagen Sascha, Christian und Marc Carsten über Sonys VR-Headset

Marc Hatkes Meinung zu Playstation VR:
Marc Carsten Hatke ist als Social Media Manager für die Webseiten von Computec tätig. Quelle: Computec Media GmbH Marc Carsten Hatke ist als Social Media Manager für die Webseiten von Computec tätig. "Da ich bislang nur Erfahrungen mit dem Oculus Rift Dev-Kit 2 hatte, war ich umso neugieriger auf das Virtual-Reality-Headset von Sony. Und gleich der erste Eindruck war positiv: Das Gerät ist leicht, lässt sich schnell an die Kopfform anpassen und bietet einen guten Blickwinkel sowie ausreichend Stabilität beim Gebrauch.

Auf der Playstation Experience konnte ich Until Dawn: Rush of Blood und Eve: Valkyrie mit dem VR-Headset ausprobieren. Vor allem Until Dawn hat mir sehr gut gefallen. Im Zusammenspiel mit Playstation Move ergibt sich ein völlig neues Spielgefühl, das den Einsatz nahezu aller Sinne und schnelle Bewegungen mit beiden Armen sowie dem Kopf erfordert. Allerdings habe ich mehrfach vergessen, den ankommenden Molotow-Cocktails mit Körpereinsatz auszuweichen - daran hat mich die Mitarbeiterin am Sony-VR-Stand immer wieder freundlich erinnert. An ein derart immersives Spielgefühl muss man sich eben erst gewöhnen! Nach ungefähr 15 Minuten klappt das allerdings hervorragend. Die Grafik war nochmal einen Tick besser als mit dem Oculus Rift Dev-Kit, reicht aber logischerweise nicht an normale HD-Spiele in 1080p heran. Dafür fehlt es den Titeln durch die Performance-intensive 3D-Berechnung an Schärfe.

Mein Fazit: VR ist eine tolle Spielerfahrung, die vor allem für zwischendurch richtig Laune macht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich mehr als 30 oder maximal 40 Minuten am Stück damit verbringen kann, da der "Stresslevel" im Vergleich zu normalen Games um ein Vielfaches höher ausfällt. Ohnehin sind fast alle Titel auf kurze VR-Trips ausgelegt und wirken eher wie Mini-Spiele statt epische Ausflüge in fremde Welten."

Sascha Lohmüllers Meinung über Playstation VR:
Sascha Lohmüller ist der leitende Redakteur von Play4. Quelle: Computec Media GmbH Sascha Lohmüller ist der leitende Redakteur von Play4. "Was VR anbelangt, bin ich generell eher auf der Memmen-Seite verortet. Sprich: Allzu gut vertragen sich mein Wohlbefinden und die Brillenwelten nicht. Das habe ich bereits damals gemerkt, als ich die ersten Oculus-Demos ausprobieren durfte. Die bisher einzige, erwähnenswerte Ausnahme ist EVE: Valkyrie. Trotz der schnellen Dogfight-Gefechte habe ich mit dem EVE-Ableger keinerlei Probleme - das liegt wohl daran, dass auch die Spielfigur in einem Cockpit sitzt und sich nicht großartig bewegt. Da Valkyrie zudem außerordentlich unterhaltsam und spektakulär ausfällt, ist der Weltraum-Shooter auch mit der Grund, warum ich mich trotz der persönlichen Inkompatibilität auf Playstation VR freue. Die anderen vorgestellten Spiele sind nämlich bisher reichlich unspektakulär (The London Heist, Until Dawn: Rush of Blood, VR Worlds) oder nix für meinen Magen (Rigs). Battlezone konnte ich leider nicht ausprobieren, aber da der Spieler auch hier in einem Cockpit hockt, könnte es sich ähnlich wie mit EVE verhalten. Fazit: Privat ist PS VR aktuell für mich persönlich noch kein Thema, für ein einziges Spiel lohnt sich die Anschaffung einfach nicht. Sollten allerdings noch mehr Spiele wie Valkyrie erscheinen, dürfte sich meine Meinung schnell ändern."

Eve: Valkyrie war eigentlich als ein Exklusiv-Titel für Oculus Rift angekündigt worden. Nun ercheint das Spiel aber auch für PlayStation VR. Quelle: CCP Games Eve: Valkyrie war eigentlich als ein Exklusiv-Titel für Oculus Rift angekündigt worden. Nun ercheint das Spiel aber auch für PlayStation VR.
Christian Dörres Meinung zu Playstation VR:
Christian Dörre arbeitet seit 2013 als Redakteur für die Play4. Quelle: Computec Media GmbH Christian Dörre arbeitet seit 2013 als Redakteur für die Play4. "Vor der PSX in München zählte ich mich eigentlich noch zu den VR-Skeptikern, die Veranstaltung hat mich jedoch halbwegs bekehrt. Da ich bisher nur das flügellahme Eagle Flight anspielen durfte, ging ich eigentlich davon aus, dass VR-Spiele hässliche, kleine Spielereien sind, die niemand braucht. Dann aber spielte ich mit PS-VR gestern Eve: Valkyrie und ärgerte mich nicht über das Spiel oder die Technik, sondern nur darüber, dass die Demo so kurz war, weil ich einfach verdammt viel Spaß hatte. Klar, ein wenig pixelig wirkten einige Objekte schon, aber gewöhnt man sich einmal daran, nicht vom heutzutage üblichen Grafik-Bombast geblendet zu werden, ist der Titel durchaus überzeugend und glänzt mit tollen Effekten. So schwach, wie viele die Sony-Hardware aufgrund des niedrigeren Preises gerne hinstellen, scheint die Kiste also nicht zu sein. Valkyrie würde ich wahrscheinlich sogar bequem daheim auf dem Sofa spielen, da man nicht wild in der Gegend rumfuchtelt, sondern bereits mit kleinen Kopfbewegungen super zurechtkommt. Definitiv nicht daheim spielen würde ich allerdings The London Heist, denn dann müsste ich mir wohl bald eine neue Einrichtung zulegen. Der Action-Titel wird mit zwei Move-Controllern gesteuert, welche die Hände unseres Protagonisten im Spiel darstellen. Mit den Triggern des Controllers greift man Gegenstände oder schießt eben auf Gegner. Bei der von mir gespielten Verfolgungsjagd musste ich mich jedoch so oft ruckartig umdrehen und meine Waffe schnell in sämtliche Richtungen schwenken, dass ich teilweise Sorgen hatte, die neben mir stehende Messe-Hostesse auszuknocken. The London Heist machte durchaus Spaß, aber hier kommt dann doch wieder der Skeptiker durch. Das Gameplay dürfte sich nämlich recht schnell abnutzen."

Das sagen Wolfgang, Thomas und Matti über Sonys VR-Headset

Mattis Sandqvists Meinung zu Playstation VR:
Matti Sandqvist ist für die Zeitschriften PC Games, Play 4 und Games Aktuell als Redakteur tätig. Quelle: Computec Matti Sandqvist ist für die Zeitschriften PC Games, Play 4 und Games Aktuell als Redakteur tätig. "Bisher habe ich eher enttäuschende Erfahrungen mit den kommenden VR-Headsets gemacht. In den meisten Fällen ist meiner Meinung nach der hohe Preis der Geräte für die zwar kurzweilige, aber technisch längst nicht perfekte Erfahrung einfach nicht gerechtfertigt. Ich bin vielleicht ein etwas merkwürdiger Mensch, aber wegen des relativ niedrigen Preises von PlayStation VR hatte ich ausgerechnet eine - sagen wir mal - ziemlich skeptische Meinung zu Sonys VR-Hardware. Ganz nach dem Motto: Wenn die anderen es für viel mehr Geld nicht ordentlich hinbekommen, kann das billigere Produkt mich doch niemals überzeugen! Doch wurde ich auf der PSX eines Besseren gelehrt: Alle von mir gespielten Titel, darunter Battlezone, Eve: Valkyrie und Rigs, funktionierten technisch einwandfrei und machten sogar richtig Laune. Doch bis auf die Weltraumballereien von Eve: Valkyrie sehe ich bei den Spielen ein kleines Problem, nämlich die der Langzeitmotivation. Die erste VR-Erfahrung mit Sonys Headset hinterlässt ohne Frage einen positiven Eindruck, zumal bis auf die leicht pixelige Optik alles richtig gut funktioniert. Doch sehe ich mich keines der Spiele viel länger als eine halbe Stunde am Stück spielen. Dafür war das Gameplay der Titel etwa zu simpel und außerdem musste ich feststellen, dass mir die VR-Erfahrung so tief unter die Haut geht, dass ich nach rund zehn Minuten über eine kleine Pause ganz glücklich war. Wenn ich aber in diesem Jahr mir tatsächlich einen VR-Headset holen sollte, scheint PlayStation VR der beste Kandidat dafür zu sein. Zum einen stimmt hier das Preis-Leistungs-Verhältnis und zudem dürfte Sony genügend interessante Spiele gleich zum Start der Hardware auf den Markt bringen."

Until Dawn: Rush of Blood gefiel den meisten Redakteuren von den vielen VR-Titeln am besten. Quelle: Sony Until Dawn: Rush of Blood gefiel den meisten Redakteuren von den vielen VR-Titeln am besten.
Thomas Szedlaks Meinung zu Playstation VR:
Thomas Szedlak ist der Chefredakteur von Games Aktuell. Quelle: Computec Media GmbH Thomas Szedlak ist der Chefredakteur von Games Aktuell. "Ich gehöre leider zu den Motion-Sickness-gefährdeten Menschen und bei meiner ersten Zocksession mit Rigs war ich nach 10 Minuten gottfroh, als es vorbei war. Rigs ist aber auch extrem, da man via Controller läuft, während man durch Kopfbewegungen das Fadenkreuz steuert. Vor allem die Sprünge in dem Sportspiel-Shooter-Mix verursachten Unwohlsein, erst im Kopf, dann im Magen. Nach dem Rigs-Zock hatte ich meine Vorbestellung von Playstation VR im Geiste schon wieder storniert, aber zum Glück sind mir die anderen VR-Spiele weniger auf den Magen geschlagen. Mein Favorit ist Until Dawn: Rush of Blood. In normaler Umgebung würde mich der Railshooter wohl schnell langweilen aber als VR-Spiel ist es genau richtig für mich, weil man sich aufs Umschauen und Schießen (mit zwei Move-Controllern in den Händen) konzentriert. Das hat mir großen Spaß gemacht, die Immersion war faszinierend und einige Szenen waren - im positiven Sinn - echt erschreckend. Erschreckend im negativen Sinn war allerdings die Bild- bzw. Grafikqualität bei allen von mir ausprobierten PS-VR-Spielen: Unscharf, pixelig, starkes Kantenflimmern, kein Vergleich zum normalen PS4-Bild in Full-HD. Mir war vorher klar, dass ich bei VR Abstriche machen muss, dass sie aber so groß sein würden, hat mich überrascht. Allerdings reden wir hier natürlich über die erste Generation an VR-Spielen und gerade in diesem Segment dürften die Fortschritte rasant sein. Erstaunlich gut finde ich den Tragekomfort von Sonys VR-Headsets selbst für mich als Brillenträger."
PSX in München:Marc Carsten Hatke (links) und Sascha Lohmüller (rechts) trafen auf einen Sackboy. Quelle: PC Games PSX in München:Marc Carsten Hatke (links) und Sascha Lohmüller (rechts) trafen auf einen Sackboy. Wolfgang Fischers Meinung zu Playstation VR:
PlasStation VR: Auf der Playstation Experience in München ausprobiert - das sagen die Redakteure (1) Quelle: Computec Media GmbH PlasStation VR: Auf der Playstation Experience in München ausprobiert - das sagen die Redakteure (1) Die Playstation Experience war für mich die erste Möglichkeit, Sonys VR-Brille auszuprobieren und ich fand die Erfahrung sehr angenehm. Die Brille ist vergleichsweise leicht und trägt sich sehr angenehm, auch dank der Anpassungsmöglichkeiten. Nur die separaten Kopfhörer, die es dazu gab, empfand ich nicht als optimal. In jedem Fall besser als die Vorabmodelle von HTC Vice und Oculus Rift, die ich gestetet habe. Von den gezeigten Spielen fand ich alle gut, sogar die Playroom-VR-Mini-Spiele. Richtig genial war das Battlestar-Galactica-Feeling von EVE: Valkyrie, das auch die beste Grafik der spielbaren Titel bot. Einfach gestrickt, grafisch eher simpel, aber durchaus unterhaltsam war die VR-Neuauflage des Arcade-Klassikers Battlezone. Als normales Spiel, würde ich den Titel möglicherweise gar nicht anrühren, als VR-Spiel macht er aber Laune. Eine ganz andere Nummer in Sachen Geschwindigkeit war der Ego-Baller-Sportspiel-Hybrid Rigs, bei dem man einen großen Kampfroboter steuert. Zusammen mit zwei menschlichen Kameraden oder KI-gesteuerten Bots tritt man in einer Team-Deathmatch-Variante gegen ein anderes Dreierteam an. Und hier hatte ich nach einem etwa zehnminütigem, schweißtreibenden Match auch ein leicht flaues Gefühl in der Magengegend. Nicht wirklich verwunderlich, schließlich war das der mit Abstand schnellste VR-Titel, den Sony mitgebracht hatte. Die grafische Darstellung fand ich in allen Spielen ganz ordentlich, wenngleich mich das allgegenwärtige Kantenflimmern etwas gestört hat. Wer hier die gleiche Grafikpracht erwartet, die in Kürze ein Uncharted 4 in 1080p auf den Bildschirm zaubert, wird von der optischen Qualität der VR-Titel natürlich etwas enttäuscht sein. Die Playstation Experience hat bei aber dennoch dafür gesorgt, dass ich mittlerweile ernsthaft darüber nachdenke, mir eine VR-Brille zuzulegen. Und im Moment hat Playstation VR durch den günstigeren Preis und die guten Anspielerfahrungen klar die Nase vorn.

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Weissbier242 Spiele-Enthusiast/in
        Für mich ist ganz klar das Racing Genre was hier am meisten profitiert, oder generell alles was nen Cockpit hat. Weis gar nicht wie oft ich bei Rennen einen versehentlich von der Piste abgeschossen hatte, weil ich ihn schlich nicht neben mir gesehen habe und für 3 Monitore hab ich leider nicht den Platz. Einzig Iracing regelt das ganz gut über den Funk, der einem mitteilt das jemand neben dir ist. Hier ist die Brille ja der perfekte Blick und vor allem realistisch.
      • Von Weissbier242 Spiele-Enthusiast/in
        Für mich ist ganz klar das Racing Genre was hier am meisten profitiert, oder generell alles was nen Cockpit hat. Weis gar nicht wie oft ich bei Rennen einen versehentlich von der Piste abgeschossen hatte, weil ich ihn schlich nicht neben mir gesehen habe und für 3 Monitore hab ich leider nicht den Platz. Einzig Iracing regelt das ganz gut über den Funk, der einem mitteilt das jemand neben dir ist. Hier ist die Brille ja der perfekte Blick und vor allem realistisch.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Zitat von Xivanon
        Interessanter Erfahrungsbericht. Mich würde interessieren, ob die motion sickness sich mit der Zeit durch Erfahrung und Gewöhnung verringert oder ganz verschwindet. Der Mensch gewöhnt sich ja an vieles.

        Wäre das der Fall, könnte man solche Sessions mit der Zeit auch länger gestalten und auch die Spiele könnten sich dann dementsprechend wandeln, so dass man doch irgendwann epische Abenteuer in VR erleben kann.
        Aus eigener Erfahrung mit den beiden Oculus Rift Dev Kits kann ich sagen, dass das nach ein bis zwei Wochen vorbei geht, wenn man die Sache nicht falsch angeht. Es bringt allerdings nichts, regelmäßig über jede Übelkeitsgrenze hinaus weiterzuzocken (dann verliert man sich auch schnell die Lust daran), sondern man muss sich halt langsam herantasten.

        Was mir gut geholfen hat: Sobald auch nur minimale Übelkeitserscheinungen auftreten, Spiel für mindestens eine halbe Stunde beenden. Danach (natürlich nur, wenn die Übelkeit wieder komplett verschwunden ist) weiterzocken und du wirst feststellen, dass sich die Spielphasen immer weiter verlängern und die Übelkeit immer schwächer wird und später beginnt. Auch sollte man nicht unbedingt mit Ego-Shootern oder Spielen, in denen man mit Tastatur/Gamepad herumläuft anfangen, sondern besser mit Cockpitspielen oder Spielen, in denen man einfach nur sitzt und um einen herum Dinge passieren. Auch das kann man dann langsam immer weiter steigern.

        Ich schließe nicht aus, dass es Leute geben wird, denen auch das nicht 100%ig hilft, aber in meisten Fällen (einfach mal nach VR-legs googlen) sollte das schon ganz gut funktionieren.
      • Von darrkko Mitglied
        Deckt sich größtenteils mit meiner Erfahrung die ich bisher mit der Vive gesammelt habe.
        Am Anfang ist es wirklich ein gewaltiger "Wow-Effekt", aber der lässt dann irgendwann nach.
        Mich stört die Auflösung während des spielens nicht wirklich, nur das Lesen von Texten und Erkennen von Details ist schwer…
        Dazu kommt der Mangel an Software, ich habe mich am Anfang hauptsächlich auf die Spiele konzentriert die das Alleinstellungsmerkmal der Vive nutzen: Room-scaling.
        Die Liste ist Leider recht kurz und die meisten sind nicht länger als maximal 20 min Interessant.
        Was ich bisher am interessantesten finde sind alte Spiele mit VR-Portierung z.B. Elite Dangerous, was natürlich auch daran liegen könnte dass die meisten VR-Spiele nur Demos sind und es sich bei ED um ein vollwertiges Spiel handelt.

        Wie es mit der Langzeitmotivation aussieht weiß ich aber noch nicht.

        @Redaktion: Wie sieht es mit einem Vergleich der PSVR mit der Vive/OR aus?
        Die Auflösung der PSVR ist ja nur minimal geringer als die der Vive/OR, merkt man da einen Unterschied?
        Die PS4 ist ja nicht stark genug damit es so gut aussieht wie auf dem PC, aber merkt man davon etwas?

        Zitat von Seegurkensalat
        Vielleicht warte ich doch bis nächstes Jahr mit VR.
        Ich denke nicht dass das so schnell geht, es sei denn du meinst dass du auf Software wartest.
        Aber auch da wird es vermutlich erst in 2-4 Jahren die ersten größeren Spiele geben die auch über längeren Zeitraum Motivieren.
      • Von Steckdosenmann Mitglied
        Da stimme ich zu...

        Bin schon auf die ersten YT Videos gespannt wo sich Leute mit der Brille angetrunken ne Achterbahn-Simu angucken. Viel Spass beim wischen... xD

        Gruss
      • Von Seegurkensalat Mitglied
        Hm das mit den kurzen Spielesessions und "Erschreckend im negativen Sinn war allerdings die Bild- bzw. Grafikqualität bei allen von mir ausprobierten PS-VR-Spielen: Unscharf, pixelig, starkes Kantenflimmern, kein Vergleich zum normalen PS4-Bild in Full-HD. Mir war vorher klar, dass ich bei VR Abstriche machen muss, dass sie aber so groß sein würden, hat mich überrascht." klingt jetzt nicht so gut.

        Vielleicht warte ich doch bis nächstes Jahr mit VR.
      Direkt zum Diskussionsende
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