Solide Spiele - Zehn gelungene, aber leider nur durchschnittliche Games

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Special Dennis Reisdorf - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Diese Spiele sind zwar ganz nett, aber leider keine Überflieger.
Quelle: Square Enix

Manche Spiele bieten zwar durchaus gelungene Unterhaltung, versinken letztendlich aber doch in der Mittelmäßigkeit und müssen sich hinter hochkarätigeren Titeln verstecken. Gute Ideen werden viel zu oft nicht zufriedenstellend umgesetzt, wichtige Aspekte vernachlässigt und am Ende erinnern sich nur noch die wenigsten Spieler an den Plot oder die Spielerfahrung als Ganze. Wir zeigen euch zehn solcher Spiele.

Wenn Videospiele oder Teile eines Spiels häufig als "solide" bezeichnet werden, ist dies in vielen Fällen ein Codewort für "die Entwickler haben hier zwar nichts falsch, aber auch nichts nennenswert gut oder überragend macht". Viele Spiele sind im Großen und Ganzen durchaus ein gelungenes Stück Unterhaltung, müssen sich aber dennoch zumindest qualitativ hinter der Konkurrenz verstecken. Das reicht von auf dem Papier vielversprechenden, aber schwach umgesetzten Spielen wie Square Enix' Mystery-Thriller Murdered: Soul Suspect über enttäuschende Nachfolger wie Fear 3 bis hin zu Millionen teuren Blockbustern wie Star Wars: Battlefront.

Ungeachtet des kommerziellen Erfolges handelt es sich im Falle des Sci-Fi-Shooters von DICE und Electronic Arts zwar um ein atmosphärisch erstklassiges Star Wars-Spiel und einen technisch beeindruckenden Online-Shooter, wer allerdings nach mehr verlangt, als kurzweilige Online-Matches für den Zeitvertreib, wird mit dem Spiel vermutlich nicht allzu lange seinen Spaß haben. Dass es nicht nur an einer Einzelspieler-Kampagne, sondern auch an Spieltiefe für Profi-Spieler fehlt, wissen gar die Macher selbst. Wer nicht zu den größten Star Wars-Fans zählt, empfindet das Spiel vermutlich nur als "nett", wie man so schön sagt.

Gute Ideen werden viel zu oft nicht zufriedenstellend und ausgefeilt umgesetzt, wichtige Aspekte - ob Story, Charaktere oder Gameplay -werden bedauernswerterweise vernachlässigt und am Ende erinnern sich deshalb nur noch die wenigsten Spieler an den Plot oder die Spielerfahrung als Ganze, nachdem sie das Spiel durchgespielt und beiseite gelegt haben. Wir zeigen euch zehn solcher Spiele. Letztendlich bleibt vieles davon natürlich Geschmackssache und ein Star Wars: Battlefront wollen wir dabei auch nicht auf eine Stufe mit Fear 3 oder Red Faction: Armageddon stellen, mehr als solide sind sie in vielerlei Hinsicht aber dennoch nicht.

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    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Neawoulf Mitglied
        - DSA Blackguards fällt mir da spontan noch ein. An sich war das Spiel wahrscheinlich wirklich nur Durchschnitt. Nirgendwo wirklich gut, aber auch nirgendwo wirklich schlecht. Ich hatte trotzdem eine Menge Spaß damit, weil mir die liebevoll erstellten Kampfgebiete und die Atmosphäre (vor allem die Musik) gut gefallen haben. Das Problem des Spiels war wohl tatsächlich, dass es weder Fisch, noch Fleisch war. Strategiefans vermissten ein wenig Komplexität und Rollenspielfans das schönere Storytelling, größere begehbare Spielgebiete und eben das Rollenspiel ansich.
      • Von Neawoulf Mitglied
        - DSA Blackguards fällt mir da spontan noch ein. An sich war das Spiel wahrscheinlich wirklich nur Durchschnitt. Nirgendwo wirklich gut, aber auch nirgendwo wirklich schlecht. Ich hatte trotzdem eine Menge Spaß damit, weil mir die liebevoll erstellten Kampfgebiete und die Atmosphäre (vor allem die Musik) gut gefallen haben. Das Problem des Spiels war wohl tatsächlich, dass es weder Fisch, noch Fleisch war. Strategiefans vermissten ein wenig Komplexität und Rollenspielfans das schönere Storytelling, größere begehbare Spielgebiete und eben das Rollenspiel ansich.
      • Von LOX-TT Mitglied
        The Crew würde mir noch einfallen, riesige Welt aber irgendwie doch recht tröge, Wild Run hat es dann etwas verbessert, aber so richtig gut so dass es heraussticht ist es nicht wirklich geworden. Ein nettes Rennspiel ist es aber trotzdem allemal
      • Von GTAEXTREMFAN Spiele-Kenner/in
        Im Fall von" NFS", kann ich schon zustimmen. Die Serie ist wohl vor die (online) Hunde gegangen. Hat schon auf der 360 genervt.
      • Von linktheminstrel Mitglied
        in diese kategorie fallen für mich:
        game of thrones
        mit einer durchaus guten handlung, inszenierung und atmosphäre kann das spiel durchaus vorhandene spielerische mängel (unausgereiftes kampfsystem und großenteils triste nebenmissionen) und die teils schwache technik vergessen machen und bietet ein unterhaltsaames spielerlebnis in der art der bioware- und cd project red spiele. das highlight ist aber der hund. ich habe noch nie so einen hässlich designten köter gesehen.

        dex
        wiederum ein spiel, das klare spielerische mängel aufweißt, dennoch aberr ein recht gutes, durchaus spielenswertes gesamtpaket abgtibt. das spiel verbindet stealth mit etwas metroidvania und lässt das ganze in einer frei zugänglichen stadt spielen. die story st verdammt spannend, der grafikstil wunderbar, die spielwelt fantastisch. spielerisch ist es leider eine gratwanderung von solide zu katastrophal.

        bound by blood
        hier ist es etwaas anders wie in game of thrones. während die spielbarkeit durchaus als gut gelungen einzustufen ist und auch technisch nicht wirklich gepfuscht wurde, sieht's übel damit aus, dass man einen bezug und sympathie für die spielcharaktere entwickelt. die sprachausgabe ist selbst im englischen unglaublich stümperhaft und richtig erzwungen rauh, zudem stören dem spieler auferlegte gescriptete konflikte. inszeniert ist das ganze recht ordentlich, während die story wirklich nicht der burner ist und auch keinen innovationspreis gewinnt.

        axiom verge
        kann ich getrost in diese kategorie aufnehmen. ganz nett aber dem vergleich zu den letzten drei 2d-metroids oder den iga-castlevanias schlicht nicht gewachsen.

        xeodrifter wäre ebenfalls ein solches spiel, zwar hat mir das spiel spielerisch viel besser gefallen wie axiom verge, da es auch viel kreativer daherkam, jedoch stören sachen wie die gegnerarmut, die absolut unspektakuläre und mmn für ein solches spiel zu kindliche optik wie der soundtrack das spielerlebnis. der abturner schlechthin ist aber, dass es immer denselben zwischenboss gibt, der halt immer eine neue attacke bereithält.

        fantasy life
        wass äußerst vielvrsprechend klang, leidet halt unter massiver lustlosigkeit der entwickler, bei den nebencharakteren in's detail zu gehen und dem spieler so wirkliche freiheit zu bieten. so schreibt man dem spieler eigentlich vor, die hauptstory, wofür kriegerische aktivität vonnöten ist zu verfolgen, aber immer wieder sich als alles mögliche zu engagieren, obwohl hier das interesse und der wille zumindest für mich nicht gegeben ist. ich mag keine gerichte kochen, ich mag nicht an komplett langweiliger fischerarbeit teilnehmen, nur um einen bewohner besser kennenzulernen...
        mit einem fähigen entwickler würde ein solches konzept durchaus erfolg versprechen, jedoch gab level 5 wohl dem falschen team den auftrag dafür. wenn man die spielwelt wie ich ignoriert, erwartet einen ein solides 08/15 rpg mit twas tloz einschlag.
      • Von RedDragon20 Mitglied
        Zitat von sauerlandboy79
        "Gelungen" und "durchschnittlich" - passt irgendwie nicht zusammen. Beides in einem Satz zu verbinden ist schon ein Widerspruch in sich. ;)
        Ein durchschnittliches Spiel ist kein schlechtes Spiel. Es kann durchaus gelungen sein, aber eben nicht gut genug, um irgendwie aus der Masse hervor zu stechen.
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