Serienkiller - Diese enttäuschenden Spiele gaben ihren Marken den Rest
Tony Hawk's Pro Skater 5, Medal of Honor: Warfighter und Empire Earth 3 sind echte Serienkiller: Fans und Kritiker wurden enttäuscht zurückgelassen und die Marken weitestgehend abgeschrieben, wenn nicht sogar offiziell eingestampft. Wir präsentieren euch zehn enttäuschende Vertreter einst hochgelobter und anschließend tief gefallener Spielemarken.
Es ist keineswegs ungewöhnlich, die Qualität einer Marke über die Dauer vieler Jahre oder Jahrzehnte pulsieren zu sehen. Alles hat seine Höhe und Tiefen, Videospiel-Reihen gehören ausnahmslos dazu. Die Gründe dafür sind Vielfältig und im Idealfall erkennen die Entwickler begangene Fehler und versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen - sofern es ein nächstes Mal gibt. Hin und wieder kommt es vor, dass ein Projekt dermaßen verhagelt wird, dass damit auch glatt die gesamte Marke fällt. Auch das haben wir in der Vergangenheit zum Leidwesen aller Beteiligten, sowohl Entwickler als auch Konsumenten, immer wieder beobachten müssen.
Die Videospiel-Historie ist voller tragischer Geschichten, die weit zu den Anfängen der Branche zurückreichen - bis zum großen Videospiel-Crash in den Achtzigerjahren und gar zuvor fanden Spielemarken ein jähes Ende. Widmen wir uns im heutigen Special jedoch den noch frisch in Erinnerung gebliebenen Fehltritten mit fatalen Konsequenzen, die eine ganze Reihe schmälerten: Unter anderem denken einige von euch vielleicht an Maxis' Sim City, das zumindest im Ansehen vieler Fans den Tiefpunkt einer altehrwürdigen Reihe darstellt und dessen Zukunft unter Electronic Arts damit ungewiss scheint, während Cities: Skylines es nur kurze Zeit wesentlich besser machte.
Weitaus tragischer ist sicherlich die Geschichte der Rollenspiel-Saga Ultima, die 1999 ein bitteres Ende fand. Nachdem schon der Vorgänger Pagan qualitativ nicht überzeugen konnte, lieferte Origin Systems mit Ultima IX: Ascension ein unter dem Druck von EA technisch unausgegorenes Produkt ab - mit fatalen Konsequenzen. Schöpfer Richard Garriott verließ Origin und kurz darauf schloss das Entwicklerstudio, einer der erfolgreichsten Spieleentwickler der Achtziger- und Neunzigerjahre seine Pforten. Ultima IX: Ascension gilt damit unter Berücksichtigung der Umstände als "Serienkiller" - ähnlich wie die Spiele der folgenden Bilderstrecke.

Arcania habe ich nur kurz angespielt. Alleine der "Held" den man spielt war für mich untragbar. Damit war es für mich eine Totgeburt. Risen 1 fand ich Ok. Risen 2 habe ich versucht, wirklich, aber, ich meine, Piraten? Musketen? Nee. Ein Claymore und Morgenstern ist eher mein Ding. Dark Waters besitze ich zwar, habe es aber nie auch nur installiert.
Skyrim und Oblivion gefallen mir ganz gut (und ich habe sehr viel Lebenszeit mit beiden Spielen verbracht) aber ich wünsche mir ganz ehrlich ein neues "Gothic 3". Das ha(ä)tte schon was. Da kann auch ein Fallout 3, New Vegas und erstrecht F4 nicht mithalten. Oder ein weiteres Might and Magic Legacy, das nervige Schwächen hatte aber trotzdem ein hervorragendes Old School RPG war! Die Whitcher Teile sind zwar jeder für sich auch sehr gut, transportieren aber einfach ein anderes Spielgefühl.
Ich fürchte aber das die Gothic Reihe (auch wenn ich wie gesagt nur G3 kenne) Geschichte ist. Ich glaube solche Spiele werden heute nicht mehr gemacht, da sich die Zeit weiter bewegt hat.
Grüße, Flo
Die Spiele wurden ja schon mit jedem Teil immer weniger RPG und mehr Action-Adventure, aber Kinect? Das Ding taugt doch nix
Und ich glaube, das Thema Gothic 3 lassen wir lieber mal wieder ruhen... o_O