Vorsätze für 2016: Diese Lektionen haben Publisher hoffentlich gelernt

6
Special Max Falkenstern Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Hoffentlich für die Zukunft gelernt: Diese Vorsätze sollen Publisher im Jahr 2016 unbedingt ins Auge fassen.
Quelle: Montage: PC Games

Welche Vorsätze für das Jahr 2016 sollten Publisher ins Auge fassen? Ein guter Anfang wären Spiele, die bereits vom ersten Verkaufstag an problemlos funktionieren. Ein Desaster wie mit Batman: Arkham Knight für PC wollen wir jedenfalls kein weiteres Mal erleben. Befremdlich ist auch der Trend, alle zum Spielen erforderliche Daten nicht mehr vollständig auf den Datenträger zu pressen.

2015 war zweifellos ein gutes Jahr für Spieler. Aber es gab im vergangenen Jahr auch ärgerliche Ereignisse, über die wir uns tierisch aufregt haben. Dass Warner Bros. die PC-Version von Batman: Arkham Knight in einem geradezu desaströsen Zustand auf den Markt brachte, ist geradezu unverzeihlich. Denn das Action-Adventure ist erzählerisch wie spielerisch hervorragend, was bei ständigen Performance-Problemen jedoch schnell in den Hintergrund rückt. Zum Launch klagten selbst Besitzer von High-End-Systemen über Abstürze und Ruckler. Dem Publisher dämmerte es wohl, dass die Probleme nicht innerhalb der nächsten Tage und Wochen behoben werden konnten. Batman: Arkham Knight für PC wurde daraufhin von Steam entfernt und erschien erst mehrere Monate später. Das Spiel läuft nach dem Re-Release zwar bedeutend besser, aber noch immer nicht perfekt, wie man es nach der Verschiebung erwartet.

Und was ist das eigentlich für ein aufkeimender Trend, Spiele nicht mehr auf den Datenträger zu packen? Spieler erinnern sich womöglich noch an Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain zurück. Auf der Retail-DVD der PC-Umsetzung ist lediglich der Steam-Installer hinterlegt. Anstatt also die Disk ins Laufwerk zu schieben und gemütlich nach der Installation zocken zu können, musste man erst einmal sämtliche Spieldaten aus dem Netz laden. Gerade Spieler mit ohne großzügige Breitbandverbindung kamen sich hier verschaukelt vor! Ähnliches Spiel wiederholte sich später bei Fallout 4. Solche Dinge sollten Publisher in Zukunft doch bitte unterlassen. Welche Lektionen alle Spielehersteller im neuen Jahr (und darüber hinaus) außerdem noch beherzigen sollten, verraten wir euch in der Bilderstrecke am Ende dieser Meldung. Habt ihr Ergänzungsvorschläge? Dann ab damit in die Kommentare.

Bildergalerie

6
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Theojin Spiele-Enthusiast/in
        Es gibt so einiges, was ich an modernen Spielen und ihrer Art, wie sie auf den Markt geschmissen werden, verfluche. Aber das Schlimmste ist für mich die Tatsache, für einen Preis von sagen wir mal 60€ nicht das komplette Spiel zu bekommen. 15€ teure DLCs, die 2 Stunden Inhalt bieten, Premium oder Season Pass, der 50€ kostet, und man sogar noch die Katze im Sack kauft.
        Genau aus dem Grunde habe ich auch Abstand davon genommen, mir die BF 4 Premium Edition für 20€ ausm EA Sale zu kaufen.
        Der Entwicklungsaufwand für diese Mini DLCs ist halt viel geringer, als wenn man sich einmal richtig Mühe für ein Addon geben müßte. DICE, Bioware (EA), Activison und so einige andere sind ja echte Pioniere auf dem Gebiet, die Spieler mit lächerlichen DLCs zu schröpfen. Bei CDPR fand ich die Aktion mit den ganzen Gratis DLCs auch daneben, aber sie waren halt immerhin schon im Kaufpreis des Spiels selber inkludiert ( was aber nicht am überragenden W3 ändert).

        Vieles von hier aufgeführten Dingen liegt vermutlich auch an der Generation Konsolero ( das beinhaltet explizit auch PC Spieler ), die einfach konsumiert, ohne über gewisse Dinge nachzudenken.
      • Von Theojin Spiele-Enthusiast/in
        Es gibt so einiges, was ich an modernen Spielen und ihrer Art, wie sie auf den Markt geschmissen werden, verfluche. Aber das Schlimmste ist für mich die Tatsache, für einen Preis von sagen wir mal 60€ nicht das komplette Spiel zu bekommen. 15€ teure DLCs, die 2 Stunden Inhalt bieten, Premium oder Season Pass, der 50€ kostet, und man sogar noch die Katze im Sack kauft.
        Genau aus dem Grunde habe ich auch Abstand davon genommen, mir die BF 4 Premium Edition für 20€ ausm EA Sale zu kaufen.
        Der Entwicklungsaufwand für diese Mini DLCs ist halt viel geringer, als wenn man sich einmal richtig Mühe für ein Addon geben müßte. DICE, Bioware (EA), Activison und so einige andere sind ja echte Pioniere auf dem Gebiet, die Spieler mit lächerlichen DLCs zu schröpfen. Bei CDPR fand ich die Aktion mit den ganzen Gratis DLCs auch daneben, aber sie waren halt immerhin schon im Kaufpreis des Spiels selber inkludiert ( was aber nicht am überragenden W3 ändert).

        Vieles von hier aufgeführten Dingen liegt vermutlich auch an der Generation Konsolero ( das beinhaltet explizit auch PC Spieler ), die einfach konsumiert, ohne über gewisse Dinge nachzudenken.
      • Von MichaelG Mitglied
        Vorsätze für 2016: Diese Lektionen haben Publisher hoffentlich gelernt

        Microtransaktionen habt ihr vergessen. Genauso den DLC-Wahn und die zig zusätzlichen Klienten und Kopierschutzmechanismen (Steam allein langt wohl nicht). Nicht zu vergessen die unsäglichen Exklusivdeals.

        PS: und Ubisofts Lieblingshobby 20 verschiedene CE-Editionen von der keine alle digitalen Inhalte besitzt und man noch Deos oder Rasierklingen kaufen muß wenn man in AC ein Waffenpaket freischalten will.
      • Von PcJuenger Mitglied
        Die Frage ist doch: Warum sollten sie lernen müssen? Es zahlt sich doch voll und ganz aus, also wären sie schön blöd, was am System zu ändern. Daran sind auch nicht die großen Firmen schuld, sondern die Idioten, die sich mit so einem Mist das Geld aus der Tasche ziehen lassen ^^
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Hahahahahaa ... hahahahaha.... schnüff.... hahaha....heul.....

        ich musste schon bei der Überschirft lachen.... und dann heulen. Weder werden sie etwas gekernt haben, noch werden sie etwas an der Praxis änderrn. Hierzu müsste auch mal die Mainstreampresse knallharte Punktabzüge für bestimmte Maßnahmen geben, denn es kann einem durchaus den Spielspaß vermiesen, wenn die Hälfte vom Spiel nicht dabei ist, wenn man es kauft. Und ich meine nicht leere Datenträger.
      • Von Neawoulf Mitglied
        Ich bezweifel doch sehr, dass die irgendwas davon lernen wollen. Wäre natürlich schön, wenn es anders wäre, aber das würde mich doch bei so manchem Publisher sehr unerwartet "treffen".

        Einen Punkt würde ich mir noch wünschen: Die sollten mit fetten Budgets aufgeblasene und mit Leere gefüllte Produktionen lieber mal mit Gameplay und tollem Leveldesign füllen. Gerade in Sachen Star Wars Spiele befürchte ich da aber das schlimmste. Wirklich schade, dass EA da die Exklusivlizenz bekommen hat. Für mich die zweite große Katastrophe nach der Porsche-Lizenz. Ein neues X-Wing oder Jedi Knight oder Knights of the old Republic für die Fans der alten Spiele wird so jedenfalls nicht entstehen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk