Star Wars: Das Erwachen der Macht - Machtvolle Rückkehr
Kaum ein Film hat in den letzten Jahren dermaßen stark polarisiert wie J. J. Abrams' Fortsetzung der Star Wars-Saga . Kurz vor dem Kinostart fassen wir die wichtigsten Details und die ersten Statements der Darsteller noch einmal zusammen.
Als Ende Oktober der finale Trailer von Das Erwachen der Macht veröffentlicht wurde und der weltweite Ticketverkauf für Episode 7 begann, wurde wohl auch dem letzten Zweifler klar, dass der neue Star Wars-Film alle Rekorde in den Schatten stellen dürfte, die die Kinogeschichte in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten, beherrschten. Allein in Deutschland wurden innerhalb kürzester Zeit mehr als 200.000 Ticketvorverkäufe registriert, die internationalen Zahlen übertrumpfen die Vorverkaufszahlen von Avatar oder dem ersten Teil der Die Tribute von Panem-Reihe bei Weitem. Doch es sind nicht nur die nackten Zahlen, die Episode VII eindrucksvoll vorauseilen.
Ehrensache
Mit J. J. Abrams wurde ein Regisseur engagiert, der sich dem Star Wars-Universum verpflichtet fühlt, der mit der klassischen Trilogie aufwuchs und mit seiner Neuschöpfung alte und neue Elemente verbinden will. Das fängt bei so offensichtlichen Dingen wie der Besetzung an, die neben
Quelle: Lucasfilm / Disney
Vertraut: X-Wing gegen Tie-Fighter, Gut gegen Böse!
vielen neuen Gesichtern auch Mark Hamill (Luke), Carrie Fisher (Leia) und Harrsion Ford (Han Solo) nach über 30 Jahren wieder auf der Leinwand vereint, wird sich aber wohl auch in kleinsten Details zeigen. Und schenkt man Aussagen der Darsteller Glauben, so gelang es Abrams, die perfekte Balance zwischen Altebekanntem und Neuem zu schaffen. "Star Wars ist ein Universum mit extrem hohem Wiedererkennungswert. J. J. gelang eine nahtlose Neuschöpfung der Welt, die George Lucas erschaffen hat, mit neuen Situationen und Charakteren", verriet Mark Hamill jüngst in einem ersten Interview.
Abrams lag viel daran, Star Wars in Ehren zu halten, gleichzeitig aber neue Figuren, neue Hindernisse und neue Konflikte zu schaffen. Welche das genau sein werden, wie die neuen Figuren in Verbindung zu bekannten Charakteren und Ereignissen stehen, wird - wie es für Filme aus der Abrams-Schmiede typisch ist - nach wie vor gehütet wie ein Staatsgeheimnis. Im Moment existieren diesbezüglich noch immer nur Vermutungen und Gerüchte. Eines scheint sich aber klar abzuzeichnen: Anders als noch bei den Episoden I bis III, bei denen George Lucas noch selbst Regie führte, wird der Streifen nicht mit Hochglanz-CGI-Effekten überladen sein, werden die Charaktere und deren Entwicklung eine zentrale Rolle spielen.
Bei den Effekten vertraute J. J. Abrams in erster Linie auf echte, handgemachte Arbeit. Erst wenn es gar nicht anders ging, griffen er und sein Stab auf digitale Ressourcen zurück. Das Hauptaugenmerk wurde aber immer auf die Figuren gelegt. "Das macht die ganze Sache so interessant und clever. In der heutigen Zeit lässt sich visuell und effekttechnisch vieles problemlos erreichen. Worauf man also viel mehr Wert und Zeit verwenden kann, sind die Charaktere", schwärmt Mark Hamill, dessen Figur Luke Skywalker in den Trailern bisher nur eine Randnotiz war. Eine zentrale Rolle dürfte hingegen Han Solo spielen, aber auch einige der neuen Figuren sorgten bereits in den Trailern für großes Aufsehen.
Eine Frage des Charakters
An erster Stelle ist die junge Rey zu nennen, eine Schatzjägerin, die von Daisy Ridley verkörpert wird. Wie ihre Reise über die drei neuen Episoden hinweg aussehen wird, zeichnet sich bisher noch nicht ab. Allerdings ließ Ridley selbst verlauten, dass die Tragweite ihrer Figur für die Bedeutung
Quelle: Lucasfilm / Disney
Daisy Ridley (Rey) im Gespräch mit J.J. Abrams.
des Star Wars-Universums enorm sein werde. Bereits im ersten Teaser zu Das Erwachen der Macht tauchte auch John Boyega als Finn auf, wohl ein desertierter Strumtruppler und eine der Schlüsselfiguren der neuen Trilogie. "Als ich J. J. traf, fragte er mich, ob ich wüsste, was auf mich zukommt, wenn ich den Part bekommen würde", so Boyega über den Tag, an dem er erfuhr Teil von Star Wars zu werden. " Ich antwortete, dass ich zu allem bereit wäre, und J. J. sagte nur: 'Glückwunsch! Du bist der neue Held in Star Wars!'"
Finn verkörpert im Grunde die neue Star Wars-Generation. 1982 geboren, wuchs Boyega mit den Filmen der zweiten Trilogie auf und gehört damit zu einer großen Gruppe von Star Wars-Fans, die erst über Umwege zu den Original-Filmen kamen. Auch diese wollte J. J. Abrams nicht verprellen. "Es gibt sicher auch junge Leute, die noch nie mit dem Star Wars-Universum in Berührung kamen oder hauptsächlich das erweiterte Universum mit den Serien kennen", erläutert Boyega, "Ihnen fällt es schwerer, einen Zusammenhang zu den Filmen herzustellen. Finn ist das direkte Bindeglied."
Gut und Böse
Doch auch die dunkle Seite der Macht besitzt ihre neuen Heroen. Viel ist über diese noch nicht bekannt, ihre Präsenz jedoch bereits eindrucksvoll. In ihrer schillernden Rüstung ist Captain Phasma die erste hochrangige Frau in Reihen der Sturmtruppen. Gespielt wird Phasma von Gwendoline Christie (Game of Thrones), die, wie viele andere Schauspieler, Regisseure und Filmschaffende, von Star Wars geprägt wurde. "Diese Reihe
Quelle: Lucasfilm / Disney
Das Böse rührt sich. Wer ist Kylo Ren (A. Driver, Mitte)?
vereint all diese wundervollen, magischen Filmelemente, die wir alle lieben. All das, was ich damit verbinde, was sich in mein Gedächtnis eingebrannt hat, findet sich in diesem neuen Film wieder." Ihre Figur beschreibt Christe als absolut böse. "Phasma macht es Freude, ihre Grausamkeit auszuleben. Ich glaube, es muss ein extrem harter Weg für sie gewesen sein, ihren Posten zu erreichen. Es wurde nicht gerade zimperlich mit ihr umgegangen. Diese Härte und ihren Hass gibt sie jetzt an ihr Umfeld weiter."
Besessen von Darth Vader und in seinem Erscheinungsbild seinem großen Vorbild in nichts nachstehend, dürfte Kylo Ren die neue Nemesis der hellen Seite der Macht darstellen. Ob das tatsächlich so eintrifft? Es kursieren Gerüchte, dass sich in der neuen Trilogie ein Charakter der dunklen Seite der hellen zuwendet. Vielleicht Kylo Ren? "J. J. hatte von Anfang an eine klare Vorstellung davon, wie Kylo Ren in der Geschichte verankert sein sollte", so Adam Driver, der Ren verkörpert. "Kylo Ren besitzt so viele Facetten. Es war sehr interessant herauszufinden, wer diese Figur tatsächlich ist, wenn er sich hinter seiner Maske verbirgt, aber auch, wenn er sie abnimmt." In wenigen Tagen werden wir es genauer wissen. Dann wird sich Star Wars erneut machtvoll erheben und Episode VII - davon sind wir überzeugt - wird sich an die Spitze der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten katapultieren.

wir leben in einer Welt von google
informiert euch einfach richtig, ich hab einfach keine Lust mehr mich immer wieder zu wiederholen
Sorry, aber IMHO gab es gar keine andere Möglichkeit als das EU zum Nicht-Kanon zu erklären. Alles Andere hätte es unmöglich gemacht einen Hype aufzubauen, da ja eh jeder der es wollte, schon gewusst hätte was passiert.
Hat man ja an den Prequels gesehen, wie gut es war, dass Georgiboy sich 15 Jahre Zeit gelassen hat für eine solide, ausgereifte Story... :/
Eine gute Geschichte ist eine gute Geschichte, die kann an drei Abenden entstehen oder im Laufe von zehn Jahren. Zeit spielt da nur eine nebensächliche Rolle. Man kann übrigens auch etwas "kaputtdenken", indem man die Idee über Monate und Jahre so lange zerfasert bis am Ende keine Struktur mehr da ist. Den wenigsten Filmen hat es gut getan, ewig Lange in der Mache zu sein. Schau dir zum Beispiel Nolan an. Der haut auch alle 2-3 Jahre einen Super-Kracher nach dem anderen raus. Andere Regisseure sogar in noch höherem Tempo (Wann kam Birdman? Wann kommt Revenant?). Da bleiben auch nicht mehr als einige Monate oder gar Wochen Zeit für die Idee und das Drehbuch.
Dass es Disney um Geld geht, ist ja eine krasse Erkenntnis. Fast als wäre es eine profitorentierte Firma. Kapitalistenschweine.
Ich will gar nicht widersprechen, dass es mir auch sauer aufstößt, wenn ich daran denke jetzt über die nächsten Jahre mit einer Star Wars Trilogie nach der anderen, samt Spinoffs und sonstwas bombardiert zu werden.
Wenn ich an Superheldenfilme denke, war ich vor 3-4 Jahren auch noch für nahezu jeden aus dem Hause Marvel zu begeistern. Die schiere Menge hat aber einfach Abnutzungserscheinungen produziert. Das will ich mit Star Wars auf keinen Fall so erleben und ich weiß nicht wie ich langfristig mit einem SW Film pro Jahr umgehen soll, ohne dass es irgendwann seinen Reiz verliert.
Nichtsdetotrotz - jetzt ist erstmal der Hypetrain auf vollem Schub. Denn alles was die Beteiligten von Force Awakens bis jetzt raus gelassen haben, drückt die richtigen Knöpfe bei mir als Fan der OT (Practical Effects, Script von Kasdan, Abrams als Regisseur, Keine Einbeziehung von Lucas, ...)
Sorry, aber IMHO gab es gar keine andere Möglichkeit als das EU zum Nicht-Kanon zu erklären. Alles Andere hätte es unmöglich gemacht einen Hype aufzubauen, da ja eh jeder der es wollte, schon gewusst hätte was passiert.
Eine gute Geschichte ist eine gute Geschichte, die kann an drei Abenden entstehen oder im Laufe von zehn Jahren. Zeit spielt da nur eine nebensächliche Rolle. Man kann übrigens auch etwas "kaputtdenken", indem man die Idee über Monate und Jahre so lange zerfasert bis am Ende keine Struktur mehr da ist. Den wenigsten Filmen hat es gut getan, ewig Lange in der Mache zu sein. Schau dir zum Beispiel Nolan an. Der haut auch alle 2-3 Jahre einen Super-Kracher nach dem anderen raus. Andere Regisseure sogar in noch höherem Tempo (Wann kam Birdman? Wann kommt Revenant?). Da bleiben auch nicht mehr als einige Monate oder gar Wochen Zeit für die Idee und das Drehbuch.
Dass es Disney um Geld geht, ist ja eine krasse Erkenntnis. Fast als wäre es eine profitorentierte Firma. Kapitalistenschweine.
Ich will gar nicht widersprechen, dass es mir auch sauer aufstößt, wenn ich daran denke jetzt über die nächsten Jahre mit einer Star Wars Trilogie nach der anderen, samt Spinoffs und sonstwas bombardiert zu werden.
Wenn ich an Superheldenfilme denke, war ich vor 3-4 Jahren auch noch für nahezu jeden aus dem Hause Marvel zu begeistern. Die schiere Menge hat aber einfach Abnutzungserscheinungen produziert. Das will ich mit Star Wars auf keinen Fall so erleben und ich weiß nicht wie ich langfristig mit einem SW Film pro Jahr umgehen soll, ohne dass es irgendwann seinen Reiz verliert.
Nichtsdetotrotz - jetzt ist erstmal der Hypetrain auf vollem Schub. Denn alles was die Beteiligten von Force Awakens bis jetzt raus gelassen haben, drückt die richtigen Knöpfe bei mir als Fan der OT (Practical Effects, Script von Kasdan, Abrams als Regisseur, Keine Einbeziehung von Lucas, ...)