Batman: Arkham Knight - Kommentar zum Re-Release auf PC: Eine Mogelpackung! Mit Technik-Video
Die PC-Version von Batman: Arkham Knight läuft auch beim Re-Release alles andere als optimal. Doch fast noch schlimmer als die Performance-Tücken findet Redakteur Peter Bathge die schwache Entschädigung, die Publisher Warner Bros. Käufern anbietet. In seinem Kommentar zum Fledermaus-Abenteuer erklärt er, warum Electronic Arts und Ubisoft in der Beziehung die Nase vorn haben.
Batman: Arkham Knight und die PC-Neuveröffentlicht ... das hätte sich Warner Bros. sparen können! Wer damals bei Release die nicht ganz perfekte (umgangssprachlich für: supermies optimierte) PC-Umsetzung von Batman: Arkham Knight gekauft hat oder dies noch bis zum 16. November tut, kriegt jetzt zur Neuveröffentlichung des Action-Adventures gleich vier kostenlose Spiele als Entschädigung. "Wow", mag man sich im ersten Moment denken. "Vier Spiele! Das sind drei mehr als es damals bei Assassin's Creed: Unity und Sim City gab!" Schön wär's.
Denn diese vier Spiele sind nicht irgendwelche aus dem Katalog von Publisher Warner Bros. Interactive. Mad Max etwa oder Mittelerde: Schatten von Mordors. Nein, die Spiele sind alter Käse und noch dazu solcher, den wohl die meisten Arkham Knight-PC-Spieler bereits besitzen: die Vorgänger Arkham Asylum, Arkham City, Arkham Origins und den ursprünglich für PS Vita entwickelten Ableger Blackgate. Eine Entschädigung sieht anders aus!
Batman: Arkham Knight - PC-Version im Technik-Video
Alter Käse
Quelle: PC Games
Kommentar zum missglückten Re-Release von Batman: Arkham Knight auf dem PC. (1)
Batman: Arkham Knight ist Teil einer Serie, der finale Teil sogar, das Ende einer Trilogie. Um die tolle Geschichte um den Fledermausmann wertschätzen zu können, ist es fast schon Pflicht, die Vorgänger gespielt zu haben. Die waren nebenbei erwähnt auch alle klasse - vielleicht mit Ausnahme von Blackgate. ABER: Wer auch immer Arkham Knight seit Juni 2015 für den PC gekauft und trotz aller Probleme nicht zurückgegeben hat, der ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein großer Fan der Serie. Und natürlich hat derjenige auch schon all die exzellenten Vorgänger gespielt. Was für einen Sinn soll es also ergeben, gerade diese treuen Anhänger mit so einem überflüssigen Geschenk für ihre Treue und Leidensbereitschaft zu entlohnen?
Schlimmer wird die ganze Sache nur noch dadurch, dass die Gratis-Spiele nicht etwa in Form von über Steam verschenkbarer oder sonstwie transferierbarer Codes an die Kunden ausgeliefert werden. Nein, Warner Bros. und Valve schalten die Spiele auf den betreffenden Account frei - wer Arkham Asylum & Co. bereits in der Steam-Bibliothek hat, geht schlichtweg leer aus. Schönes Geschenk!
Schwacher Kundenservice
Quelle: PC Games
Kommentar zum missglückten Re-Release von Batman: Arkham Knight auf dem PC. (3)
Wäre es denn wirklich so schwer gewesen, länger als fünf Minuten über eine mögliche Entschädigung für die PC-Spieler nach dem desaströsen PC-Launch von Batman. Arkham Knight nachzudenken? Mit der Variante, für die sich Warner Bros. so kurzsichtig entschieden hat, prellt man nämlich ausgerechnet die beinharten Fans der Reihe um ihre verdiente Belohnung. Es ist ja nicht so, als ob sich der Publisher keine andere Entschädigung würde leisten können: Die Geschenke sind ja eh nur rein digitaler Natur, es müssen keine Spieleboxen verschickt oder DVDs gebrannt werden. Es handelt sich lediglich um Download-Codes, ein Verlust-Geschäft scheint ausgeschlossen.
Ausgerechnet Ubisoft und Electronic Arts, beide oft genug der Kritik der Spieler ausgesetzt, haben doch gezeigt, wie es besser geht. Deren PC-Launches von Assassin's Creed: Unity und Sim City waren zwar auch kein Grund zur Freude, aber immerhin gab's hier die Auswahl aus mehreren kostenlosen Spielen als Wiedergutmachung. Das ist doch wohl das Mindeste!
Quelle: PC Games
Kommentar zum missglückten Re-Release von Batman: Arkham Knight auf dem PC. (2)
Lohnenswert ist die vermeintliche Kulanz von Warner Bros. nur für jene Spieler, die noch kein Batman-Spiel ihr Eigen nennen. Falls sie nämlich bis zum 16. November bei Batman: Arkham Knight zuschlagen, erhalten sie die gesamte Serie für gerade mal 50 Euro. Ein gutes Angebot, aber ein schwacher Trost für die Fans.
Batman: Arkham Knight in der ursprünglichen Verfassung für den PC zu veröffentlichen, war ein Fehler. Das Spiel daraufhin aus dem freien Verkauf zu nehmen, eine ebenso mutige wie notwendige Entscheidung. Dass vier Monate später die Performance noch immer hakt, stellt ein Armutszeugnis für den Hersteller dar. Dass die Entschädigung derart halbgar ausfällt, verbessert den Ruf von Warner Bros. unter PC-Spielern erst recht nicht.
Meine Meinung! Eure Meinung?
Quelle: PC Games
Kommentar zum missglückten Re-Release von Batman: Arkham Knight auf dem PC. (4)
Ich habe Arkham Knight längst am PC durchgespielt, habe damals die Zähne zusammengebissen und mich von regelmäßigen Rucklern und nötigen Neustarts wegen zugemülltem Arbeitsspeicher nicht von der Jagd auf Riddler, Scarecrow & Co. abbringen lassen. Aber ich habe dafür auch nichts zahlen müssen, denn es handelte sich um eine zu Testzwecken bereitgestellte Review-Version.
Hätte ich für dieses Technik-Desaster 50 Euro ausgegeben und nach vier Monaten voller Updates dann nur solche Spiele als Entschädigung bekommen, die ich eh schon längst mein Eigen nenne, ich würde mich hüten, Warner Bros. und Rocksteady nochmal blind zu vertrauen.
Was meint ihr? Habt ihr immer noch technische Probleme mit Arkham Knight? Dann nehmt an unserer Umfrage teil und schreibt uns eure Meinung zur Performance und der Entschädigung mittels alter Batman-Spiele in den Kommentaren. Wer mit technischen Fehlern zu kämpfen hat, dem hilft vielleicht unsere Übersicht zu Problemen mit der PC-Version von Batman: Arkham Knight.

Im UltraHD Bereich hatte ich auch mit einigen Rucklern zu kämpfen, da hatte ich im Durchschnitt 15-30 fps. Dieses war meistens der Fall wenn das Batmobil zum Einsatz kam. Nun läuft das Spiel flüssig zwischen 40-50 fps.
Es ist schon eine Frechheit was man hier mit dem Kunden macht. Es hat schließlich nicht jeder ein High-End-PC. Die Gratis Spiele die wir hier bekommen ist echt ein Witz.
Das Game hat einen gewissen Hunger und das berechtigt bei der Optik genauso wie Star Citizen und wird da rum geheult? Nein...
Wie ich schon mal gesagt habe wird hier einfach aufgeschnappt und mit geweint nur um mal wieder irgend etwas zu verunglimpfen.
Meine Ansicht ist da ganz einfach...Läuft ein Spiel auf 5 Jahre alte Hardware nicht mehr ordentlich ist das nicht Schuld der Entwickler wenn die Techniken nutzen um ein Spiel gut aussehen zu lassen, WEIL DIE SPIELER DAS WOLLEN!
Ac Unity oder Watch Dogs ist weit schlimmer und da verstummte die Kritik nach 2-3 Wochen...war auch klar halbes Jahr später wurde der Nachfolger angekündigt :-$
Dieses Bashen und Negativ kritisieren zb. auf auf Steam und Amazon führen nur zu einem....Auf Langer Sicht wird es das Studio in dieser Form nicht mehr geben oder Keine großen Marken mehr Entwickeln können die viel Geld verschlingen.
Selbes übrigens (JAAAA hat nix mit Games zu tun) Ist der VW "Skandal"
Gerade die bemamelten Amis wo ein SUV oder Ein großer Ford Truck mal eben ein zig faches an abgasen ausspuckt als die VW Autos aber jeder Teilt auf Facebook und co. jeden Mist nur um mal zu nörgeln wie sehr er doch beschissen wurde...xD
Aber ich als Gelegenheitsspieler habe jetzt mit Aussicht auf alle Teile zugeschlagen, zumal die Preise ja auch wirklich im Keller sind. Ich habe jetzt erst 20 Minuten angespielt, kann mit meinem FX8350, 8GB Ram, Win 10 und einer GTX 970 bisher keinerlei großen Einbrüche feststellen, sowohl per Pedes als auch im Batmobil, bin daher doch arg überrascht, dass die Überschrift des Artikels das Spiel so vernichtend darstellt.