Horrorspiel im Early Access-Check - Das Atelier des Grauens

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Special Max Falkenstern Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Video-Vorschau zu Layers of Fear.
Quelle: PC Games

Jüngst ging mit Layers of Fear ein viel versprechendes Horrorspiel in die Early Access-Phase über. Im Verstand eines wahnsinnigen Malers versuchen wir dessen dunkle Geheimnisse ans Tageslicht zu bringen. Warum wir uns in Layers of Fear trotz stimmiger Kulisse und grundsätzlich interessanter Rahmenhandlung kaum gegruselt haben, verraten wir im nachfolgenden Anspielbericht mitsamt Video.

Künstler gelten gemeinhin als verrückte Genies. Auch der Protagonist in Layers of Fear zählt zu der Sorte Mensch. Als Maler erschuf er beeindruckende Gemälde. Doch in seinem Innersten verbirgt er ein dunkles Geheimnis, dem wir in dem stilistisch unkonventionellen Horrorspiel von Bloober Team auf den Grund gehen. Layers of Fear hat mit Exploration Games wie Everybody's Gone to the Rapture und Gone Home das minimalistische Gameplay gemeinsam. Während wir durch das riesige Atelier des wahnhaften Künstlers schreiten, durchsuchen wir Räume nach Zeitungsfetzen, handschriftlich verfassten Notizen und anderen Dingen. Spezielle Objekte des Malers, etwa sein Gehstock, wecken Erinnerungen. Auf diese Weise setzen wir uns die Story-Fragmente nach und nach selbst zusammen.

Unser Weg durch das Anwesen ist meist fest vorgegeben. Häufig müssen wir in einem Raum mit irgendeinem bestimmten Spielobjekt interagieren, bevor es weitergeht. Kleinere Puzzles lockern den Spielfluss in Layers of Fear etwas auf. Fordernde Kopfnüsse sind jedoch nicht darunter. An einer Stelle müssen wir beispielsweise einen Kerzenständer entzünden, woraufhin auf Gemälden die Zahlenkombination für ein Schloss erscheint. Auf besagte Lösung kommt man in der Regel innerhalb weniger Sekunden. Weit weniger minimalistisch ist die Präsentation. Die Grafik ist aufgrund hochauflösender Texturen und teils toller Beleuchtung absolut stimmig, auch wenn sich das Design vieler Korridore für unseren Geschmack zu häufig wiederholt. Beeindruckt haben uns die Transformationen: Wenn sich ganze Räume vor unseren Augen auflösen, macht das Eindruck!

Auch die Hintergrundmusik ist gelungen und sorgt mit sphärischen Klängen für Atmosphäre. Richtig gegruselt haben wir uns beim Spielen von Layers of Fear dennoch nicht. Sofern ihr nicht bei kleinsten Jumpscares panisch zusammenzuckt, werdet ihr den psychedelischen Trip in den Verstand des irren Malers wie ein Spaziergang bei Sonnenschein empfinden. Das liegt zum einen an der fehlenden Bedrohnung, denn sterben könnt ihr in Layers of Fear nicht. Wie ihr euch auch anstellt, Scheitern ist nicht möglich. Das raubt Layers of Fear etwas die Spannung. Weitere Eindrücke könnt ihr der nachfolgenden Video-Vorschau entnehmen. Genre würden wir eure Meinung zum Gruselspiel in den Kommentaren hören. Layers of Fear befindet sich gegenwärtig in der Early Access-Phase. Der Eintrittspreis liegt bei knapp 10 Euro.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Flo66R6 Hobby-Spieler/in
        Ich fand eigentlich nur enttäuschend das es (zum jetzigen Zeitpunkt) sehr plötzlich "endet". Ansonsten finde ich das Spiel schon recht solide. Es folgt eben der Tradition von Titeln wie Gone Home, nur eben mit einer düsteren und bedrohlichen Atmosphäre. Und zum Thema "Jumpscares": Ich habe mich mehr als nur einmal gehörig erschrocken und das hat bei mir für einen wohligen Schauer gesorgt. Allerdings funktionieren wirklich nicht alle dieser Szenen.

        Ich für meinen Teil bin ganz zufrieden, auch wenn das Spiel eben noch nicht fertig ist. Ich hoffe das es noch ein richtiges Ende bekommt. Ich werde es später sicherlich noch einmal spielen falls es irgendwann fertig werden sollte.

        Man sollte vielleicht noch erwähnen das es nur auf englisch erhältlich ist und man die Sprache schon einigermaßen beherrschen sollte um der Story folgen zu können.

        Grüße,
        Flo
      • Von Flo66R6 Hobby-Spieler/in
        Ich fand eigentlich nur enttäuschend das es (zum jetzigen Zeitpunkt) sehr plötzlich "endet". Ansonsten finde ich das Spiel schon recht solide. Es folgt eben der Tradition von Titeln wie Gone Home, nur eben mit einer düsteren und bedrohlichen Atmosphäre. Und zum Thema "Jumpscares": Ich habe mich mehr als nur einmal gehörig erschrocken und das hat bei mir für einen wohligen Schauer gesorgt. Allerdings funktionieren wirklich nicht alle dieser Szenen.

        Ich für meinen Teil bin ganz zufrieden, auch wenn das Spiel eben noch nicht fertig ist. Ich hoffe das es noch ein richtiges Ende bekommt. Ich werde es später sicherlich noch einmal spielen falls es irgendwann fertig werden sollte.

        Man sollte vielleicht noch erwähnen das es nur auf englisch erhältlich ist und man die Sprache schon einigermaßen beherrschen sollte um der Story folgen zu können.

        Grüße,
        Flo
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