Von Windows 7 auf Windows 10 upgraden: Erfahrungsbericht mit 19 Spielen im Performance-Test
Wir haben einen Test-PC von Windows 7 auf Windows 10 geupgraded und schildern euch diesen Vorgang auch. Der Schwerpunkt für unser Special ist aber ein Vergleich der Spieleperformance bei 19 Spielen vor und nach dem Upgrade auf Windows 10.
Windows 10 ist seit dem 29. Juli im Handel - seitdem wird auch das kostenlose Upgrade für Windows 7 und Windows 8.1-Nutzer nach und nach freigeschaltet. Wir haben für unser Special bei einem Test-PC, auf dem seit über einem Jahr Windows 7 installiert ist, das kostenlose Upgrade auf Windows 10 durchgeführt.
In diesem Artikel
Der Test-PC wird so gut wie jeden Tag sowohl für Gaming als auch für Officetätigkeiten und Multimedia genutzt - kurz gesagt: es wurden schon etliche Programme installiert, aber auch deinstalliert sowie mehrere Treiberupdates durchgeführt. Es handelt sich also praxisnah um einen stark genutzten PC und nicht um einen idealisierten PC mit frisch installiertem und geupdateten Windows 7. Wir werden zunächst den Upgradevorgang und unsere ersten Erfahrungen mit Windows 10 schildern, doch der Hauptpunkt unseres Specials ist ein Vergleich der Performance von 19 Games vor und nach dem Upgrade.
Upgrade vorbereiten und durchführen
Das Upgrade auf Windows 10 ist für Nutzer von Windows 7 mit Service Pack 1 und Nutzer von Windows 8.1 kostenlos. Ihr könnt Windows 10 nach dem Upgrade testen und entscheiden, ob ihr es behalten wollt. Noch nicht ganz eindeutig geklärt ist die Frage, ob man bei einem Wechsel der Hardware Windows 10 auch von Grund auf neu installieren kann.
Quelle: Antonio Funes
Kommt bei einigen PCs vor: das Upgrade hängt
Die bisherigen Anzeichen sprechen dafür, dass dies möglich sein wird, aber aktuell noch technische Hürden im Weg stehen. Siehe dazu auch die News unserer Kollegen der PCGamesHardware - wenn ihr schon bald neue Hardware anschaffen wollt, empfehlen wir euch, mit dem Upgrade gegebenenfalls noch zu warten, bis es eine klare Entwarnung gibt. Zudem könnt ihr euch auch auf unserer Windows 10-Themenseite auf dem Laufenden halten. Wenn ihr das Upgrade durchführen wollt, solltet ihr zur Sicherheit eure wichtigen Daten, die auf der Windows-Partition liegen, woanders sichern. Denkt auch an Lesezeichen und Favoriten eurer Browser, natürlich auch an Emails, wenn ihr einen Email-Client zum Abrufen der Emails verwendet. Außerdem raten wir euch, schon vor dem Upgrade bei den Hardwareherstellern (Mainboard, Grafikkarte, eventuell Soundkarte, USB-Headset, WLAN-Karte und so weiter) nachzusehen, ob es bereits neuere für Windows 10 geeignete Treiber gibt. Wir haben für das Mainboard unseres Test-PCs (ein MSI H87-G43 Gaming) beim Hersteller beispielsweise sechs aktuelle Treiber unter anderem für den Chipsatz, den Netzwerkanschluss und den Soundchip gefunden.
Quelle: Antonio Funes
Windows 10 Upgrade über das Windows 7-Update starten
Habt ihr nach allen Treibern Ausschau gehalten und eure Daten gesichert, dann steht dem Upgrade nichts mehr im Weg. Zu diesem Zweck findet ihr rechts unten in der Taskleiste ein Windows-Symbol, über das ihr das Upgrademenü aufruft, in dem ihr Infos zum Upgrade findet - dort seht ihr auch, ob die für das Upgrade nötigen Daten (etwa drei Gigabyte) bereits heruntergeladen wurden. Ist dies der Fall, könnt ihr das Upgrade starten. Auf einigen PCs funktioniert dies aber nicht: das Statusfenster zeigt an, dass der Vorgang in Bearbeitung ist, aber es regt sich nichts. In diesem Falle gibt es aber eine sehr einfache Lösung, die wir auch auf unserem Test-PC anwenden mussten: ihr ruft das normale Standard-Windows-Updatemenü auf (beispielsweise über die Systemsteuerung) und lasst Windows nach Updates suchen. Dort wird das Windows 10-Upgrade wie ein Update angezeigt und kann auch gestartet werden. Bei unserem Test-PC dauerte der komplette Vorgang, bis wir erstmals den Anmeldebildschirm von Windows 10 zu Gesicht bekamen, etwas mehr als 20 Minuten. Dabei startet der PC zwischendurch auch mal neu - keine Sorge, dies ist normal und geschieht ja auch bei einer regulären von Grund auf durchgeführten Windows-Installation.
Probleme nach dem Upgrade?
Grundsätzlich sollte der PC und auch alle bereits unter Windows 7 installierten Programme direkt nach dem Upgrade funktionieren, ohne dass ihr weitere Schritte selber durchführen müsst - lediglich manche Treiber müssen manuell aktualisiert werden. Bei unserem Test-PC funktionierte so gut wie alles völlig problemlos, selbst Komponenten, für die der Hersteller einen neueren Treiber anbot - unser Netzwerkanschluss funktionierte beispielsweise auch ohne die Installation des neueren Treibers, auch die Grafikkarte vollzog anstandslos ihren Dienst.
Quelle: Antonio Funes
Foto vom Bildschirm beim Windows 10-Upgradevorgang
Selbst die für unseren Test-PC verwendete eher exotische externe Soundkarte, die vom für Durchschnittskonsumenten eher unbekannten Musikperipherie-Hersteller Focusrite stammt, funktionierte ohne ein Treiberupdate. Aber um ein Optimum zu gewährleisten, solltet ihr natürlich lieber die aktuellsten für Windows 10 vom Hersteller angebotenen Treiber nutzen, falls denn welche verfügbar sind. So muckte beispielsweise eine Musikproducer-Software, weil sie die auf einem speziellen USB-Stick hinterlegte Lizenz nicht finden konnte - eine kurze Suche beim Softwareanbieter mit einem Link zu neueren Treibern für den Lizenz-Stick löste dieses Problem und dauerte inklusive der kurzen Recherche sowie Download und Installation des Treibers keine drei Minuten. Ansonsten ist unser erster Eindruck sehr positiv: wir starteten 15 teilweise seit einigen Monaten nicht mehr geupdatete Programme testweise - kein einziges muckte. Darunter Anwendungen wie der MSI Afterburner, FRAPS, HD Tune sowie auch Word und Excel des bereits acht Jahre alten Microsoft Office 2007-Paketes. Programme und Anwendungen werden unter Windows 10 übrigens als Apps bezeichnet - hier muss sich manch einer vielleicht umgewöhnen. Wenn ihr im standardmäßig konfigurierten Startmenü die auf dem PC installierten Anwendungen als Liste sehen wollt, müsst ihr beispielsweise über einen Klick auf das Windowssymbol (links unten) das Startmenü öffnen und auf den untersten Menüpunkt, also auf Alle Apps klicken.
Probleme mit Spielen?
Für Gamer besonders interessant ist natürlich die Frage, wie es mit der Kompatibilität mit Spielen aussieht. Zu diesem Thema wollen wir hier nun einige Worte verlieren, bevor wir auf der nächsten Seite zum Performancevergleich kommen. Denn nachdem wir für zwei Spiele, die Steam als Client nutzen, bereits erfolgreich einem Benchmarktest durchführen konnten, gab es beim dritten Game eine Fehlermeldung: der Benchmarktest von Total War Shogun brach ab.
Quelle: Antonio Funes
Steam-Spiele auf Fehler prüfen
Wir ließen daher Steam das Spiel auf Fehler überprüfen, versuchten es erneut - und hatten Erfolg. Da es bei anderen Spielen auch Probleme gab (zum Beispiel starteten F1 2013 und Grid Autosport zunächst nicht), haben wir vorsichtshalber jedes Spiel vor dem Durchführen unseres Tests auf Fehler prüfen lassen - und zwar auch die beiden Games, die wir als erstes bereits erfolgreich getestet hatten. Hier führten wir dann einen erneuten Benchmarktest durch . Denn wenn manche Spiele erst gar nicht starten, ohne dass man sie zunächst auf Fehler prüfen lässt, dann könnte auch ein scheinbar problemlos laufendes Spiel eventuell erst nach einem Fehlercheck wirklich im optimalen Zustand sein. Wir empfehlen euch daher: auch wenn viele Spiele anstandslos starten, solltet ihr - sofern es diese Option gibt - das Spiel erst überprüfen lassen. Wie ihr dies bei Steam macht, haben wir im Bild links zusammenfassend geschildert. Das Fenster mit den Spieleeigenschaften ruft ihr auf, indem ihr beispielsweise einen Rechtsklick auf das Spiel in der Steam-Bibliothek durchführt und im aufpoppenden Menü den unten stehenden Eintrag Eigenschaften wählt.

Ich hab selber geupgraded, und alles ist astrein, also ich habe keinen Anlass, es in naher Zukunft von Grund neu zu installieren. Der PC bootet auch viel schneller als vorher, und ich hatte eh schon ne SSD für win7
ich hab keine ahnung, was doomkeeper schon wieder will (meine erwartungshaltung? hä???); was man an dem wort "berechtigt" nicht verstehen kann, leuchtet mir ebenfalls nicht ein. ich hab ihm eine frage gestellt, auf die er mit ja oder eben nein antworten kann. will er nicht. keine ahnung warum. :-S
Seine Einschätzung ist die, daß von denen, die für das kostenlose Upgrade berechtigt sind - also die "Berechtigten" - die meisten Win10 installieren werden.
selbstverständlich zu Windows 10 wechseln werden.
Ich verstehe nur nicht den Satz den Bonkic geschrieben hat und in welchem Zusammenhang sein "berechtigt" stehen soll
Ich bin berechtigt, ein Auto zu fahren. Muss ich das deswegen tun? Nö...
Ich bin berechtigt, zu rauchen. Muss ich also rauchen? Nö...
Ich bin berechtigt, den neuesten AMD-Treiber zu installieren. Muss ich den deswegen installieren? NÖ!!!
Ein Auffassung sehr seltsam du hast... ^^
selbstverständlich zu Windows 10 wechseln werden.
Er baut eine persönliche Erwartungshaltung in den Satz hinein und deswegen finde ich seinen Satz komisch.
Deswegen habe ich ihn auch explizit danach gefragt was er denn unter "den meisten Usern" versteht und seine Antwort war
Pauschal aber einfach mal 50% zu schreiben war genau das was ich nicht lesen wollte ^^
Ich bin berechtigt, ein Auto zu fahren. Muss ich das deswegen tun? Nö...
Ich bin berechtigt, zu rauchen. Muss ich also rauchen? Nö...
Ich bin berechtigt, den neuesten AMD-Treiber zu installieren. Muss ich den deswegen installieren? NÖ!!!
Ein Auffassung sehr seltsam du hast... ^^