Elgato Game Capture HD: Schritt-für-Schritt-Anleitung für eigene Videoaufnahmen

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Elgato Game Capture HD: Schritt-für-Schritt-Anleitung für eigene Videoaufnahmen
Quelle: Elgato

Alles zu Elgato Game Capture HD: Im nachfolgenden Special begleiten wir euch Schritt für Schritt von der Auswahl der richtigen Grabber-Box bis hin zum Filmeditor.

Wer gerne Spiele zockt, möchte sein Hobby oft auch mit dem Rest der Welt teilen. Das klappt am besten mit spannendem Bildmaterial – seien es Screenshots, Videos oder Let's Plays. Die Zeiten komplizierter TV-Karten sind zum Glück vorbei. Wer heutzutage seine Gameplay- Bilder aufzeichnen möchte, greift am besten zu einer externen USB-Grabberbox. Zwei besonders handliche Exemplare kommen aus dem Hause Elgato: der Game Capture HD 30 und sein Nachfolgemodell, der Game Capture HD 60. Beide Geräte fuhren hier in der Redaktion Höchstwertungen in unseren Multimedia-Tests ein. Ihr wollt ebenfalls eure Spiele aufzeichnen? Wir zeigen euch anhand der beiden Capture-Stationen, wie ihr euer privates Aufnahmelabor einrichtet!

Elgato Game Capture HD 30

Klavierlack, wuchtiges Gehäuse, stabile Gummi-Standfüße: der Elgato Game Capture HD 30. Im Handel findet ihr das gute Stück schlicht unter der Bezeichnung Game Capture HD. Quelle: Elgato Klavierlack, wuchtiges Gehäuse, stabile Gummi-Standfüße: der Elgato Game Capture HD 30. Im Handel findet ihr das gute Stück schlicht unter der Bezeichnung Game Capture HD. Die erste Frage, die ihr beim Kauf einer Elgato-Box stellen müsst, ist die nach der für euch passenden Hardwareversion. Die Game-Capture-HDSysteme gibt es nämlich in zwei Varianten – HD 30 (im Handel erhältlich unter der Bezeichnung Elgato Game Capture HD) und HD 60. Der Elgato Game Capture HD 30 unterscheidet sich von seinem HD-60er-Pendant vor allem durch einen speziellen AVAnschluss. Dieser erlaubt euch das Aufnehmen von allen Videoquellen, die über Composite-Kabel ausgegeben werden. Composite-Kabel gibt es bereits seit der NES-Ära.

Sie übertragen ihre Signale über einen Bildkanal (gelber Stecker) sowie zwei Audiokanäle (weißer und roter Stecker). Mit dem 30er-Elgato lassen sich also sämtliche Geräte verbinden, die über Composite-Kabel funktionieren – zum Beispiel NES, SNES, Playstation 1, Playstation 2, Xbox 1 und noch viele mehr. Wollt ihr Aufnahmen von älteren Konsolen machen, kommt für euch nur der Elgato Game Capture HD 30 infrage. Ganz wichtig: Die Playstation 3 lässt sich ebenfalls nur am 30er-Modell betreiben! Zwar verfügt die PS3 über einen HDMI-Anschluss, allerdings gibt dieser seine Signale nur HDCP-verschlüsselt aus. Dieser Kopierschutz verhindert Grabber-Aufnahmen. Um das Problem zu lösen, liegt dem Game Capture HD 30 ein Spezialkabel zur Verbindung mit der PS3 bei – mit diesem umgeht ihr den HDMI-Port und damit auch den HDCP-Kopierschutz.

Elgato Game Capture HD 60

Schmale Form, konvexes Chassis, vertauschter USB-Port: der Elgato Game Capture HD 60. Die neueste Version des HDMI Grabbers ist nicht unbedingt die bessere - ihr müsst wählen Quelle: Elgato Schmale Form, konvexes Chassis, vertauschter USB-Port: der Elgato Game Capture HD 60. Die neueste Version des HDMI Grabbers ist nicht unbedingt die bessere - ihr müsst wählen Mit Retro-Konsolen bis inklusive der Playstation 3 habt ihr nichts am Hut? Euch interessieren nur die Next-Gen-Systeme, also PS4, Xbox One und Wii U? Dann ist der Elgato Game Capture HD 60 für euch die richtige Wahl. Zwar lassen sich hier keine Nicht-HDMI-Spielsysteme betreiben, dafür könnt ihr aber Videos der drei genannten Konsolen in butterweichen 60 Frames pro Sekunde aufzeichnen. Sein kleiner Bruder schafft nur 30 Frames pro Sekunde – daher der Namensunterschied. Vor allem Rennspiele und Actiontitel profitieren enorm von der doppelten Bildmenge, weil diese dem Betrachter einen wesentlich flüssigeren Bewegungsablauf vermittelt.

Noch einmal, weil es ganz wichtig ist: Die Playstation 3 lässt sich am Elgato Game Capture HD 60 zwar anschließen, dort können aber keine Videos aufgezeichnet werden – der HDCP Kopierschutz der Konsole verhindert das Durchschleifen der Signale und ihr bekommt nur ein schwarzes Bild zu sehen. Dasselbe Problem entsteht auch, wenn ihr bei eurer PS4 den HDCP-Kopierschutz eingeschaltet lasst. Bekommt ihr an der neuen Sony-Konsole nur ein schwarzes oder flackerndes Bild zu sehen? Dann ab in die Einstellungen, ganz nach unten zu "System" und das Häkchen bei "HDCP aktivieren" entfernen. Bei der Xbox One und Wii U sind solche Modifikationen nicht notwendig – sowohl die Microsoftals auch die Nintendo-Konsole geben über HDMI generell nur HDCPfreie Spielsignale aus.

Installation der Hardware

Elgato Software im Detail erklärt! (Klickt auf das Bild für eine höhere Auflösung) Quelle: Play4 Elgato Software im Detail erklärt! (Klickt auf das Bild für eine höhere Auflösung) Die Kabelverbindungen sowohl des Game Capture HD 30 als auch seines 60er-Bruders sind problemlos zu installieren. Am besten ladet ihr euch zunächst die Software herunter – dort findet ihr neben einem FAQ rund um die beiden Grabberboxen immer die neueste Programmversion für Windows und Macintosh-Rechner. Installiert und startet die Software. Danach schließt ihr euren Elgato über dessen mitgeliefertes Kabel an einem freien USB-Anschluss an eurem Computer an – USB 2.0 reicht dafür vollkommen aus. Nun müsst ihr noch den HDMI-Anschluss durchschleifen: Das HDMI-Kabel von eurer Konsole steckt ihr in den mit "HDMI In" markierten Elgato-Port.

Den mit "HDMI Out" markierten Port verbindet ihr danach über ein zweites HDMI-Kabel mit eurem Fernseher. Damit ist die Einrichtung der Hardware auch schon beendet – seinen Strom bezieht die Game- Capture-Box bequem über ihre USB-Verbindung, über dasselbe Kabel erhält der PC auch sein Bildsignal für die Elgato-Software. Vorsicht: Das HDMI-Signal wird nur dann an euren Fernseher weitergereicht, wenn die Game-Capture- Box mit Strom versorgt wird. Andernfalls bleibt das Display dunkel. Wundert euch nicht, wenn das Bild in der Elgato-Software mit einer deutlichen Zeitverzögerung angezeigt wird – das ist ganz normal. Auf dem TV könnt ihr wie gewohnt in Echtzeit zocken.

Feintuning der Software

Bevor ihr euch an eure erste Aufnahme macht, solltet ihr zunächst die Basiseinstellungen am Elgato- Programm vornehmen. Klickt dafür ganz oben rechts im Software- Fenster auf das Zahnradsymbol. Dadurch öffnet sich ein neues Fenster. Klickt hier als erstes auf den Reiter "Aufnahme". Dort wählt ihr jetzt einen Speicherort für eure Mediathek – am besten auf einer Festplatte, auf der sich nicht auch euer Betriebssystem befindet, so bleibt eurem PC mehr Luft zum Arbeiten. "Flashback Recording" erlaubt euch das Zurückspulen zu und Aufnehmen von einer früheren Szene, auch wenn ihr das Betätigen des Capture-Knopfs zuvor vergessen hattet. Das kostet etwas mehr Speicher, kann sich aber als Videoretter erweisen. Habt ihr ein Mikrofon an euren Rechner angeschlossen und wollt die Action während der Aufzeichnung kommentieren, solltet ihr auch das Häkchen bei "Live-Kommentare in separater Audiospur aufnehmen" setzen.

Details zur Elgato Software auf dem Screenshot. (Klickt auf das Bild für eine höhere Auflösung) Quelle: Play4 Details zur Elgato Software auf dem Screenshot. (Klickt auf das Bild für eine höhere Auflösung) Dadurch könnt ihr später beim Videoschnitt eigenständig den Spielsound oder eure Sprachaufzeichnung bearbeiten, ohne die jeweils andere Tonspur in Mitleidenschaft zu ziehen. "Stream Command aktivieren" erlaubt euch das Einbinden von Wasserzeichen und/oder eurer Live-Webcam während der Aufnahme. Braucht ihr nicht? Dann setzt kein Häkchen. Unter dem Reiter "Sharing" ist vor allem die Option "Neue Videos immer konvertieren" wichtig. Lasst ihr sie aktiv, exportiert die Software nach jeder beendeten Aufnahme automatisch ein Video eures Spiels in das MP4-Format. Das ist praktisch, wenn ihr es in einem anderen Videoschnittprogramm weiterbearbeiten möchtet, frisst aber auch reichlich Speicherplatz. Kein Problem? Dann belasst die Option bei "MP4 Original". Im Reiter "Updates" schließlich erlaubt ihr die Suche nach ebendiesen am besten automatisch. Damit seid ihr auch schon startklar! Schaltet einfach eure Konsole an und folgt den Infos auf unseren Capture- und Edit-Seiten – der Video-Feed der von euch angeschlossenen Konsole beginnt automatisch.

Elgato Game Capture HD 30 und Elgato Game Capture HD 60 im Direktvergleich

Soll es der 30er-Elgato mit seiner Retro-Kompatibilität werden? Der 60er-Elgato mit Aufnahmen in bis zu 60 Bildern pro Sekunde? Oder am Ende vielleicht sogar beide? Wir stellen die Grabber in den Direktvergleich und erleichtern euch die Auswahl!

Specs Elgato Game Capture HD 30 Elgato Game Capture HD 60
Anschlüsse HDMI, USB, Multi-AV HDMI, USB, Audio-Line-In (kein Mikrofon-Eingang!)
Kompatibel mit PS4, Xbox One, Wii U Ja Ja
Kompatibel mit PlayStation 3 Ja Nein
Kompatibel mit Retro-Konsolen über Composite-Adapter Ja Nein
Kompatibel mit Stream Command Ja Ja
Aufnahmen in bis zu 1080p Ja Ja
Aufnahmen mit 60 fps Nein Ja
UVP 159,95 Euro 189,95 Euro
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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LOX-TT Mitglied
        das HD60 ist schon mit der PS3 kompatibel, man braucht aber eine HDMI-Splitter der HDCP umgehen kann.
        Ab Werk gehts nicht ja.
      • Von LOX-TT Mitglied
        das HD60 ist schon mit der PS3 kompatibel, man braucht aber eine HDMI-Splitter der HDCP umgehen kann.
        Ab Werk gehts nicht ja.
      • Von MRSCLetsPlay NPC
        Das die Elgato Game Capture HD (Nicht HD60) nur 30 FPS unterstützt, stimmt nur teilweise, die GCHD unterstützt nur ab 1080p nur 30 FPS, ab 720p unterstützt sie sagenhafte 60 Bilder pro Sekunde.
      • Von CANN0NF0DDER Mitglied
        pure Werbung oder wo ist der vergleich zu Konkurrenzprodukten von z.b. avermedia oder haupauge ? damit wäre es nen special, so isses nur special werbung :ugly:
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