Act of Aggression - Fraktionen, Multiplayer, Release und mehr - Alle Infos im Überblick [Stand: August 2015]

7
Special Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen 25,49 €
Drei Fraktionen kämpfen um die Vorherrschaft.
Quelle: Focus Home Interactive

Klassische Echtzeitstrategie im Stile der 90er-Jahre, das haben sich die Entwickler von Eugen Systems auf die Fahnen geschrieben, die derzeit an Act of Aggression arbeiten. In einer nahen Zukunft kämpfen drei Fraktionen um die Vorherrschaft. Wir haben in diesem Artikel alle wichtigen Informationen zum Titel für euch zusammengefasst.

Klassische Echtzeitstrategie im Stile eines Command & Conquer mit Basenbau, Einheitenentwicklung und großen Schlachten gelten nahezu als ausgestorben. Neben dem Genreprimus Starcraft 2 versuchen sich nur wenige Entwickler noch an diesem einst so mächtigen Genre. Dazu gehören die Entwickler von Eugen Systems aus Paris, die mit Act of War, Ruse und der Wargame-Reihe bereits einige bei Stategiefans beachtete Titel veröffentlicht haben. Derzeit arbeitet das Team mit Act of Aggression an einem Nachfolger zu Act of War, der von Spielern bereits sehnsüchtig als Heilsbringer des Genres erwartet wird.

Mit drei verschiedenen Fraktionen, riesigen Karten und zahlreichen weiteren Features wollen die Entwickler von Eugen Systems das "klassische RTS-Erlebns in der Tradition der RTS-Blütezeit der 1990er und 2000er" wieder aufleben lassen. Wir fassen für euch in diesem Artikel alle wichtigen Informationen zur Strategiehoffnung zusammen. Sobald neue Details bekannt werden, aktualisieren wir auch diese Übersicht. Alle News zu Act of Aggression in chronologischer Reihenfolge lest ihr wie gewohnt auch auf unserer Themenseite. Wir empfehlen außerdem die Lektüre unseres Anspielberichts zu Act of Aggression von der Gamescom 2015.

Act of Aggression - Basen-Bau - [COLOR=textColor3]Update

Die eigene Basis ist das Herzstück einer erfolgreichen Strategie. Quelle: Focus Home Interactive Die eigene Basis ist das Herzstück einer erfolgreichen Strategie. Viele verbliebene Echtzeitstrategiespiele haben sich von diesem Konzept verabschiedet, aber Act of Aggression setzt auf den klassischen Aufbau einer eigenen Basis mit den verschiedensten Gebäuden. Dabei müsst strategische Überlegungen über benötigte Einheiten, für die Mission erforderliche Technologien und den zu Verfügung stehenden Platz in Betracht ziehen. Neben Platz müsst ihr euch außerdem um Strom, Einnahmen und Nachschublinien kümmern, damit eure Basis funktioniert. Die Gebäude unterscheiden je nach gewählter Fraktion in Stil und Funktion.

Gebäude zur Rohstoffförderung versorgen euch mit Materialien um weitere Bauwerke und eure Einheiten zu bauen. Stromgeneratoren halten die Verteidigung und Produktion eurer Basis aufrecht. Als Einnahmequelle dienen euch jedoch nicht nur Raffinerien. Ihr könnt feindliche Soldaten und Fahrzeugbesatzungen gefangen nehmen sowie Banken in den Ortschaften auf der Karte plündern. Wer eine Bank besetzt, bekommt sogar einen stetigen Zustrom an neuem Kapital.

Update: Gebäude können auch in deutlicher Entfernung zum Hauptquartier errichtet werden. So können Raffinerien für Öl und Aluminium an den Rohstoffvorkommen errichtet werden, unabhängig vom Standort der eigentlichen Basis. Um gute Bauplätze zur Rohstoffgewinnung zu entdecken, könnt ihr in die sogenannte Drohne-Perspektive umschalten. In dieser Ansicht wird der Bildschirm grau und die Ressourcen farblich hervorgehoben. Rohstoffe werden bei jedem Spielstart zufällig neu auf der Karte verteilt.

Act of Aggression - Technologie, Einheiten, Combat

Einheiten werden durch Forschung freigeschaltet und verbessert. Quelle: Eugene Systems Einheiten werden durch Forschung freigeschaltet und verbessert. Um neue Fahrzeuge, Waffen und Gebäude freizuschalten, betreibt ihr Forschung in Technologiebäumen, die sich bei jeder Fraktion unterscheiden. Ihr müsst euch dabei entscheiden, in welche Richtung ihr eure Armee entwickeln wollt. Infanterie, leichte Fahrzeuge, schwere Panzer, Flugzeuge und Helikopter sowie Superwaffen verkörpern unterschiedliche Strategien, für die ihr euch je nach Gegner entscheidet. Mit der Forschung schaltet ihr nicht nur neue Einheiten frei, sondern nehmt auch Verbesserungen an bestehenden Truppe vor.

Die Schlachten finden auf großen Karten statt, die nach realen Vorlagen gestaltet wurden. Dabei erwarten euch unterschiedliche Terrains wie Stadtgebiete und Wüsten. Ziel ist es im Verlauf einer Partie die Fähigkeiten des Gegners zu erkennen und seine eigenen Truppen entsprechend dafür auszurüsten. Dabei solltet ihr auch die Verteidigung der eigenen Basis nicht vernachlässigen und entsprechende Gegenmaßnahmen treffen. Um das Schlachtenglück zu euren Gunsten zu beeinflussen, könnt ihr auch Superwaffen einsetzen.

Act of Aggression - Kampagne - Update

Die Geschichte des Strategiespiels ist in einer nahen Zukunft auf der Erde angesiedelt. Entsprechend bestehen eure Einheiten vor allem aus dem heute modernsten sowie bisher nur als Prototypen existieren Kriegsgerät. In der Hauptkampagne von Act of Aggression übernehmt ihr das Kommando über Chimera, eine von der UNO finanzierte Task Force und eine der drei Fraktionen des Spiels. Nach dem sogenannten "Shanghai-Crash" deckt ihr zwielichtige Machenschaften von Konzernen und Regierungen auf. In weiteren Missionen erlebt ihr die Ereignisse auch aus Sicht des Kartells, einer Untergrund-Organisation von korrupten Politikern.
Update: Die Geschichte wird in Form von TV-Übertragungen und Zwischensequenzen erzählt. Dabei wechseln sich Rendersequenzen und Ingame-Szenen ab.

Act of Aggression - Die Fraktionen

Drei Fraktionen kämpfen um die Vorherrschaft. Quelle: Focus Home Interactive Drei Fraktionen kämpfen um die Vorherrschaft. In Act of Aggression stehen drei völlig unterschiedliche Fraktionen zur Auswahl, die jeweils über einen eigenen Stil, eigene Fahrzeuge und Technologien verfügen. Da wäre zum einen die US Army, die noch immer die mächtigste Militärmacht auf der Erde darstellt. Allerdings waren die Jahre mit dieser Armee nicht Gnädig. Budgetkürzungen führten zu einem Mangel an Personal, Ersatzteilen und einem Verfall der Moral der Truppe. Ihr Vorteil sind die kampferprobten Veteranen, die ihr Erfahrung in die Schlacht einbringen.

Die zweite Fraktion ist das sogenannte Kartell. Eine zwielichtige Organisation einflussreicher Politiker, Offiziere und Wirtschaftsbosse. Ziel des Kartells ist es, die US-Regierung zu stürzen, um Industrie und Wirtschaft unter ihre Kontrolle zu bringen. Das Kartell setzt auf neueste Prototypen, die sich vor allem durch Tarnfähigkeiten auszeichnen.

Die dritte Fraktion nennt sich Chimera, eine Vereinigung mehrere Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen. Diese Allianz kam nach dem sogenannten "Shanghai-Crash" zustanden, bei dem das gesamte Finanzwesen Chinas zusammengebrochen ist. Durch die umfangreiche Finanzierung durch die UNO, ist die Taskforce für alle erdenklichen Fälle gerüstet und verfügt vor allem über mächtige Allround-Einheiten.

Act of Aggression - Superwaffen - Neu

Auf der Gamescom 2015 haben wir erstmals die Superwaffen im Einsatz gesehen. Durch den Bau spezieller Gebäude erhaltet ihr Zugriff auf mächtige Angriffe wie den Ionenschlag, der sich gleich mehrfach vernichtend auf den Gegner einsetzen lässt. Damit die Superwaffen nicht zu mächtig werden, soll es Möglichkeiten geben diese zu kontern.

Act of Aggression - Multiplayer

Neben der Kampagne bietet Act of Aggression auch einen umfangreichen Mehrspieler-Modus. Zum Start werden insgesamt 20 Maps in fünf verschiedenen Regionen der Erde zur Verfügung stehen. In 1v1- beziehungsweise 2v2-Schlachten kämpft ihr um die Vorherrschaft und die besten Platzierungen auf dem Leaderboard. Spieler sollen mit dedizierten Servern die volle Kontrolle über den Mehrspieler-Modus behalten. Zusätzlich wird es einen Zuschauermodus geben, um Partien anderer Spieler zu verfolgen. Weitere Informationen über mögliche Spielmodi gibt es bisher nicht.

Act of Aggression - Beta, Preorder, Release - Update

Der Release von Act of Aggression ist für den 2. September 2015 vorgesehen. Entsprechend kann das Spiel bereits digital über Steam oder auch als Retail-Version vorbestellt werden. Der Preis des PC-Titels liegt bei 44,99 Euro (auf Steam gibt es einen Vorbesteller-Rabatt von 15 Prozent). "Einige Wochen" vor der Veröffentlichung soll außerdem eine Beta des Mehrspieler-Modus stattfinden. Zu dieser Testphase erhalten alle Vorbesteller auf Steam automatisch Zugang. Ob dieses Angebot auch für Retail-Vorbesteller gilt, ist bisher nicht klar.
Update: Die Beta läuft inzwischen unter der Version 0.401, mit der zuletzt das Kartell als dritte spielbare Fraktion verfügbar gemacht wurde. Mit seinen Stealth-Fähigkeiten richtet sich diese Fraktion vor allem an Strategieprofis. Mit dem letzten Beta-Update wurden außerdem weitere Zoomstufen eingeführt, die einen besseren Überblick über das Schlachtfeld ermöglichen sollen.

Act of Aggression - Systemanforderungen

Minimum Empfohlen
Betriebssystem Windows Vista/7/8 Betriebssystem Windows Vista/7/8
Prozessor AMD/Intel Dual-Core 2,5 GHz Prozessor AMD/Intel Quad-Core 3 GHz
Arbeitsspeicher 2 GB RAM Arbeitsspeicher 4 GB RAM
Grafikkarte 512 MB DirectX 10 kompatibel
AMD Radeon HD 4870/Nvidia Geforce 9800 GT oder besser
Grafikkarte 2 GB DirectX 11 kompatibel
AMD Radeon HD7870/Nvidia Geforce 660 oder besser
Festplatte 15 GB freier Speicher Festplatte 15 GB freier Speicher
Soundkarte DirectX 10 kompatibel Soundkarte DirectX 11 kompatibel
Hinweis Internetverbindung zur Aktivierung und für Onlinespiele notwendig Hinweis Internetverbindung zur Aktivierung und für Onlinespiele notwendig

Act of Aggression - Trailer - Update

Bildergalerie

7
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von HenryChinaski NPC
        Gerade mal aufgespielt und kurz ein Game gestartet. Muss jetzt erstmal los. Aber so schon mal als vorab Frage. Beim Maus nach unten ziehen scrollts nicht mit. Ich mein, WASD schön und gut, aber das nervt so spontan schon. Auch das rein und raus scrollen läuft noch nicht so flüssig. Normal? Beta? Mal an den Grafikeinstellungen schrauben (war halt Auto)? Naja, werde heute Abend noch reingucken.

        Gruß,
        Henry
      • Von HenryChinaski NPC
        Gerade mal aufgespielt und kurz ein Game gestartet. Muss jetzt erstmal los. Aber so schon mal als vorab Frage. Beim Maus nach unten ziehen scrollts nicht mit. Ich mein, WASD schön und gut, aber das nervt so spontan schon. Auch das rein und raus scrollen läuft noch nicht so flüssig. Normal? Beta? Mal an den Grafikeinstellungen schrauben (war halt Auto)? Naja, werde heute Abend noch reingucken.

        Gruß,
        Henry
      • Von Dragnir Gelegenheitsspieler/in
        Ich hab gestern (übrigens das erste Mal) für das Spiel einen Steam Refund beantragt, und obwohl ich knapp 5 Std. Spielzeit damit zugebracht hatte ging der anstandslos durch und mein Guthaben wird mir erstattet.
        Es ist jetzt nicht schlecht.. aber einfach nicht das was ICH mir darunter vorgestellt hatte, und, vor allem - es ist kein Generals. Leider.
      • Von Dragnir Gelegenheitsspieler/in
        Also.. ja. Hinterher ist man immer klüger :-)

        Ganz ehrlich, umgehauen hat es mich jetzt nicht. es ist definitiv KEIN C&C Generals 2.0, wie es viele (mich eingeschlossen) gerne hätten.
        Es fühlt sich eben an wie die anderen Eugen Spiele (RUSE usw.) auch, ist jetzt auch grafisch keine Offenbarung, hat zwar schicke Effekte - teilweise - aber auch nichts Besonderes. Gerade die Superwaffen-Animationen sehen mMn sogar recht billig aus... selbst C&C3 konnte das besser.
        Dazu kommt dass die Maps sehr sehr groß geraten sind, so dass es teilweise ewig dauert auch den letzten Feind aufzuspüren um die Partie zu beenden.

        Die 3 Fraktionen unterscheiden sich jetzt im Wesentlichen durch die Art des Bauens und der Ressourcengewinnung, einmal die US Army (natürlich, was sonst..), einmal "Chimera" was russisch-asiatisch angehaucht erscheint und einmal das Kartell welches überwiegend auf Stealth-Eigenschaften setzt. Seltsam dabei dass deren Soldaten nen starken australischen Akzent haben, aber ok.

        Übrigens gibt es im Moment wohl auch noch keine Möglichkeit das Spiel auf Deutsch umzustellen, im Menü habe ich jedenfalls die Sprache nicht ändern können.
        Der Basisbau ist klassisch gehalten, man zieht Grundgebäude wie Barracken hoch, erforscht nächsthöhere Stufen, platziert Panzerfabriken für leichte und schwere Einheiten, fordert in Spezialgebäuden Luftunterstützung an (übrigens für alle 3 Fraktionen gleichermassen) und rüstet seine Einheiten mit erforschten, besseren Waffen aus. Alles schon mal da gewesen.

        Wie gesagt... begeistert bin ich jetzt nicht davon.. es ist ein leichter Snack für zwischendurch, leider kein Generals, aber immer noch besser als alles andere was heuer an RTS so raus kam...

        Vermutlich bleibt wirklich nur, C&C3 (wieder) mal zu installieren... traurig dass es nach 8 Jahren immer noch kein Spiel geschafft hat, in dessen Fussstapfen zu treten.
      • Von Dragnir Gelegenheitsspieler/in
        Wie im Artikel bereits berichtet gibt es das Spiel auf Steam zur zeit für 38,24€ statt 44,99€.
        Bis zum Release am 02. September erhält man dafür automatisch Zugang zur Beta mit Skirmish und Multiplayergefechten.

        Zu dem Preis werd ich es mir gleich mal holen, zumal es eh auf meiner "Liste" steht ;-)
      • Von Taiwez Spiele-Enthusiast/in
        Klassischer Basenbau, i like it! :-X

        Verstehe nicht, wie dieser Part bei den ganzen letzten Echtzeitstrategietiteln immer so kurz kam, ich empfand ihn eigentlich immer mit als Herzstück von Strategiespielen. Schön, das es noch Spiele gibt, die sich auf ihre Wurzeln besinnen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk