Spiele zum Anfassen - Nvidia 3D Vision 2 im Praxis-Test

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Special Philipp Reuther - Redakteur Reinhard Staudacher Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Spiele zum Anfassen - Nvidia 3D Vision 2 im Praxis-Test

Neben Oculus Rift gibt es Techniken für die 3D-Illusion am PC, die bereits erhältlich sind. Die bekannteste davon ist das Nvidia 3D Vision 2. Wir testen es mit modernen Spielen.

Egal wie es angestellt wird: Der 3D-Effekt einer jeden Technik basiert darauf, dass beiden Augen leicht unterschiedliche Bildinformationen zugänglich gemacht werden, nämlich so, dass die Unterschiede dem entsprechen, was die Augen des Nutzers dank ihrer leicht versetzten Positionen wahrnehmen würden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Oculus Rift ist bekannt dafür, dass es nicht nur für jedes Auge ein eigenes Bild anzeigt, sondern selbiges auch der Kopfbewegung entsprechend anpasst. Doch es braucht kein Oculus Rift, um 3D zu genießen. Die 3D-Welle, die vom Kinofilm Avatar losgetreten durch die Kinos schwappte, erwischte auch die PC-Branche und es wurden diverse 3D-Techniken angeboten.

Die wichtigsten sind dabei anaglyphes 3D (3D-Brille mit verschiedenfarbigen Gläsern), Polfilter- Brillen (Lichtwellen werden gemäß ihrer Polarisierung gefiltert) und die verbreitetste Technik, die Shutterbrille. Bei dieser Technik wird abwechselnd je ein Auge verdeckt und synchron dazu auf dem Monitor ein Bild angezeigt. Jedes Auge bekommt also abwechselnd immer nur jedes zweite Bild zu sehen. Der Nachteil dieser Technik, die Nvidia auch bei ihrer Geforce 3D Vision 2 einsetzt, ist die Neigung zum Flimmern, da sie die effektive Bildwiederholfrequenz des Monitors halbiert. Deshalb setzt diese Art der 3D-Brillen eine Bildwiederholfrequenz von mindestens 120 Hz voraus, damit trotz der Halbierung immer noch eine flüssige Bildwiedergabe möglich ist.

Der aktuelle Stand

Spiele zum Anfassen - Nvidia 3D Vision 2 im Praxis-Test Nvidia bietet die Produktreihe 3D Vision schon seit 2008 an. Der größte Vorteil ist, dass Nvidia nicht nur die Brille fertigt, sondern zusätzlich über den Treiber direkten Einblick in das Rendering des Spiels hat. So bringt inzwischen jeder Geforce-Treiber eine Vielzahl an Profilen mit, die ein Spiel mal besser oder auch mal schlechter für die Brille anpassen. Wir schauen uns nun für euch einmal den aktuellen Stand der Spieleunterstützung an. Zwei Redakteure unseres Schwestermagazins PC Games Hardware testen, wie ihrer aktuellen Lieblingsspiele mit der Brille zusammenarbeiten. Dabei wird keine Rücksicht auf eine eventuelle Eignung des Spiels für die Geräte genommen.

Um sich jedoch einen guten Blick auf die Fähigkeiten der Geforce 3D Vision 2 zu verschaffen, findet sich bei jedem Redakteur mindestens ein Spiel auf der Liste, das im Ruf steht, besonders gut mit der Shutterbrille zusammenzuarbeiten. Die Erfahrungen, die der jeweilige Redakteur mit der Brille gemacht hat, lest ihr auf den folgenden Seiten, zusätzlich zu etwaigen Optimierungstipps und Einstellungen, welche die Funktionsweise des Spiels laut Ansicht des Hardware- Redakteurs verbessern.

Reinhard testet 3D

Spiele zum Anfassen - Nvidia 3D Vision 2 im Praxis-Test Quelle: Nvidia, PC Games Ich gebe es ja zu: Abseits von Oculus Rift und seiner fantastischen Headtracking-Möglichkeiten bin ich eher verhalten, was 3D anbelangt. Das gilt für das Kino wie auch für Spiele, weshalb ich die Technik sowohl zu Hause an meinem Fernseher (obwohl vorhanden) als auch am PC weitestgehend ignoriert habe. Denn 3D ging bislang erfahrungsgemäß mit erheblichen Qualitätseinbußen einher: Die notwendigen Brillen sorgen entweder für Farbverfälschungen, Flimmern oder für beides. Diese Effekte konnte ich auch bei der Arbeit für diesen Erfahrungsbericht deutlich wahrnehmen. Dennoch lassen sich mit 3D Vision recht eindrucksvolle 3D-Illusionen erschaffen. Die von mir privat gespielten Spiele zeigten sich hierfür als weniger geeignet, aber ich hatte auch die Gelegenheit, bei Herrn Reuther 3D-Vision-Perlen wie Metro Redux auszuprobieren, wo der Effekt wirklich extrem gut gelungen ist. Zu Risiken und Nebenwirkungen...

Was ich bei den Testläufen von 3D Vision zweifelsfrei feststellen konnte, ist, dass die Brille vor allem bei dunkler oder zumindest gedimmter Umgebung beziehungsweise mit einem dunklen Hintergrund genutzt werden sollte. Am helllichten Tag vor einer weißen Wand als Hintergrund ist das Flimmern ("shuttern") der Brille extrem gut wahrzunehmen und sorgt bereits nach kurzer Anwendungszeit für Kopfschmerzen – das sage ich als jemand, der sich im Umgang mit Oculus Rift als sehr robust erwiesen hat. Zudem eignet sich 3D Vision nicht für jedes Spiel gleich gut: Vorteilhaft sind vor allem Spiele, die einen recht hohen Kontrast bieten oder relativ hell sind. Die Brille fordert bei der Bildhelligkeit nämlich einen ziemlich hohen Tribut, was auch das Nvidia-Light- Boost-Feature unseres Benq XL2720T bei Weitem nicht ausgleichen kann. Diese Eigenschaft kombiniert mit einem recht düsteren Spiel wie Alien: Isolation sorgt dafür, dass man nur noch sehr schlecht erkennen kann, wo es langgeht. Portal 2 ist dagegen das genaue Gegenteil: Das Spiel ist hell und funktioniert auch weitestgehend sehr gut mit dem 3D Vision 2. Die Ungenauigkeiten in Bezug auf das Fadenkreuz lassen sich durch eine niedrige Tiefeneinstellung ändern. Dabei opfert ihr gleichzeitig aber auch viel vom Effekt der räumlichen Tiefe.

Reinhards Meinung

Meinung

Phil zwischen den Dimensionen

Spiele zum Anfassen - Nvidia 3D Vision 2 im Praxis-Test Quelle: Nvidia, PC Games Ich habe schon früher mehrfach 3D in Spielen ausprobiert, erstmals in Berührung kam ich damit als Teenager im Jahre 1999. Einer meiner damaligen Schulkameraden hatte gerade mehrere Tausend D-Mark in seinen neuen Rechner versenkt, nicht wenig davon ging für einen großen 120-Hz- CRT, eine Nvidia Riva TNT 2 und die Shutterbrille Elsa Revelator 3D drauf. Damals war 3D in Spielen und auch generell etwas ganz Besonderes: Es gab praktisch keine Kinofilme in 3D und wenn, dann nur Anaglyph 3D mit den klassischen rot-blauen Pappbrillen. Computerspiele in "echtem" 3D waren also etwas beinahe Unvorstellbares. Umso herber war dann meine Enttäuschung, nachdem ich die Elsa- Brille ausprobieren konnte. Zwar waren die 3D-Effekte in manchen Spielen wirklich sehr beeindruckend, ganz besonders damals. Doch nervte die Shutterbrille mit beinahe nicht auszuhaltendem Flimmern (sie lief, wenn ich mich recht erinnere, nur mit 60 Hz).

Zudem war sie schwer und drückte bereits nach kurzem Tragen unangenehm auf der Nase und an den Ohren. Weitere, leider nicht sonderlich überzeugende Versuche startete ich mit einem 3D-TV. Doch wie sieht es nun mit 3D Vision 2 aus? Hat Nvidia die Technik fundamental verbessern können? Ich bin sehr gespannt, aber auch skeptisch an die Sache herangegangen. Zuerst einmal habe ich einige meiner aktuellen Lieblings-spiele ausprobiert und schnell festgestellt, dass ich stark selektieren muss, um mir ein Urteil bilden zu können. Eine Vielzahl der Spiele-Titel läuft entweder gar nicht mit 3D Vision oder verursacht Grafikfehler. Also konzentrierte ich mich für diesen Artikel auf Spiele, die meiner Meinung nach sehr gut funktionieren.

Sehr viel Leistung benötigt

Spiele zum Anfassen - Nvidia 3D Vision 2 im Praxis-Test Quelle: Nvidia, PC Games Da für 3D Vision Teile des Bildes (Frames) mehrfach berechnet werden müssen, wird die GPU stark gefordert. Mit einem Einbrechen der Bildrate um rund 50 % sollte man auf alle Fälle rechnen. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum ich für 3D Vision sehr potente Grafik-Hardware für fundamental wichtig halte: Wegen des Shutter-Effekts der Brille, also des abwechselnden Abdeckens des einen, dann des anderen Auges, wirkt die Bildausgabe auf mich deutlich unruhiger als ohne den 3D-Effekt. Nur sehr hohe Bildraten deutlich über 60 Fps muten halbwegs ruckelfrei an. Wirklich flüssiges Spielen ist daher selbst mit einer GTX 980 nur in seltenen Fällen drin. Erst mit mehreren GPUs wird das Bild halbwegs geschmeidig – dann nerven allerdings Mikroruckler.

Flimmern und Grafikfehler

Noch nerviger als ein unruhiges Bild ist das beständige Flimmern der Shutterbrille – trotz 120 Hz. Mehr als eine Stunde kann ich kaum spielen, zu ermüdend ist das heftige Geflacker selbst in abgedunkelten Räumen. Ein anderes Ärgernis sind die vielen Grafikfehler: Selbst in den überzeugendsten Titeln stolpert man alle paar Minuten über eine flackernde Textur, einen seltsam wirkenden Effekt oder schwebende Objekte und Figuren. In vielen aktuellen Spielen zeigt sich zudem ein "Ghosting"-Effekt (s. Bild oben). Für mich ist 3D Vision damit eher uninteressant. Eine nette Spielerei für zwischendurch vielleicht, doch dazu wäre mir die Anschaffung zu teuer (GPU, 3DMonitor plus Brille). Neben Virtual Reality (VR) wirkt schnödes 3D außerdem reichlich angestaubt.

Phils Meinung

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  1. Seite 1 Nvidia 3D Vision 2 im Praxis-Test
  2. Seite 2 Praxis-Test - GTA 5, Metro 2033 & Co. in 3D
    • Kommentare (9)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Karstelengro NPC
        Sorry .. 3D mit 2016 eingeführter Dual Projektion, sprich 2 x 4K Beamer für 3D ergibt ein helles, ghostingfreies, scharfes Bild. Also 3D im Kino vor allem IMAX oder Cinemagnum ist 1A! Alles andere hat mit minderwertiger Qualität des Kinos oder Professionalität des Technischen Personals zutun! Ausnahme gilt für Sehbehinderte
      • Von Karstelengro NPC
        Sorry .. 3D mit 2016 eingeführter Dual Projektion, sprich 2 x 4K Beamer für 3D ergibt ein helles, ghostingfreies, scharfes Bild. Also 3D im Kino vor allem IMAX oder Cinemagnum ist 1A! Alles andere hat mit minderwertiger Qualität des Kinos oder Professionalität des Technischen Personals zutun! Ausnahme gilt für Sehbehinderte
      • Von Ganjaman666 NPC
        Der Artikel ist schon fast ein halbes Jahr alt, aber folgendes noch zur Ergänzung.

        Nicht wenige Leute können von dem 3D Effekt nicht richtig profitieren. Für die anderen sieht das Bild in 3D um Längen besser aus. Ich beschreibe den optischen Unterschied manchmal mit dem einem Fotodruck auf Normal- oder Hochglanzpapier. In 2D braucht man auch mehr Kantenglättung, weil alles unnatürlich in eine Ebene gezogen wird, wie auf einem Blatt Papier. Im 3D sieht man nur die Sachen scharf, die man anguckt. Die Leute mit Sehfehlern wie Aniseikonie und dergleichen, sehen dann natürlich in Technicken wie UHD und maximaler Kantenglättung den größeren optischen Zugewinn. Denen kann man 3D dann auch nicht schmackhaft machen. Es ist als wenn einer schon immer schwarz-weiß gesehen hat. Wie soll er sich dann Farben vorstellen können?
      • Von Crimson28101979 NPC
        Ich bin ebenfalls sehr vom Artikel enttäuscht. Ich finde den Zugewinn für die Spiele enorm. Keine Kantenglättung oder Mod (SweetFX, …) kann ein Spiel so beeindruckend verbessern. Als Batman in Arkham Asylum von der Decke hängen - der Hammer in 3D! Genauso: Darksiders, Crysis 3, Resident Evil 5, … In Trine entdeckt man erst viele Objekt und Details.
        „Dunkle Spiele“ (zum Beispiel Alan Wake, Thief = hoher Kontrast) finde ich im Allgemeinen nicht für Stereo 3D geeignet (außer man hat für jedes Auge ein Display wie bei Oculus VR), da sich Ghosting schwer vermeiden lässt (besonders helle Lichtquellen in ansonsten dunkler Umgebung). Im Vergleich zu der Polfilter Variante im Kino (besonders auffällig bei Gravity) schlägt sich die Shutter-Variante bei Ghosting sogar besser. Es kommt jedoch auch auf die Optimierung an. Wenn die Entwickler bereits mit dem 3D Vision Kit testen und Probleme beseitigen, kann auch ein dunkles Spiel wie Batman AA überzeugen und sich absolut fehlerfrei spielen lassen. Diese Spiele sind bei den Stereo 3D Einstellungen (nVidia) mit „3D Vision Ready“ gekennzeichnet. Bei Interesse der Autoren: ich habe von vielen Spielen 3D Screenshots (als S3D png) angefertigt – diese sind die besten Beweise.

        Für die im Test verwendeten Spiele habe ich mal die Bewertung von nVidia angesehen:
        GTA V – 3D Vision Mode: excellent
        Metro Redux - 3D Vision Mode: excellent (Some effects render incorrectly)
        Alien: Isolation – 3D Vision Mode: Not Recommended (Some objects render at wrong depth. Some effects render incorrectly. Conv. cannot be saved. Set con. manually)
        Portal 2 - 3D Vision Mode: excellent
        Tomb Raider 2013 – 3D Vision Mode: 3D Vision Ready
        Trine 2 - 3D Vision Mode: 3D Vision Ready

        Da für jedes Auge ein Bild gerendert wird, ist auch der Einbruch von 50 % der Leistung nachvollziehbar. Um Tomb Raider 2013 in 3D spielen zu können habe ich mir eine zweite GTX680 gekauft (~ GTX 690 ~ GTX980). Dann habe ich zu jeder Zeit 60 fps (in 1080p) pro Auge ohne Flimmern. Ich habe Tomb Raider 2013 cira 30 Stunden gespielt – meiste 3-4 Stunden am Stück, da ich sonst nicht dazu komme. Auch nach 4 Stunden Metro Last Light Redux am Stück hatte ich keine Kopfschmerzen. Neben dem PC, den Einstellungen kommt es sicher auf die Person an. Wer jedoch bei 60 fps flimmern sieht, der hatte seit der Einführung der Flachbildschirme schon Probleme. Bzgl. des Flimmerns vor weißer Wand: die Shutterbrille synchronisiert mit dem Bildschirm via eines IR Emitters (bspw. im Bildschirmrand). Bewegt man sich weg oder schaut vom Emitter weg, kommt es zu erratischen Flimmern.
        Light-Boost versucht durch „zusätzlich Lichtpulse“ die Helligkeit des Bilds zu erhöhen, da ja nur die Hälfte des Lichts ein Auge erreicht. Mein Bildschirm (Asus VG278H) ist so/zu hell, das mir der Verdunklungseffekt nie aufgefallen ist.

        Trotz meines sehr leistungsfähigen PCs kann ich GTA V nicht in 3D Spielen, da selbst aktuelle Highend Karten keine 120 fps bei maxed out Settings schaffen. Das spiele ich in 3D, wenn ich meine nächste Grafikkarte kaufe.

        Die Autoren sind sehr überzeugt von Oculus VR eine Technik die es nicht gibt und für die es genau null veröffentlichte Spiele gibt. 3D Vision läuft mit der Mehrheit der existierenden PC Spiele. Wenn man sich damit beschäftigt (siehe Kommentar von RaulDuke666 – Helixmod) kann man auch die meisten Probleme beheben (bspw. alternatives 3D Fadenkreuz), wenn der Titel nicht ohnehin 3D Vision Ready oder Excellent bewertet wurde. Bei einigen Spielen macht 3D keinen Sinn (bspw. Adventure Toonstruck), dann lasse ich die Brille in der Schublade. >Ein< Spiel wie Metro LL oder Batman AA sind für >mich< jedoch so beeindruckend, dass sich der Preis für die Hardware (GrafikkarteN, Bildschirm mit Brille) bereits gelohnt hat.

        Ich hatte ebenfalls die Elsa Revelator 3D und bin immer offen für neue Technologien (auch Oculus VR), doch kann ich das erst (abseits von Messen) verwenden, wenn es erhältlich ist. Wie man bei der Elsa Revelator 3D sehen kann, dauert es einige Dekaden bis sich ein Konzept mit umfangreicher Spieleunterstützung etabliert.
      • Von svd Mitglied
        Für mich erhöht sich die Immersion höchstens noch in Rennspielen, wo dann Teile der Strecke zB tatsächlich hinter einer Kuppel verschwinden und
        du "blind" über einen Huckel fahren musst. :-)

        In allen anderen Spiele finde ich den Effekt zwar nett (Avatar, Tomb Raider...) aber, zumindest auf nur einem 22" Bildschirm, gibt es kein "Mittendringefühl".
        Ab und zu gibt es wirklich gut gemachte Popouts (Witcher 2), aber sonst ist es eher so, als würdest du, entlang der Längsachse, in ein Terrarium schauen, finde ich.

        Dazu kommen noch die unvermeidlichen technischen Eigenheiten, wie Ghosting, das Verfälschen der Farben und der Ausleuchtung, etc.

        Hätte ich, die Hardwareanfordererungen natürlich vorausgesetzt, die Wahl zwischen einem "3D Vision Surround" oder einem "34" curved, 21:9, IPS, adaptives VSync" Setup,
        würde ich mich jederzeit für letzteres entscheiden.
      • Von RaulDuke666 Anwärter/in
        Wenn man schon einen Bericht über 3dVision veröffentlicht, sollte man meiner Meinung nach unbedingt den Helixmod-Blog ( http://helixmod.blogspot.... ) erwähnen. Ohne die großartige Arbeit der Jungs dort, wäre 3d Gaming quasi tot, da aktuelle Spiele kaum noch 3dVision-ready zertifiziert werden. Und wenn doch mal eins unterstützt wird, dann gibt es meist massive Probleme, wie z.B. bei GTA5. Der 3d-Kompatibilitätsmodus, oft auch als Fake-3d bezeichnet, vermittelt ein deutlich geringeres "Mittendrin-Gefühl" und bringt auch oft Fehler mit sich. Aber über Kopfschmerzen kann ich mich auch nach mehreren Stunden des Spielens nicht beklagen. Ist eine Frage der Gewöhnung bzw. der richtigen Einstellungen von Tiefe und Konvergenz nach persönlichem Empfinden.
        Übrigens: Die 3d-Mod von "Witcher 3" ist fertig und kann auf Helixmods runtergeladen werden. Da macht Witcher 3 (mit meiner 970GTX) nochmal mehr Spass! Ich persönlich bevorzuge immer 3d vor irgendwelchen Grafikfeatures zur Bildverbesserung (Hairworks, 4xMSAA und wie sie alle heißen?), weil die Immersion einfach besser ist.
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