Bastion im Test: Märchenhaftes Abenteuer jetzt auch für PS4

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Massenkeilerei: Wenn mehrere Gegner gleichzeitig auf Kid zurennen, wird es schnell hektisch.
Quelle: Play4

Dieses märchenhafte Abenteuer zieht euch den Boden unter den Füßen weg! Im Test zu Bastion sagen wir euch, ob der Debüt-Titel von Supergiant Games auch auf der PS4 seine Erfolgsgeschichte fortsetzen kann.

Eine gewaltige Explosion hat die Stadt Caelondia zerrissen; übrig geblieben sind schwebende Inseln, auf denen es von feindseligen Kreaturen wimmelt. Einer der wenigen menschlichen Überlebenden ist Kid, ein im Kampf erfahrener Knabe, den ihr im endlich auch für PS4 veröffentlichten Erstlingswerk von Transistor-Entwickler Supergiant Games durch die zerstörte Welt scheucht. Die Bodenfragmente der abwechslungsreich gestalteten Levels steigen dabei vor Kids Füßen aus der Abyss auf und stürzen hinter ihm zurück ins Nichts.

Der Mann mit der Reibeisenstimme

Das Maul aufreißen: Eine Reihe von Bosskämpfen wertet das ansonsten auf Dauer eintönige Monstergeschnetzel auf. Quelle: Play4 Das Maul aufreißen: Eine Reihe von Bosskämpfen wertet das ansonsten auf Dauer eintönige Monstergeschnetzel auf. Ermuntert von einem Erzähler, der jede eurer Aktionen mit rauer Stimme begleitet (manchmal ironisch, oft melancholisch, immer atmosphärisch), geht die Reise los. Der fantasievoll gestalteten Gegner erwehrt ihr euch mit bis zu zwei von insgesamt elf Waffen gleichzeitig: Machete, Kriegshammer, Pistolen, Gewehr, sogar einen Granatwerfer gibt es. In den Kämpfen gegen wandelnde Schleimtropfen, Dornen verschießende Pflanzen und automatische Abwehrtürme ballert ihr hektisch um euch, weicht per Rolle Angriffen aus oder blockt mit dem Schild.

Der Lohn sind Kristalle, mit denen ihr Gebäude in der Bastion errichtet, einem zentralen Ort der Zuflucht inmitten der Weltensplitter. In der Schmiede wertet ihr Kids Waffen mit gefundenen Crafting-Gegenständen auf, in der Brennerei wählt ihr bei einem von zehn Levelaufstiegen passive Boni für den Charakter aus und am Schrein betet ihr zu den Göttern, wodurch die Gegner mehr Erfahrungspunkte abwerfen, aber auch fester zuhauen. Nervig: Kids Bewaffnung lässt sich nur in Waffenlagern ändern, die ihr in der Bastion und einer Handvoll der jeweils nur 10-15 Minuten langen Levels findet.

Die traumhaft schöne Musik und der putzige Grafikstil machen vieles wieder wett. Wer nur der Story folgt, ist nach fünf Stunden durch. Stellt ihr euch auch noch den optionalen Kampfherausforderungen, dauert Bastion zwischen acht und zehn Stunden.

Meinung

Wertung zu Bastion (PS4)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Bezaubernde MärchenatmosphäreDynamischer Erzähler mit viel HumorMotivierendes Upgrade-System
Kämpfe arten schnell in Chaos ausKurze Spielzeit, geringer WiederspielwertFade Story-Standbilder, blasse Hauptfigur

Bildergalerie

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Desotho Spiele-Enthusiast/in
        Toller Soundtrack und ein großartiges Ende.
      • Von Desotho Spiele-Enthusiast/in
        Toller Soundtrack und ein großartiges Ende.
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