Mortal Kombat X angespielt: Brutales Beat'em Up für starke Nerven

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Special Melisa Kujevic - Autorin Marc C. Hatke - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Gehört nicht in Kinderhände: Mortal Kombat X ist zweifellos brutal. In Deutschland wird das Beat 'em up höchstwahrscheinlich in Kürze auf dem Index landen. (1)
Quelle: NetherRealm

Mortal Kombat X angespielt: Das brutale Beat 'em up ist ab sofort für PC, PS4 und Xbox One erhältlich. Wir haben den neuen Prügel-Ableger alleine und im Multiplayer gespielt und verraten euch, wie gut der jüngste Titel von NetherRealm Studios unterhält.

NetherRealm Studios meldet sich mit Mortal Kombat X zurück. Wir haben das neue Prügelspiel ausgiebig im Solo- und Multiplayer-Modus gespielt und schildern euch nachfolgend unsere Eindrücke. Zugegeben: Bei Beat'em Ups war die Story schon immer zweitrangig. Oft wurde sie nur gespielt, um den Roster zu k0omplettieren. Die Story in Mortal Kombat X hat jedoch durchaus ihre Daseinsberechtigung, da die Präsentation der Geschichte stimmt. Das Setting ist wie gewohnt schnell umrissen: Der Fiesling Shinnok will die Erde aus dem Netherrealm erobern und Johnny Cage Cage und seine Truppe setzen alles daran, um das zu verhindern. Neulinge der Reihe erfahren auf diese Weise alles Wissenswerte über die Charaktere und in welcher Beziehung sie zueinander stehen.

Altbekannte Gesichter: Kämpfer wie Scorpion dürfen in Mortal Kombat X selbstverständlich nicht fehlen. Quelle: NetherRealm Altbekannte Gesichter: Kämpfer wie Scorpion dürfen in Mortal Kombat X selbstverständlich nicht fehlen. Im Verlauf der Handlung geben sich alle bekannten Charaktere der Mortal Kombat-Reihe die Ehre, was Fans der vorangegangenen Teile sehr freuen dürfte. Ein gutes Beispiel liefert bereits die Einstiegs-Sequenz: Johnny Cage befindet sich mit seiner Gruppe in einem Helikopter. Beim Flug über Outworld werden sie von Sub-Zero und Scorpion angegriffen. In der Rolle von Johnny Cage müsst ihr euch gegen die Angriffe verteidigen. Wie es bei Quick-Time-Events üblich ist, müsst ihr schnell reagieren, um nicht die eine oder andere verpasst zu bekommen. Durch die Quick-Time-Events entsteht eine gute Verknüpfung von Zwischensequenzen und Gameplay. Die filmische Inszenierung lockert die dröge Klopperei ziemlich gut auf. Wie es sich für Mortal Kombat gehört, wird gleich zu Beginn der Story der hohe Grad an Brutalität demonstriert. Nichts für schwache Nerven!

Brutale Moves, stellenweise lächerlich

Mit Mortal Kombat X bleiben sich die Entwickler von Netherrealm treu. Die typischen Mortal-Kombat-Features sind auch in diesem Serien-Ableger vertreten: X-Rays, Fatalities und Brutalities – von allem gibt es reichlich. Während des Kampfes füllt sich die X-Ray-Leiste am unteren Bildschirmrand. Ist diese voll, müssen lediglich die Schultertasten gedrückt werden und schon erfolgt ein brutaler Move. So verpasst Cassie Cage ihrem Gegner eine gewaltige Faust in die Weichteile und bricht ihm anschließend die Wirbelsäule sowie das Genick - wie gesagt: nichts für schwache Nerven. Donnergott Raiden befördert seinen Gegner mittels Blitzkraft hoch über die Wolken, verpasst ihm einen elektrischen Schlag und bricht ihm anschließend ebenfalls die Knochen. Selbstverständlich alles in Röntgenansicht. Die X-Rays sind einfach auszuführen und kosten den Gegner stets die Hälfte seiner Lebensenergie.

Scorpion aus Mortal Kombat. Quelle: NetherRealm Gehört nicht in Kinderhände: Mortal Kombat X ist zweifellos brutal. In Deutschland wird das Beat 'em up höchstwahrscheinlich in Kürze auf dem Index landen. (2) Serientypisch gibt es auch in Mortal Kombat X gehörig aufs Fressbrett. Die Fatality-Moves sind durch und durch absurd. Wenn ihr denkt, die X-Rays seien schon brutal, ändert ihr bestimmt eure Meinung sobald ihr die Fatalities der einzelnen Charaktere gesehen habt. Mortal Kombat X wirkt stellenweise lächerlich in seiner Gewaltdarstellung. Gegner lassen sich beispielsweise halbieren und zersägen. Dabei werdet ihr Zeuge, wie sämtliche Organe nur so rausfließen. Ebenso fragwürdig ist der sogenannte Fatality Mode, wo die Runde direkt mit dem Augenblick beginnt, an das Opfer wehrlos bereits wehrlos durch die Arena taumelt. Die Tastenkombination für den Fatility wird eingeblendet und ihr könnt dabei zusehen, wie der Gegner einen brutalen Tod erleidet. Das Auslösen der Fatalities ist gegenüber einigen Vorgängern vereinfacht. Meist gebt ihr nur eine Kombination über das Steuerkreuz ein und drückt eine Aktionstaste.

Spaßige Herausforderungen, solide Präsentation und toller Online-Multiplayer

Die Tower-Challenges sind gut gelungen. Ihr stellt euch entweder einer endlosen Zahl an Gegnern oder wählt zehn Feinde aus und kämpft euch von Kontrahent zu Kontrahent. Beides macht Spaß und weckt Ehrgeiz. Die Herausforderung im Tower können sowohl allein als auch zu zweit angegangen werden. Jeder wählt einen Charakter und es müssen Bretter, später auch Totenköpfe, zerschlagen werden. Da hier die Rede von Mortal Kombat ist, wird man bei Versagen selbstverständlich auf besonders gewalttätige Art und Weise erledigt - lasst euch das gesagt sein!

In Sachen Grafik gibt es erfreulich wenig zu meckern. Wir spielten die PS4-Version und waren insgesamt positiv überrascht: Die Welten sind gut ausgearbeitet und wirken lebendig. Das schlägt sich auch auf die zahlreichen Arenen nieder. Bei genauer Betrachtung der Stages fällt auf, dass im Hintergrund immer etwas passiert - Action also auch im Background.Auch die gut dargestellten Charaktermodelle überzeugen auf ganzer Linie.

Gehört nicht in Kinderhände: Mortal Kombat X ist zweifellos brutal. In Deutschland wird das Beat 'em up höchstwahrscheinlich in Kürze auf dem Index landen. (1) Quelle: NetherRealm Gehört nicht in Kinderhände: Mortal Kombat X ist zweifellos brutal. In Deutschland wird das Beat 'em up höchstwahrscheinlich in Kürze auf dem Index landen. (1) Auch im Multiplayer-Modus haben wir uns auf die Mütze gegeben. Online ist es möglich, eine von fünf Fraktionen zu wählen. Je nach Fraktion werden in neue Herausforderungen und Boni freigeschaltet. Am besten unterhalten hat uns der lokale Multiplayer-Modus - das quasi Couch-Duell der 90er Jahre. Jeder Teilnehmer hat dabei eine große Auswahl an Kämpfern und in den vielen Arenen wird der Prügelspaß erst nach vielen Stunden langweilig. Im Spielverlauf können insgesamt 26 Kämpfer freigeschaltet werden. Besonders erfreulich war es, altbekannte Gesichter wie Johnny Cage, Sub-Zero und Scorpion zu sehen. Natürlich bietet Mortal Kombat X aber auch neue Figuren wie Ferra und Torr, Kotal Khan und Cassie Cage, die Tochter von Johnny Cage. Besonders große Freude hat man mit den interaktiven Elementen in den Arenen: Fässer, Statuen oder auch eine alte Damen (!) können gepackt und geworfen werden - alte Schule. Das sorgt für zusätzlichen Spielspaß und ist auch für den ein oder anderen Lacher gut - wenn man auf schwarzen Humor steht.

Meinung

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Taiwez Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von MichaelG
        Zum Glück interessiert mit Mortal Combat X nicht sonderlich. Ansonsten würde ich wahrscheinlich im Kreis speien. Was soll der Blödsinn ? Retails starten problemlos aber bei der digitalen Version macht Valve so einen Hannes ? Wollen die kein Geld verdienen ?
        Bei mir haben bei meiner CE auch die Keys für die PS4 nicht funktioniert, ist also nicht nur ein Problem bei Steam. Ich check das nachher noch mal, da ja jetzt die Meldung kam, das es laufen sollte. Mal schauen...;-)
      • Von Taiwez Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von MichaelG
        Zum Glück interessiert mit Mortal Combat X nicht sonderlich. Ansonsten würde ich wahrscheinlich im Kreis speien. Was soll der Blödsinn ? Retails starten problemlos aber bei der digitalen Version macht Valve so einen Hannes ? Wollen die kein Geld verdienen ?
        Bei mir haben bei meiner CE auch die Keys für die PS4 nicht funktioniert, ist also nicht nur ein Problem bei Steam. Ich check das nachher noch mal, da ja jetzt die Meldung kam, das es laufen sollte. Mal schauen...;-)
      • Von ZAM Redakteur
        Zitat von MichaelG
        Zum Glück interessiert mit Mortal Combat X nicht sonderlich. Ansonsten würde ich wahrscheinlich im Kreis speien. Was soll der Blödsinn ? Retails starten problemlos aber bei der digitalen Version macht Valve so einen Hannes ? Wollen die kein Geld verdienen ?
        Seit gestern Abend funktioniert die Freischaltung ja nun endlich.
      • Von MichaelG Mitglied
        Zitat von ZAM
        Aktivieren ging, aber darauf ist trotzdem GeoLock. Es installieren sich nur die ersten 3 GB für den Streaming-Client, das Decrypten passiert aber nicht. Absolute Schweinerei von Valve.
        Zum Glück interessiert mit Mortal Combat X nicht sonderlich. Ansonsten würde ich wahrscheinlich im Kreis speien. Was soll der Blödsinn ? Retails starten problemlos aber bei der digitalen Version macht Valve so einen Hannes ? Wollen die kein Geld verdienen ?
      • Von vikingrGER Mitglied
        Schön blöd, wer sich extra eine Konsole kauft, statt Fernseher an den Computer anzuschließen und sich ein Gamepad zu kaufen.
      • Von Taiwez Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von HanFred
        Man kann ggf. sein Konsolenpad am PC nutzen. Ich nutze z.B. mein Dualshock 4, nachdem mein 360-Pad den Rage-Tod gestorben ist. Ausserdem geht die eigene Vorstellungskraft oft an der Realität vorbei.
        Kommt auch immer darauf an, wie gut ein Spiel auf den PC importiert wird. Ich fand es zum Beispiel wesentlich angenehmer, die beiden Darksiders Teile auf meiner Xbox zu spielen als auf dem Rechner. Sicherlich hätte ich auch die Möglichkeit gehabt, meinen Xbox Controller an den Rechner anzuschließen, nur ist es meine persönliche Ansicht (die muss man dementsprechend auch nicht teilen), das dieser Schritt eigentlich nicht notwendig sein sollte. ;-)
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