Nvidia GTX 960 - Echte Gamingpower für 200 Euro? Plus Marktübersicht mit 16 GTX 960-Modellen
Vor etwa zwei Wochen ist mit der Nvidia GTX 960 ein neuer Player in der MIttelklasse aufgetaucht. Was die 200-Euro-Karte im Vergleich zur Konkurrenz von AMD leistet, haben wir genau analysiert. Außerdem: eine Marktübersicht mit 16 GTX 960-Modellen.
Im Herbst 2014 startete Nvidia die neue 900er-Generation mit der GTX 970 und GTX 980. Die beiden Karten bedienen die Oberklasse sowie den High-End-Bereich, was sich auch an den Preisen von derzeit ab 320 beziehungsweise 510 Euro ablesen lässt. Vor kurzem brachte Nvidia nun den neuen Mittelklasse-Vertreter auf den Markt: die Nvidia GTX 960, welche die Nachfolge der GTX 760 antritt.
In diesem Artikel
Um die 200 Euro sind aktuell für die Nvidia GTX 960 zu berappen. Damit konkurriert sie mit AMDs R9-Modellen 280, 285 und 280X, die zwischen 170 und 220 Euro zu haben sind. Da die Nvidia GTX 960 schon länger erwartet wurde, gab es schon kurz nach Release einige ausführliche Tests der neuen Grafikkarte. Wir haben uns einige dieser Tests sehr genau angesehen und insgesamt knapp 550 einzelne Benchmarkwerte ausgewertet, die je nach analysiertem Test durch bis zu 12 unterschiedliche Grafikkarten sowie bis zu 16 verschiedene Games zustande kamen. Aus den Ergebnissen werden wir ein Fazit zu neuen Nvidia GTX 960 ziehen, was die Leistung, aber auch das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht.
Quelle: Zotac
Zotac GTX 960
Zunächst beginnen wir aber mit den technischen Daten zur Nvidia GTX 960 und ihren Konkurrenz-Grafikkarten.
Technische Daten
Wir haben in der folgenden Tabelle die wichtigsten technischen Daten der GTX 960 und weiteren Karten zusammengestellt. Wer weiß, dass beispielsweise die AMD R9 280 schneller als die Nvidia GTX 760 ist, wird anhand der Werte auch schnell erkennen: die reinen Taktdaten des Grafikchips geben keinen direkten Hinweis auf die Leistung. Wichtig für die Leistung ist unter anderem nämlich auch die Anzahl der Shadereinheiten oder die Speicheranbindung, aber selbst anhand dieser Werte kann man die Leistung bei Grafikkarten nicht einfach ablesen, sondern muss sich auf Tests mit Benchmarks verlassen. Hinweis: beim Takt und Turbotakt handelt es sich um die Standardwerte - im Handel findet ihr aber für alle Grafikkarten zahlreiche günstige Modelle, die ab Werk bereits einen etwas höheren Takt bieten. Daher sind auch die Strombedarfangaben nur Durchschnittswerte.
| GTX 970 | GTX 960 | GTX 770 | GTX 760 | R9 280X | R9 280 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Grafikchip | GM204 | GM206 | GK104 | GK106 | Tahiti XT | Tahiti Pro2 |
| Basis-Takt | 1050 MHz | 1127 MHz | 1046 MHz | 980 MHz | 850 MHz | 850 MHz |
| Boost-Takt | 1178 MHz | 1178 MHz | 1085 MHz | 1033 MHz | 1000 MHz | 940 MHz |
| RAM (Standard) | 4GB | 2GB | 2GB | 2GB | 3GB | 3GB |
| RAM-Anbindung | 256bit | 128bit | 256bit | 256bit | 384bit | 384bit |
| Shadereinheiten | 1664 | 1024 | 1536 | 1152 | 2048 | 1792 |
| Transistoren | 5,2 Mrd | 2,94 Mrd | 3,5 Mrd | 3,5 Mrd | 4,3 Mrd | 4,3 Mrd |
| Strombedarf | 170 Watt | 130 Watt | 200 Watt | 170 Watt | 230 Watt | 180 Watt |

zum release der R300 wird nvidia dann noch eine 960ti zücken.
die 2gb 960 ist nicht wirklich toll - aber da kommt noch was nach.
Wieso soll ich mir jetzt einen Bildschirm für 500 Euro aufwärts kaufen, wenn ich in 10 Monaten 300 Euro weniger bezahle? Die 300 Euro sind dann meine Grafikkarte.
Zu dem Thema dass die DX11.2 Karten auch DX12 suppporten, dass stimmt. ABER laut Aussage von Microsoft kann man das ganze Potenzial von DX12 erst mit einer DX12 Karte abrufen. Also heute Geld ausgeben und in 6 Monaten nochmal zahlen. Das nennt man Geldverschwendung.
Zu dem Thema: Die 4k Bildschirme gehn vielleicht bis Weihnachten auf 200 Euro.
Wieso soll ich mir jetzt einen Bildschirm für 500 Euro aufwärts kaufen, wenn ich in 10 Monaten 300 Euro weniger bezahle? Die 300 Euro sind dann meine Grafikkarte.
Daher lieber sparen und dann einen Sprung nach vorne machen mit Bildschirm, Karte und Windows.