Skandale und Aufreger 2014 - Von Grafik-Downgrades und Pannen-Launches
Auch in diesem Jahr ereigneten sich allerhand Skandale in der Videospielbranche, die Fans interaktiver Unterhaltung verärgerten. Für Empörung sorgten 2014 unter anderem die Spiele von Ubisoft. Der Publisher sah sich im Fall von Watch Dogs und The Division mit dem Vorwurf eines Grafik-Downgrades konfrontiert. Auch der Pannenstart von Assassin's Creed Unity wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben.
Langsam aber sicher steuern wir auf das Jahresende zu. Der ideale Zeitpunkt, um noch einmal die Themen Revue passieren zu lassen, die Gaming-Fans vielerorts regelrecht in Rage versetzten. Besonders hart erwischt hat es den französischen Publisher Ubisoft. Die Spiele des Herstellers sorgten in den vergangenen zwölf Monaten für kontroverse Diskussionen. Es begann mit den Vorwürfen bezüglich Watch Dogs. Ubisoft soll einen Grafik-Downgrade (für viele übrigens das Unwort des Jahres 2014) vorgenommen haben.
Kritiker zogen als Beweis einen Gameplay-Trailer heran, den Ubisoft vor zwei Jahren auf der Spielemesse E3 vorführte. Die darin präsentierte Grafik sieht angeblich deutlich stimmungsvoller aus als in der fertigen Verkaufsversion. Ubisoft hat entsprechende Behauptungen stets zurückgewiesen, konnte die Kritiker mangels schlagkräftiger Argumente nicht still bekommen. Auch um The Division kreisten ähnliche Downgrade-Debatten. Für große Empörung sorgte der Zustand von Assassin's Creed Unity. Käufer meldeten am Launch-Tag (und auch Wochen danach) Probleme mit der Performance und den Spielständen. Außerdem trübten lästige (Grafik-) Bugs den Spielspaß.
Die veröffentlichte Verkaufsversion ließ daran zweifeln, dass Assassin's Creed Unity den bei Triple A-Produktionen üblichen Qualitätssicherungsprozess durchlaufen hat. Zusätzlichen Ärger handelte sich der Publisher aufgrund der fragwürdigen Embargo-Politik ein. Fachmedien durften ihre Tests erst nach Release publizieren, mutmaßlich weil Ubisoft befürchtete, dass negative Berichterstattung die Verkäufe reduzieren könnte. Aufgrund dieser Entwicklungen befand das namhafte Magazin Forbes später, dass sich Ubisoft auf dem Weg in Richtung Electronic Arts befindet. Jener Publisher wurde mehrfach zum schlechtsten Unternehmen der USA gekürt. Welche Skandale sich im Jahr 2014 sonst noch ereignet haben, erfahrt ihr mit einem Klick auf das Video-Special weiter unten.

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