Assassin's Creed: Alle Geheimnisse gelüftet!

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Special Christian Schönlein Marc Brehme - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Die Schriftblöcke sind Nachrichten, die Subjekt 16 hinterlassen hat. Übersetzungskünstler entdecken darin Zahlenkombinationen, die auf den Maya-Kalender anspielen.
Quelle: PC Games

Ihr habt Assassin's Creed durchgespielt und seid verwirrt vom kryptischen Ende? Wir bringen Licht ins Dunkel! In diesem Special gehen wir einigen bekannten und weniger bekannten Geheimnissen des ersten Teils der Assassinen-Reihe auf den Grund.

Was haben das Philadelphia-Experiment, der Tunguska-Zwischenfall und mysteriöse Bibelpassagen mit Assassin's Creed zu tun? All das und mehr verraten wir in unserem Secrets-Ratgeber zur der Assassinen-Simulation.

Das Gesetz der Serie

Behält man im Hinterkopf, dass die Entwickler Assassin's Creed als Serie geplant haben, ist das Ende durchaus gut gewählt. Denn es verleitet dazu, nach der Bedeutung der kryptischen Nachrichten im Abstergo-Labor zu suchen. Tatsächlich stößt man bei der Recherche auf interessante Informationen, die man auch als Hinweise für noch folgende Titel interpretieren kann. Wir haben uns diese Mühe für euch gemacht:

Was bedeuten die E-Mails?

Die Schriftblöcke sind Nachrichten, die Subjekt 16 hinterlassen hat. Übersetzungskünstler entdecken darin Zahlenkombinationen, die auf den Maya-Kalender anspielen. Quelle: PC Games Die Schriftblöcke sind Nachrichten, die Subjekt 16 hinterlassen hat. Übersetzungskünstler entdecken darin Zahlenkombinationen, die auf den Maya-Kalender anspielen. Zwischen den Attentaten schlüpft ihr immer wieder in die Haut von Desmond Miles. Was anfangs wie eine Reihe langweiliger Gameplay-Sequenzen wirkt, die das Abenteuer von Altaïr immer wieder unterbrechen, ist die eigentliche Geschichte des Spiels. Ihr könnt mit Lucy und Dr. Vidic reden und euch sogar in deren E-Mail-Accounts hacken, um mehr über die Pläne von Abstergo zu erfahren. Wenn Desmond nach dem dritten Erinnerungsblock (nachdem ihr Garnier und Talal getötet habt) in sein Zimmer zurückgeschickt wird, untersucht ihr den nun geöffneten Kleiderschrank. Mit dem Code darin lässt sich die Tür zum Labor öffnen. Geht zum Animus und hebt dort einen Stift auf, den Lucy vergessen hat.

Am nächsten Morgen folgt ihr Dr. Vidic ans Fenster des Labors, wo er eine kurze Ansprache hält und genüsslich seinen Kaffee schlürft. Nach der Unterhaltung interagiert ihr noch einmal mit ihm, um einen weiteren Stift aus seiner Tasche zu stibitzen. Mit diesen Stiften könnt ihr euch immer dann, wenn ihr nach einem Tag im Animus ins Labor zurückkehrt, an Lucys und Dr. Vidics Computern einloggen und deren E-Mails lesen. So erhaltet ihr im Verlauf des Spiels einen weiteren Code mit Zugriff zum Konferenzraum. Hier findet ihr am Ende des Spiels eine letzte, aufschlussreiche E-Mail, in der die Rede von zwei historischen Zwischenfällen und zwei Artefakten ist:

Das Philadelphia-Experiment

Die Schriftblöcke sind Nachrichten, die Subjekt 16 hinterlassen hat. Übersetzungskünstler entdecken darin Zahlenkombinationen, die auf den Maya-Kalender anspielen. Quelle: PC Games Die Schriftblöcke sind Nachrichten, die Subjekt 16 hinterlassen hat. Übersetzungskünstler entdecken darin Zahlenkombinationen, die auf den Maya-Kalender anspielen. Die E-Mail spielt auf ein am 28. Oktober 1943 durchgeführtes Experiment mit geheimer Tarntechnologie an. Das US-Schlachtschiff USS Eldridge verschwand angeblich für kurze Zeit spurlos (laut Mail war es 18 Minuten lang unsichtbar) und soll sogar im 500 km entfernten Hafen von Norfolk, Virginia erschienen sein. Im Klartext geht es also nicht nur um Tarntechnologie, sondern auch um eine Möglichkeit der Teleportation. Laut E-Mail wurde dieses Experiment tatsächlich (erfolgreich) von den modernen Templern, zu denen auch Dr. Vidic zählt, durchgeführt. Ein weiterer Hinweis ist übrigens ein Türcode, der in einer von Lucys E-Mails zu finden ist: 10281943 – das Datum des Experiments.

Der Tunguska-Zwischenfall

Hierbei handelt es sich um eine ungeklärte Explosion, die sich am 30. Juni 1908 in der Nähe des Flusses "Steinige Tunguska" in Sibirien ereignete. Die Ursache ist bis heute ungeklärt; Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein Meteorit oder Asteroid in die Erdatmosphäre eindrang und explodierte. Dabei wurden Bäume im Umkreis von 30 Kilometern entwurzelt und sogar noch Fenster und Türen in der 65 Kilometer entfernten Siedlung Wanawara eingedrückt. Aus der E-Mail geht hervor, dass es sich hierbei um einen Anschlag der Assassinen handelte, die eine Forschungsstation der Templer sowie ein von ihnen gefundenes Artefakt zerstören wollten. Die Templer haben die Technologie, mit der diese Explosion verursacht wurde, zum Zwecke zukünftiger Experimente geborgen.

Bildergalerie

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  1. Seite 1 Assassin's Creed Geheimnisse - Teil 1
  2. Seite 2 Assassin's Creed Geheimnisse - Teil 2
  3. Seite 3 Assassin's Creed Geheimnisse - Teil 3
    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von weltking Gelegenheitsspieler/in
        Mich hat es bei AC schon immer am meisten fasziniert, dass man das Gefühl hat, Teil einer großen Verschwörungsgeschichte zu sein. Man befindet sich im Wettlauf mit einer anderen Fraktion (Templer) um Informationen, damit man die Welt in eine gewisse Richtung lenken kann. In der Hinsicht war der Animus ja nur Mittel zum Zweck. Durch die Geschichte mit Desmond hatte man auch immer einen unmittelbaren Bezug zu den Handlungen, die man ausführen musste: "Bleib mit Ezio unbedingt Person XY auf den Fersen, wir haben in alten Dokumenten Hinweise gefunden, die belegen, dass er etwas mit einem Geheimnisvollen Gegenstand zu tun hatte".
        Diese gewisse Spannung ist dem Spiel leider abhanden gekommen.
      • Von weltking Gelegenheitsspieler/in
        Mich hat es bei AC schon immer am meisten fasziniert, dass man das Gefühl hat, Teil einer großen Verschwörungsgeschichte zu sein. Man befindet sich im Wettlauf mit einer anderen Fraktion (Templer) um Informationen, damit man die Welt in eine gewisse Richtung lenken kann. In der Hinsicht war der Animus ja nur Mittel zum Zweck. Durch die Geschichte mit Desmond hatte man auch immer einen unmittelbaren Bezug zu den Handlungen, die man ausführen musste: "Bleib mit Ezio unbedingt Person XY auf den Fersen, wir haben in alten Dokumenten Hinweise gefunden, die belegen, dass er etwas mit einem Geheimnisvollen Gegenstand zu tun hatte".
        Diese gewisse Spannung ist dem Spiel leider abhanden gekommen.
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Ja fand das beenden der Desmond Sache auch überstürzt. Und es fühlte sich für mich auch nicht befriedigend an. Und jetzt fehlts mir echt. Vielleicht liegt das aber daran, dass man schon ein gewisses Maß an Geschichtswissen haben muss, um die Sachen korrekt einzuordnen und zu verstehen. Da fehlt vielen jüngeren Gamern aber häufig die Geduld zu.
      • Von Fire Gelegenheitsspieler/in
        Oh ja, das mystische Setting in der Gegenwart mit der damit verbundenen Story war schon sehr genial. Ich bin regelmäßig aus dem Animus raus gesprungen nur um zu sehen ob was neues zu erzählen oder entdecken gibt.

        Und die Kopfnüsse in Form der Bilderrätsel oder Morsecodes waren schon sehr interessant. Aber sowas interessiert den Casual-Gamer von heute ja leider nicht mehr :(
      • Von Madajnun Anfänger/in
        Schön zu sehen das man nicht alleine mit seiner meinung darsteht

        Zitat von Shadow_Man
        Also mir hat das gefallen. Seitdem die Desmond-Geschichte vorbei ist, fehlt da schon irgendwie was.
        Spoiler kommt!
        Ja Desmond ''frühzeitig'' zu töten war ein Riesen fehler,hab irgendwie darauf gebaut mit ihm durch die ganzen Epochen Relikte(die Hall of Fame der Assassinen hat darauf hoffen lassen) zu jagen,um danach den Heldentod zu sterben.

        Finde auch das es zu sehr richtung gegenwart geht,immer mehr richtung schusswaffen,diese verderben imo das ganze feeling eines Assassinen.
      • Von Shadow_Man Mitglied
        Zitat von weltking
        Es haben ja ständig alle rumgeheult, dass sie keinen Gegenwartsabschnitte spielen wollen. Diese Abschnitte haben aber nun mal einen Großteil der Story erzählt. Seit Black Flag ist die Story eher mau.
        Also mir hat das gefallen. Seitdem die Desmond-Geschichte vorbei ist, fehlt da schon irgendwie was.
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