Mehr als nur ein Zeitvertreib! - Diese Games rufen nützliche Fähigkeiten in uns hervor
So verrufen sie auch bei manchen Menschen in unserer Umwelt sind - Videospiele können ihrem schlechten Ruf in den meisten Fällen nicht gerecht werden. Ganz im Gegenteil zur weitläufigen Meinung lehren und trainieren sie uns Eigenschaften und Fähigkeiten, die für uns sehr wichtig sein können. In unserem Special zeigen wir euch, dass Games mehr als nur ein Zeitvertreib sein können.
Jeder von uns hat es sicherlich schon einmal miterlebt, wie es ist, andere Menschen von den guten Eigenschaften der Videospiele zu überzeugen. "Geh' doch mal wieder raus!", "Jetzt sitzt du schon wieder vor der Kiste!" und "Du bekommst noch viereckige Augen!" sind nur drei der Weisheiten, die wir uns von unseren Mitmenschen anhören müssen. Dabei übersehen sie oft die Tatsache, dass Videospiele meist mehr als nur ein Zeitvertreib sind.
Wer nicht selbst einmal an einem PC oder einer Konsole gesessen hat, wird vermutlich nie verstehen können, dass Spiele weit mehr ins uns hervorrufen, als es für Außenstehende scheint. Teamwork ist beispielsweise eine Fähigkeit, die wir in den meisten Games an den Tag legen müssen, falls wir planen, zu gewinnen. Dazu zählen MOBAs, Shooter wie Call of Duty, aber auch alle anderen Spiele, in denen wir uns mit anderen Spielern zusammentun.
Auch die Kommunikation ist ein wichtiger Aspekt, wenn wir Games zocken. Wer nicht bereit ist, sich mit seinen Teammitgliedern abzusprechen, hat schlechte Karten. Dabei müssen wir sogar des Öfteren unsere Englisch-Kenntnisse trainieren, um mit Spielern aus aller Welt zu sprechen. In unserem Special zeigen wir euch noch weitere Fähigkeiten, die durch Games trainiert werden. Fallen euch auch noch einige weitere Dinge einfallen, die wir durch Games trainieren, dürft ihr sie wie immer in den Kommentarbereich posten!

und nicht nur als Zeitvertreib dienen?. Hmm
Gute Frage, hier meine Sichtweise:
Der Hauptzweck von Games als Produkt ist vorrangig Unterhaltung anzubieten.
Im Bereich
der Interaktion in Games sind heute vielfältige Möglichkeiten geboten um mit
anderen Spielern zu interagieren. Dies ist (wahrscheinlich) drin um den Spielspass zu erhöhen
und eine langfristige Bindung zu den Games zu erzeugen.
Wenn neben dem Hauptzweck der Unhaltung auch noch positive Nebeneffekte
auftreten, dann ist es ein schöner zusatz.
Man sollte jedoch die Mittel nicht mit dem
eigentlichen Ziel verwechseln. Die Kommunikation zwischen den Spielern
ist ein Mittel um den Spielspass zu erhöhen (in der Gruppe ist meist
alles spaßiger). Steigerung der Kommunikationsfähigkeit, der Toleranz,
der Reaktion usw. (wie in der Bildserie beschrieben) sind jedoch
als nicht Hauptziel dieser Games festgelegt.
Ob etwas einen positiven Effekt, und ob sich dadurch wirklich
eine Fähigkeit merklich ändert sind zwei paar Schuhe.
Fraglich ist auch, ob die ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit in einem
Game, auf das reale Leben übertragen werden kann. Um z.B. die
Kommunikation bzw. die Teamfähigkeit zu erhöhen, könnte jemand auch
an spezielllen Seminaren oder Workshops teilnehmen. Der Effekt
wäre dann wohl größer.
Obwohl ich relativ oft Games zocke, konnte ich eine
Besserung meiner Fähigkeiten (bisher) noch nicht feststellen (Wahrscheinlich
spiele ich die falschen Games ;) ). Ansonsten
jedoch interessante Sichtweise.