Ist doch nur ein Spiel: Diese Gefühle rufen Games in uns hervor
Sicher hat schon fast jeder von uns den Spruch "Ist doch nur ein Spiel" irgendwann in seinem Leben hören müssen. Doch auch Spiele können in uns heftige Gefühle hervorrufen. In unserem Special zeigen wir euch zehn Emotionen, mit denen wir in Games konfrontiert werden.
Schon Mutti hat uns immer wieder den Rat mit auf unseren Weg gegeben: "Es ist doch nur ein Spiel". Wieso regen wir uns also so auf? Es ist eine virtuelle Welt mit virtuellen Personen und virtuellen Problemen, die uns in der Realität überhaupt nicht berühren müssten. Aber trotzdem weiß jeder, der schon einmal ein Game gespielt hat, welch heftige Gefühle man dabei erlebt - in vielen verschiedenen Situationen ist es ein wahres Wechselbad.
In Horrorspielen wie zum Beispiel Outlast oder Silent Hill erleben wir das Gefühl der Angst. Wir fühlen uns beobachtet und verfolgt. Wir schleichen durch einen dunklen Raum und wissen genau, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Unsere Hände werden schweißnass und unser Herz klopft plötzlich doppelt so schnell. Das Gamepad in unserer Hand zittert und wir warten nur darauf, dass die verrückte Gestalt, die uns die ganze Zeit verfolgt, uns ins Jenseits schickt.
Fühlen wir uns zur Geschichte und zu den Personen eines Spiels richtig verbunden, müssen wir auch das Gefühl der Trauer erfahren. Stirbt eine Person, ist es auch ein persönlicher Verlust für uns selbst und wir trauern mit den übrigen Personen. In unserem Special zeigen wir euch noch weitere Gefühle, die Games in uns hervorrufen. Habt ihr auch noch Ergänzungen, dürft ihr sie uns wie immer gerne in den Kommentar-Bereich schreiben!

Szenen, die bei mir starke Emotionen auslösten:
- Beyond Good & Evil: Jade ist vom Kampf gegen die bösen Domz zum Haus zurückgekehrt, doch die Waisenkinder sind entführt worden. Beim Anblick der Ruinen verliert sie alle Hoffnung und hält einen deprimierenden Monolog über den Sinn ihrer Taten.
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- The Walking Dead Season 2 - Operationsszene: Realistische Grafikqualität? Wer braucht die? Diese interaktive Szene in Cartoon Grafik, in der Clementine sich selbst ohne Betäubung schreiend die Wunde am Arm zunäht, hat mich härter getroffen als sämtliche Enthauptungen, Zerteilungen, verbrennende Menschen etc in Spielen mit realistischer Grafik zusammen.
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- Octodad: Das sieht im Video nicht halb so lustig aus, wie es ist, wenn man dank der herrlich verqueren Steuerung selbst versucht, das zu spielen.
Bonuspunkte für das absolut bescheuerte Konzept. Auf sowas muß man erst mal kommen. :B
Trailer
- Mass Effect 1: Der Moment, in dem ich realisiert habe, daß die Story in ingame Grafik dargestellt wird und dadurch meine persönlich konfigurierte Sheperdine genau so in den ganzen Sequenzen zu sehen sein wird.
- In Dungeon Keeper hab ich mich bei jedem Level über die Dorf Beschreibungen des Erzählers gefreut: Beispiel: https://www.youtube.com/w...
- Der Verrat an Kerrigan in Starcraft (sowohl in SC1 als auch als Movie in SC2):
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oder auch die Extase wenn man nach ewigkeiten endlich einen Endgegner nach einem zähen, harten Kampf besiegt hat