Kauftipps: PC aufrüsten für Assassins Creed: Unity, Battlefield Hardline, The Witcher 3 & Co.
Egal ob ihr demnächst erscheinende grafische Knaller wie Assassins Creed: Unity, Battlefield Hardline oder The Witcher 3 auf hohen Details spielen wollt oder ob es euch nur darum geht, euren PC für das neue World of Warcraft-Addon Warlords of Draenor fitzumachen: wir geben euch die passenden Aufrüst-Tipps!
Spiele und die Spielegrafik werden von Jahr zu Jahr aufwendiger. Zudem kommen gerade gegen Jahresende häufig einige interessante Games auf den Markt, die oftmals auch die Hardware-Ansprüche etwas höherschrauben. Doch glücklicherweise sind die Anforderungen der Spiele vor allem in Sachen CPU recht moderat und seit vielen Jahren kaum gestiegen, nicht zuletzt, da so gut wie jedes Computerspiel auch als Konsolenversion erscheint und somit die Spiele-Basis auch noch für ältere Konsolen wie die Playstation 3 geeignet sein muss.
Quelle: buffed
World of Warcraft: Warlords of Draenor
Für die Grafikdetails bei der PC-Version ist bei solchen Titeln, vor allem bei Action-Blockbustern, die Grafikkarte die deutlich wichtigere Komponente. Kurz: wenn eure CPU nicht allzu alt und auch keine Einsteiger-CPU ist, wird mit Sicherheit eher die Grafikkarte der Punkt sein, wegen dem ihr aufrüsten solltet, um mehr Leistung in Games zu erreichen. Trotzdem ist auch eine aktuelle, stärkere CPUs durchaus sinnvoll und steigert den Spielspaß. Ausführliche Tipps zum Thema CPU sowie auch Mainboards folgen auf den Seiten 2 und 3 unseres Specials. Bei den Grafikkarten hängt die Entscheidung, ob man aufrüsten sollte, nicht nur von der vorhandenen Grafikkarte, sondern auch von eurem eigenen Anspruch und Budget ab. Wir werden auf Seite 4 Grafikkarten von 100 bis 300 Euro mit gutem Preis-Leistungsverhältnis nennen. Auf Seite 5 kommen wir abschließend noch zu Tipps zu einem passenden Netzteil sowie Arbeitsspeicher.
Beispiel: World of Warcraft-Addon Warlords of Draenor
Um moderne Spiele wirklich zu genießen, ist ein Mindestmaß an Leistung an allen Stellen des PCs nötig. So wird zum Beispiel selbst für das im November erscheinende Add-On World of Warcraft: Warlords of Draenor inzwischen bereits ein Intel Core i5-2400 oder AMD FX-4100 empfohlen - und das obwohl das Spiel technisch gesehen in seinem Kern schon knappe 10 Jahre alt ist.
Doch mit jedem AddOn wurde schließlich doch noch ein wenig an der Anforderungsschraube gedreht. Für minimale Einstellungen reicht zwar immer noch eine schwächere CPU aus, aber in der Tat erwarten auch wir, dass ihr für ungetrübten Spielspaß auch auf höheren Detailstufen auf einen moderneren Intel Core i5 für den Sockel 1155 oder 1150 setzen solltet, wenigstens aber auf einen Intel Core i3. Ob der AMD FX-4100 wiederum ebenso gut geeignet ist, ist nicht ganz sicher - denn eigentlich ist schon ein Intel Core i3 schneller als ein AMD FX-4100, so dass sich hier die Empfehlung für die Hardwareanforderung etwas widerspricht. Eine ausreichende Leistung wird er allerdings durchaus bieten.
In diesem Artikel
- Seite 1 PC Aufrüsten: Einleitung; Beispiel World of Warcraft
- Seite 2 PC Aufrüsten: Prozessor aufrüsten oder nicht?
- Seite 3 PC Aufrüsten: CPU- und Mainboard-Kauftipps
- Seite 4 PC Aufrüsten: Grafikkarte aufrüsten? Kauftipps zu Grafikkarten
- Seite 5 PC Aufrüsten: Netzteil und Arbeitsspeicher
- Seite 6 Bildergalerie
Die Anforderungen an die Grafikkarte wird mit dem Add-On allerdings definitiv ein wenig gesteigert werden - wer also derzeit trotz guter CPU nur mit Mühe ein gut spielbares Gaming erlebt, der sollte unbedingt die Grafikkarte aufrüsten. In unserem Special werden wir euch Tipps zum Aufrüsten geben - natürlich nicht nur zum World Of Warcraft-AddOn Warlords of Draenor, sondern auch um euren PC für technisch deutlich aufwendigere Games aufzuwerten wie die ebenfalls von vielen schon erwarteten Titel Assassin's Creed: Unity, Battlefield Hardline, The Witcher 3 und andere.
Geh mal in 25er Raid, alles auf Max aufgedreht und dann ab nach Malkorok mit aktiviertem Recount. Da wirst du sehen wie deine i5 CPU samt guter Graka ins schwimmen kommt.
WoW läuft schon lange nicht mehr auf einem Rechner der zu Classic WoW noch ausreichte, wenn man auf Max. spielt.
Weiterhin - gerade da sich der Artikel ja an technische Laien richten soll - ist es in der Praxis für die heute üblichen Spiele eben gerade (noch) kein Vorteil, mehr als zwei CPU-Kerne zu haben, da die ersten Spiele überhaupt erst einen zweiten CPU-Kern zu verwenden beginnen, und die meisten noch single-threaded sind (es mag wenige Ausnahmen geben, die mir noch nicht bekannt sind).
Insoweit müsste eine Kaufempfehlung meiner Meinung nach darauf lauten, eher eine höher getaktete CPU (gleicher Architektur) mit weniger Kernen zu wählen.
--
Bzgl. der "Watt-Zahl" (und verwandten Scheußlichkeiten), finde ihc nicht, dass das Argument stichhaltig ist. Es wird ja auch an anderer Stelle nicht von der Euro-Zahl gesprochen, wenn es um die Preise der einzelnen Komponenten geht.
Eine letzte Anmerkung hätte ich übrigens noch zur Mainboard-Beratung: Hier wurde letztlich die Aussage geprägt, dass es gleichgültig ist, welches MB man nimmt, solange denn der richtige CPU-Sockel drauf ist. Dem würde ich entgegenhalten, dass es sehr wohl auch leistungsmäßige Unterschiede gibt, nämilch - mindestens - abhängig vom Chipsatz (es gibt je nach Sockel durchaus mehrere unterschiedliche). Außerdem unterscheiden sich manche Boards durchaus nicht unerheblich in der Dauer der Boot-Zeiten (das mag für viele uninteressant sein), sowie in der Leerlauf-Leistungsaufnahme (das wiederum könnte dann doch wieder interessant sein).
Ich verstehe schon, dass eure Zielgruppe weder IT-Professionals noch Physiker sind. Allerdings beim folgenden Zitat musste ich dann doch erstmal durchatmen:
< quote>"Ein Thread ist vereinfacht gesagt wie eine Art eigener Prozessorkern."</quote>
Wie bitte? Das ist keine Vereinfachung, sondern in der Sache schlichtweg _falsch_. Ein Thread ist in erster Linie ein Ausführungsstrang von zusammengehördenden Anweisungen. Gemeint ist offensichtlich "Hyperthreading", d.h. die _Fähigkeit_ eines CPU-Kernes, zwei Ausführungsstränge logisch (d.h. aus Sicht bspw. des Betriebssytems) parallelisiert auszuführen.
Eine differenzierte Erörterung, wie überhaupt eine größere Anzahl logischer oder phyischer CPU-Kerne zu beurteilen sind, wäre nebenbei bemerkt durchaus angemessen gewesen.
Weiter wird später im Artikel wild mit Begriffen wie "Watt-Zahlen" hantiert. Hinweis an den geneigten Autor: hierfür gibt es einen Fachbegriff, und der nennt sich LEISTUNG!
Aber für Kritik bin ich immer dankbar - ich hoffe nur, dass du die Beweggründe hier akzeptieren kannst.
Ich verstehe schon, dass eure Zielgruppe weder IT-Professionals noch Physiker sind. Allerdings beim folgenden Zitat musste ich dann doch erstmal durchatmen:
<quote>"Ein Thread ist vereinfacht gesagt wie eine Art eigener Prozessorkern."</quote>
Wie bitte? Das ist keine Vereinfachung, sondern in der Sache schlichtweg _falsch_. Ein Thread ist in erster Linie ein Ausführungsstrang von zusammengehördenden Anweisungen. Gemeint ist offensichtlich "Hyperthreading", d.h. die _Fähigkeit_ eines CPU-Kernes, zwei Ausführungsstränge logisch (d.h. aus Sicht bspw. des Betriebssytems) parallelisiert auszuführen.
Eine differenzierte Erörterung, wie überhaupt eine größere Anzahl logischer oder phyischer CPU-Kerne zu beurteilen sind, wäre nebenbei bemerkt durchaus angemessen gewesen.
--
Weiter wird später im Artikel wild mit Begriffen wie "Watt-Zahlen" hantiert. Hinweis an den geneigten Autor: hierfür gibt es einen Fachbegriff, und der nennt sich LEISTUNG!
Die R9 290 wäre dann nochmal ca 25% schneller und derzeit unter 300€ auch lieferbar - die GTX 970 ist 5-6% schneller als die R9 290, aber die gibt es derzeit kaum zu haben. Ansonsten wird die mit 300-330€ gelistet.
Aber den Phenom muss ersetzt werden für die neuen games?! Weil eigentlich klingt doch 6 cores und 3.8 GHz nicht so schlecht. Ich weiss natürlich dass der is halt schon recht alt ist.
Zu was für nem Mainboard würdet ihr raten? Ich dachte so an die CPU i7 4771.
Ein Core i3 Dualcore mit 3,2Ghz ist schon stärker in Games als ein X6, teils ist sogar ein 50-60€-Dualcore Pentium nicht schlechter als der beste Phenom. Zudem gibt es derzeit so gut wie keinen Vorteil durch die 2 Kerne mehr im Vergleich zu einem Quadcore, weil kaum ein Spiel daraufhin auch nur ansatzweise optimiert ist. Aber auch die aktuellsten 6/8-Kerner von AMD FX-8350 oder die 9000er sind denen von Intel trotz höherem Takt unterlegen, die 9000er sind dabei sogar teurer als die Core i5-Modelle von Intel..
und als CPU würde ich, wie es auch im Artikel steht, den Xeon E3-2131v3 nehmen - der ist wie ein Core i7, nur dass er keine Grafikeinheit hat, die man eh nicht braucht bei Nutzung einer Grafikkarte, und der Takt ist vlt nen Tick geringer, was du aber nur in Grenzfällen mal merken KÖNNTEST - dafür kostet der aber 40-50€ weniger als ein Core i7.