Erst zahlen, dann warten - Die zehn heiß ersehntesten Kickstarter-Spiele

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Special Dennis Reisdorf - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Zehn der heiß ersehntesten Kickstarter-Games im Überblick.
Quelle: PC Games / Cloud Imperium Games

Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter erfreut sich bereits seit geraumer Zeit größter Beliebtheit. Spiele-Entwickler entdecken ihre Unabhängigkeit neu und Spieler unterstützen ihre Wunsch-Projekte eifrig mit Spenden. Spiele wie Divinity: Original Sin zeigen, dass Crowdfunding trotz aller Gefahren funktioniert. Wir werfen anlässlich des kürzlich veröffentlichten Hit-Rollenspiels einen Blick auf weitere heiß ersehnte Projekte.

Das belgische Entwicklerstudio Larian bewies vor wenigen Wochen einmal mehr, dass Kickstarter trotz aller Gefahren durchaus funktionieren und durch Spieler finanzierte Videospiele verdienten Erfolg ernten können. Nur wenige Tage nach Veröffentlichung des im vergangenen Jahr erfolgreich via Kickstarter.com finanzierten Rollenspiels Divinity: Original Sin, konnte Larian bereits 160.000 Kopien verkaufen. Das Spiel avancierte damit zum am schnellsten verkaufenden Titel von Larian und sowohl bei Spielern als auch Kritikern fand es fast ausnahmslos Anklang. Die Erwartungen wurden erfüllt.

Immer mehr Spiele-Entwickler entdecken in den vergangenen Monaten und Jahren ihre Unabhängigkeit neu und statt auf das althergebrachte Modell einer Veröffentlichung durch einen Publisher zu setzen, werden Kickstarter-Projekte erschaffen. Viele Entwickler erfolgreicher Kickstarts bleiben den Unterstützern aber noch den Beweis schuldig, die finanziellen Mittel auch entsprechend den Erwartungen einzusetzen und ein gutes Videospiel zu schaffen. Allen voran natürlich Titel wie Star Citizen, das inzwischen knapp 50 Millionen US-Dollar durch private Unterstützer generierte und zum bislang erfolgreichsten Projekt seiner Art zählt.

Der Druck, der auf Branchen-Veteranen wie dem Wing-Commander-Schöpfer Chris Roberts, aber auch auf kleinen Indie-Entwicklern lastet, ist dementsprechend hoch - einhergehend mit den Erwartungen der Unterstützer. Anlässlich des nun veröffentlichten und gefeierten Divinity: Original Sin werfen wir noch einmal einen Blick auf zehn der vielversprechendsten und heiß ersehntesten Kickstarter-Projekte im Videospiel-Segment der Crowdfunding-Plattform. Diese seht ihr nachfolgend in der Bilderstrecke. Was sind eure Kickstarter-Favoriten? Hinterlasst uns seinen Kommentar unter dem Artikel!

Bildergalerie

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von golani79 Mitglied
        Zitat von Kwengie
        wie funktioniert dies, wenn ich dies Spiel also mitfinanziere? Muß ich dann das Spiel dann am Release zum Vollpreis kaufen?
        Auf Kickstarter gibt es verschiedene Stufen, die man unterstützen kann - meistens angefangen bei 5$ / € bzw. Pfund.
        Je nach Projekt, ist es halt unterschiedlich, ab welchem Level man das Spiel bekommt.

        Beispiele:


        Shovel Knight ab 10€
        Divinity: Original Sin gab es ab 25$
        Project Eternity ab 20$
        Tides of Numenera ab 20$


        Wenn du das Projekt dann auf so einer Stufe unterstützt, bekommst du auch das Spiel - musst nicht mehr extra kaufen.
      • Von golani79 Mitglied
        Zitat von Kwengie
        wie funktioniert dies, wenn ich dies Spiel also mitfinanziere? Muß ich dann das Spiel dann am Release zum Vollpreis kaufen?
        Auf Kickstarter gibt es verschiedene Stufen, die man unterstützen kann - meistens angefangen bei 5$ / € bzw. Pfund.
        Je nach Projekt, ist es halt unterschiedlich, ab welchem Level man das Spiel bekommt.

        Beispiele:


        Shovel Knight ab 10€
        Divinity: Original Sin gab es ab 25$
        Project Eternity ab 20$
        Tides of Numenera ab 20$


        Wenn du das Projekt dann auf so einer Stufe unterstützt, bekommst du auch das Spiel - musst nicht mehr extra kaufen.
      • Von Kwengie Mitglied
        wie funktioniert dies, wenn ich dies Spiel also mitfinanziere? Muß ich dann das Spiel dann am Release zum Vollpreis kaufen?

        Unbended würde ich unterstützen wollen,
        wenn ich weiß, daß ein echter Sacred-Nachfolger kommt und die Welt wieder groß und verspielt lebendig ist.
      • Von Loosa Senior Community Officer
        Zitat von Bonkic
        ich sehe keinen grund, weshalb das bei spielen nicht funktionieren sollte.
        Da wären mal genauere Zahlen interessant. Wie oft verkauft sich ein Spiel zum Beispiel nach Erscheinen noch im normalen Handel? Bei Stromberg könnte ich mir vorstellen, dass ein Großteil der Kinobesucher noch nie etwas vom Crowdfunding gehört haben sondern eben einfach ins Kino gehen. Da hat dann vielleicht eine eher überschaubare Zahl an Backern den Film dem großen Publikum ermöglicht.
        Aber Computerspieler sind ja wahrscheinlich auch netzaffiner. Machen die Backer dann auch den größten Teil der Verkaufszahlen aus?
      • Von golani79 Mitglied
        Zitat von Bonkic
        deshalb nannte ich neben dem equity-bases-crowdfunding, das so funktioniert wie von dir beschrieben, auch das lending-based-crodfunding. da erhalten die backer, siehe stromberg-film, nämlich keinerlei anteile.
        ich sehe keinen grund, weshalb das bei spielen nicht funktionieren sollte.
        Ist ja im Prinzip nix anderes, als Kickstarter - beim lending based bekommt man halt seinen "Einsatz" mit Zinsen zurück und kauft später das Produkt zum Normalpreis (oder bekommt man sowohl das Produkt, als auch Zinsen?)
        Beim Crowdfunding bekommt man für seinen "Einsatz" dann halt das Produkt zu einem günstigeren Preis - für den Entwickler fallen also Kosten bei den Rewards an.

        Wo soll da jetzt der große Unterschied sein? Oder übersehe ich hier etwas?

        Und weil wir hier grad so nett über Crowdfunding quatschen --> heut eingetroffen :D

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      • Von Bonkic Mitglied
        Zitat von Loosa
        /edit: sind aber nur drei Seiten und da ging es nur um Kickstarter; ist wohl auch einfach die bekannteste Plattform. Vielleicht gerade für Spiele gut geeignet weil das belohnungsbasierte System ähnlich funktioniert wie Vorbestellen.
        Beteiligungen an Gewinn oder Firma wären für den "Investor" sicher interessanter. Aber ob das für einen Spieleproduzenten noch wirklich reizvoll wäre? Vielleicht bei einem Neuling, aber zum Beispiel bei Double Fine könnte ich mir kaum vorstellen das Schafer Anteile der Firma abgibt.
        deshalb nannte ich neben dem equity-based-crowdfunding, das so funktioniert wie von dir beschrieben, auch das lending-based-crodfunding. da erhalten die backer, siehe stromberg-film, nämlich keinerlei anteile.
        ich sehe keinen grund, weshalb das bei spielen nicht funktionieren sollte.
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