Spintires im Selbstversuch: Marc Brehme suhlt sich im Schlamm

11
Special Marc Brehme - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
... bringt ihr das Holz zum Abladeplatz. Dort wird es entladen und ihr bekommt - je nach Länge der transportieren Stämme - Punkte gutgeschrieben.
Quelle: PC Games

Binnen kürzester Zeit hat sich Spintires an die Spitze der Steam-Verkaufscharts gekämpft und drängt uns geradezu zu einem Selbstversuch, der am Ende mit überraschenden Erkenntnissen aufwartet.

Heute ist es so weit. Ich überwinde meinen inneren Schweinehund. Schon wieder. Nein, die Laufschuhe bleiben auch heute im Schrank – ich will ja nicht nach fünf Minuten mit einem Herzinfarkt am Boden liegen. Ich meine den spieletechnischen Schweinehund. Nachdem ich mich vor einigen Wochen bereits vorsichtig einen Blick auf Goat Simulator riskiert hatte, fand ich das Spiel ohne Spiel am Ende sogar ziemlich cool und witzig. Es hat echt Laune gemacht, mit der verrückten Ziege zu experimentieren und das, obwohl dies praktisch der einzige Spielinhalt war. Und auch am Euro Truck Simulator 2 habe ich etwas Gefallen gefunden. Heute gebe ich einmal einer anderen Simulation eine Chance. Einer für echte Kerle, die gern PS-Monster fahren und Winterreifen als Gehhilfe für weibliche Kraftfahrer im Winter betrachten. Bei Spintires soll die schwer motorisierte Post abgehen. Im Schlamm. Mit genialer Physik und so.

Der Matsch ist euer größter Feind in Spintires. Je nach Gewicht sinken die Fahrzeuge unterschiedlich tief ein. Quelle: PC Games Der Matsch ist euer größter Feind in Spintires. Je nach Gewicht sinken die Fahrzeuge unterschiedlich tief ein. Nach dem Start des Offroad Truck Simulators befinde ich mich direkt in der Nähe einer Garage, vor der zwei Fahrzeuge stehen. Also rein in den Jeep und los geht's. Hm… aber was genau tun? Wo Gas und Bremse sind und auch ein fachliches Sätzchen zu Differenzialsperre und Allrad-Antrieb verrät die Hilfe noch, aber eben auch nicht mehr. Kein Wort dazu, was ich tun muss und wie ich nun los lege. Aber gut, selbst ist der Mann. Dann schauen wir mal… Ich starte den Motor und mein Jeep schiebt sich langsam in Richtung Straße mit augenscheinlich trockenem und festem Boden. Ich geb Gas, ich will Spaß…! Ähm… ja. Das war wohl nichts. Keine zehn Meter weiter versinkt mein Gefährt im Schlamm. Dicker Matsch wickelt sich um die durchdrehenden Räder – und bleibt daran kleben. Gerade optisch macht das einen tollen Eindruck, keine Frage. Allerdings wird nun auch das Vorankommen zäh wie Honig. Ich experimentiere mit Allrad- und Differenzialsperren-Zuschaltung und versuche, weiter vorwärts zu kommen. Erfolglos. Ich stecke fest. Was nun? Nach einigem Herumprobieren merke ich, dass man sich im von mir gewählten Casual-Modus in solchen Fällen zur Garage zurückversetzen lassen kann. Gesagt, getan. Beim nächsten Versuch tuckere ich am Rand der Strecke so weit es geht. Es geht aber nicht weit, denn dann muss ich doch irgendwie die Hauptstraße überqueren. Die sieht hier recht trocken aus, doch – oh Wunder – wieder versinke ich in klebrigem Morast und quäle mich zentimeterweise vorwärts. Die Minuten verstreichen und mein Fahrzeug kriecht über den Bildschirm, als hätte man Flitz-Igel Sonic eine dreifache Dosis Valium verabreicht. Gähn… und das soll Spaß machen? Ernsthaft?

Wo ist denn das Tutorial?

Oha, eine Tankstelle! Vielleicht kann ich da etwas machen? Die Spannung steigt… Nach dem Anhalten im richtigen Viereck wird mein Tank automatisch aufgefüllt. Wie? Und das wars jetzt schon? Mehr gibt's hier nicht zu tun? An den Garagen kann man ja wenigstens noch Reifen wechseln, Fahrzeuge reparieren, ebenfalls auftanken und sie auch – je nach Fahrzeug - mit diversen Aufbauten und Anhängern ausstatten. Aber hier an der Offroad-ARAL, da werde ich nur automatisch betankt? Nach zwei Sekunden Abwechslung zum stoischen Voranquälen im Matsch ist das zweite "Feature" auch schon wieder vorbei. Na prima, tolle Wurst. Ja, was zum Geier muss ich denn nun überhaupt in Spin Tires tun? In der Beschreibung des Spiels ist etwas von Transportmissionen, Ladekränen und Seilwinden zu lesen. Mittlerweile dämmert mir anhand der Hinweise auf der Karte und einem Holzlagerplatz, dass ich die Baumstämme offenbar transportieren muss. Mit einem Jeep wird das natürlich nichts, da muss schon eine größere Kiste her. Schön, dass mir das auch einmal jemand so direkt sagt. Ein Tutorial wäre insgesamt schön gewesen, aber das haben sich die russischen Entwickler komplett gespart.

Euer Job ist es, Holzladungen von A nach B zu transportieren. Nach dem automatischen oder manuellen Beladen des Lasters... Quelle: PC Games Euer Job ist es, Holzladungen von A nach B zu transportieren. Nach dem automatischen oder manuellen Beladen des Lasters... Also los geht's: Anderes Auto auswählen, sich wieder in fast eine Stunde lange mit Trial & Error von der Garage durch die gefühlt zu 90% mit Schlamm und Sand gefüllte Map hin zum Holzlager quälen und endlich Holz aufladen. Auch das geschieht – wenn man kein Fahrzeug mit Greifarm benutzt – automatisch. Ich wähle aus, ob ich kurze, mittlere oder lange Stämme laden will und nach einem Mausklick landen diese - perfekt angeordnet – auf meiner Ladefläche. Anspruchsvoller ist die manuelle Beladung, wenn man mit einem Laster mit Greifarm anrückt. Ich darf einen Ladekran bedienen… cool! Doch auch hier hakt vor allem eines: die Bedienung. Aufgrund der störrischen Kamera sehe so viel, wie ein Bankräuber, der vergessen hat, Augenschlitze in seine Strumpfmaske zu schneiden. Das Aufnehmen und Verladen der Baumstämme wirkt daher so, als würde man in einem Jahrmarktautomaten versuchen, den schönsten Teddy herauszuangeln. Abrutschen, Greifversuch, abrutschen. Greifen, hochheben, verkanten, abrutschen, runterfallen. Fang doch noch einmal von vorn an! Wie viel Stämme waren es noch? Ich schwöre mir, nächstes Mal mit einem anderen Laster zu kommen und die Funktion des automatischen Beladens zu nutzen. Sie rettet mich vor dem Herzinfarkt. Und den Tisch auch – vor weiteren Bissspuren.

Spintires - Der Video-Test

Von der Winde gerettet

Spintires bietet einen hübschen übergangslosen Tag- und Nachtwechsel. Für diesen Holzlaster geht nichts mehr. jetzt ist freischleppen angesagt. Quelle: PC Games Spintires bietet einen hübschen übergangslosen Tag- und Nachtwechsel. Für diesen Holzlaster geht nichts mehr. jetzt ist freischleppen angesagt. Das hält aber nicht lange vor, denn schon knirschen meine Beißerchen wieder aufeinander. Kaum losgefahren, stecke ich mit der Karre schon wieder fast fest. Nach einigen noch kaltblütig logisch recherchierten Steuerungsversuchen spiele ich schließlich verzweifelt Beethovens "Für Elise" auf den Tasten für Gas, Bremse und Allrad. Tja, Pech gehabt. Die Karre steckt fest. Was nun? Im Mehrspielermodus dürft ihr auf Hilfe von anderen Mitspielern hoffen, die euch mit ihrer Winde aus dem Matsch ziehen. Beim Solospiel könnt ihr die Winde selbst einsetzen und euch so selbst befreien - durch eine eingegangene Bindung der Winde mit einem Baum. Das klappt vielleicht mit einem Jeep; ein tonnenschweres Spezialfahrzeug bekommt ihr so aber nicht frei. Hier hilft euch nur ein anderes PS-starken Stahlkoloss wie etwa dem E-7310, das sich dann den Weg zu eurem havarierten anderen Vehikel macht. Die Kiste kann sich selbst mit Stützen sichern und dann das feststeckende Fahrzeug mit der Winde heraushieven. Unter den sieben verschiedenen Fahrzeugen befinden sich außerdem ein Tanklaster und ein Kranwagen, mit dem ihr havarierte Fahrzeuge sogar aus Flüssen oder Matschgräbern herausheben könnt.

Auf dem Weg mit dem Hilfsvehikel zur Unglücksstelle habe ich es doch tatsächlich einmal geschafft, ein Stück zu fahren, ohne damit auch noch stecken zu bleiben. Hossa, ich sollte gleich noch einen Lottoschein ausfüllen! Nun decke ich ein neues Gebiet auf, indem ich nah genug an die kleinen schwarzen Wirbelstürme heranfahre, die sich im Zentrum der auf der Karte schwarz eingefärbten Teile befinden. Blöderweise überlagen die sich aber in weiten Teilen, so dass man mit so einer Aktion auch immer nur wenig von den bisher unentdeckten Gebieten auf der Map aufdeckt. Es lohnt sich also, beispielsweise mit dem Jeep auch mal landeinwärts zu fahren, um neue Areale zu erforschen. Erst recht, weil dort vielleicht eins der anderen Fahrzeuge stehen könnte.

Das Wunder der Differenzialsperre

Wenn sich havarierte Trucks nicht selbst befreien können, müsst ihr mit schwerem Gerät wie diesem Gefährt ausrücken, um sie zu bergen. Quelle: PC Games Wenn sich havarierte Trucks nicht selbst befreien können, müsst ihr mit schwerem Gerät wie diesem Gefährt ausrücken, um sie zu bergen. Okay, nächster Versuch, anderer Weg. Noch immer muss ich meine Stämme hier wegschaffen, noch immer erwartet mich unwirtliches Gelände. Diesmal versuche ich mich da durchzumogeln, indem ich mich auf den Rand der Piste rette; leider etwas zu unvorsichtig. Nicht nur, dass ich Steine überfahren habe, die ich besser umfahren hätte. Zwar drehen zwar nicht mehr alle Räder durch – jahaaa, ich habe bereits den Umgang mit der Differenzialsperre gelernt! – aber die ganze Chose neigt sich bedrohlich zur Seite. Ich halte den Atem an. Jetzt bloß keinen Tastendruck machen, dann könnte das böse ausgehen. Vooorsicht… Vooorsicht… nur ein ganz klein wenig Gas… Argh! Mein Wunsch ist leider nicht Befehl. Wie in Zeitlupe neigt sich meine tonnenschwere Kiste und … kippt um. "So eine Sch… ande!" rufe ich genervt aus. Und schimpfe auf den Schlamm. Der ist euer größter Feind in Spintires. Und das Schlimme: er ist wirklich überall. An den Rädern, an den Stämmen und irgendwie auf jeder verdammten Straße, die sich durch die unwirtlichen russischen Wälder schlängelt. Nirgendwo ist man sicher. Ich finde das nicht nur nervig, sondern auch unfair. Denn so richtig erkenne ich nie, welcher Untergrund einen erwartet und wo man vielleicht überhaupt noch entang fahren kann, ohne minutenlang die Controllerbuttons zu vergewaltigen, um gefühlte zwei Meter vorwärts zu kommen. Überhaupt tuckern die LKWs in Spintires so langsam durch die Lande, als würden sie allesamt von Miss Daisys Chauffeur gesteuert. Ja, ich weiß, dass es mehrere Gänge gibt. Einzig gibt es kaum Karten, auf denen man auch mal einen Zahn zuzulegen kann und in die Verlegenheit eines Gangwechsels kommt - vom Jeep vielleicht einmal abgesehen. Eine Abwechslung, die dem Spiel als Kontrast zum "Ich steuere einen dicken Brummer eine halbe Stunde lang zentimetergenau durch eine Wasserfurt" gut zu Gesicht gestanden hätte. Zumindest, wenn man eine Spielerschaft abseits der harten Kernzielgruppe nicht ganz abschrecken möchte.

In den Garagen lassen sich eure Fahrzeuge reparieren, auftanken und mit neuen Anbauteilen bzw. Anhängern aufrüsten. Quelle: PC Games In den Garagen lassen sich eure Fahrzeuge reparieren, auftanken und mit neuen Anbauteilen bzw. Anhängern aufrüsten. Spintires ist ein Spiel, das Simulationsfans angesichts der realistischen Physik und simulierten Details wie Lastverteilung, Spritverbrauch und optinaler manueller Gangschaltung sicher Tränen der Freude in die Augen treibt – bei mir waren es hingegen Tränen der Trauer. Trauer um die Zeit, die ich für dieses Spiel geopfert habe. An keinem Punkt hat es mir Spaß gemacht, mich mit Spintires zu beschäftigen. Gefühlt alle zehn Meter steckte ich fest – und wurschtelte dann minutenlang mit Differenzialsperre, Allrad und Winde herum, um mich zu befreien – und fünf Meter weiter wieder festzustecken? Ich habe lange kein Spiel mit so repetetivem Gameplay gesehen, dass auch noch dazu das zentrale Element ist. Sicher, der Kampf gegen die Natur mit all ihren Widrigkeiten, ihr mit eurem PS-starken Metallkolossen zu trotzen... das klingt grundsätzlich spannend und so als könne es in der Tat Spaß machen. Und sehr vielen Spielern taugt es auch.

Match 1 - Spielspaß 0

Der Titel ist seit dem Release an der Spitze der Steam-Charts und der Großteil der Käufer zeigt sich begeistert. Ich bin keiner von ihnen und werde es nach diesem Ausflug in die matschige Welt der Langholzlaster auch nicht mehr werden. Für mich ist Spintires zu wenig Spiel. Es wirkt auf mich noch immer als das, was es ursprünglich sein sollte: die Tech-Demo einer Physiksimulation mit Schlamm und Matsch. Richtig schöner Schlamm, unbestritten. Aber auch viel zu viel Schlamm in meinen Augen. Für meine Begriffe ist sich der Entwickler mit diesem Feature weit über das Ziel hinausgeschossen. Sicher, die anderen Gefahren wie Felsbrocken und Flüsse, die es ebenfalls zu durchqueren gilt, schaffen spielerische Abwechslung, aber das reicht mir als Gelegenheits-Simulator-Spieler bei weitem nicht, um mich zu begeistern. Während beinharte Simulationsfans angesichts der Herausforderungen mit Spintires aber möglicherweise sogar glücklicher werden als ich mit einem millonenschweren Lotteriegewinn, kann ich persönlich nur sagen: Geniale Physik und schicker Schlamm hin oder her. Mir macht es keinen Spaß stundenlang im Kriechgang durch den Schlamm zu fahren, steckenzubleiben und das ganze zigmal zu wiederholen, um drei Baumstämme von A nach B zu kutschieren. Eintönige Transportaufgaben, hakelige Kamera, verbesserungswürdige (Maus- & Tastatur-)Steuerung und Tonnen von Matsch killten meinen Spielspaß nicht nur, sie erstickten ihn im Keim, sorry. Andere Spieler sehen das offenbar anders. Ganz anders. Der Erfolg von Spintires auf Steam zeigt das deutlich.

Die Schlammschlacht ist eröffnet!

11
    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MarcBrehme Redakteur
        Zitat von kamelle
        Erwähnenswert sind vielleicht auch noch die geplanten Erweiterungen seitens des Entwicklers.
        Haben wir im Video gemacht. ;-) Bei 7:00 erwähnt Olaf kurz, dass weiter am Spiel gefeilt wird und zukünftig Erweiterungen kommen werden.
      • Von MarcBrehme Redakteur
        Zitat von kamelle
        Erwähnenswert sind vielleicht auch noch die geplanten Erweiterungen seitens des Entwicklers.
        Haben wir im Video gemacht. ;-) Bei 7:00 erwähnt Olaf kurz, dass weiter am Spiel gefeilt wird und zukünftig Erweiterungen kommen werden.
      • Von kamelle Hobby-Spieler/in
        Zitat von MarcBrehme
        Es ist kein Test. Der Artikel ist weder als Test bezeichnet, noch als solcher aufgebaut. Er enthält auch keine Wertung. Ergo: es ist kein Test des Spiels.
        Es ist ein Selbstversuch, wie es auch in der Headline steht. Fans des Spiels verfolgen dessen Entwicklung schon seit Kickstarter-Tagen. Die kennen jedes Video, die Techdemo und jedes Feature und können es im Schlaf aufsagen. Ich wollte das Thema daher bewusst in einer etwas anderen Art behandeln, um auch es auch Lesern näher zu bringen, die das Spiel bisher nicht auf dem Schirm hatten, weil sie eben keine beinharten Simulationsfans sind. Deshalb habe ich mich mit anderen Voraussetzungen damit befasst als bei einem Test und es als eine Art Tagebuch geschrieben, damit solche Spieler sehen, was sie mit Spintires erwartet. Das mich das Spiel nicht weggerockt hat, steht auch drin. Als Fazit des Versuchs. Und auch, warum es MICH nicht begeistert hat. Schonungslos und ehrlich. Was weder heißt, dass Spintires ein schlechtes Spiel ist, noch dass es nicht für eine andere Zielgruppe schon fast eine (Simulations)Offenbarung darstellt. Und auch, warum es für diese Spieler so ist. Es schlägt ja nicht grundlos bei Steam ein wie ein Bombe. ;-)
        Okay, akzeptiert. Dann habe ich mich schlicht in der Interpretation geirrt.
        Es liest sich schon ein wenig wie ein Verriss und damit wird man Spintires nicht gerecht - wenn man es denn (anscheinend) fälschlicherweise als Test versteht. Vielleicht hätte man dies deutlicher hervorheben können?
        Es ist in seiner Art schlicht einzigartig und gerade dass man sich nicht an den heute so üblichen Vereinfachungen in Mainstream-Titeln beteiligt ist geradezu erfrischend. Ich würde mir mehr solcher "kompromisslosen" Titel wünschen.
        Erwähnenswert sind vielleicht auch noch die geplanten Erweiterungen seitens des Entwicklers.
      • Von MarcBrehme Redakteur
        Zitat von Lightbringer667
        Sehr erfrischend zu lesen, Danke :)
        Bitte! :-)

        Zitat
        Alle Achtung für deine Frustresistenz, ich hätte das Ding glaub viel früher ins Eck gepfeffert :D
        Ja, ich habe meine Frustresistenz eit verlängert, indem ich meinen Monatsvorrat Baldrian aufgebraucht habe - an einem Tag. :-D
      • Von MarcBrehme Redakteur
        Zitat von kamelle
        Unfairer Test.
        Wenn ich eine subjektive Meinung von einem Tester lesen will, der weder dem Genre noch dem Spiel etwas abgewinnen kann, dann lese ich 4players...
        Es ist kein Test. Der Artikel ist weder als Test bezeichnet, noch als solcher aufgebaut. Er enthält auch keine Wertung. Ergo: es ist kein Test des Spiels.
        Es ist ein Selbstversuch, wie es auch in der Headline steht. Fans des Spiels verfolgen dessen Entwicklung schon seit Kickstarter-Tagen. Die kennen jedes Video, die Techdemo und jedes Feature und können es im Schlaf aufsagen. Ich wollte das Thema daher bewusst in einer etwas anderen Art behandeln, um auch es auch Lesern näher zu bringen, die das Spiel bisher nicht auf dem Schirm hatten, weil sie eben keine beinharten Simulationsfans sind. Deshalb habe ich mich mit anderen Voraussetzungen damit befasst als bei einem Test und es als eine Art Tagebuch geschrieben, damit solche Spieler sehen, was sie mit Spintires erwartet. Das mich das Spiel nicht weggerockt hat, steht auch drin. Als Fazit des Versuchs. Und auch, warum es MICH nicht begeistert hat. Schonungslos und ehrlich. Was weder heißt, dass Spintires ein schlechtes Spiel ist, noch dass es nicht für eine andere Zielgruppe schon fast eine (Simulations)Offenbarung darstellt. Und auch, warum es für diese Spieler so ist. Es schlägt ja nicht grundlos bei Steam ein wie ein Bombe. ;-)
      • Von kamelle Hobby-Spieler/in
        Zitat von l0l
        Danke für den nutzlosen Beitrag.
        Oh, ich danke dir für deinen Kommentar meines Kommentars. Wobei dein Kommentar sicherlich noch nutzloser als meiner zu betrachten ist, denn ich habe mich doch tatsächlich zum Thema geäußert.

        Auch muss ich allen widersprechen, die sagen, dass der Schaden zu hoch ist. Jeder, der tatsächlich auch schon mal in der Realität mit einem Fahrzeug (Bobby-Cars zählen nicht) im Gelände war, weiß wie schwer Schäden an Achsen und Unterboden allgemein ausgehen können, selbst wenn man nur mal zärtlich eine Baumwurzel streift. Der Schaden ist realistisch, jedes Aufsetzen ist potentiell gefährlich. Somit passt er sich problemlos an die Ansprüche im Spiel an. Ich könnte mir lediglich vorstellen den Schaden in "Casual" ein wenig zu reduzieren, ihn in "Hardcore" aber auf diesem Niveau zu belassen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk