Genre-Killer und Revoluzzer: Aufgrund dieser Games gerieten ganze Genre ins Wanken
Spiele-Titel, die ein gesamtes Genre bis zur Unkenntlichkeit verändern oder gar in den Ruin treiben, bezeichnen wir als Genre-Killer. Diese gab es in der Geschichte der Videospiele zwar nicht allzu oft, jedoch vereinzelt immer wieder. Wir präsentieren euch zehn Beispiele von Spielen, die ihr Genre ins Wanken brachten.
Nicht nur sind einzelne Spiele-Titel hin und wieder dafür verantwortlich, ein ganzes Franchise zu verändern oder gar zu zerstören, selten passiert es auch, dass ein ganzes Genre die Folgen einer Veröffentlichung zu spüren bekommt. Solche Titel nennen wir Genre-Killer. Meist haben solche Videospiele negative Auswirkungen, die ein gesamtes Genre temporär zum Untergang verdammen. Doch gibt es auch Ausnahmen und statt einer Auslöschung lediglich einen Wandel innerhalb des Genres. Dies heißen jedoch naturgemäß nicht alle Spieler gut.
Das Adventure-Genre galt schon mehrfach als tot und erlebte nach Jahren einen erneuten Aufschwung. So machen viele Spieler den Erfolg von Myst dafür verantwortlich, dass Adventures mit Charakter-Fokus nachfolgend in den Hintergrund gerieten. Der Misserfolg von Grim Fandango soll zudem der letzte Nagel im Sarg des Genres gewesen sein, der diese gewagte These unterstützt. Erst seit wenigen Jahren sind klassische Point&Click-Adventures wieder in Mode. Doch erschien alsbald der nächste Genre-Killer am Horizont: The Walking Dead. Mit Schwerpunkten auf Story und Charakteren wird die Telltale-Reihe zuweilen dafür verantwortlich gemacht, das Genre der klassischen Adventure-Spiele stark zu verwässern. Doch stimmt das?
Bildergalerie
Natürlich gibt es noch weitere Beispiele von Videospielen, denen der Titel des Genre-Killers zugeschrieben wird. Nicht immer ist sich die Branche einig und selbstverständlich kann in vielen Fällen nur spekuliert werden. Resident Evil 4 ist zweifelsohne ein hervorragendes Videospiel. Doch war es seinerzeit der erste Schritt Capcoms, die Reihe in actionreichere Gefilde zu führen. Ein Beispiel, dem viele andere Entwickler von Horror-Spielen folgten und letztendlich das Horror-Genre fast ausbluten ließen? Was ist eure Meinung zu dem Thema? Hinterlasst uns einen Kommentar unter dem Artikel. In der Bilderstrecke haben wir zehn Beispiele aufgeführt, die von vielen Spielern entweder für den Tod eines Genres, wie man es seinerzeit kannte, verantwortlich gemacht werden oder aber ein Genre nachhaltig stark veränderten.

Und tatsächlich kam danach, Freelancer einmal ausgenommen, über 10 Jahre nichts mehr Weltbewegendes. Zum Glück endet die Durststrecke ja jetzt.
Da sind Spiele wie FC3 eine erfrischende Abwechslung. Auch wenn dort auch nicht alles 100% perfekt ist. Aber die Open World Ansätze gefallen mir.
Shooter und sandbox titel gibt es eine menge aber diese werden auch nunja meiner meinung nach irgentwie zur gewohnheit und ist im kern momentan immer das selbe meiner erfahrung bis dato heute. Rollenspiele werden zum größtenteils auch mehr halbherzig auf dem markt geworfen wo der käufer auch sich fragen sollte ob er das wirklich braucht bzw sich antun möchte.
Was das thema Resident Evil anbelangt da kann ich nur mit blutendem herz zustimmen bis zum viertem teil habe ich das pad blutnassenhänden auf den tisch zurückgelegt als ich durch war damit, das hat sich beim 5 und 6 teil leider geändert es war nicht mehr das selbe gefühl wie früher,sowie bei deadspace der selbe effekt 1 +2 super aber beim dritten .mhh ..ok durch fertig es war unter freunden als diskussions thema sehr schnell abgehakt als thema und so geht es uns bei einigen spielen. Sehr schade eigentlich für die heutige gamerzeit.
P,s wer würde sich nicht auf ein neues battlefront freuen oder auf einen weltraumsims ala x-wing freuen, ich meine onkel chris roberts ist ja schon auf einem guten weg ins All.
- Call of Duty - (Komplett durchgescriptetes lineares Leveldesign)
- Call of Duty 2 (Einführung der regenerierenden Lebensenergie statt Health-Packs)
- Freelancer (Raumschiffe mit Maussteuerung)
- World of Warcraft (Vercasualisierung von MMORPGs bis zu dem Punkt, an es kein RPG mehr ist)
- diverse MOBAs (wer interessiert sich seit DOTA, League of Legends usw. noch für klassische Echtzeitstrategie mit Basisbau usw.? Bis auf Starcraft 2 gibt's da nichts mehr)
- TES 4 Oblivion (Insgesamt kein schlechtes Spiel ... aber der QUESTKOMPASS!!! Wie viele Spiele verzichten seitdem auf detaillierte Questbeschreibungen, Tagebucheinträge und zeigen stattdessen einen Pfeil auf Karte und Kompass? Furchtbare Entwicklung!)
Es mag egoistisch sein, aber bei Spielen, wo ich schon vorher rieche, dass sie einen schlechten Einfluss auf's Genre oder bestimmte Spieleserien haben, wünsche ich mir von Anfang an einen finanziellen Misserfolg. Nicht, weil ich die Entwickler pleite sehen will, sondern weil ich sie in eine andere Richtung gehen sehen will. Ein so ein Titel ist z. B. Elder Scrolls Online. Seit Daggerfall bin ich Fan der TES-Reihe und ich bin mir ziemlich sicher, dass ein langjähriger Erfolg von TES Online keinen guten Einfluss auf das nächste Singleplayer Elder Scrolls haben wird.