World of Warcraft: Kriminelle nutzen MMO für Geldwäsche
Im Online-Rollenspiel World of Warcraft wird zunehmend Geldwäsche betrieben. Zu diesem Ergebnis kommt ein Analyst, der sich mit Cyberkriminalität befasst. Dazu nutzen die Straftäter das spielinterene Handelssystem, um Items und Gold gegen Echtwährung zu tauschen.
Das MMORPG World of Warcraft wird immer öfter für Geldwäschevorgänge genutzt. Das geht aus einem Bericht von Jean-Loup Richet hervor, einem Analyst für Cyberkriminalität. Straftäter nutzen dazu das spielinterne Handelssystem und tauschen Gold und Ingame-Gegenstände aus, die anschließend gegen Echtgeld verkauft werden. Warum Geldwäsche zunehmend in World of Warcraft vollzogen wird, ist spätestens auf dem zweiten Blick erkennbar:
Zum einen ist eine Transaktion im Blizzard-MMO auf rechtlichem Weg nicht nachvollziehbar, zum anderen spielen Landesgrenzen in einem virtuellen Spiel keine Rolle. Die Täter können auf diese Weise recht einfach länderübergreifend handeln und Geldwäsche betreiben. Wer sich für die WoW-Geldwäschestudie interessiert, findet den gesamten Bericht nach einem Klick auf unseren Link. Weitere News zu World of Warcraft haben wir auf unserer Themenseite bereitgestellt.
