Aus dem Rahmen gefallen - 10 Spiele, die kein Genre besitzen

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Special Matthias Dammes - Redakteur Anne Neukirchner - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
"Regeln sind dafür da, dass sie gebrochen werden!" Diese Philosophie scheint auch der eine oder andere Entwickler zu verfolgen und "beglückt" uns mit außergewöhnlichen Videospielen, abseits der üblichen Konventionen.
Quelle: PC Games

Es gibt Videospiele, bei denen es besser ist, nicht über den Sinn zu philosophieren. Immer mal wieder beschreiten Individualisten mit ihrem Gameplay oder Design ganz eigene Wege. Besonders unter den Indie-Titeln, aber auch so manchem Japano-Spiel, findet sich die eine oder andere Kuriosität, die sich nur schwerlich in die üblichen Kategorien einordnen lässt. Um genau solche Ausnahmetitel geht es uns in diesem Special.

Shooter, Action-Adventure, Rollenspiel oder Beat'em Up – der Großteil von Videospielen kann einem bestimmten Genre zugeordnet werden. Über die vergangenen Jahrzehnte haben sich dabei immer neue Kategorien ergeben. Noch bevor wir überhaupt die Spiel-CD von Anno 1602 in unser Computerlaufwerk eingelegt hatten, wussten wir bereits, was für eine Art von Titel uns erwartet. Niemand dürfte überrascht gewesen sein, dass sich nicht zwei virtuelle Charaktere im Ring gegenüber stehen. Aufbau-Strategie, das bedeutet siedeln, planen, handeln, sammeln, entdecken, entwickeln und einfach dafür zu sorgen, dass es dem eigenen Völkchen an nichts fehlt. Es gibt Videospiele, in denen die Entwickler die verschiedene Gameplay-Arten in einem Genre-Mix vereinen, es gibt aber auch Titel, die jegliche Konventionen sprengen und ganz eigene Wege beschreiten. Das Stichwort ist Individualität und da hat sich in den letzten Jahren vor allem auf dem Gebiet der Indie-Games viel getan.

Die eigenständigen, meist kleinen Entwicklerstudios experimentieren mit den unterschiedlichsten Gameplay- und Design-Elementen. Nicht immer wirken die Resultate am Ende noch wie vollwertige Videospiele, aber sie zeigen uns dafür, dass auch hinter dem Tellerrand der großen AAA-Titel und namenhaften Franchises eine fantastische Welt voller Überraschungen und absolut einmaliger Spielerlebnisse steckt. Neben den Indie-Entwicklern sind aber auch die asiatischen Studios immer wieder für ausgefallene Projekte verantwortlich. Da können wir Europäer in vielen Fällen nur verdattert mit dem Kopf schütteln, wenn es um verrückte Dating- oder Raping-Simulationen geht. Wir haben für euch in der nachfolgenden Bildergalerie zehn Videospiele versammelt, die besonders durch ihre Individualität bestechen und es einem damit fast unmöglich machen, sie in eine richtige Kategorie zu stecken.

Bildergalerie

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DonRossignole Mitglied
        Nicht alles muss in die Schublade. Aber aufgeräumter ist´s dann schon.

        Aber wenn man unbedingt eine neue Bezeichnung suchen würde, wäre mein Vorschlag wohl, hmm, Konzeptspiele.
        Einfach, weil allen ein mehr oder minder völlig neues Konzept zugrunde liegt.

        Und wenn man wirklich merkt, dass so manche Spiele wie Octodad, Seaman, Katamari Damacy, Mister Mosquito und das gute alte Lemmings etwas gemeinsam haben, dann ist das die Verantwortung, die dem Spieler auferlegt wird. Man ist so etwas wie ein Fürsorger, Pfleger, ein care taker -> care games.
        Papers please ist dagegen ein ganz starker Kandidat für etwas das ausdrückt, dass es einem an die Nieren geht, gefühlvoll ist , lyric -> lyrical.
        Was an NIGHTS Into Dreams nicht auf ein Geschiklichkeitsspiel deutet ist mir ein Rätsel -> Jump & run oder skill game.
        Und für Spiele, wie Killer 7 und Catherine bietet sich immer sowas wie Gameplay-Mix oder Sammlung an-> Miscellany.

        Für jeden noch so unförmigen Topf findet sich ein Deckel. So man einen sucht. Auch wenn man ihn vielleicht auch mal selbst machen muß. Aber braucht man wirklich für alles eine Eingrenzung?
        Es ist der Originalität der Spiele vielleicht einzig mit dem Ausruck Konzeptspiele genug oder gerade dadurch Ehre getan.
      • Von DonRossignole Mitglied
        Nicht alles muss in die Schublade. Aber aufgeräumter ist´s dann schon.

        Aber wenn man unbedingt eine neue Bezeichnung suchen würde, wäre mein Vorschlag wohl, hmm, Konzeptspiele.
        Einfach, weil allen ein mehr oder minder völlig neues Konzept zugrunde liegt.

        Und wenn man wirklich merkt, dass so manche Spiele wie Octodad, Seaman, Katamari Damacy, Mister Mosquito und das gute alte Lemmings etwas gemeinsam haben, dann ist das die Verantwortung, die dem Spieler auferlegt wird. Man ist so etwas wie ein Fürsorger, Pfleger, ein care taker -> care games.
        Papers please ist dagegen ein ganz starker Kandidat für etwas das ausdrückt, dass es einem an die Nieren geht, gefühlvoll ist , lyric -> lyrical.
        Was an NIGHTS Into Dreams nicht auf ein Geschiklichkeitsspiel deutet ist mir ein Rätsel -> Jump & run oder skill game.
        Und für Spiele, wie Killer 7 und Catherine bietet sich immer sowas wie Gameplay-Mix oder Sammlung an-> Miscellany.

        Für jeden noch so unförmigen Topf findet sich ein Deckel. So man einen sucht. Auch wenn man ihn vielleicht auch mal selbst machen muß. Aber braucht man wirklich für alles eine Eingrenzung?
        Es ist der Originalität der Spiele vielleicht einzig mit dem Ausruck Konzeptspiele genug oder gerade dadurch Ehre getan.
      • Von Seebaer Hobby-Spieler/in
        Eines der abgedrehtesten fehlt: "The Void"
      • Von philipp141294 Gelegenheitsspieler/in
        Also ein paar der Spiele, könnte man einfach in die Sparte "Geschicklichkeitsspiel" stecken, allerdings auch nicht wirklich genauer. Wünsche mir mehr so undefinierbare Games :)
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