Kauftipps und Marktübersicht zu Festplatten und SSDs für Gamer

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Eine der derzeit beliebtesten SSDs: die Samsung 840 EVO
Quelle: PC Games Hardware

Wir erklären die Technik und damit verbundene Vor- und Nachteile von Festplatten und SSDs, außerdem gibt es eine Marktübersicht zu beiden Laufwerk-Typen. Dabei haben wir vor allem die Bedürfnisse von Spielern berücksichtigt.

Was eine Festplatte ist, wissen die meisten PC-Nutzer, auch wenn sie nicht genau die Technik dahinter kennen. Eine modernere Art der Festplatte ist die immer beliebtere SSD. Doch was sind die Unterschiede zwischen Festplatte und SSD? Wir klären auf, geben euch damit auch Tipps zum Kauf und bieten eine Marktübersicht zu aktuellen internen Festplatten und SSDs

Das Prinzip einer Festplatte

Zu Beginn des Heimcomputer-Zeitalters wurde noch auf Disketten gespeichert: flexible Scheiben, die in einer Kunststoffhülle steckten. Die Informationen bestehen aus Nullen und Einsen werden dabei magnetisch gespeichert, die Scheibe dreht sich, so dass ein Schreib/Lese-Kopf die Bereiche der Scheibe erreichen und Daten schreiben und lesen kann. Eine Festplatte (auch HDD = Hard Disc Drive) funktioniert prinzipiell ähnlich, allerdings drehen sich die Magnetscheiben in einer Festplatte viel schneller, nämlich mit mehreren Tausend Umdrehungen pro Minute - bei modernen Modellen sind 7200 UPM (Umdrehungen pro Minute) der Standard.

Dabei schweben kleine Arme, an denen Schreib- und Leseköpfe sitzen, in einem winzigen Abstand über die Magnetscheiben und bewegen sich - je nach dem wo die benötigten Daten sich befinden - nach außen oder nach innen. Vom Prinzip ähnelt es einem Schallplattenspieler. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung, also die MB/s (Megabyte pro Sekunde), ist bei einer Festplatte im Ergebnis eine Mischung aus der Drehgeschwindigkeit der Magnetscheiben und den Bewegungen der Schreib/Lese-Arme.
Speedtest HDD Quelle: AntonioFunes Speedtest HDD Zudem sind physikalisch bedingt weiter außen auf der Scheibe mehr Daten pro Sektor vorhanden, das heißt: pro Umdrehung können außen mehr Daten gelesen werden. Eine Festplatte hat also im äußeren Bereich mehr MB/s als im inneren Bereich der Magnetscheiben. Siehe dazu auch das Bild rechts, welches den Geschwindigkeitstest einer typischen modernen Festplatte zeigt. Im Durchschnitt sind es dort etwa 125 MB/s, aber die Schwankungen sind hoch: der Höchstwert im Außenbereich (um die 155 MB/s) liegt mehr als 70 Prozent über dem niedrigsten Wert im Innenbereich (90 MB/s). Das Prinzip von modernen Festplatten ist zudem mechanisch sehr anfällig: schon ein Staubkorn kann dafür sorgen, dass die Schreib/Leseköpfe fehlerhaft arbeiten oder sogar die Scheiben zerstört werden. Daher sind Festplatten ein in sich geschlossenes System: im Inneren eines hermetisch abgedichtetem Metallgehäuse sitzt die bewegliche Technik. Auch ruckartige Erschütterungen können Festplatte zerstören. Doch bei normalem Umgang mit PC und Notebook sollte nichts passieren. Mit aktuell 7200 UPM ist aber schon seit einer Weile eine Obergrenze bei der Drehzahl erreicht. Es gibt zwar einige wenige Modelle, die noch mehr UPM haben. Doch je schneller die Scheiben drehen, desto schwieriger und somit auch teurer wird es, einen stabilen und auch noch leisen Betrieb zu gewährleisten. Was allerdings in den letzten Jahren verbessert wurde war die Speicherkapazität von Festplatten sowie der Preis pro Gigabyte. Inzwischen gibt es Festplatten mit 4000 Gigabyte Kapazität für etwa 140 Euro. Auch 5000 oder 6000 Gigabyte sind im Handel zu haben, diese kosten allerdings dann auch mit mindestens 360 Euro und bei unserer Marktübersicht nicht dabei.

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  1. Seite 1 Festplatten und SSDs: Funktionsweise einer Festplatte
  2. Seite 2 Festplatten und SSDs: Funktionsweise einer SSD; Vor- und Nachteile von Festplatte und SSD
  3. Seite 3 Festplatten und SSDs: SSD oder Festplatte? Lebenzeit und Schreib-Geschwindigkeit von SSDs
  4. Seite 4 Festplatten und SSDs: Marktübersicht Festplatten
  5. Seite 5 Festplatten und SSDs: Marktübersicht SSDs
    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DerBloP Mitglied
        @Herbboy, also ich habe Explizit STALKER genannt, weil ich dort und nur dort einen erheblichen Vorteil zu einer "Normalen" SATA HDD gemerkt habe. Denn immer wenn neue Ai`s reingeladen wurden, hats Merklich kurz gestottert/gehakt, seit meiner SSD nicht mehr. Und bei BF1942 bzw BF2 war das "zuerst" auf der Map sein schon Nützlich, wenn man Pilot bzw Panzerfahrer war, da man diese sich dann als erster schnappen konnte, und meist auch über die ganze Runde halten konnte, denn wenn man gestorben ist, konnte man direkt wieder reinspawnen, oder wie bei 1942 in die nähe und hatte somit den Vorteil weil man wußte, wann das Objekt der Begierde wieder Spawnt^^
        Ansonsten, ist eine Moderne SATA HDD auch nicht wesentlich langsamer als eine SSD, zumindest was die Ladezeiten von Levels angeht... (beim Beispiel von BF gings damals natürlich um IDE vs SATA, und da war der Sprung RIESIG!)
      • Von DerBloP Mitglied
        @Herbboy, also ich habe Explizit STALKER genannt, weil ich dort und nur dort einen erheblichen Vorteil zu einer "Normalen" SATA HDD gemerkt habe. Denn immer wenn neue Ai`s reingeladen wurden, hats Merklich kurz gestottert/gehakt, seit meiner SSD nicht mehr. Und bei BF1942 bzw BF2 war das "zuerst" auf der Map sein schon Nützlich, wenn man Pilot bzw Panzerfahrer war, da man diese sich dann als erster schnappen konnte, und meist auch über die ganze Runde halten konnte, denn wenn man gestorben ist, konnte man direkt wieder reinspawnen, oder wie bei 1942 in die nähe und hatte somit den Vorteil weil man wußte, wann das Objekt der Begierde wieder Spawnt^^
        Ansonsten, ist eine Moderne SATA HDD auch nicht wesentlich langsamer als eine SSD, zumindest was die Ladezeiten von Levels angeht... (beim Beispiel von BF gings damals natürlich um IDE vs SATA, und da war der Sprung RIESIG!)
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von DerBloP
        Also Battlefield würde ich ja schonmal überhaubt nicht auf eine SSD packen. Denn wenn eine Runde zu Ende ist, und eine neue Map geladen wird, ist es ja nicht mehr so wie früher, das die, die zuerst geladen haben, auch direkt auf die Map konnten. Mittlerweile gibts ja nach jedem neuladen, immer diesen Runden Timer, wann eine neue Partie anfängt, ergo totaler nonsens BF auf eine SSD zu klatchen, bei den Maps wird ja auch nichts nachgeladen, oder dergleichen. Das selbe gilt für andere Spiele, wo Maps und co. vorgeladen werden, und die Ersparnis dafür ist Mega Marginal.
        selbst WENN es wie bei BF3 doch so wäre, dass man dann evlt. früher auf der Map ist: ja und? ^^ Man spielt da meist mindestens 20Minuten pro Map, was soll das dann für nen Unterschied machen, ob man nun 10-20 Sekunden früher ins Spiel einsteigt? ^^

        Zitat
        Eine SSD lohnt sich nur für Games wie S.t.a.l.k.e.r. oder andere RPG´s bzw Open World/Sandbox Spiele wo jede Sekunde etwas nachgeladen wird, sei es Quest´s/NPC´s/LooT/Die Spiel Welt usw....
        selbst da sind aber Festplatten nicht so langsam, als dass Du das merken solltest ;) is ja nich so, das es ruckelt, nur weil es nachlädt ^^

        Ich würde eher sagen, dass es sich bei Games lohnt, die NICHT Open-World sind, sondern wo immer mal ein neues Level geladen wird. Oder wo beim Betreten von Gebäuden oder "Dungeons" neu geladen wird. Oder ein Kampf wie zB bei der Total War-Reihe.
      • Von DerBloP Mitglied
        Also Battlefield würde ich ja schonmal überhaubt nicht auf eine SSD packen. Denn wenn eine Runde zu Ende ist, und eine neue Map geladen wird, ist es ja nicht mehr so wie früher, das die, die zuerst geladen haben, auch direkt auf die Map konnten. Mittlerweile gibts ja nach jedem neuladen, immer diesen Runden Timer, wann eine neue Partie anfängt, ergo totaler nonsens BF auf eine SSD zu klatchen, bei den Maps wird ja auch nichts nachgeladen, oder dergleichen. Das selbe gilt für andere Spiele, wo Maps und co. vorgeladen werden, und die Ersparnis dafür ist Mega Marginal.
        Eine SSD lohnt sich nur für Games wie S.t.a.l.k.e.r. oder andere RPG´s bzw Open World/Sandbox Spiele wo jede Sekunde etwas nachgeladen wird, sei es Quest´s/NPC´s/LooT/Die Spiel Welt usw....
        Wobei ich hier bei den neuen Games auch nicht mehr so sicher bin ob´s nötig sein bzw die Berechnung evtl anderes sein wird. Wie gesagt, bei älteren Games wie Stalker, GTA4 und co. wurde ziemlich viel von der Platte geladen, aber mittlerweile ist der Arbeitsspeicher ziemlich Billig und Schnell geworden, evtl wird in neuen Engine´s dieser mehr genutzt, genau wie bei Multiplattform Titeln, wo die Konsolen ja auch einen größeren Arbeitsspeicher verpasst bekommen haben, wo evtl das Streamen von der BD nicht mehr ganz so im Vordergrund steht... Aber da kenne ich mich mit Programmierung und was möglich ist nicht aus...

        Fazit: Für Windows Top!
        Für einige Programme Top!
        Für "einige" Spiele OK!
        Für alles andere zu teuer und unnötig!
      • Von svd Mitglied
        Hmm, ich weiß nicht... um zu sparen würdest du lieber für 120GB mit Versand 80€ ausgeben... anstatt ca. 90€ für 240GB bei zB Mindfactorys Mitternachtseinkauf? Meiner Meinung nach, sparst du da an der falschen Stelle...

        Platz auf c: ist nie verkehrt. Unterschätz das nicht. Du wirst nicht immer die volle Kontrolle haben, was sich da installiert. :-)
      • Von Herbboy Mitglied
        Die HyperX 3k mit 120GB hab ich in meinem Laptop, die ist gut. Hat auch nen Rahmen dabei.
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