Kauftipps und Marktübersicht zu Festplatten und SSDs für Gamer
Wir erklären die Technik und damit verbundene Vor- und Nachteile von Festplatten und SSDs, außerdem gibt es eine Marktübersicht zu beiden Laufwerk-Typen. Dabei haben wir vor allem die Bedürfnisse von Spielern berücksichtigt.
Was eine Festplatte ist, wissen die meisten PC-Nutzer, auch wenn sie nicht genau die Technik dahinter kennen. Eine modernere Art der Festplatte ist die immer beliebtere SSD. Doch was sind die Unterschiede zwischen Festplatte und SSD? Wir klären auf, geben euch damit auch Tipps zum Kauf und bieten eine Marktübersicht zu aktuellen internen Festplatten und SSDs
Das Prinzip einer Festplatte
Zu Beginn des Heimcomputer-Zeitalters wurde noch auf Disketten gespeichert: flexible Scheiben, die in einer Kunststoffhülle steckten. Die Informationen bestehen aus Nullen und Einsen werden dabei magnetisch gespeichert, die Scheibe dreht sich, so dass ein Schreib/Lese-Kopf die Bereiche der Scheibe erreichen und Daten schreiben und lesen kann. Eine Festplatte (auch HDD = Hard Disc Drive) funktioniert prinzipiell ähnlich, allerdings drehen sich die Magnetscheiben in einer Festplatte viel schneller, nämlich mit mehreren Tausend Umdrehungen pro Minute - bei modernen Modellen sind 7200 UPM (Umdrehungen pro Minute) der Standard.
Dabei schweben kleine Arme, an denen Schreib- und Leseköpfe sitzen, in einem winzigen Abstand über die Magnetscheiben und bewegen sich - je nach dem wo die benötigten Daten sich befinden - nach außen oder nach innen. Vom Prinzip ähnelt es einem Schallplattenspieler. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung, also die MB/s (Megabyte pro Sekunde), ist bei einer Festplatte im Ergebnis eine Mischung aus der Drehgeschwindigkeit der Magnetscheiben und den Bewegungen der Schreib/Lese-Arme.
Quelle: AntonioFunes
Speedtest HDD
Zudem sind physikalisch bedingt weiter außen auf der Scheibe mehr Daten pro Sektor vorhanden, das heißt: pro Umdrehung können außen mehr Daten gelesen werden. Eine Festplatte hat also im äußeren Bereich mehr MB/s als im inneren Bereich der Magnetscheiben. Siehe dazu auch das Bild rechts, welches den Geschwindigkeitstest einer typischen modernen Festplatte zeigt. Im Durchschnitt sind es dort etwa 125 MB/s, aber die Schwankungen sind hoch: der Höchstwert im Außenbereich (um die 155 MB/s) liegt mehr als 70 Prozent über dem niedrigsten Wert im Innenbereich (90 MB/s). Das Prinzip von modernen Festplatten ist zudem mechanisch sehr anfällig: schon ein Staubkorn kann dafür sorgen, dass die Schreib/Leseköpfe fehlerhaft arbeiten oder sogar die Scheiben zerstört werden. Daher sind Festplatten ein in sich geschlossenes System: im Inneren eines hermetisch abgedichtetem Metallgehäuse sitzt die bewegliche Technik. Auch ruckartige Erschütterungen können Festplatte zerstören. Doch bei normalem Umgang mit PC und Notebook sollte nichts passieren. Mit aktuell 7200 UPM ist aber schon seit einer Weile eine Obergrenze bei der Drehzahl erreicht. Es gibt zwar einige wenige Modelle, die noch mehr UPM haben. Doch je schneller die Scheiben drehen, desto schwieriger und somit auch teurer wird es, einen stabilen und auch noch leisen Betrieb zu gewährleisten. Was allerdings in den letzten Jahren verbessert wurde war die Speicherkapazität von Festplatten sowie der Preis pro Gigabyte. Inzwischen gibt es Festplatten mit 4000 Gigabyte Kapazität für etwa 140 Euro. Auch 5000 oder 6000 Gigabyte sind im Handel zu haben, diese kosten allerdings dann auch mit mindestens 360 Euro und bei unserer Marktübersicht nicht dabei.
In diesem Artikel
- Seite 1 Festplatten und SSDs: Funktionsweise einer Festplatte
- Seite 2 Festplatten und SSDs: Funktionsweise einer SSD; Vor- und Nachteile von Festplatte und SSD
- Seite 3 Festplatten und SSDs: SSD oder Festplatte? Lebenzeit und Schreib-Geschwindigkeit von SSDs
- Seite 4 Festplatten und SSDs: Marktübersicht Festplatten
- Seite 5 Festplatten und SSDs: Marktübersicht SSDs
- Seite 6 Bildergalerie
- Seite 1 Festplatten und SSDs: Funktionsweise einer Festplatte
- Seite 2 Festplatten und SSDs: Funktionsweise einer SSD; Vor- und Nachteile von Festplatte und SSD
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Ansonsten, ist eine Moderne SATA HDD auch nicht wesentlich langsamer als eine SSD, zumindest was die Ladezeiten von Levels angeht... (beim Beispiel von BF gings damals natürlich um IDE vs SATA, und da war der Sprung RIESIG!)
Ich würde eher sagen, dass es sich bei Games lohnt, die NICHT Open-World sind, sondern wo immer mal ein neues Level geladen wird. Oder wo beim Betreten von Gebäuden oder "Dungeons" neu geladen wird. Oder ein Kampf wie zB bei der Total War-Reihe.
Eine SSD lohnt sich nur für Games wie S.t.a.l.k.e.r. oder andere RPG´s bzw Open World/Sandbox Spiele wo jede Sekunde etwas nachgeladen wird, sei es Quest´s/NPC´s/LooT/Die Spiel Welt usw....
Wobei ich hier bei den neuen Games auch nicht mehr so sicher bin ob´s nötig sein bzw die Berechnung evtl anderes sein wird. Wie gesagt, bei älteren Games wie Stalker, GTA4 und co. wurde ziemlich viel von der Platte geladen, aber mittlerweile ist der Arbeitsspeicher ziemlich Billig und Schnell geworden, evtl wird in neuen Engine´s dieser mehr genutzt, genau wie bei Multiplattform Titeln, wo die Konsolen ja auch einen größeren Arbeitsspeicher verpasst bekommen haben, wo evtl das Streamen von der BD nicht mehr ganz so im Vordergrund steht... Aber da kenne ich mich mit Programmierung und was möglich ist nicht aus...
Fazit: Für Windows Top!
Für einige Programme Top!
Für "einige" Spiele OK!
Für alles andere zu teuer und unnötig!
Platz auf c: ist nie verkehrt. Unterschätz das nicht. Du wirst nicht immer die volle Kontrolle haben, was sich da installiert. :-)