Modifizieren verboten! Bei diesen Games wünschen wir uns offiziellen Mod-Support
Ein starkes Argument für PC-Gaming ist zweifelsohne die Möglichkeit zur Modifikation von Videospielen. In einigen Fällen stellen die Entwickler dazu offizielle Hilfsmittel zur Verfügung, mit der die Community dankend Inhalte optimiert oder neue generiert. Doch bieten nicht alle Entwickler Werkzeuge in Form von Modding-Tools an. PC Games präsentiert euch zehn Spiele-Titel, für die wir uns offiziellen Mod-Support wünschen.
Die Möglichkeit zur Modifikation eines Videospiels ist nur einer von vielen Vorteilen des PC-Gamings. Bedeuten Fan-generierte Inhalte in vielen Fällen doch einen Gewinn nicht nur für Spieler, sondern auch für Entwickler. Langlebigkeit ist eines der Stichworte, die vor allem bei Titeln wie Bohemia Interactives Militär-Simulation Arma 3 oder Rockstars Grand Theft Auto-Reihe zum tragen kommen, die Lebensspanne und Popularität unter Spielern verlängern, sodass sie immer in aller Munde sind. Auch weitaus ältere Spiele-Titel, die ihren Zenit eigentlich schon lange überschritten hätten und in den meisten Fällen nur noch aus nostalgischen Gründen aus der Klassiker-Schublade gezogen würden, werden teilweise auch nach vielen Jahren weiterhin mit frischen Inhalten und Neuerungen versorgt. Der Mehrwert solcher Entwicklungs-Tools ist in solchen Fällen also nicht zu verachten. Ein hervorragendes Beispiel ist dabei auch Bethesdas The Elder Scrolls-Reihe. Nicht nur die professionellen Community-Inhalte, sondern die zahlreichen Optimierungen sind der Grund, weshalb eine aktive und engagierte Fangemeinde ein Spiel bereichern kann. Spiele wie DayZ hätten vermutlich gar nie das Licht der Welt erblickt.
Leider verfügen nicht alle Videospiele über von Entwicklern bereitgestellte Werkzeuge, um die Modifikation zu erleichtern. Oft sind die Gründe auch nachvollziehbar. Bedeuten Modifikationen doch besonders in Online-Titeln unter Umständen Sicherheitsgefahren und begünstigen Cheater oder Hacker. Natürlich darf so argumentiert werden, als dass diese unter gegebenen Umständen ohnehin einen Weg finden, wie von Hackern geplagte Titel ohne Mod-Support wie Battlefield und Call of Duty beweisen. Nichtsdestotrotz würden wir uns auch in diesen beiden Fällen offiziellen Mod-Support wünschen, auch wenn dieser seitens der Entwickler aus offensichtlichen Gründen nicht zu erwarten ist. Schließlich muss sich die Bereitstellung etwaiger Werkzeuge zur Erschaffung eigener Inhalte oder der Möglichkeit zur anderweitigen Modifikation in den Augen der Publisher und Entwickler für beide Seiten lohnen. Offizielle Map-Packs, jährliche Serien-Ableger und Season-Pässe machen da vermutlich maßgeblich den Strich durch die Rechnung.
Unabhängig davon, ob die Entwickler nun bereit sind, SDK-Tools (Software-Developer-Kits) für die Community bereitzustellen, finden erfahrene Hobby-Entwickler meist dennoch einen Weg, ein Spiel zu verändern oder aufzupolieren. Sofern Entwickler dies nicht durch Sanktionen unterbinden, wie etwa Blizzard in dem Action-Rollenspiel Diablo 3: Reaper of Souls, werden PC-Spieler also in der Regel für nahezu jeden Titel passende Modifikationen finden. Ob sie nun den Goldfilter in Deus Ex: Human Revolution entfernen, die Framerate bei der durchwachsenen PC-Umsetzung von Dark Souls erhöhen oder den Schwierigkeitsgrad in Assassin's Creed 4: Black Flag anheben wollen. Nachfolgend präsentieren wir euch in der Bildergalerie zehn Spiele-Titel, in denen wir uns offiziellen Mod-Support wünschen würden.

Trotzdem, damals als Schüler der nunmal kein Geld hatte, waren Games wie UT2004 ein Paradies für mich um als Laie einen Einstieg in das Gebiet Spieleentwicklung zu bekommen. Dank der großen Community und den vielen Tutorials konnte ich nach mehreren Jahren Arbeit und Lernen meine eigenen Mods veröffentlichen die fast wie eigenständige Spiele sind.
Aber jetzt, wo die neuen games keinen Mod Support haben und die SDK´s sich mit ihrem Abbomodell eindeutig an bereits Erfahrene Developer richten, frage ich mich wie man als junger motivierter in die Szene einsteigen soll.
... und man bedenke, Skyrim ist jetzt schon drei Jahre alt und ist immer noch sehr beliebt.
Außerdem kommen noch zwei geniale Mods, darunter Endural...
Ich denke,
wenn der Entwickler es zuläßt, daß sein Spiel nach den Bedürfnissen des Spielers angepaßt werden kann, daß beide Seiten profitieren und daß das Spiel langlebiger ist.
Der Battlefield-Serie wurde der Modsupport auch gut tun, wie es einst mal war. Aber für EA/ Dice hat der Mohr seine Schuldigkeit getan und wir müssen die Kost des Entwicklers fressen.
Am Beispiel von Neu-Battlefield sieht man, daß diese Spiele ziemlich kurzlebig geworden sind und mit der Langlebigkeit von modbaren Spielen nicht mithalten können.
Ihr habt etwas Interessantes erwähnt:
Ich denke eher, dahinter steckt was anderes und zwar: Geldgier.
Die Entwickler/ Publisher haben Angst, daß sie Geld verlieren könnten, wenn sie den Modsupport zuließen würden.
Aber der Entwickler kann daraus nur profitieren und die Ideen der Mods im Nachfolger aufgreifen, wie Dice es meiner Meinung mit Battlefield Vietnam und der tollen Mod Eve of Destruction zu Battlefield 1942 gemacht hat. Gäbe es kein EoD, hätte Battlefield Vietnam nie das Licht der Welt erblickt.
anhand von Dragon Age II hat man gesehen, wohin dies geführt hat:
der Entwickler hat unter der Knute von EA häßliche Rüstungen per DLC (Pfauen-InkaRüstung) für teures Geld verkauft.
Hier sollte wieder differenziert werden, da die Moder in ihrer Freizeit bessere und hübschere Klamotten erstellen und der Entwickler sollte nur Geschichts-DLC herausbringen.
Für Dragon Age: Origins habe ich alle DLCs und es hat auch Spaß gemacht, weil man dieses Spiel mit Mods nach eigenem Ermessen aufwerten konnte und für Dragon Age II habe ich nur die Geschichts-DLCs. Aufgrund fehlendem Modsupport und da der Entwickler anscheinend keine richtige Lust an DA II hatte, habe ich dieses RPG nur einmal durchgespielt.
... alles war so lieblos und auf die CoD-Community zugeschnitten worden, wie halt das Neu-Battlefield...
Die ganzen gehackten Charaktere und Items haben Diablo 2 doch nicht wirklich gut getan.