Nerv mich nicht! - Videospielcharaktere, die Geduld auf die Probe stellen - [Update mit Leservorschlägen]
Unsere Prinzessin ist in einem anderen Schloss, der Begleiter schießt uns in den Rücken, anstatt auf die Gegner genau vor seiner Nase und der Questgeber ist so grenzdebil, dass wir uns lieber mit dem virtuellen Stein neben ihm unterhalten würden. Das Leben ist auch in der bunten Welt der Videospiele kein Ponyhof. In unserem heutigen Special haben wir zehn notorischste Nervensägen versammelt.
Update: Auch unter diesem Special habt ihr wieder zahlreiche Kommentare hinterlassen. Welche Videospielcharaktere euch am meisten auf die Nerven gehen, verraten wir euch in einem Update mit den besten Leservorschlägen. Diese findet ihr wie gewohnt am Anfang der Bildergalerie unter diesen Zeilen. Den Start macht der kleiner, aber auch plappernde Roboter Claptrap aus den Borderlands-Teilen. Zudem fordert ihr neben der Eule aus Zelda auch Navi für unsere Galerie. "Hey! Listen!" dürfte wohl den meisten Spielern noch mit besorgniserregender Nähe in den Ohren klingen.
Original: Man meint, in Videospielen entfliehen wir der Realität, doch auch dort sind wir nicht vor trotteligen Quälgeistern und unsäglichen Nervensägen gefeit. Die finden sich in den meisten Fällen sogar in den eigenen Reihen. Man denke nur an Sidekicks wie Roman Bellic aus Grand Theft Auto 4. Gerade wenn wir mitten in einer Schießerrei steckten oder aber auf Verfolgungsjagd waren, schrillte im unpassendsten Moment unser virtuelles Handy los. Am anderen Ende befand sich zu 90 Prozent unser ständig betrunkene Versager von einem Cousin, der entweder eine Bar aufsuchen wollte oder aber gerettet werden musste, weil er mal wieder für Ärger gesorgt hatte. Eine Stummschaltfunktion suchten wir leider vergeblich.
Überhaupt können wir die meisten Nervensägen nicht wirklich loswerden, ob wir nun wollen oder nicht. Da bildet die Situation in The Elder Scrolls 4: Oblivion eine erfrischende Ausnahme. Wer sich zum Champion der Arena hochkämpft, muss sich nämlich kurz darauf den Avancen eines penetranten Fans erwehren. Der nervige Zeitgenosse würde uns wohl noch bis aufs stille Örtchen verfolgen, doch in diesem Fall kann ein gut platzierter Pfeil dem Wahnsinn ein Ende machen. Die geballte Antipathie der Gaming-Gemeinde vereint sich auch in einem grün gekleidetes Elfen-Wesen mit roter Knollnase, Spitzbart und großen Plappermaul. Die Rede ist von Tingle, der Möchtegern-Fee aus der Zelda-Reihe. Sein fürchterliches Gequassel und seine penetrante Art lassen sich aber auch nur äußerst schwer ertragen.
Und wenn wir schon mal bei den Zelda-Spielen sind. Die ach so süße kleine Fee Navi bringt einen ebenfalls um den Verstand. Wir haben nichts gegen kontruktive Tipps einzuwenden, aber wir sind doch nicht so grenzdebil, dass wir immer wieder den selben Mist erklärt bekommen müssen! Nach dem tausendsten "Hey" wollen wir ihr nur noch ihre kleine Feen-Klappe stopfen. Wo ist eine virtuelle Fliegenklatsche, wenn man sie mal braucht?! Welche großen, kleinen, bedeutenden und unbeudeutenden Videospielcharaktere uns noch besonders auf den Keks gehen und warum, erfahrt ihr in der Bildergalerie.

Also mich nicht ... im Gegenteil. Das ungeschickte Teil mit seiner großen Klappe war IMHO immer einer der Pluspunkte von Borderlands I & II.
Ich würde mir so ein Teil auch in Wildstar wünschen ....
Meine Erinnerungen sind allerdings auch noch ziemlich frisch, da ich das Spiel nach gut zehn Jahren mal wieder aus dem Schrank geholt und gezockt habe. ^^