The Elder Scrolls Online im Langzeit-Test - Teil 3: Handwerk und PvP

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The Elder Scrolls Online im Langzeit-Test - Teil 3: Handwerk und PvP
Quelle: Bethesda

Wir haben die Vorbesteller-Version des PC-Online-Rollenspiels Elder Scrolls Online ausführlich angespielt und liefern euch noch vor dem offiziellen Start erste Eindrücke aus dem fertigen Spiel. Im ersten Teil unseres Elder Scrolls Online-Tests erfahrt ihr alles über den Einstieg ins Spiel und was ESO mit Skyrim oder Daggerfall zu tun hat. Update: Teil 2 des Test-Artikel ist online!

The Elder Scrolls Online im Langzeit-Test: Am 4. April öffnet Bethesdas Online-RPG seine Tore für die breite Öffentlichkeit. Als Vorbesteller der Imperial Edition des Spiels durften wir uns bereits ab Sonntag, den 30. März ins Abenteuer stürzen. "Normale" Vorbesteller durften erst ab dem 1. April ran (Kein Aprilscherz!). Der Frühstart ist natürlich nicht der einzige Bonus für Vorbesteller von ESO. Das sogenannte Entdecker-Paket enthält zudem ein virtuelles Haustier und ein Set mit speziellen Schatzkarten. Viel wichtiger für den Spielfluss ist aber das Reittier in der Imperial Edition, das man schon direkt nach dem Tutorial für einen Spottpreis kaufen darf.

Normalerweise muss man zig Stunden investieren, um an die nötigen Finanzmittel für ein vierbeiniges Fortbewegungsmittel zu kommen. Ob das Pferdchen die 10 Euro Aufpreis für die Imperial Edition rechtfertigt (das normale Spiel kostet knapp 60 Euro), muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir waren jedenfalls sehr glücklich über die schnelle Reisemöglichkeit. Das Thema Geld steht bei unserem Langzeittests natürlich im Mittelpunkt, weil The Elder Scrolls Online ja zur aussterbenden Gattung der Online-RPGs mit Abomodell gehört: Lohnt es sich, den Titel über die enthaltenen 30 Tage Spielzeit hinaus zu zocken? Dieser Frage gehen wir in den kommenden Tagen ausführlich nach. Update: Teil 2 des Test-Artikels findet ihr auf der zweiten Seite!

Umfangreiche Personalisierungsmöglichkeiten

Die Grafik in The Elder Scrolls Online kann nicht ganz mit aktuellen Rollenspielen mithalten, sorgt aber für eine gute Atmosphäre. Quelle: Bethesda Die Grafik in The Elder Scrolls Online kann nicht ganz mit aktuellen Rollenspielen mithalten, sorgt aber für eine gute Atmosphäre. Genug über Vorbesteller-Boni und Editionen gequatscht: Stürzen wir uns ins Spiel. TESO beginnt, wie bei den meisten (Online-)Rollenspielen mit der Charaktererstellung. Letztere fällt, wie bei Elder-Scrolls-Spielen üblich, opulent aus. Zur Wahl stehen drei Fraktionen, neun Völker und vier Basisklassen. Völker und Klassen unterscheiden sich durch verschiedene Boni auf Fähigkeiten und andere Charakteristika.

Wer TESO vorbestellt hat, darf sich frei entscheiden, welche Klasse/Volk-Combo er spielen möchte. Normalen Käufern, die erst am regulären Erscheinungstag starten, bleiben einige Kombinationen vorenthalten. Wer sich für die Imperial Edition entschieden hat, darf außerdem als Kaiserlicher (ein zehntes Volk) spielen. Die Charaktergestaltungsmöglichkeiten sind ebenfalls sehr umfangreich: Ihr bestimmt den Körperbau, verteilt nach Belieben Narben oder Tätowierungen und legt die Gesichtsdetails eures Helden fest. Die Möglichkeiten zur Personalisierung sind so groß, dass ihr ohne Probleme einen einzigartigen Avatar erstellen könnt.

Auf nach Kalthafen!

Wer sich als Fraktion das Dolchsturzbündnis ausgesucht hat, der startet nach dem Tutorial in der Stadt Dolchsturz (Daggerfall). Quelle: Bethesda Wer sich als Fraktion das Dolchsturzbündnis ausgesucht hat, der startet nach dem Tutorial in der Stadt Dolchsturz (Daggerfall). Danach geht es direkt ins Tutorial. Ihr spielt einen seelenlosen Helden, der sich all seiner Fähigkeiten beraubt in einem Gefängnis in der Horrordimension Reich des Vergessens wiederfindet. Ein Prophet erscheint und erklärt euch, dass euer beider Schicksal untrennbar miteinander verbunden ist und ihr gemeinsam fliehen müsst, um die Welt vor dem Bösen zu retten. Der stimmige Einstieg in TESO spielt sich wie ein typisches Solo-Rollenspiel. Ihr erlernt im Verlauf des kurzen Tutorials die grundlegende Spielsteuerung: Wie ihr euch bewegt (handelsüblich über die WASD-Tasten) und Attacken ausweicht (doppelter Tastendruck in eine Richtung), wie ihr zuschlagt (linke Maustaste), blockt (rechte Maustaste) und Zauber wirkt (Tasten 1 bis 5). Und natürlich, wie ihr mit der Umgebung interagiert.

Was die Kämpfe angeht, hat Bethesda Wort gehalten: TESO spielt sich actionreicher und direkter als viele andere Online-RPGs und fast schon wie ein Offline-Ableger der beliebten Rollenspielreihe. Das gilt sowohl für die Ego-Perspektive als auch für die Über-die-Schulter-Kamera, die ihr stufenlos einstellen dürft.

Learning by doing

Wie Skyrim ist auch The Elder Scrolls Online ein Skill-basiertes Rollenspiel, bei dem ihr eure Charakterfähigkeiten über die Learning by doing-Methode steigert. Das gilt für Magiefähigkeiten ebenso wie für Rüstungs- und Klassen-Skills. Ein Beispiel: Je öfter ihr im Kampf die Waffe eurer Wahl (in unserem Fall: einen Zerstörungsstab) nutzt, desto schneller steigert ihr die entsprechende Fertigkeit. Höhere Levels in einer bestimmten Waffengattung verschaffen euch Zugang zu noch mächtigeren (aktiven und passiven) Fähigkeiten in diesem Bereich.

Zum Freischalten der entsprechenden Fähigkeit müsst ihr dann nur noch einen Fertigkeitspunkt investieren. Diese erhaltet ihr für jeden Stufenaufstieg eures Charakters oder durch das Sammeln von überall in der Spielwelt verteilten Himmelsscherben. Diese Art der Levelns funktioniert in TESO ganz gut und gibt euch die maximale Freiheit bei der Ausarbeitung eures Helden. Erfahrungspunkte gibt es natürlich auch und zwar für geplättete Gegner und gelöste Quests. Bei jedem Stufenaufstieg dürft ihr einen Punkt auf die drei Charakterattribute Magicka, Leben und Ausdauer verteilen.

Rückkehr nach Daggerfall

In der Spielwelt sind unzählige Himmelsscherben versteckt. Sammelt man drei davon, erhält man zusätzliche Fertigkeitspunkte. Quelle: Bethesda In der Spielwelt sind unzählige Himmelsscherben versteckt. Sammelt man drei davon, erhält man zusätzliche Fertigkeitspunkte. Während das Tutorial für alle angehenden Helden gleich ist, unterscheiden sich die Startgebiete der einzelnen Fraktionen deutlich. Als hochelfische Zauberin der Fraktion Dolchsturzbündnis verschlägt es uns in die Stadt Dolchsturz (Daggerfall). Und auch wenn die aus anderen Elder-Scrolls-Spielen bekannte Metropole in TESO nicht unbedingt riesig ist, so erschlägt sie uns doch fast ein wenig. Das liegt vor allem daran, dass Bethesda nach dem Tutorial keine klare Richtung vorgibt und wichtige Spielmerkmale kaum oder nur sehr dürftig erklärt werden.

Wir lassen daher Themen wie Handwerk und PvP erst einmal links liegen und klopfen uns durch die ersten echten Quests im Spiel. Diese fallen erfreulich kurzweilig und storylastig aus. Wir klären mysteriöse Mordfälle auf, legen uns mit einem Werwolf an, suchen ein verschwundenes Schwein und verhindern sogar ein Attentat auf den König. Keine schlechte Bilanz für ein paar Spielstunden. Allzu viele Stufenaufstiege haben wir in diesem Zeitraum aber nicht erlebt. TESO spielt sich, zumindest am Anfang, recht zäh - zumindest, wenn man nach alter Solo-Rollenspielmanier Unterhaltungen mit NPCs und Quest-Texte nicht gleich wegklickt.

So, und das war es auch schon mit unseren Impressionen aus den ersten Spielstunden. Im zweiten Teil unseres Langzeit-Tests beschäftigen wir uns dann intensiver mit den hochleveligen Questgebieten, diversen Bugs, PvP-Schlachten und dem komplexen Thema Handwerk in TESO.

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  1. Seite 1 Elder Scrolls Online Test: Die ersten Spielstunden
  2. Seite 2 Elder Scrolls Online Test: Abwechslungsreiche Quests
  3. Seite 3 Elder Scrolls Online Test: Handwerk und Allianzkriege
    • Kommentare (41)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von arkudas NPC
        Kurz und knapp. Ich bin sehr enttäuscht von Ihrer hochgradig subjektiven Testauswertung und kann ihre Kritikpunkte absolut nicht nachvollziehen. Sofern Sie daran Interesse haben kann ich Ihnen meine Beurteilung auch begründen. ich würde Sie doch bitten, dass sich ein bis zwei weitere Tester, die auch langjährige MMORPG Efrahrung haben mit dem Thema Eso beschäftigen. Zumal ihr Test diverse Fehleinschätzungen beinhaltet. die in den Kommentaren schon widerlegt worden sind. Ohne Ihnen nahe treten zu wollen aber zum Thema unausreichend erklärt. Gerade das zeigt mir, dass sie sich nicht mit Rollenspielen auszukennen scheinen, sondern eher der Casual Gamer Typ sind, der durch Pop Ups durch die Welt geführt werden will. Ist doch so? Sehr enntäuschend. Ps: Zu den Berufen. Es gibt in Eso zu allem Handbücher und zwar ingame. Auch zu den Berufen, welche diese ausreichend erklären(Siehe Händler in jeder ersten Großstadt).
      • Von arkudas NPC
        Kurz und knapp. Ich bin sehr enttäuscht von Ihrer hochgradig subjektiven Testauswertung und kann ihre Kritikpunkte absolut nicht nachvollziehen. Sofern Sie daran Interesse haben kann ich Ihnen meine Beurteilung auch begründen. ich würde Sie doch bitten, dass sich ein bis zwei weitere Tester, die auch langjährige MMORPG Efrahrung haben mit dem Thema Eso beschäftigen. Zumal ihr Test diverse Fehleinschätzungen beinhaltet. die in den Kommentaren schon widerlegt worden sind. Ohne Ihnen nahe treten zu wollen aber zum Thema unausreichend erklärt. Gerade das zeigt mir, dass sie sich nicht mit Rollenspielen auszukennen scheinen, sondern eher der Casual Gamer Typ sind, der durch Pop Ups durch die Welt geführt werden will. Ist doch so? Sehr enntäuschend. Ps: Zu den Berufen. Es gibt in Eso zu allem Handbücher und zwar ingame. Auch zu den Berufen, welche diese ausreichend erklären(Siehe Händler in jeder ersten Großstadt).
      • Von PitchySadistic NPC
        Tja, es muss einem ja auch nicht immer alles vorgekaut werden! Ich persönlich finde es große Klasse, dass einem in ESO eben nicht jeder Schritt erklärt wird, auch was Crafting usw. angeht. Ernsthaft, man ist den Casual-Gamern in den letzten Jahren soweit entgegengekommen, nicht nur im Bereich MMO - ist es da zu viel verlangt, wenigstens EIN Spiel mit Anspruch dazwischen zu haben? Dann spielen es halt nicht nur 12 Jährige Kiddies, dazu kann ich nur sagen DANKE BETHESDA! -.-'
      • Von wurzn Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Svengr
        Macht es einen Unterschied, ob ich mir nur den Key für 32,99Euro kaufe ( http://tinyurl.com/ppxz88... ) oder soll ich mir das Spiel lieber als CD auf AMazon kaufen? (http://tinyurl.com/q3kbvm... ) 49,90 Euro

        Beschreibung lesen. müsst dabeistehn alles. normal nicht. wenns zu billig wird, könnte es auch dubios sein. informier dich vorher über den Shop, wenn Erstbestellung. achte auf die sprache.
      • Von Kratos333 Spiele-Enthusiast/in
        @Kwengie: Dragon Age 3 sieht absolut hässlich aus. Schau dir die neusten Screenshots an. Kann da absolut keine gute Grafik erkennen
      • Von Svengr NPC
        Macht es einen Unterschied, ob ich mir nur den Key für 32,99Euro kaufe ( http://tinyurl.com/ppxz88... ) oder soll ich mir das Spiel lieber als CD auf AMazon kaufen? (http://tinyurl.com/q3kbvmb ) 49,90 Euro
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