Was taugt die 100-Euro-Klasse? Grafikkarten für Einsteiger und HTPCs
Die Nvidia GTX 750 Ti ist neu auf dem Markt und greift AMDs 100-Euro-Modell, die AMD R7 260X an. Sind die beiden Modelle ihr Geld wert, oder gibt es andere Grafikkarten in dieser Preisklasse - oder sollte man direkt deutlich mehr investieren?
Vor allem Gelegenheitsspieler, aber auch User, die sich einen günstigen HTPC zusammenstellen wollen, fragen sich, wie viel Geld sie in eine Grafikkarte investieren sollten. Reichen Modelle für etwa 100 Euro aus? Wir schauen im speziellen die AMD R7 260X und die brandneue Konkurrenzkarte, die Nvidia GTX 750 Ti genauer an.
Grafikkarten: Hersteller-Wirrwarr auf dem Markt
Wir sprechen in unserem Special an sich nur über gute Handvoll Grafikkarten "von AMD und Nvidia", doch in den Shops findet ihr zahlreiche Modelle , die dem Namen nach nicht von AMD oder Nvidia stammen. Gerade da es hier um Einsteiger-Gafikkarten geht, möchten wir dies für diejenigen unter euch, die wenig Hardware-Erfahrung haben, an dieser Stelle erklären: AMD und Nvidia sind die Hersteller der Grafikchips, quasi dem Gehirn der Grafikkarte - sie bringen die Grafikkarten, die später in den Shops zu finden sind, aber nicht selber in den Handel. Sie entwickeln lediglich auf Basis ihrer Grafikchips eine Art Prototyp als Grafikkarte. Ist der Prototyp dann erprobt und serienreif, wird ein so genanntes "Referenzdesign" bekanntgegeben, also eine Art Bauplan. Auf dessen Basis produzieren dann Hardwarehersteller wie Asus, MSI, Sapphire und so weiter die eigentlichen Grafikkarten, die im ihr Handelt findet. In den Shops findet ihr daher nicht zum Beispiel eine "AMD R7 260X" oder "Nvidia GTX 750", sondern eine Karte von einem Hersteller wie eben zum Beispiel Asus und anderen. Allerdings sind viele Shops so aufgebaut, dass ihr trotzdem zuerst nach AMD oder Nvidia und danach noch nach dem Referenznamen filtern könnt.
Die Hersteller halten sich bis auf den Kühler, wo ein meist leiser Herstellerkühler eingesetzt wird, und in Einzelfällen eine leichte Übertaktung ab Werk auch an die Vorgaben von AMD und Nvidia,
Quelle: Gigabyte
R7 260X Herstellerkühler
so dass die einzelnen Grafikkarten-Modelle von der Leistung gleichstark sind, wenn sie auf dem gleichen Referenzmodell basieren - einen Hinweis auf das genutzte Referenzmodell findet ihr in der Regel im Namen der Grafikkarten-Modelle. Beispiel: die HIS Radeon R7 260X iCooler "ist" eine AMD R9 260X, die MSI N750-1GD5/OC "ist" eine Nvidia GTX 750. In den Shops gibt es oft dutzende verschiedene Grafikkarten, da es von AMD und Nvidia allein derzeit jeweils mehr als fünf aktuelle Referenzmodelle gibt, die wiederum von mehreren Herstellern umgesetzt werden. Hinzu kommen noch Modelle aus der vorigen Generation, die zwar in der Regel nicht mehr produziert werden, die aber viele Händler noch immer anbieten - was auch völlig in Ordnung, wenn der Preis der Leistung entspricht. Denn eine Grafikkarte ist ja nicht automatisch "schlecht", nur weil sie schon zwei Jahre auf dem Markt ist. In unserem Special werden wir natürlich die Referenznamen, also beispielsweise AMD R7 260X oder Nvidia GTX 650 und so weiter verwenden.
In diesem Artikel
- Seite 1 Grafikkarten für Einsteiger: Hersteller-Wirrwarr auf dem Markt
- Seite 2 Grafikkarten für Einsteiger: Nvidia GTX 750 Ti und AMD R7 260X
- Seite 3 Grafikkarten für Einsteiger: Leistung der AMD R7 260X und Nvidia GTX 750 Ti
- Seite 4 Grafikkarten für Einsteiger: Fazit zur AMD R7 260X und Nvidia GTX 750 Ti
- Seite 5 Bildergalerie
- Seite 1 Grafikkarten für Einsteiger: Hersteller-Wirrwarr auf dem Markt
- Seite 2 Grafikkarten für Einsteiger: Nvidia GTX 750 Ti und AMD R7 260X
- Seite 3 Grafikkarten für Einsteiger: Leistung der AMD R7 260X und Nvidia GTX 750 Ti
- Seite 4 Grafikkarten für Einsteiger: Fazit zur AMD R7 260X und Nvidia GTX 750 Ti

Wenn wiederum die CPU nicht mehr so dolle ist, dann reicht es evlt. gut aus, wenn er NUR die erneuert und nicht auch die Karten ;)
OK...die Details hatte ich ein wenig "überflogen". :-( Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass das Board (zumindest mit Bios-Update) für moderne CPUs fit gemacht werden kann/ist und eine RAM-Aufrüstung möglich ist (sollte m.M. nach DDR3 sein). Aber bzgl. des Netzteils hast du Recht. Das packt locker eine aktuelle Highend-Karte, wenn es aktuell 2x GTX560Ti verkraftet. Ich bin sowieso der Meinung, dass die CPU momentan überschätzt wird. Zwischen einem i7 und einem i5 merkt man in der Praxis quasi nichts, da die Rechenpower für den (fast) unveränderten Aufwand im Büroalltag und Windows-Betrieb im Regelfall mehr als ausreichend ist. Das ganze relativiert sich noch mehr, wenn man bedenkt, dass immer mehr Anwendungen bzgl. Video und Photo in Richtung Graka ausgerichtet sind und deren sinnvolle Spezialisierungen ausnutzen.
Wenn wiederum die CPU nicht mehr so dolle ist, dann reicht es evlt. gut aus, wenn er NUR die erneuert und nicht auch die Karten ;)
Wenn man sowieso vorhat, sein System komplett aufzurüsten, macht das schon Sinn.
Ich für meinen Teil denke nicht, dass ich dann wirklich aufrüsten müsst:
i5 3450
16 GB Corsair XMS3
Wenn aber vielleicht noch eine wesentlich ältere CPU verbaut ist oder das Board keine neuere unterstützt, dann muss man diesen Schritt eben gehen. Dafür wäre es ganz interessant, was Phone verbaut hat...poste es einfach mal.
Habe auch 2 560 ti twin f. von MSI drin und merke bei den neuen titeln wie AC BalckFlag oder Day Z Standalone sowie BF 4 dass es wohl Zeit wird sich ne neue Kiste zusammen zu schrauben. wenn ich die Karten auswechseln bin ich gezwungen CPU und Ram mit zu wechseln und Netzteil wohl auch -.-