Banished: Lösung für Einsteiger mit Tipps im Video-Guide
Banished Lösung für Einsteiger ins Aufbaustrategie-Spiel: Zum kniffligen Strategiespiel Banished bieten wir euch Einsteigertipps zum Bau eurer Siedlung in unserem Einsteiger Guide im Video. Außerdem bieten wir euch in dieser Einsteiger-Hilfe zu Banished Tipps zur Auswahl des Bauplatzes eurer Siedlung, den wichtigsten Gebäuden zum Start und mehr.
In unserer Banished Lösung bieten wir euch eine Einsteiger-Hilfe samt Video-Guide für einen gelungenen Spielstart ins Aufbaustrategie-Spiel. Die Aufbausimulation Banished sorgt im schlimmsten Fall für ein paar Frustmomente in den ersten Spielstunden. Damit ihr von Anfang an gut ins Spiel startet, bieten wir euch in unserem Einsteiger-Guide Tipps und Lösungen für eventuell auftretende Probleme in den Anfangsstunden von Banished. Welchen Platz zum Bau eurer Siedlung ihr euch aussucht und welche Gebäude ihr zuerst baut, erfahrt ihr im Video und unseren Tipps unterhalb des Textes.
Ihr kennt weitere Tipps, vielleicht sogar für den späteren Spielverlauf von Banished? Dann verratet uns doch eure Lösungswege und Strategien für Banished unterhalb dieser Zeilen im Kommentarbereich dieser Meldung. Einsteiger-Tipps zu Banished findet ihr im Video-Guide sowie in den Tipps unterhalb des Banished-Videos. In unserem Test zu Banished verraten wir euch Stärken und Schwächen des Aufbaustrategie-Spiels. Weitere Details findet ihr auch zusammengefasst auf unserer Themenseite zu Banished.
Banished Lösung für Einsteiger - Tipps und Tricks für den Spielstart
1. Wählt einen Bauplatz in der Nähe eines Waldes und eines Flusses oder Sees ist. Baut genug Häuser für alle Leute, einen Stockpile und eine Storage Barn.
2. Plaziert ein Fishing Dock am Ufer eures Flusses oder Sees. Fisch ist stets eine sehr verlässliche Nahrungsquelle.
3. Wählt dann ein möglichstes dichtes Waldstück, in dem es auch Wild gibt. Es sollte sich in der Nähe eurer Siedlung befinden. In der Mitte baut ihr einen Gatherer für weitere Nahrung, eine Forest Lodge für Holz und frische Bäume, einen Herbalist für Heilkräuter und eine Hunting Cabin, für Fleisch und Leder. Entfernt dann alle Steine und alles Eisen aus dem Wald. Dieses Waldstück stellt den Kern eurer Nahrungsproduktion zu Beginn dar und sollte von euch niemals gefällt werden.
4. Baut danach neben euren Storage Pile einen Wood Cutter, einen Blacksmith und einen Tailor. Sie versorgen eure Bewohner mit Brennholz, Kleidung und Werkzeugen. Sie brauchen dafür allerdings Eisen, Holz und Leder.
5. Wartet nun auf den ersten Winter. Achtet darauf bei welchen Rohstoffen es mangelt und teilt diesen eventuell mehr Arbeiter zu.
6. Als nächstes baut ihr einen Brunnen und eine Schule neben eure Wohnhäuser. Brunnen sind wichtig, da eure Holzhäuser schnell Feuer fangen können. Die Schule erhöht die Effektivität eurer nächsten Generationen.
7. Baut nun den Trading Post. Der beste Platz dafür ist das Ufer des großen Flusses der die Karte durchzieht, da dort der Händler am häufigsten kommt. Von ihm könnt ihr Tiere und Saatgut kaufen.
8. Überprüft regelmäßig die Auslastung eurer Wohnhäuser. Es sollten nie mehr als 3 Erwachsene in einem Haus wohnen, da die Geburtenrate sonst sehr niedrig bleibt.
9. Legt nun Felder für eure gekauften Tiere und das Saatgut an. Macht die Felder nicht zu groß, da ein einzelner Arbeiter diese sonst nicht allen abernten kann. Felder könnt ihr einmal im Jahr ernten. Bedenkt das Obstbäume erst mehrere Jahre wachsen müssen, bevor man das Obst geerntet werden kann.
10. Sobald eure Siedlung wächst, solltet ihr einen Graveyard, eine Church und ein Hospital bauen. Dadurch ist eure Bevölkerung gesünder und glücklicher.
11. Die Mine und die Quarry solltet ihr erst bauen, wenn die Stein und Eisen vorkommen in einem weiten Umkreis um eure Siedlung abgebaut worden sind. Beide Gebäude brauchen eine große Anzahl an Arbeiter, um wirklich effektiv zu sein. Ihr müsst ebenfalls beachten, dass das Loch des Steinbruchs permanent bleibt und nicht reparabel ist.

Fischhütten? Bitte auf keinen Fall als erstes bauen!!
Eine Fischerhütte mit möglichst viel Zugang zu Wasser gibt grade einmal 800-900 Fisch pro Saison und das bei 4(!!) Arbeitern.
Selbst ein eher magerer Wald gibt genauso viel (30% Dichte). Es muss schon sehr wenig Bäume geben, damit der Ertrag bei 4 Sammlern bei 800 liegt. Sprich im worst case, ist der Sammler dort, wo der Fischer mit möglichst maximaler Wasserabdeckung ist (so z.B. am See oder wenn der Fluss ein U macht und man im inneren die Hütte setzt). Wenn der Wald dann dicht ist, hat man bei 4 Mann einen Ertrag von 2000-2500, also mehr als das doppelte!
Das angesprochene 4er Paket (Förster, Sammler, Jäger, Kräuter) ist gut. Es braucht bis 150-200 Bewohnern aber nur einen Kräutersammler, und da reicht auch 1 von 2 Arbeitern.
Solange man keine Townhall hat, kann man dennoch einen recht guten Überblick über Produktion und Konsum von Nahrung haben. Pro Jahr verbaucht ein Einwohner rund 100 Nahrung.
Felder sollten immer die maximale Größe haben und maximal Arbeiter haben (4). Damit habt ihr dann pro Feld ca 1200 Einheiten Nahrung produziert (+25% wenn alle Arbeiter gebildet sind). Kleine Felder skallieren ganz gut, aus Erfahrung sind aber große dennoch effektiver. Hat man Bohnen zur Wahl, sollte man diese als erstes aussähen. Diese sind meist schon zu Mitte/Ende Sommer bereit zur Ernte. Sind also weniger anfällig für einen zu frühen Wintereinbruch. Kürbisse brauchen prinzipiell länger, halten aber auch die kälte etwas aus, sollte der Winter doch früher kommen.
Ansonsten zur frühen Schule: Ist geschmackssache. Wer schnelles Wachstum haben will, kann bis 300-400 Mann auf die Schule verzichten. Muss sich dann aber auf eine evtl. auftretende Arbeiterdürre einrichten, da dann erstmal 8 Jahre keine Arbeiter nachkommen (Ausbildung dauert ca. 8 Jahre).
Ich habe beide Erfolge für 200 voll educated und 300 ohne Unterricht. Die 300 hatte ich in grade mal 40 Jahren durch. Die 200 erst nach 60.
Achja, lasst eure Feldarbeiter im Winter einfach Feldarbeiter bleiben. Die werden im Winter wenn nichts zu tun ist, automatisch arbeiten der normalen Arbeiter nachgehen. Ich plaziere daher im Herbst immer meine Sammelaufträge, die im Winter dann sehr schnell von den nun freien Arbeitern erledigt werden.