Gamer-PC von 500 bis 1.100 Euro - unsere Tipps für euren perfekten Spiele-PC
Wir haben vier Konfigurationen für aktuelle Spiele-PCs und weitere Tipps für einen guten Spiele-PC für euch zusammengestellt. Egal, ob ihr nur 500 Euro oder bis zu 1.100 Euro ausgeben wollt, mit unseren PC-Konfigurationen könnt ihr bestens spielen.
In unserem Special wollen wir euch einige PC-Hardware-Konfigurationen vorstellen, mit denen ihr zum jeweiligen Preis einen PC mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis bezüglich Gaming zusammenstellen könnt. Natürlich dienen die PCs auch als Anregung für eine Aufrüstung eines vorhandenen PCs.
Benötigte Bauteile
Quelle: Gigabyte
Gigabyte H87-DH3
Für einen kompletten PC sind einige Hardware-Komponenten zwingend erforderlich. Grundlage ist der Prozessor (CPU), der auf einem Mainboard verbaut wird. CPU und Mainboard müssen den gleichen "Sockel" haben, das ist vereinfach gesagt die Vorrichtung des Mainboards, in die der Prozessor eingelegt und fixiert wird. Bei AMD nennen sich aktuelle Sockel zum Beispiel AM3+ oder FM2, bei Intel sind es unter anderem die Sockel 1150 oder 1155. Als Kurzzeitgedächtnis und um Daten extrem schnell verfügbar zu haben braucht man als dritte Komponente Arbeitsspeicher, auch RAM (Random Access Memory) genannt. Um Daten zu speichern und Programme sowie ein Betriebssystem zu installieren, benötigt man zudem noch ein Massenspeicher-Laufwerk. Klassischerweise ist dies eine Festplatte, allerdings erfreuen sich SSDs einer steigenden Beliebtheit. Mehr dazu auch in einem unserer Specials zu SSDs. Zur Stromversorgung für diese Bauteile wird noch ein Netzteil benötigt, welches den Strom aus einer Steckdose zieht und in mehrere für die Hardware nötige Spannungen umwandelt und an diese verteilt. Die letzte zwingende Komponente ist ein Gehäuse, in das die Hardware eingebaut wird.
Rechnet man noch den CPU-Kühler dazu, der allerdings bei "Box"-Versionen von Prozessoren schon mit dabei ist, kommen wir auf sieben
Quelle: PowerColor
Power Color AMD R9 280X
Komponenten. Speziell für einen Gamer-PC gibt es aber noch ein unverzichtbares achtes Bauteil: eine Grafikkarte, die aufwendige 3D-Grafik in Spielen schnell genug berechnen kann, um ein flüssiges Spieleerlebnis zu gewährleisten. Bei einem reinen Büro-PC könnte man auf die Grafikkarte verzichten, da moderne Mainboards mit einer passenden CPU auch Grafik ausgeben können. Denn viele CPUs haben eine eigene Grafikeinheit, die für alles rund um Office, Multimedia und Internet völlig ausreicht, auch einige ältere Spiele sind teilweise gut spielbar. In unseren Vorschlägen ist zudem noch eine neunte Komponenten mit dabei: ein DVD-Laufwerk. Wirklich "zwingend nötig" wäre dies heutzutage nicht, denn so gut wie jedes aktuelle Spiel bekommt man auch per Download, und Windows lässt sich auch per USB-Stick installieren. Da aber sicher nicht jeder komplett auf CDs/DVDs verzichtet und selbst ein Modell mit Brennfunktion nicht teuer ist (unter 20 Euro), gehört auch ein DVD-Laufwerk zu unserer Standardausstattung, die wir hier noch einmal zusammenfassen: Prozessor, Prozessor-Kühler, Mainboard, Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Festplatte/SSD, DVD-Laufwerk, Netzteil und Gehäuse.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gamer-PCs: Benötigte Bauteile
- Seite 2 Gamer-PCs: Basis-Komponenten für Preis-Leistung pur
- Seite 3 Gamer-PCs: 42 mögliche CPU-Grafikkarten-Kombinationen
- Seite 4 Gamer-PCs: zwei PCs für 500 und 700 Euro
- Seite 5 Gamer-PCs: zwei PCs für 850 und 1100 Euro sowie Schlusstipp auch zu SSDs
- Seite 6 Bildergalerie

Aber hier ist ein neueres PC-Special, da sind die Tabellen okay: Gaming-PCs fit für Watch Dogs und Co: 6 Modelle ab 600 Euro