Spielstand-Frust: Wo finde ich meine Savegames? - Kolumne von Marc Brehme

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Suchet, so werdet ihr finden! Aber bei vielen Spielen ist das heutzutage gar nicht mehr so einfach...
Quelle: PC Games

Es ist ein ewiges Déjà-vu: die Suche nach den Savegames. Egal ob die Neuinstallation des Betriebssystems ansteht, man seine Speicherstände zwischen verschiedenen PCs hin- und her transferieren oder einfach nur an Freunde weitergeben möchte. Zunächst einmal muss man sie finden. Und das gleicht mittlerweile einer Schnitzeljagd durch die Untiefen der Festplatte und zerrt ordentlich an meinen Nerven. Nicht nur meinen - auch Mario aus Erfurt hat einen Video-Beitrag geschickt, in dem er sich über das Thema aufregt!

Ja, wo sind sie denn? Hier müssten sie doch eigentlich… Oder doch vielleicht … hier? Nein, verdammt! "Man, das kann doch wohl nicht wahr?! Leute, so geht das nicht! Wo sind die denn jetzt schon wieder??" Ich weiß nicht mehr, wie oft ich das und andere sehr emotionale Äußerungen nach minutenlanger erfolgloser Sucherei schon ausgerufen habe. Und das nur, weil es mir einmal mehr nicht vergönnt war, die Spielstände meines aktuellen Spiels zu finden. Mein Gemütszustand: genervt. Mein Blutdruck: würde ausreichen, um eine Auto-Hebebühne zu betreiben.

Es gibt viele Gründe, warum man diese Bit-gewordenen Erfolgsgradmesser sucht. Die einen sichern sie, weil eine Neuinstallation des Spiels oder gar Betriebssystems ansteht. Andere geben sie an Freunde weiter, die partout diesen einen Level nicht schaffen, und die nächsten Savegame-Jongleure spielen einfach nur an verschiedenen Orten und Geräten. Spieleredakteure suchen die kleinen Dinger deshalb besonders häufig. Obwohl "suchen" schon leicht untertrieben ist. Jede Geocaching-Tour mit 28 Stationen und Hinweisen durch Algebra-Aufgaben ist leichter zu bewerkstelligen als die Savegames meiner Spiele zu finden - heutzutage.

Aber eigentlich sollte es doch recht einfach sein. Aber das war früher. Da war sowieso alles besser – zumindest in dieser Disziplin. Damals, als Spiele noch auf C:\Spieletitel installiert wurden und darin der Ordner "saves" schlummerte. Ein Blick, ein Klick – kopiert. Aber heute? Suchen und fluchen. Weitersuchen und noch mal fluchen. Google anwerfen, sonst ist man meist verloren. Heute wird versteckt, was das Zeug hält. Jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen und lässt den Spieler bei diesem Thema viel zu oft wie den Ochs vorm Berg stehen.

Während sich manche Spiele wie etwa The Witcher auch gleich unter klar erkennbarem Namen in "Eigene Dokumente" einnisten, müsst ihr bei anderen erst noch nach dem Hersteller Ausschau halten, der dann unter seinem Namen noch einen Unterordner mit dem Spieletitel eingerichtet hat, wie es etwa Larian Studios mit Dragon Commander praktiziert. Warum aber zum Beispiel Titel von Electronic Arts direkt unter ihrem Namen zu finden sind, obwohl es auch einen Ordner "Electronic Arts" gibt, in dem sich Spiele tummeln, das weiß wohl nicht einmal EA so ganz genau. Dann gibt es noch die Verzeichnisse "Gespeicherte Spiele" und "My Games", die selbstredend auch einige Spieletitel enthalten. Ganz zu schweigen von den tief im Windows-Benutzerordner versteckten Verzeichnissen "Local", "LocalLow" oder "Roaming".

Im Ordner LocalLow im Windows-Benutzerverzeichnis wird man häufig fündig. Aber auch da gibt es Stolpersteine, etwa doppelte Publisher-Ordner. Quelle: PC Games Im Ordner LocalLow im Windows-Benutzerverzeichnis wird man häufig fündig. Aber auch da gibt es Stolpersteine, etwa doppelte Publisher-Ordner. Manchmal habe ich wirklich den Eindruck, dass den Herstellern ein diabolisches Grinsen übers Gesicht fährt, nachdem sie ausgewürfelt haben, in welches Verzeichnis sie denn diesmal die Savegames vor dem Spieler verstecken wollen. Und damit es auch nach dem fünften Titel des gleichen Publishers nicht langweilig wird, werden dann noch ein paar Tricks oben drauf gepackt. So verwirrt der deutsche Entwickler Daedalic Entertainment suchende Spieler beispielsweise damit, im AppData-Ordner "Local" die Savegames von beispielsweise Deponia oder Harveys neue Augen unter "Daedalic Entertainment" zu deponieren, während für Blackguards-Saves der Ordner "Daedalic Entertainment GmbH" angelegt wurde. Fies? Ach was! Das ist doch keine Hürde für rätselerprobte Adventure-Spieler!

Dass man die die Spielstände des Daedalic-Titels 1954: Alcatraz nicht in einem dieser beiden Ordner findet, sollte jetzt schon klar sein, oder? Die liegen nämlich nicht unter "Local", sondern unter dem Ordner "LocalLow" – natürlich auch in einem "Daedalic Entertainment"-Ordner. Da schwirrt nicht nur mir, sondern augenscheinlich vielen Spielern der Kopf. Aber richtig fies wird es, wenn das Profil des Spiels und seine Savegames in verschiedenen Verzeichnissen abgespeichert werden. Das ist meist bei Spielen der Fall, die als normale Retail und als Steam-Version erscheinen. Bei Rise of Venice von Kalypso beispielsweise befindet sich die ini-Datei unter AppData\Roaming und die Savegames je nach Version des Spiels entweder unter Meine Spiele\Rise of Venice oder eben im Steam-Ordner. Dann handelt es sich bei der Suche nach den zu sichernden Dateien also um eine wahre Meisterleistung. Sozusagen die Kür statt der Pflicht im Eis-… Verzeihung, im Datenkunstlauf.

Meine Güte, liebe Entwickler und Publisher, das muss doch auch einfacher gehen! Und warum schafft es auch selbst Microsoft als Hersteller des seit Jahren meistbreiteten Spiele-Betriebssystem noch immer nicht, den Spieleentwicklern in dieser Hinsicht einmal wirklich Daumenschrauben anzulegen statt dieser Pseudo-Empfehlungen? Seit Windows XP gibt es im Betriebssystem der Redmonder Softwareschmiede eigentlich ein extra Verzeichnis für Spielstände. Und das ist sogar sinnvoll platziert und leicht zu finden unter C:\Benutzer\Benutzername \Gespeicherte Spiele. So weit, so gut. (Abgesehen davon, dass es schon auch mal eng auf dem Systemlaufwerk C: werden kann, wenn man viele Savegames hat, die teilweise sogar die Gigabyte-Grenzen sprengen.) Leider nutzten diesen Ordner nur wenige Titel - Risen 2 ist eine der löblichen Ausnahmen - denn bereits da begann der Wildwuchs, der mit dem Verteiler der Speicherdaten auf zig verschiedene und teils sogar versteckte Ordner mittlerweile einen unrühmlichen, weil äußerst nervigen Höhepunkt gefunden hat.

Bei Steam-Spielen kann man die Speicherung der Savegames in der Cloud auch deaktivieren. Häkchen raus - und es wird wieder lokal gespeichert. Quelle: PC Games Bei Steam-Spielen kann man die Speicherung der Savegames in der Cloud auch deaktivieren. Häkchen raus - und es wird wieder lokal gespeichert. Und bitte komme mir jetzt niemand mit Cloud-Saves! Ich weiß nicht, wie oft sich meine Speicherstände in der Wolke schon in Nebeltröpfchen aufgelöst haben. Egal ob XCOM: Enemy Unknown via Steam oder Assassin's Creed 2 und kürzlich auch Might & Magix X Legacy über Uplay. "Cloud-Daten können nicht synchronisiert werden". Was? Nee, oder? Ernsthaft jetzt? ARGH!! Vermutlich lag es aber nicht an den Cloud-Diensten selbst. Sicherlich hatte die NSA meine Daten nur aus Versehen verschoben, anstatt sie auf ihre eigenen Server zu kopieren. Naja, kann ja mal vorkommen. Egal. Mein Vertrauen in diese ausgelagerte Speichertechnik ist jedenfalls derart erschüttert, dass ich einen beliebten Spruch abwandeln musste und es jetzt bei mir immer heißt: save often, safe local! Cloud my a…! Ähm… ihr wisst schon.

Seitdem es Mode ist, das gleiche Spiel auch noch über verschiedene Plattformen anzubieten, gibt es keine allgemeingültige Aussage mehr, wo man zuerst nach seinen Savegames suchen soll. Steam, Origin, Uplay, GOG – jeder kocht sein eigenes Süppchen. Während die häufig DRM-freien Versionen von GOG und auch viele Klassiker gerade aus der DOS-Zeit gar noch im Spieleverzeichnis speichern, legen die Online-Vertriebsplattformen tief auf eurer Festplatte Ordner in digitalen Untiefen kann, die sonst keines Menschen Auge je erblicken würde. Als bestes Beispiel dafür gilt in meinen Augen Ubisofts Uplay. Nicht nur ich selbst, auch Kollege Stefan Weiß hat sich kürzlich einmal wieder den sprichwörtlichen Wolf gesucht. Aber das ist sicher nur unsere Schuld; normalerweise dürfte es kein Problem sein, darauf zu kommen, dass sich die Spielstände von beispielsweise Might & Magic X Legacy unter C:\Program Files (x86)\Ubisoft\Ubisoft Game Launcher\savegames\a99b796f-d241-4b55-9ab2-0d7a51da7f4f\401 befinden. Erst recht, weil sie ebenso wie die Unterordner in Ubisofts Game-Laucher-Pfad auch mit so simplen und logischen Namen daher kommen. Genau wie die Savegames selbst, die da mit "3.save(.metadata) winken und gerade zu schreien: Hey, ich bin ein M&M X-Legacy-Spielstand – nimm mich, nimm MICH!

Und auch hier kommt ihr mit einer Suche nach dem Spieletitel, Publisher- oder Entwicklernamen nicht weiter. Nicht nur die Savegames selbst, auch die Ordner bestehen nur als Zahlen- und Buchstaben. Quelle: PC Games Und auch hier kommt ihr mit einer Suche nach dem Spieletitel, Publisher- oder Entwicklernamen nicht weiter. Nicht nur die Savegames selbst, auch die Ordner bestehen nur als Zahlen- und Buchstaben. Da wird das Vorhaben, seine hart erkämpften Fortschritte und investierten Spielstunden zu sichern, nicht nur zu einer Geduldsprobe, sondern fast schon zu einem hoffnungslosen Unterfangen. Zumindest, wenn man möglicherweise auch noch an einem Offline-Rechner sitzt, denn nach der in einem solchen Fall zweifellos erfolglosen Windows-Dateisuche bleibt nur noch das Anklopfen bei Kollege Allwissend. Und Google ist wahrlich voll mit Suchanfragen von Spielern, die verzweifelt versuchen, den Untiefen ihrer Festplatte Spielstände zu entlocken. Bitte aufwachen, ihr Betriebssystem-Hersteller und Spieleentwickler dieser Welt! Vereinigt euch endlich – in unserem Sinne. Wo ist bitte das Problem, sich endlich mal auf den Installationsordner des Spiels zu einigen - oder auf einen einzigen Pfad, in dem dann auch wirklich jedes Spiel seine Saves ablegt? Lass es meinetwegen "Gespeicherte Spiele" sein, nennt ihn "Oma Trudes bester Gänsebraten der Welt" oder "Pippi Langstrumpfs Affenfutter" – aber einigt euch bitte endlich mal auf einen! Diesen einen, der die Spielewelt verändern, ja sooo viel besser machen würde. Legt darin einen Ordner mit dem Hersteller- oder Entwicklernamen an und einen Unterordner mit dem Spieletitel an. Fertig. Hexenwerk? Ich glaube nicht.

Bleibt es ein Wunschtraum? Entweder einen einheitlichen Speicherordner für ALLE Spiele oder wenigstens in jedem Spiel einen Button, der direkt zu den Speicherständen führt. Quelle: PC Games Bleibt es ein Wunschtraum? Entweder einen einheitlichen Speicherordner für ALLE Spiele oder wenigstens in jedem Spiel einen Button, der direkt zu den Speicherständen führt. Und als Sahnestück obendrauf hätte ich gern einen Button. Ja, so eine Schaltfläche halt, ihr wisst schon. Mit denen die Hauptmenüs der Spiele mittlerweile zugepflastert sind. Hier einer für die Credits und die freigespielten fünf Artworks, da einer mit dem schicken blauen "f", dort einer mit dem zwitschernden Federvieh, flankiert von einem überaus wichtigen für die Promotion des "nur hier läuft's am besten drauf"-Grafikchips-Herstellers. Da kommt es auf eine weitere interaktive Fläche mehr oder weniger doch auch nicht mehr an. Auf eine, die wenigstens mal wirklich nützlich wäre. Glaubt ihr, es wäre möglich, dass sich per Mausklick auf diese tolle neue Schaltfläche dann der Windows-Explorer mit dem Savegame-Ordner meines Spiels öffnet? Einfach so? Klick. Ohne Sucherei und Frust? Das wäre doch mal ein Ding! Und was für eins! Bin gespannt, ob ihr das mal hinkriegt. Oder sogar einen Button auf dem "Spielstände übertragen" steht? Womit wir wieder bei der Kür statt der Pflicht wären. Das wäre mir persönlich einen ganz ganz gaaanz winzigen Tick lieber, als per Mausklick die drei ungefragt mitinstallierten 800 MB großen Full-HD-Trailer eurer anderen Spiele anschauen zu können. Wirklich. In echt jetzt. Ganz ehrlich. Isch schwör'!

Noch frustrierter ist übrigens ein gewisser Mario aus Erfurt, der uns mit einem speziellen Video zu dem Thema bedacht hat, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte! Möchtet Ihr mehr von Mario sehen? Nutzt unsere Kommentarfunktion!

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    • Kommentare (43)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Eberhard Hobby-Spieler/in
        Zitat von Vordack
        Ich hab den Artikel nicht gelesen, aber ich mußte schmunzeln....
        Das Lesen des Artikels vor Abgabe eines Kommentars dazu, kann man aber von der "alten Riege" noch erwarten, oder?!

        Zitat von Vordack
        Was kann man von der Jugend heute denn noch erwarten wenn es schon zu viel Aufwand ist "Spiel XXX Savegame Location" in Google einzugeben.
        Ja, autoexec.bat und config.sys muß man heute nicht mehr editieren... hat vermutlich zu Verweichung der Birne geführt :D
        Hättest Du den Artikel gelesen, wüstest Du, dass es ein gestandener Spielredakteur ist, der da suchen muss, und der durchaus fähig ist "XXXSavegame Location" in google einzugeben. Aber wie im Artikel richtigerweise beschrieben, steht einem google meist dann nicht zur Verfügung, wenn man es in genau so einem Fall bräuchte.

        Und die wichtigste Frage, wie ich sie von einem Nicht-Jugendlichen wie Ihnen erwarten würde: WOZU und warum?
        WARUM muss man sich erst die Mühe machen, im Internet nach dem Speicherort eines eigenen Spiels auf dem eigenen Rechner zu suchen?? Das ist doch völlig absurd!

        Ganz zu schweigen davon, dass man in den Neunzigern schon mal weiter war. Da enthielten Spiele nämlich in den Optionen einen Punkt, der "Speicherort festlegen" hiess. Da wählte man dann den, den man für sinnvoll hielt, und je nach eigener Ordnung fand man daraufhin ohne Suchen alles. Auch die autoexec.bat war diesbezüglich ein Luxus, weil alles am selben Ort übersichtlich vorhanden war. Den Luxus gibt es heute nicht mehr.
        Der Grund: Fehlgeleiteter Spargedanke (denn letztlich ist der User-Support im Internet, wo man den Leuten erzählen muss, wo die Spielstände im Einzelnen liegen, teurer).
      • Von Eberhard Hobby-Spieler/in
        Zitat von Vordack
        Ich hab den Artikel nicht gelesen, aber ich mußte schmunzeln....
        Das Lesen des Artikels vor Abgabe eines Kommentars dazu, kann man aber von der "alten Riege" noch erwarten, oder?!

        Zitat von Vordack
        Was kann man von der Jugend heute denn noch erwarten wenn es schon zu viel Aufwand ist "Spiel XXX Savegame Location" in Google einzugeben.
        Ja, autoexec.bat und config.sys muß man heute nicht mehr editieren... hat vermutlich zu Verweichung der Birne geführt :D
        Hättest Du den Artikel gelesen, wüstest Du, dass es ein gestandener Spielredakteur ist, der da suchen muss, und der durchaus fähig ist "XXXSavegame Location" in google einzugeben. Aber wie im Artikel richtigerweise beschrieben, steht einem google meist dann nicht zur Verfügung, wenn man es in genau so einem Fall bräuchte.

        Und die wichtigste Frage, wie ich sie von einem Nicht-Jugendlichen wie Ihnen erwarten würde: WOZU und warum?
        WARUM muss man sich erst die Mühe machen, im Internet nach dem Speicherort eines eigenen Spiels auf dem eigenen Rechner zu suchen?? Das ist doch völlig absurd!

        Ganz zu schweigen davon, dass man in den Neunzigern schon mal weiter war. Da enthielten Spiele nämlich in den Optionen einen Punkt, der "Speicherort festlegen" hiess. Da wählte man dann den, den man für sinnvoll hielt, und je nach eigener Ordnung fand man daraufhin ohne Suchen alles. Auch die autoexec.bat war diesbezüglich ein Luxus, weil alles am selben Ort übersichtlich vorhanden war. Den Luxus gibt es heute nicht mehr.
        Der Grund: Fehlgeleiteter Spargedanke (denn letztlich ist der User-Support im Internet, wo man den Leuten erzählen muss, wo die Spielstände im Einzelnen liegen, teurer).
      • Von Worrel Mitglied
        Zitat von McDrake
        DAS Geschrei würd ich gerne hören/lesen, wenn Microsoft festlegen würde, wo Spielstände gespeichert werden MÜSSEN.
        Ich fänd's großartig.

        Kann man ja problemlos mit einer Pfadvariablen wie %GameSaves% konfigurierbar machen, die man dann genauso wie die Standard User Ordner wie /Downloads oder /OneDrive einfach auf eine andere Partition umbiegen kann.
      • Von Spiritogre Mitglied
        Zitat von Vordack
        Ich hab den Artikel nicht gelesen, aber ich mußte schmunzeln....

        Was kann man von der Jugend heute denn noch erwarten wenn es schon zu viel Aufwand ist "Spiel XXX Savegame Location" in Google einzugeben.

        Ja, autoexec.bat und config.sys muß man heute nicht mehr editieren... hat vermutlich zu Verweichung der Birne geführt :D

        Ja, es ist komplizierter mit den Spielständen geworden, wir haben aber die Tools (google) die uns helfen. Man muß nur darauf kommen... also sooo schwer ist es nicht.
        1. Früher war es einfacher, ich habe früher Spielstände häufig noch auf Floppy extra gesichert.
        2. Die Tools und Google finden auch nicht alle Spielstände und auch damit ist der Aufwand bei mehreren Spielen dann riesig.
        3. Wenn du für 200 - 500 Spiele die Spielstände wegen z.B. eines Neuaufsetzen des Systems sichern musst, viel Spaß ... die sind halt kreuz und quer in den Spieleordnern oder in irgendwelchen Ordnern unter dem Benutzerordner verteilt, teilweise dort auch in mehreren Ordnern weil benötigte ini Dateien und ähnliches, welche die Programme dann benötigen um die Spielstände überhaupt zu laden, wieder woanders gespeichert wurden.
      • Von Vordack Spiele-Professor/in
        Ich hab den Artikel nicht gelesen, aber ich mußte schmunzeln....

        Was kann man von der Jugend heute denn noch erwarten wenn es schon zu viel Aufwand ist "Spiel XXX Savegame Location" in Google einzugeben.

        Ja, autoexec.bat und config.sys muß man heute nicht mehr editieren... hat vermutlich zu Verweichung der Birne geführt :D

        Ja, es ist komplizierter mit den Spielständen geworden, wir haben aber die Tools (google) die uns helfen. Man muß nur darauf kommen... also sooo schwer ist es nicht.
      • Von MichaelG Mitglied
        So sieht es aus. Und diese leeren Verzeichnisse scheinen so etwas zu sein wie Cache oder Temp-Ablageorte. Imho hat man das ganze Speichersystem wie einen Wasserkopf aufquillen lassen. Und das ärgerliche daran ist eigentlich, daß die Firmen es nicht auf die Reihe bekommen, wenn sie schon so ein kleinklein einrichten die Deinstallationsroutinen so zu programmieren, daß diese bei einer Deinstallation den gesamten Quark auch wieder mit löscht.

        Von verwaisten Registry-Einträgen will ich da gar nicht erst anfangen.
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