PS4: Was muss ich beim Umstieg von der PlayStation 3 beachten?
Das müssen Umsteiger von PlayStation 3 auf PS4 wissen: In unserem Artikel geben wir hilfreiche Tipps und Tricks, die euch den Wechsel auf die neue Konsolengeneration erleichtern sollen. Wir werfen einen Blick auf Bedienung sowie Zubehör, gehen auf spezifische Upgrades ein und verraten, ob ihr für PS4 zwingend eine PlayStation-Plus-Mitgliedschaft benötigt.
Sonys PS4 verkauft sich seit dem Release am 29. November 2013 wie geschnitten Brot. Selbst zwei Monate später hat keiner der großen Fachhändler Exemplare der PlayStation 4 vorrätig und Privatverkäufer ziehen euch gerne einen satten Aufpreis aus der Tasche. Wenn ihr bereits auf die nächste Auslieferungswelle spekuliert, oder ihr euch noch von der PS4 überzeugen lassen wollt, haben wir euch an dieser Stelle alle wissenswerten Infos für Umsteiger und Neukunden zusammengetragen.
SD ist Schnee von gestern
Die meisten von euch dürften schon HD-Fernseher oder ordentliche Monitore im Gaming-Zimmer stehen haben. Die neue Konsolengeneration setzt inzwischen vollkommen auf High-Definition (übrigens unterstützt die PS4 rein technisch Ultra-HD, auch wenn es dafür noch keine Anwendungen gibt), das heißt euer Ausgabegerät muss einen HDMI-Port haben. Komponentenanschlüsse sind von der Bildfläche verschwunden. Damit gehören auch unscharfe Bilder und unlesbare Mini-Maps der Vergangenheit an. Einziger Wermutstropfen ist der Kopierschutz "HDCP".
Leider hat Sony dieses Sicherheitssystem auf jedes Videosignal der Konsole gesetzt. Damit könnt ihr mit keinem der gängigen Aufnahmegeräte, wie beispielsweise dem "Elgato Game Capture", ein Signal erhalten. Sogenannte HDCP-Stripper, die dieses Signal herausfiltern, sind in Deutschland auch nur schwer zu bekommen und funktionieren nicht zuverlässig. Immerhin hat Sony ein Update versprochen, das den Kopierschutz bei Spielen entfernt. Das Datum für den Patch nannte Sony-Präsident Shuhei Yoshida bisher aber nicht – es könnte nächste Woche so weit sein oder erst 2015… Geduld ist gefragt. Ihr könnt aber das integrierte Aufnahme-Feature der Konsole nutzen. Bis zu 15 Minuten können eure Clips lang sein, die ihr dann auf Facebook hochladet.
Bedienung und Zubehör
In Sachen Peripherie müsst ihr derzeit in den sauren Apfel beißen. Das meiste PS3-Zubehör wird erst gar nicht oder nur zum Teil unterstützt. Angefangen mit dem Dualshock-3-Controller, der überhaupt nicht mit der Playstation 4 funktioniert. Dafür wurde das Dualshock-4-Pad um einige Kleinigkeiten erweitert. Statt "Start" und "Select" habt ihr jetzt "Options", für Menüs und zusätzliche Einstellungen, und "Share", um Gameplay-Clips und Screenshots mit anderen zu teilen. Prominent im Zentrum habt ihr ein Klick-bares Touchpad, dass leider noch wenig von Spielen genutzt wird. Gleiches gilt für den Lautsprecher zwischen den Sticks. Die Leiste an der Vorderseite des Controllers ist im Übrigen nur wirklich nutzbar, wenn ihr die neue Playstation-Eye-Kamera habt.
Diese bietet eine höhere Auflösung als ihr Vorgänger, vier Mikrofone für Sprachaufnahmen und kann dank der beiden Objektive auch Raumtiefe wahrnehmen. Dank des proprietären Anschlusses müsst ihr keinen USB-Anschluss mehr für die Kamera belegen. Wie auch Microsofts Kinect unterstützt die Sony-Hardware Gesichtserkennung und Sprachbefehle. Die auf der PS3 gängige Playstation-Eye-Kamera wird nicht unterstützt. Schaltet ihr euren Controller ein, leuchtet die Leiste für jeden Spieler in einer anderen Farbe. So erkennt die Konsole beispielsweise, welcher Spieler wo sitzt. Einige Games bieten auch simple Move-Funktionen an. Move ist ein gutes Stichwort, denn die leuchtenden PS3-Eistüten sind komplett kompatibel. Momentan liegen nicht einmal Infos über eine eventuell geplante, überarbeitete Version des Controllers vor. Kein großes Problem, denn derzeit lässt sich eine optionale Move-Steuerung sowieso nur bei Just Dance 2014 sowie Angry Birds Star Wars aktivieren.
Wer sich überlegt das neue PS4-Pad an der PS3 zu betreiben, hat Glück. Alle Grundfunktionen werden unterstützt. Die beiden neuen Tasten fungieren als "Start" und Select". Das Touchpad ist in diesem Fall leider völlig überflüssig und bietet keinen Mehrwert. Das größte Problem dürfte allerdings sein, dass die Home-Taste nicht erkannt wird. Wenn ihr also zurück ins Menü der Konsole möchtet, braucht ihr eine alternative Eingabemöglichkeit.
Ansonsten könnt ihr USB-Headsets mit optischem Audio-Eingang problemlos an der PS4 betreiben. Bluetooth-Headsets schauen allerdings meist in die Röhre. Diese benötigen ein Update, das heißt, ihr müsst auf den Hersteller eurer Kopfhörer hoffen. Sony hat angekündigt, dass die Audio-Geräte aus dem eigenen Haus zeitnah kompatibel werden. Wer aber ein Headset oder Kopfhörer mit 3,5-mm-Klinkenanschluss besitzt, wird sich freuen – der Dualshock-4-Controller verfügt nämlich zwischen den Griffen über einen kombinierten Audio- und Mikrofon-Anschluss. Außerdem legt Sony auch ein Mono-Headset mit der Konsole bei, erwartet aber nicht allzu viel Sound-Qualität von dem kleinen Ohrstöpsel. Neben dem Kombi-Klinkenanschluss gibt es auch einen proprietären Anschluss für Mikrofone von PS4-Headsets.

Wirst du deinen dämlichen Pro-PC Kreuzug nicht langsam selbst überdrüssig?
Also bei 10 Spielen pro Jahr sind das 300€ vs. 600€ sofern man die Spiele gleich zu Release kauft.
Jetzt könnte ich aber sagen ich verkaufe die Konsolenspiele nach dem Durchspielen wieder.
Das Problem ist! Dann ist man nicht mehr im Besitz dieses Spiels.
Würde ich so mal nicht gelten lassen.
Dann schon eher den Gebrauchtmarkt.
Rechnen wir von der Differenz nochmal 50% weg. Sind also ~150€ pro Jahr (Also inklusive Gebrauchtmarkt den Mittelwert).
Bei AMD und Nvidia gibt es Spielebundles. Gibt es auf der Konsole auch, aber nicht so viele.
Sind ~3 AAA Titel die man bei der GPU dazu bekommt. Die kosten je nach Konsole etwa 150€.
Zieht man eines ab weil bei der Konsole eben auch eines dabei ist. Sind also 100€.
Die 50€ Gebühr fallen weg und kommen deswegen auch gleich wieder dazu - Somit bleibt es bei 150€.
Wirklich GROB zum Vorteil der Konsole gerundet sind es bei 10 Spielen pro Jahr also 200-300€ die man sich am PC erspart.
Ist also doch recht viel auch wenn man wirklich per Überschlag zum Vorteil der Konsole rechnet.
Wenn jemand 20 Titel pro Jahr für eine Konsole kauft dann wird es richtig teuer außer man bezieht sich ausschließlich auf den Gebrauchtmarkt und verkauft die Titel dann auch gleich wieder.
Persönlich habe ich da aber kein Interesse daran.
Gebraucht kaufen ja - Aber verkaufen? Nein.
Naja muss halt jeder selbst ausrechnen.
Spiele für die Konsole kaufte ich schon immer nur gebraucht. 60€ ist Wucher, würde ich niemals bezahlen außer es handelt sich um so Spiele wie die Metroid Trilogy. Spiele (10/10) mit knapp 150 Stunden Spielzeit findet man aber sehr sehr sehr sehr² selten.
Klar eine Uncharted Trilogy (1-2-3) würde ich mir auch um 60€ für die PS4 holen oder eine Halo Trilogy (1-2-3-4).
Ansonsten fällt mir jedoch NICHTS ein (außer GTA5 vielleicht) das 60€ rechtfertigt.
BF3 damals mit Season Pass um 60€ - Geht auch noch klar.
Unterm Strich gibt es jedoch sehr sehr sehr sehr wenige Spiele für die ich 60€ auf den Tisch legen würde. Die meisten würde ich also im Regal stehen lassen.
Seit Steam kaufe ich jedoch eher gemischt. Also die Wahrscheinlichkeit das sich ein Spiel dennoch gut verkauft wenn es billiger ist, ist definitiv höher.
Wenn ein Spiel nämlich mal nur GUT und nicht SEHR GUT ist dann kaufe ich das schon auch - Aber garantiert nicht um 60€.
Ne... Wenn ich mir eine Konsole hole, dann für ihre Exklusivtitel (bzw. für Titel, die nicht auf den PC kommen). Für was bitte sonst? Es ist eher das Gegenteil der Fall: Wer sich eine Konsole kauft, nur um dann Spiele zu spielen, die auch auf PC erscheinen, sollte mal überlegen, was für ein Marketingopfer er doch ist. Für das Geld, das eine Konsole kostet, kann man sich über den Lebenszyklus einer Konsolengeneration schon drei Mittelklasse-Grafikkarten holen, die immer für aktuelle Titel reichen. Desweiteren kann man sein Eingabegerät frei wählen, zahlt DEUTLICH weniger für seine Spiele und darf sogar im Multiplayer spielen, ohne eine monatliche Gebühr zahlen zu müssen.
Konsole für Exklusivtitel? Klar! Konsole für Call of Duty? *lolz*