In Ungnade gefallen - Diese Spieleserien sind nicht mehr das was sie mal waren

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Special Dennis Reisdorf - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Von Tony Hawk über Gothic bis Resident Evil: All diese Spieleserien sind zweifelsfrei nicht mehr das, was sie einmal waren. Wir haben in unserem heutigen Special zehn solcher Spielereihen gesammelt und erläutern, warum sie sich von ihren Wurzeln entfernt haben und weshalb sie ihrem Namen in einigen Fällen nicht mehr gerecht werden.

Resident Evil, Silent Hill, Medal of Honor: All diese Spiele-Serien haben eine glorreiche Vergangenheit, deren Wurzeln gar als legendär zu betiteln sind. Doch fühlt es sich so an, als wäre es schon eine Ewigkeit her, seit diese namhaften Spiele-Serien glänzten und nicht nur Spieler sondern auch Kritiker durchweg begeisterten. Im Falle von Capcoms Horror-Reihe Resident Evil nahm das Ende schon vor knapp zehn Jahren seinen Anfang. Den Wendepunkt stellte nämlich der vierte Teil der Reihe dar. Zwar war dieser ein grandioses Spiel und fühlte sich noch immer wie ein wahrhaftiges Resident Evil an, das den Namen zurecht trug, doch legte es den Grundstein für die Abkehr des altgedienten Gameplays, durch das sich die vorherigen Spiele auszeichneten. Teil fünf und sechs brachen dann mit nahezu allen Serien-Traditionen, verabschiedeten sich vom Horror-Genre in Richtung brachialer Action und bei Resident Evil 6 sind sich nahezu alle einig: das ist der Tiefpunkt.

Eine weit weniger drastische Wandlung machte Silent Hill durch. So war es doch eine Zeit lang der größte Genre-Konkurrent zu Resident Evil und lehrte Spielern auf psychologische Art und Weise das Fürchten. Während Resident Evil seine Wurzeln nahezu vollständig trennte, sieht es bei Silent Hill hingegen anders aus. Auch der jüngste Teil der Reihe, Silent Hill: Downpour fühlt sich noch wie ein reinrassiges Silent Hill an und weiß auch die altbekannte Atmosphäre zu vermitteln. Jedoch nicht mehr so, wie es frühere Spiele taten. Grund dafür ist die Auflösung von Team Silent, den Entwicklern der ersten vier Teile. Diese waren Teil von Konami Computer Entertainment Tokyo. Nach den unzufriedenstellenden Verkaufszahlen von Silent Hill 4: The Room entschloss sich Konami zur Auflösung, um den Weg für westliche Entwicklerstudios freizumachen. Verschiedene westliche Entwickler wurden fortan mit der Entwicklung weiterer Silent-Hill-Spiele beauftragt, die qualitativ jedoch nicht ansatzweise an die Originale heranreichten.

Der Niedergang einst beliebter und erstklassiger Spiele-Serien hat viele unterschiedliche Gründe. Ob alte Entwickler-Teams aufgelöst werden, Publisher ihre Zielgruppe ändern und dadurch den Fokus des Spiels verlegen oder ob Innovationsmangel und technische Defizite, für dies wiederum ebenfalls zahlreiche Gründe gibt, an der Qualität zerren. In unserer nachfolgenden Bildergalerie haben wir zehn solcher Fälle für euch aufbereitet. Wie seht ihr das? Welche Spieleserien haben außerdem einen Platz in dieser Auflistung verdient und aus welchen Gründen? Teilt es uns in den Kommentaren mit, wir freuen uns auf eure Beiträge.

Bildergalerie

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    • Kommentare (83)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MichaelG Mitglied
        Schon klar. Das läßt sich auch kaum simulieren. Vorrangig sind halt Platz für die Torpedos und die Munition (Bordgeschütz/Flak) und weitere Technik. Die Besatzung kommt da halt erst unter ferner liefen.
      • Von MichaelG Mitglied
        Schon klar. Das läßt sich auch kaum simulieren. Vorrangig sind halt Platz für die Torpedos und die Munition (Bordgeschütz/Flak) und weitere Technik. Die Besatzung kommt da halt erst unter ferner liefen.
      • Von golani79 Mitglied
        Zitat von Enisra
        ja ne, aber jeder mal in einem echten Uboot drin war weiß, dass Sardinen in der Dose mehr Platz haben

        Trotzdem machts nen Unterschied, ob man sich frei von Station zu Station begeben kann oder ob man dort hingebeamt wird ;)
      • Von Enisra Mitglied
        ja ne, aber jeder mal in einem echten Uboot drin war weiß, dass Sardinen in der Dose mehr Platz haben
      • Von MichaelG Mitglied
        Naja mit frei bewegen meinte ich das in dem begrenzten Areal. Es wirkt halt realistischer auf den Turm zu gehen, vor dem Tauchen selbst wieder herunterklettern, an das Periskop gehen oder eben in den Torpedoraum. Allerdings wiegt das die ganzen anderen Schwachpunkte nicht ansatzweise auf.

        Wenn simple Dinge wie Tiefe unter Kiel nicht existieren, eine Rudersteuerung nicht möglich ist und die Missionsstrukturen regelrecht albern und unrealistisch daherkommen (Abschußraten weit jenseits von gut und böse, was Realismus betrifft.
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von MichaelG
        Eines der besten Beispiele, wie eine grandiose Serie mit Vollgas gegen die Wand gefahren wurde. Im Gegensatz zu dem grandiosen 3. und 4. Teil war Teil 5 einfach nur erschreckend. Da half es auch nicht, daß mein Wunsch, sich frei auf dem Boot zu bewegen endlich in Erfüllung gang. Dafür war der Rest crap.

        wobei Frei und Bewegen in einem Uboot irgendwo dann doch getrennte wege gehen :-B
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