World of Warcraft: Eltern können Kinder vor Echtgeld-Ausgaben schützen
Nicht nur Erwachsene sind im Online-Rollenspiel World of Warcraft unterwegs, sondern auch jüngere MMO-Fans. Eltern haben in Zukunft die Möglichkeit, durch die Elternsperre Echtgeld-Käufe für World of Warcraft, Diablo 3 und auch Hearthstone zu verhindern.
In einem neuen Post kündigt Blizzard im US-Forum an, dass alle Accounts eine Rundmail erhalten, bei der es sich nicht um Spam, oder einen Phishing-Versuch handelt. Stattdessen geht es um die Elternsperre, mit der Eltern ihren Kinder zukünftig den Zugriff auf Echtgeld-Einkäufe sperren können.
Ist für den Account des Kindes die Elternsperre aktiviert, so werden demnächst Echtgeld-Einkäufe für die Spiele von Blizzard standardmäßig geblockt. Mal eben aus Versehen ein Reittier für 20 Euro kaufen ist also nicht möglich, sofern dies von den Eltern nicht manuell freigegeben wurde.
Die Änderung soll am 27. Januar, oder kurz darauf vonstatten gehen. Die Sperre für die Echtgeld-Käufe bei aktivierter Elternsperre betrifft den Ingame-Shop von World of Warcraft, Echtgeld-Käufe in Hearthstone: Heroes of Warcraft und auch da Echtgeld-Auktionshaus in Diablo 3, welches noch bis März aktiv ist.

OK, danke für die Info. Einzelheiten waren mir nicht ganz klar, habe das Game vor einer Ewigkeit mal gespielt. Es ist nur noch das gefährliche Halbwissen übrig geblieben ^^
Aber ich bin gegen Ausweitung diverser Mikrotransaktionsfeatures, egal welches. Schließlich geht es den Entwicklern/Publishern darum so viel Geld wie möglich zu machen. Eine Jugendschutzsperre auf einmal zu integrieren, halte ich für verpätete Heuchelei, die hätte man auch direkt einbauen können... aber wenn es darum geht Einnahmen zu generieren, halte ich ein Mitdenken von Blizzard für nicht richtig. Zumindest aus der Sicht eines Spielers, aus der Sicht des Konzerns sicherlich nicht verkehrt.
Die Pets und Mounts für 10, bzw. 20€ fallen meiner Ansicht nach nichtmehr in die Kategorie "Mikrotransaktionen", das sind eher temporäre Buffs, Kleidungsstücke oder andere Ingame-Items (wie z.B. bei Secret World).
Ich weiß immernoch nicht, wieso die Jugendschutzsperre für dich immernoch so plötzlich kommt, wie bereits erwähnt gibt es die elterliche Freigabe schon seit vielen Jahren und die Funktion, dass man die Pets und Mounts aus dem Shop auch Ingame kaufen kann gibt es seit ein oder zwei Wochen. Sie haben den Shop auch vom Spiel aus ausführbar gemacht, dann gemerkt, dass Leute deren Account unter elterlicher Freigabe steht theoretisch auch einfach kaufen können und sind dabei das Problem zu beheben.
Problem erkannt, Problem behoben. So ein konsequentes Vorgehen würde ich mir von erheblich mehr Firmen wünschen.
Immerhin ist es heute ein leichtes als Kiddi mal schnell die Bankdaten der Elter zu erspähen. Geheim Password u.s.w. hat man da irgendwann mal schnell raus, gerade wenn Eltern auch Online Banking benutzen.
Und gerade Blizzard bietet so gut wie alle möglichen der bezahl Modi an, da ist sowas nur gut. :-]
Wieso alle immer nur meckern, meckern und meckern. Manno, auch wenn es ein wenig versteckte PR ist, es hat was in Schritt in die richtige Richtung. :-)