Hardware-Trends 2014: günstigere SSDs, Home-Entertainment, Steam-Machines und mehr
Das Jahr 2014 hat begonnen. In unserem Special erfahrt ihr, welche Trends und Erwartungen wir im Bereich Hardware für die nächsten 12 Monate vermuten, darunter ein Preisverfall bei SDDs, die Steam Machines und vieles mehr!
Das neue Jahr hat begonnen, doch welche Dinge erwarten uns 2014? Im Gegensatz zu 2013 sind derzeit zumindest keine bahnbrechenden neuen CPUs und Grafikkarten in Aussicht, doch es gibt andere Dinge, auf die sich ein Blick in die Zukunft lohnt: SSD-Preisverfall, der PC als Multimediacenter im Wohnzimmer, Steam Machines und mehr.
Günstigere SSDs für Spiele
Mit dem Thema SSD haben wir uns bereits mehrfach befasst. Eine SSD ist in der Praxis nichts anderes als eine Festplatte, allerdings hat sie im Gegensatz zu einer Festplatte keine mechanischen Bauteile. Die schnell drehenden Magnetscheiben und die Lese/Schreibköpfe bei Festplatten sind nämlich der Knackpunkt, warum sich bei deren Lese- und Schreibgeschwindigkeit sowie den Zugriffszeiten seit vielen Jahren kaum mehr etwas verbessern lässt. SSDs aber speichern die Daten wie ein USB-Stick in Speicherzellen. Die Zugriffszeit beträgt quasi Null, die Schreib- und Lesegeschwindigkeit ist selbst bei schwächeren Modellen mindestens doppelt so hoch wie bei Festplatten. Daher sind SSDs vor allem als Laufwerk für die Windows-Installation und alle gängigen Anwendungen zu empfehlen.
Denn gerade diese Dinge, bei denen vor allem viele kleine Datei-Fetzen geladen werden müssen, profitieren enorm von den schnellen Zugriffszeiten. Nach einem Wechsel von einer Festplatte zu einer SSD hat man durchaus das Gefühl, mit einem viel schnelleren PC zu arbeiten. Allerdings kostet eine SSD deutlich mehr pro Gigabyte Speicherplatz als eine Festplatte. Dies wird vermutlich noch sehr lange auch so bleiben, allerdings erwarten wir für das Jahr 2014 bei SSDs weiter sinkende Preise. Somit werden SSDs mehr und mehr auch für die Installation von Speicherplatz-fressenden Spielen attraktiv.
Eine "magische" Grenze für viele Nutzer sind 100 Euro als Preis für eine Aufrüstung, die nicht CPU und Grafikkarte betrifft. 2013 sind die Preise für SSDs mit 120 oder 128 Gigabyte Speicherplatz eben unter diese 100 Euro gefallen - aus diesem Grunde haben sich im letzten Jahr sehr viele
Quelle: PC Games Hardware
Crucial m500
User eine solche SSD für Windows und Anwendungen angeschafft oder beim PC-Neukauf gleich mitbestellt, sofern das Budget dies zuließ und man nicht wegen der SSD an CPU oder Grafikkarte sparen muss, so dass ich die Spieleleistung extrem verringert. Für Spiele sind SSDs aber derzeit noch ein teurer Spaß. Denn Spiele benötigen viel Speicherplatz, teilweise sogar über 20 Gigabyte. Selbst 240 bis 256 Gigabyte Speicherplatz auf einer SSD sind oft zu wenig. SSDs mit 480 oder 512 Gigabyte Speicherplatz kosten allerdings derzeit noch mindestens 230 bis 250 Euro - dies ist ein Preis, der den meisten Nutzern dann doch deutlich zu viel ist, zumal bei Spielen durch eine SSD lediglich die Ladezeit verkürzt, nicht aber die eigentliche Spieleleistung verbessert wird. Zum Vergleich: eine Festplatte mit 1000 Gigabyte, die auch für eine größere Spielesammlung gut ausreicht, ist bereits knapp unter 50 Euro zu haben. Doch wie schon weiter oben erwähnt: wir erwarten für 2014 weiter sinkende Preise bei SSDs, denn diese werden ganz allgemein immer gefragter, auch zum Einsatz in Notebooks, und somit endgültig zu einem Massenprodukt. Möglicherweise werden wir bereits im Herbst dieses Jahres eine SSD mit 480 bis 512 Gigabyte Speicherplatz als durchaus erschwingliche "kleinere" Aufrüstung empfehlen können.

Der Punkt ist: bei AMD gibt es "echte" Octacores, bei Intel nur Quadcores, die aber effektiv zum Octa-Core werden können (i7 und einige Xeon-Modelle). Dass es auch Hexacores bei Intel gibt, wollte ich an sich gar nicht erwähnen, da diese nur für den teuren Sockel 2011 zu haben sind und für den normalen Gamer daher an sich keine Rolle spielen sollten.
Und acht Kerne könnten eben im Laufe von 2014 ein solcher Vorteil werden, dass sich der Aufpreis (bei Intel) lohnt bzw. so dass die AMD FX-8000er ihren Leistungsrückstand zu den ähnlich teuren Intel Core i5 aufholen. Wobei man dies meiner Einschätzung nach auf keinen Fall wirklich sicher sagen kann, aber es ist "denkbar" :)
Aber Crysis 3 hat erst kürzlich bewiesen, dass HT wirklich einen Leistungsschub bringen könnte, wenn es denn ordentlich genutzt wird.
Ich sehe aber sogar einen leichten Vorteil für AMD-CPUs in diesem Jahr, gerade wegen den Next-Gen Konsolen. Auf physikalischen Kernen lässt sich die Last einfacher verteilen als auf Threads und man muss auch nicht mehr viel von der Konsole anpassen. Bei allen anderen CPU-Konfigurationen wird es wohl Optimierungsverluste geben, auch bei Intel-CPUs mit HT, obwohl die wahrscheinlich besser laufen werden als reine 4-Kerner. Dazu kommt auch noch Mantle, falls es sich einigermaßen durchsetzen sollte...
Wir werden sehen... ;-)
Der Punkt ist: bei AMD gibt es "echte" Octacores, bei Intel nur Quadcores, die aber effektiv zum Octa-Core werden können (i7 und einige Xeon-Modelle). Dass es auch Hexacores bei Intel gibt, wollte ich an sich gar nicht erwähnen, da diese nur für den teuren Sockel 2011 zu haben sind und für den normalen Gamer daher an sich keine Rolle spielen sollten.
Und acht Kerne könnten eben im Laufe von 2014 ein solcher Vorteil werden, dass sich der Aufpreis (bei Intel) lohnt bzw. so dass die AMD FX-8000er ihren Leistungsrückstand zu den ähnlich teuren Intel Core i5 aufholen. Wobei man dies meiner Einschätzung nach auf keinen Fall wirklich sicher sagen kann, aber es ist "denkbar" :)
Hexa-Cores gibt es nur beim i7