It's not a bug, it's a feature: Wie aus Videospiel-Fehlern Features wurden

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Special Anne Neukirchner - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Niemand ist unfehlbar und so machen auch Spieleentwickler ihre Fehler. Es gibt Glitches, die haben es zu Kultstatus gebracht, während andere sogar zu richtigen Features avancierten. In diesem Special zeigen wir euch einige Beispiele dafür. Das reicht von kleinen Design-Ausrutschern bis hin zu ausgewachsenen Gameplay-Mechaniken.

Aus unseren Fehlern lernen wir Menschen oft am meisten. Leider setzt das auch voraus, dass wir zu irgendeinem Zeitpunkt Versagen. Bei Videospielen bereitet uns das glücklicher Weise wenig Kopfzerbrechen. Im schlimmsten Fall müssen wir eben noch einmal von vorn anfangen. Dafür stellt uns das Prinzip von Versuch und Irrtum aber auch vor Herausforderungen, an denen wir uns messen und wachsen können. Fehler können bei Videospielen aber auch vom Entwickler hausgemacht sein. Wir sprechen in diesem Zusammenhang von den gefürchteten Bugs. Und auch hier muss erst mal wieder herumprobiert werden, wie sich diese ausmerzen lassen. Es gibt praktisch kein Videospiel, das nicht irgendwo fehlerbehaftet ist. Bei manchen Games sind die Bugs gut versteckt, in anderen stolpert man beinahe im Minutentakt darüber (*hust* Gothic 3 *hust*).

Bugs können aber nicht nur nervig und hinderlich, sondern auch lustig und manchmal innovativ sein. Letzteres Phänomen erörtern wir in diesem Special, was uns zu einer der größten Videospiel-Ikonen überhaupt bringt – Lara Croft. Wer sich mit der Entstehungsgeschichte von Tomb Raider und im Besonderen mit Lara Croft auskennt, der weiß bereits warum sie in diesem Special das Teaser-Bild ziert. Für alle anderen machen wir einen kleinen geschichtlichen Sprung in die 90er Jahre. Vor Lara Croft waren Videospiele eine weitgehend erotikfreie Zone. Auf der einen Seite gab es kleinwüchsige, korpulente Klempner mit Schnauzbart aka Super-Mario, auf der anderen Seite schlug man sich als virtuelles Kugelwesen, Gorilla oder kleiner grüner Zwerg (nichts für ungut Link) durchs Spiel. 1994 erschien schließlich Lara auf der Bildfläche und verdrehte mit ihren weiblichen Vorzügen und der etwas unpraktischen, aber umso attraktiveren Abenteurerbekleidung praktisch jedem Gamer den Kopf.

Der kreative Kopf hinter Lara Croft ist natürlich ein Mann und zwar Toby Gard. Als Fan von Filmen wie Indiana Jones und begeisterter Ultima Underworld-Anhänger verknüpfte er verschiedene Elemente und entwarf das Konzept zu Tomb Raider. Seine Idee, den männlichen Hauptdarsteller mit den akrobatischen Fähigkeiten auszustatten, kam ihm aber dann doch unangemessen vor und so wurde aus dem männlichen Indiana Jones-Verschnitt eine weibliche Protagonistin. Das Aussehen sollte für Lara eine zentrale Rolle spielen. Die überdimensionierte Größe ihrer schlagenden Argumente beruht der Legende nach jedoch auf einem Design-Fehler. So soll Toby Gard ganz banal mit der Maus verrutscht sein, woraufhin er ihre Oberweite versehentlich um 150 Prozent aufblies. Ob es sich um Absicht oder einen Ausrutscher handelte, weiß mit Bestimmtheit nur Toby Gard. Die Geschichte hat sich jedoch über die Jahre gehalten. Das lässt sich von Laras Oberweite nicht behaupten, die schrumpfte über die Jahre nämlich auf realistischeres Maß an. Welche "Bugs" und Fehlerchen es noch zu Features gebracht haben, erfahrt ihr im Folgenden.

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  1. Seite 1 It's not a bug, it's a feature: Tomb Raider und Lara Croft
  2. Seite 2 It's not a bug, it's a feature: Der Jesus Shot und Konami Code
  3. Seite 3 It's not a bug, it's a feature: Diablo 2 und Devil May Cry
  4. Seite 4 It's not a bug, it's a feature: Rocket Jumping und Skiing
  5. Seite 5 It's not a bug, it's a feature: Easter Eggs und Space Invaders
  6. Seite 6 It's not a bug, it's a feature: Street Fighter 2 und Team Fortress
    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Zitat von Enisra
        ach jetzt seh ich den Fehler auch, da ist ein war zu viel :-B


        Und ein "n" bei Namen zu wenig... es sei denn das war die politisch korrekte Variante ;)
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Zitat von Enisra
        ach jetzt seh ich den Fehler auch, da ist ein war zu viel :-B


        Und ein "n" bei Namen zu wenig... es sei denn das war die politisch korrekte Variante ;)
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von RoTTeN1234
        Mit dem Autsch war eher die Zusammenstellung des Satzes gemeint ;) Aber dem Rest stimme ich dennoch zu ^^

        ach jetzt seh ich den Fehler auch, da ist ein war zu viel :-B
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Zitat von Enisra
        njoa, nicht die KI, aber die agressiven Cops, die jetzt in GTAO wieder für´n Arsch ist weil man GTA nicht wie GTA spielen kann
        Und tjoa, was hast du erwartet? Die BWL-Sesselpupser die den Laden übernommen haben, haben den Videospiele Crash von 82 ja nich umsonst verursacht


        Mit dem Autsch war eher die Zusammenstellung des Satzes gemeint ;) Aber dem Rest stimme ich dennoch zu ^^
      • Von Enisra Mitglied
        Zitat von RoTTeN1234
        Die ganze KI von GTA beruht doch auf einem Bug oder?

        Achso und:

        Autsch.

        njoa, nicht die KI, aber die agressiven Cops, die jetzt in GTAO wieder für´n Arsch ist weil man GTA nicht wie GTA spielen kann
        Und tjoa, was hast du erwartet? Die BWL-Sesselpupser die den Laden übernommen haben, haben den Videospiele Crash von 82 ja nich umsonst verursacht
      • Von RoTTeN1234 Mitglied
        Die ganze KI von GTA beruht doch auf einem Bug oder?

        Achso und:
        Zitat
        Zu diesem Zeitpunkt war es bei Atari nicht üblich war, die Name von Programmierern in Credits zu erwähnen
        Autsch.
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