Hardware-Jahresrückblick 2013: CPUs, Grafikkarten, Oculus Rift und Trends

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

2013 war ein ereignisreiches Jahr - wir blicken in Sachen Hardware auf die letzten 12 Monate zurück und fassen spannende Entwicklungen und seltsame Trends zusammen. Was waren eure Highlights im Bereich PC-Hardware?

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu – wir wollen uns aus diesem Anlass einmal näher anschauen, welche wichtigen Hardware-Neuigkeiten es in den letzten 12 Monaten gab. Natürlich zählen wir die Produkte nicht einfach nur auf, sondern bewerten sie auch bezüglich Preis-Leistung basierend auf den aktuellen Markpreisen.

Wir kümmern uns ausschließlich um PC-Hardware. Dass in den letzten Tagen die neuen Konsolen von Sony und Microsoft erschienen sind, dürfte ohnehin bekannt sein. Auf einzelne Produkte wie zum Beispiel ein bestimmtes Mainboard-Modell oder eine neue Maus können wir zwar nicht eingehen, doch die entscheidenden Neuigkeiten haben wie dafür ausführlicher aufbereitet: unser Schwerpunkt sind CPUs und Grafikkarten. Wir beginnen aber zunächst mit einigen allgemeinen Hardware-Trends des Jahres 2013.

SSDs

SSDs ist die Produktreihe, die im Laufe des Jahres enorm an Beliebtheit gewonnen hat. Eine SSD ist vereinfacht gesagt eine Festplatte, die aber nicht auf Magnetscheiben basiert, sondern Speicherchips nutzt. Ähnlich wie ein USB-Stick. Der Vorteil: bei einer Festplatte gibt es durch die sich Kingston HyperX 3k Quelle: Kingston Kingston HyperX 3k drehende Platte und die beweglichen Schreib/Lese-Arme im Inneren rein physikalisch Grenzen, was den Schreib- und Lesegeschwindigkeit, aber vor allem die Reaktionszeit (sozusagen die Dauer, bis ein Datensatz gefunden wird) angeht. Bei einer SSD fällt dies alles weg, so dass die Reaktionszeit quasi gleich Null ist. Dies kommt dem PC vor allem beim Laden von kleineren Dingen zu Gute: Browser, Ordner, Word, Excel und so weiter öffnen sich blitzschnell, sofern die Dinge sich auf der SSD befinden. Auch die Bootzeit von Windows wir deutlich verbessert, und wer auf der SSD genügend Platz für Spiele hat, der wird sich bei dem ein oder anderen Titel auch über merkbar bessere Ladezeiten freuen, zum Beispiel sind SSD-Nutzer bei Battlefield 3 im Multiplayermodus im Vorteil, da sie zu Beginn einer neuen Runde in der Regel vor Festplattennutzern bereits auf dem Schlachtfeld spawnen können. Zu beachten ist aber: auch wenn sich der Windows-Alltag deutlich schneller anfühlt, wird die effektive Rechenleistung des PCs nicht verändert, auch laufen Spiele nicht schneller. Außerdem gibt es einen entscheidenden Nachteil von SSDs: sie sind pro Gigabyte deutlich teurer als Festplatten. Da allerdings eine SSD mit etwa 120 Gigabyte für Windows sowie alle Tools und Anwendungsprogramme völlig ausreicht und seit einer Weile deutlich unter 100 Euro kostet (derzeit ab etwa 75 Euro), haben sich SSDs zu einem beliebten Produkt entwickelt, das sich User "zwischendurch" gönnen. Und auch bei einem komplett neu zusammengestellten PCs sind die etwa 80 Euro Aufpreis im Vergleich zu den Restlichen Kosten durchaus ein Posten, den man stemmen kann. Hinzu kommt, dass man in diesem Jahr für einen starken Spiele-PC nicht so viel ausgeben musste wie in den letzten Jahren, so dass bei vielen Kunden genügend Budget für den Komfort-Artikel SSD übrig blieb.

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  1. Seite 1 Jahresrückblick 2013: Trend SSDs
  2. Seite 2 Jahresrückblick 2013: Trend HTPCs und Live-Streaming; Oculus Rift
  3. Seite 3 Jahresrückblick 2013: Prozessoren
  4. Seite 4 Jahresrückblick 2013: Nvidia-Grafikkarten
  5. Seite 5 Jahresrückblick 2013: AMD-Grafikkarten
    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LowriderRoxx Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von doomkeeper
        Wenn ich durch meine SSD auf die nächsten Jahre gerechnet viele Stunden Wartezeit erspart habe dann sind die 200 - 300 €
        ein Witz dagegen - gerade du bist doch jemand der gerne solche Rechnungen aufstellt :-)
        Beim Starten von Programmen/Spielen kann man von Wartezeit reden, und der Unterschied ist teilweise wirklich beeindruckend. Für mich jedoch ist der Knackpunkt nicht die Wartezeit beim Zugriff auf große Datenmengen, sondern die Responsiveness bei jeder noch so kleinen Tätigkeit. Wenn man sich beispielsweise durch die Ordnerstruktur auf unterschiedlichen Festplatten wühlt, merkt man erst, wie angenehm flüssig das Navigieren doch auf einer SSD ist. Die kleine Verzögerung beim Zugriff auf Dateien --- weg.

        Seit 1990 hab ich nur wenige ähnlich markante Sprünge erlebt: CRT zu LCD, optische Maus, Mehrkernprozessoren.

        Hochwertige GPUs (Matrox Mystique), 3D-Beschleuniger (Voodoo), externe Lautsprecher oder eigenständige Soundkarten (SB16) hatten gewaltigen Einfluss auf das Spielerlebnis, waren jedoch im Bezug auf den allgemeinen Umgang vergleichsweise nur Makulatur.

        Das Ausbleiben von Geräuschen, Vibrationen und Hitzeentwicklung bei SSDs im Vergleich zu regulären Platten ist quasi das i-Tüpfelchen. ;)
      • Von LowriderRoxx Spiele-Enthusiast/in
        Zitat von doomkeeper
        Wenn ich durch meine SSD auf die nächsten Jahre gerechnet viele Stunden Wartezeit erspart habe dann sind die 200 - 300 €
        ein Witz dagegen - gerade du bist doch jemand der gerne solche Rechnungen aufstellt :-)
        Beim Starten von Programmen/Spielen kann man von Wartezeit reden, und der Unterschied ist teilweise wirklich beeindruckend. Für mich jedoch ist der Knackpunkt nicht die Wartezeit beim Zugriff auf große Datenmengen, sondern die Responsiveness bei jeder noch so kleinen Tätigkeit. Wenn man sich beispielsweise durch die Ordnerstruktur auf unterschiedlichen Festplatten wühlt, merkt man erst, wie angenehm flüssig das Navigieren doch auf einer SSD ist. Die kleine Verzögerung beim Zugriff auf Dateien --- weg.

        Seit 1990 hab ich nur wenige ähnlich markante Sprünge erlebt: CRT zu LCD, optische Maus, Mehrkernprozessoren.

        Hochwertige GPUs (Matrox Mystique), 3D-Beschleuniger (Voodoo), externe Lautsprecher oder eigenständige Soundkarten (SB16) hatten gewaltigen Einfluss auf das Spielerlebnis, waren jedoch im Bezug auf den allgemeinen Umgang vergleichsweise nur Makulatur.

        Das Ausbleiben von Geräuschen, Vibrationen und Hitzeentwicklung bei SSDs im Vergleich zu regulären Platten ist quasi das i-Tüpfelchen. ;)
      • Von doomkeeper Mitglied
        Zitat von Herbboy
        Sofern der Rest des PCs schon ordentlich ist UND man das Geld noch über hat, isses ja auch okay. Aber Da die eigentliche Spieleleistung ja eben NICHT profitiert, ist eine SSD nicht nur für Windows sondern auch noch für Games&co schon ein ziemlicher Luxus. Einige Spiele ldaen dann halt zB in einer Minute statt in 2-3 Minuten - wenn man zB ne Stunde spielt, dann hat man sich also grad mal 2 Min "erspart". und etliche Games laden auch mit ner HDD ja nicht minutenlang, sondern sind schnell verfügbar. Eine SSD für Games nenn ich daher definitiv "Luxus" ;)
        Klar mag es immer noch zum Luxus gehören aber das ist ein Luxus den man richtig sehen und merken tut ;-)
        Bei MMOs sind die Unterschiede aber wirklich extrem und selbst bei anderen Spielen gibt es deutliche Unterschiede
        bei den Ladesequenzen. Auch wenn es nur irgendwelche 10 sek sind ist es schon super schließlich
        gab es unzählige Spiele in der Vergangenheit die gerade wegen langen/vielen Ladebildschirmen oftmals stark kritisiert wurden
        und jetzt mit der SSD dieses Problem stark ausgehebelt werden kann. :-)

        Zitat
        Gegen eine SSD für Windows spricht aber echt rein gar nix. Vor allem wenn manche bei einer Aufrüstung an 16GB statt 8GB RAM denken, was ja ca 65-75€ mehr kostet, wäre eine SSD die deutlich klügere Wahl.
        Siehste mit genau solchen Sparmethoden kann man genug zusammenkriegen um eine 250GB SSD zu holen die
        auch für Spiele genutzt werden kann.

        Ich finde es eher Luxus wenn Leute eine Hardware auswählen die wenig bis gar nix bringt aber viel kostet
        z.B. 16 GB Ram, K prozessoren und Z Mainboards obwohl kein OC geplant ist. Informiert man sich
        gut über die Hardware kann man locker 150€ einsparen und lieber zusätzlich in eine 250GB SSD investieren. Voila :-]

        Zitat
        Aber mal eben 250-300€ für ne "große" SSD raushauen, da muss das Geld echt schon sehr locker sitzen... auf so was sparen viele ein ganzes Jahr, damit sie EINmal im Jahr mal ne neue Grafikarte oder CPU kaufen können, manche brauchen da sogar 2 Jahre für.
        Klar ist eine größere SSD wie in meinem Fall die 500GB Version extremer Luxus weil ich nunmal keine Datendisziplin mag.
        Aber eine 250GB Variante um die 150 € ist sein Geld aufjedenfall wert.

        Zitat
        ICH selber hab zB ne SSD für windows, aber würde aktuell auf keinen Fall über 250€ ausgeben, nur damit Games schneller laden - da würd ich 100 Mal eher für das Geld meine AMD 7950 durch eine GTX 770 ersetzen, weil mir die Ingame-FPS wichtiger sind als eine Wartezeit-Verkürzung beim Laden. ;)

        Ist auch völlig einleuchtend dass an erster Stelle eine richtige GPU vorhanden sein sollte bevor man sich um Dinge
        wie SSD Gedanken macht (Wenn man ein Gamer ist).
        Wer aber schon nen einigermaßen guten Rechner besitzt sollte unbedingt zusätzlich in eine SSD investieren
        weil es nochmal deutlich die gesamte Leistung des Rechners unterstreicht.
      • Von doomkeeper Mitglied
        Zitat von LordCrash
        Wenn man jeden Bereich einzig und alleine als kürzere Ladezeiten definiert, dann ja.... :-B
        Es ist sehr viel schneller, weniger fehleranfällig weil nicht mechanisch und komplett lautlos.

        Es geht auch nicht nur einzig und allein um irgendwelche Ladezeiten bei Spielen sondern auch generell um jede Art
        vom Bildaufbau innerhalb des Desktops/Browsers.

        Zitat
        Bleibt man aber bei der Wahrheit, dann ist der Leistungsunterschied bei Spielen praktisch 0. Schnellere Ladezeiten haben nichts mit der eigentlichen Spieleleistung zu tun. %-)
        Ich habe nie gesagt dass sich die Spieleleistung verbessert, lediglich der Bildaufbau kann deutlich besser ausfallen und Ladezeiten
        werden extrem klein gehalten.

        Zitat
        Ich stehe es dir ja gerne zu, dass du mit deiner SSD für Spiele zufrieden bist, warum auch nicht. Ich persönlich würde die 200€ Aufpreis zu einer entsprechenden schnellen HDD eher in eine neue GPU stecken, mit der ich in Spielen auf Supersampling und flüssige Bildwiederholraten zurückgreifen kann. Dafür warte ich dann auch ein paar Sekunden länger in Spielen, zumal man ja auch sagen muss, dass gerade große Open World Spiele Ladezeiten im Spiel fast komplett verbannt haben und im Hintergrund geladen wird. Die eine Minute, die ich beim ersten Laden der Spielwelt warten muss, kann ich verschmerzen für 200€ Ersparnis....;-)
        Man kann genau so argumentieren dass man sich 200€ sparen möchte um auf irgendwelche Supersampling Features
        zu verzichten weil sie nicht unbedingt besser ausschauen dass man das wirklich merkt dafür aber extrem teure Hardware benötigt wird.

        Ist in meinen Augen genau die gleiche Art von "Luxus" und nix anderes als jemand der in eine SSD investiert um sein System
        von nervigen Ladezeiten zu befreien. ;-)
        Eigentlich ist sowas wie Supersampling sogar ein noch krasseres Luxusproblem und ich würde lieber in eine SSD investieren
        als für 1 oder 2 Grafikeffekte :-B

        Zitat
        Wer natürlich Geld im Überfluss hat und sonst auch schon eine top CPU und GPU usw hat, der kann sich gerne eine große SSD für Spiele holen für das letzte Quentchen Mehrkomfort. Das ist zumindest meine Meinung.
        Naja was heißt Geld im Überfluss
        Diejenigen die sich Gedanken um ihre Hobbies machen werden auch dementsprechend Geld zur Seite legen
        um ihre Leidenschaft ausleben zu können.

        Wenn ich durch meine SSD auf die nächsten Jahre gerechnet viele Stunden Wartezeit erspart habe dann sind die 200 - 300 €
        ein Witz dagegen - gerade du bist doch jemand der gerne solche Rechnungen aufstellt :-)

        Klar wenn jemand eine nur 100€ "teure" Grafikkarte hat und doch lieber weitere 200€ in eine bessere investieren möchte
        dann hält sich das noch in Grenzen. Aber alles über 300 € ist extremer Enthusiasmus der mMn weitaus krasser
        zu bewerten ist als wenn jemand sich eine große SSD holt um sein komplettes System schneller zu machen.
      • Von Wut-Gamer Spiele-Kenner/in
        Zitat von LordCrash
        Mag ja sein, dass das auf dich zutrifft, da du ja scheinbar nur ein paar wenig Spiele ohne große Hardwareanforderungen zockst. Aber daraus würde ich jetzt keine Empfehlung ableiten oder scheinbar allgemeingültige Statements ableiten....

        Probier mal mit deinem Core 2 Duo und der HD 5770 Battlefield 4, AC4 oder Crysis mit allen Details und in FullHD zu zocken....:-D

        Meine Aussage war, dass es in den letzten 5 Jahren kaum Gründe zum Aufrüsten gab. Du hast jetzt drei genannt, das sind für mich immer noch ziemlich wenig, zumal die Rede von höchsten Grafikeinstellungen ist, die Spiele aber immer noch laufen, wenn man ein bisschen runter geht - außer BF 4, das läuft derzeit generell nicht ;)
      • Von LordCrash Mitglied
        Zitat von Wut-Gamer
        Also ich habe bis Ende letzten Jahres mit einem Core2Duo 7400 gezockt und keinerlei Probleme damit gehabt. Ausgetauscht hab ich den Rechner ich einzig wegen Guild Wars 2: da brauchts einen 4-Kerner in WvW-Schlachten mit mehr als 50 Spielern auf einem Haufen. Meine alte Grafikkarte (HD 5770) hätte ich dabei eigentlich weiterbenutzen können, so selten wie sie ausgereitzt wurde, wollte mit ihr aber einen anderen Rechner aufrüsten, hab also untere Mittelklasse gekauft und das gesparte Geld in eine SSD investiert.
        Mag ja sein, dass das auf dich zutrifft, da du ja scheinbar nur ein paar wenig Spiele ohne große Hardwareanforderungen zockst. Aber daraus würde ich jetzt keine Empfehlung ableiten oder scheinbar allgemeingültige Statements ableiten....

        Probier mal mit deinem Core 2 Duo und der HD 5770 Battlefield 4, AC4 oder Crysis mit allen Details und in FullHD zu zocken....:-D
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