Hardware-Jahresrückblick 2013: CPUs, Grafikkarten, Oculus Rift und Trends
2013 war ein ereignisreiches Jahr - wir blicken in Sachen Hardware auf die letzten 12 Monate zurück und fassen spannende Entwicklungen und seltsame Trends zusammen. Was waren eure Highlights im Bereich PC-Hardware?
Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu – wir wollen uns aus diesem Anlass einmal näher anschauen, welche wichtigen Hardware-Neuigkeiten es in den letzten 12 Monaten gab. Natürlich zählen wir die Produkte nicht einfach nur auf, sondern bewerten sie auch bezüglich Preis-Leistung basierend auf den aktuellen Markpreisen.
Wir kümmern uns ausschließlich um PC-Hardware. Dass in den letzten Tagen die neuen Konsolen von Sony und Microsoft erschienen sind, dürfte ohnehin bekannt sein. Auf einzelne Produkte wie zum Beispiel ein bestimmtes Mainboard-Modell oder eine neue Maus können wir zwar nicht eingehen, doch die entscheidenden Neuigkeiten haben wie dafür ausführlicher aufbereitet: unser Schwerpunkt sind CPUs und Grafikkarten. Wir beginnen aber zunächst mit einigen allgemeinen Hardware-Trends des Jahres 2013.
SSDs
SSDs ist die Produktreihe, die im Laufe des Jahres enorm an Beliebtheit gewonnen hat. Eine SSD ist vereinfacht gesagt eine Festplatte, die aber nicht auf Magnetscheiben basiert, sondern Speicherchips nutzt. Ähnlich wie ein USB-Stick. Der Vorteil: bei einer Festplatte gibt es durch die sich
Quelle: Kingston
Kingston HyperX 3k
drehende Platte und die beweglichen Schreib/Lese-Arme im Inneren rein physikalisch Grenzen, was den Schreib- und Lesegeschwindigkeit, aber vor allem die Reaktionszeit (sozusagen die Dauer, bis ein Datensatz gefunden wird) angeht. Bei einer SSD fällt dies alles weg, so dass die Reaktionszeit quasi gleich Null ist. Dies kommt dem PC vor allem beim Laden von kleineren Dingen zu Gute: Browser, Ordner, Word, Excel und so weiter öffnen sich blitzschnell, sofern die Dinge sich auf der SSD befinden. Auch die Bootzeit von Windows wir deutlich verbessert, und wer auf der SSD genügend Platz für Spiele hat, der wird sich bei dem ein oder anderen Titel auch über merkbar bessere Ladezeiten freuen, zum Beispiel sind SSD-Nutzer bei Battlefield 3 im Multiplayermodus im Vorteil, da sie zu Beginn einer neuen Runde in der Regel vor Festplattennutzern bereits auf dem Schlachtfeld spawnen können. Zu beachten ist aber: auch wenn sich der Windows-Alltag deutlich schneller anfühlt, wird die effektive Rechenleistung des PCs nicht verändert, auch laufen Spiele nicht schneller. Außerdem gibt es einen entscheidenden Nachteil von SSDs: sie sind pro Gigabyte deutlich teurer als Festplatten. Da allerdings eine SSD mit etwa 120 Gigabyte für Windows sowie alle Tools und Anwendungsprogramme völlig ausreicht und seit einer Weile deutlich unter 100 Euro kostet (derzeit ab etwa 75 Euro), haben sich SSDs zu einem beliebten Produkt entwickelt, das sich User "zwischendurch" gönnen. Und auch bei einem komplett neu zusammengestellten PCs sind die etwa 80 Euro Aufpreis im Vergleich zu den Restlichen Kosten durchaus ein Posten, den man stemmen kann. Hinzu kommt, dass man in diesem Jahr für einen starken Spiele-PC nicht so viel ausgeben musste wie in den letzten Jahren, so dass bei vielen Kunden genügend Budget für den Komfort-Artikel SSD übrig blieb.

ein Witz dagegen - gerade du bist doch jemand der gerne solche Rechnungen aufstellt :-)
Seit 1990 hab ich nur wenige ähnlich markante Sprünge erlebt: CRT zu LCD, optische Maus, Mehrkernprozessoren.
Hochwertige GPUs (Matrox Mystique), 3D-Beschleuniger (Voodoo), externe Lautsprecher oder eigenständige Soundkarten (SB16) hatten gewaltigen Einfluss auf das Spielerlebnis, waren jedoch im Bezug auf den allgemeinen Umgang vergleichsweise nur Makulatur.
Das Ausbleiben von Geräuschen, Vibrationen und Hitzeentwicklung bei SSDs im Vergleich zu regulären Platten ist quasi das i-Tüpfelchen. ;)
Bei MMOs sind die Unterschiede aber wirklich extrem und selbst bei anderen Spielen gibt es deutliche Unterschiede
bei den Ladesequenzen. Auch wenn es nur irgendwelche 10 sek sind ist es schon super
gab es unzählige Spiele in der Vergangenheit die gerade wegen langen/vielen Ladebildschirmen oftmals stark kritisiert wurden
und jetzt mit der SSD dieses Problem stark ausgehebelt werden kann. :-)
auch für Spiele genutzt werden kann.
Ich finde es eher Luxus wenn Leute eine Hardware auswählen die wenig bis gar nix bringt aber viel kostet
z.B. 16 GB Ram, K prozessoren und Z Mainboards obwohl kein OC geplant ist. Informiert man sich
gut über die Hardware kann man locker 150€ einsparen und lieber zusätzlich in eine 250GB SSD investieren. Voila :-]
Aber eine 250GB Variante um die 150 € ist sein Geld aufjedenfall wert.
Ist auch völlig einleuchtend dass an erster Stelle eine richtige GPU vorhanden sein sollte bevor man sich um Dinge
wie SSD Gedanken macht (Wenn man ein Gamer ist).
Wer aber schon nen einigermaßen guten Rechner besitzt sollte unbedingt zusätzlich in eine SSD investieren
weil es nochmal deutlich die gesamte Leistung des Rechners unterstreicht.
Es geht auch nicht nur einzig und allein um irgendwelche Ladezeiten bei Spielen sondern auch generell um jede Art
vom Bildaufbau innerhalb des Desktops/Browsers.
werden extrem klein gehalten.
zu verzichten weil sie nicht unbedingt besser ausschauen dass man das wirklich merkt dafür aber extrem teure Hardware benötigt wird.
Ist in meinen Augen genau die gleiche Art von "Luxus" und nix anderes als jemand der in eine SSD investiert um sein System
von nervigen Ladezeiten zu befreien. ;-)
Eigentlich ist sowas wie Supersampling sogar ein noch krasseres Luxusproblem und ich würde lieber in eine SSD investieren
als für 1 oder 2 Grafikeffekte :-B
Diejenigen die sich Gedanken um ihre Hobbies machen werden auch dementsprechend Geld zur Seite legen
um ihre Leidenschaft ausleben zu können.
Wenn ich durch meine SSD auf die nächsten Jahre gerechnet viele Stunden Wartezeit erspart habe dann sind die 200 - 300 €
ein Witz dagegen - gerade du bist doch jemand der gerne solche Rechnungen aufstellt :-)
Klar wenn jemand eine nur 100€ "teure" Grafikkarte hat und doch lieber weitere 200€ in eine bessere investieren möchte
dann hält sich das noch in Grenzen. Aber alles über 300 € ist extremer Enthusiasmus der mMn weitaus krasser
zu bewerten ist als wenn jemand sich eine große SSD holt um sein komplettes System schneller zu machen.
Probier mal mit deinem Core 2 Duo und der HD 5770 Battlefield 4, AC4 oder Crysis mit allen Details und in FullHD zu zocken....:-D
Meine Aussage war, dass es in den letzten 5 Jahren kaum Gründe zum Aufrüsten gab. Du hast jetzt drei genannt, das sind für mich immer noch ziemlich wenig, zumal die Rede von höchsten Grafikeinstellungen ist, die Spiele aber immer noch laufen, wenn man ein bisschen runter geht - außer BF 4, das läuft derzeit generell nicht ;)
Probier mal mit deinem Core 2 Duo und der HD 5770 Battlefield 4, AC4 oder Crysis mit allen Details und in FullHD zu zocken....:-D