Die größten Aufreger des Jahres: Rückblick auf die kontroversesten Gaming-Themen in 2013
Dass auch in der Videospiel-Branche nicht alles rund läuft, ist kein großes Geheimnis. Marketing-Pannen, zweifelhafter Umgang mit der Community und viele andere Fehltritte sorgen immer wieder für heiße Diskussionen. Von Microsofts gescheiterten DRM-Plänen, über Youtubes unliebsames Content-ID-System, bis hin zu Indie-Entwicklern, die negative Kritiken zu vertuschen versuchen: Wir haben die kontroversesten Gaming-Themen des Jahres noch einmal für euch aufbereitet.
Kein Spiele-Jahr vergeht, ohne dass auch unsere lieben Spieleentwickler und Publisher in kleine oder große Fettnäpfchen treten und dabei einen regelrechten Shitstorm auslösen, wie es neuerdings so schön heißt. Nicht selten ist diese nette Metapher auch vollkommen zutreffend für den daraufhin folgenden Sturm aus Empörung, Entsetzen, Wut und einem Gemisch aus unqualifizierter und hin und wieder auch mal sachgemäß formulierter Kritik aus den Reihen der lautstarken Gamer-Community. Microsoft dürfte in diesem Jahr die meiste Kritik zu spüren bekommen haben. Als der Konzern im Mai dieses Jahres im Rahmen der E3-Spielemesse in Los Angeles die Xbox One enthüllte, empörte sich neben den Spielern auch die Fachpresse über Microsofts Pläne im Bezug auf übertriebene DRM-Mechanismen. Erst nachdem man einen Monat später zurückruderte und Microsoft eine Kehrtwende vollzog, legte sich der Sturm. Doch weil Datenschützer weiterhin vor vermeintlichen Gefahren Kinects warnten und zahlreiche Multiplattform-Titel im Direktvergleich mit der PS4 technisch schlechter abschneiden, hat sich der Ruf der Xbox One bislang noch nicht ganz erholen können.
Von den beiden Next-Gen-Konsolen und dem damit verbundenen, obligatorischen Konsolen-Krieg einmal abgesehen, haben es auch andere Entwickler zu Negativ-Schlagzeilen gebracht, die anschließend im gesamten Internet kursierten und für heitere Diskussionen sorgten. So auch diverse Indie-Entwickler wie Fez-Schöpfer Phil Fish, der nach einem ausufernden Twitter-Streit mit Marcus Beer von Gametrailers.com beleidigt seinen Job hinwarf und die Entwicklung seines neuen Spiels von einem Tag auf den anderen einstellte. Ungeachtet der Beweggründe stieß er damit vor allem den treuen Fans vor den Kopf, die sich bereits auf den Nachfolger des Puzzle-Plattformers gefreut hatten. Die Entwickler von Wild Games Studio schafften es, mit einer unüberlegten Aktionen ihren Ruf selbst ins schlechte Licht zu rücken. Nach der Veröffentlichung ihres Survival-Spiels Day One: Garry's Incident hagelte es seitens der Spiele-Kritiker überwiegend durchschnittliche bis negative Reviews und die Entwickler machten es sich zur Aufgabe, dagegen anzugehen - ein Fehler.
Eines der populärsten Video-Reviews zu Day One: Garry's Incident ist jenes von Star-Youtuber John Bain, besser bekannt unter seinem Pseudonym TotalBiscuit. Mit fünf bis sechsstelligen Zuschauerzahlen galt sein Video "wtf is... Day One: Garry's Incident?!" als eines der meist gesehenen Video-Reviews zum Spiel. Also entschlossen sich die Entwickler kurzerhand dazu, das Video aufgrund von Urheberrechtsansprüchen vom Video-Portal Youtube sperren zu lassen. Dass es nur schiefgehen kann, negative Kritiken zensieren oder unterdrücken zu wollen, bekamen die Entwickler im Anschluss zu spüren. TotalBiscuits Reaktion auf die unrechtmäßige Sperrung erreichte in Windeseile mehrere Millionen Aufrufe, womit Wild Games Studio letztendlich genau das Gegenteil erreichte und sich nun massiver Kritik aufgrund dieses zweifelhaften Vorgehens ausgesetzt sah. Diese und weitere Aufreger des Jahres findet ihr nachfolgend in der Bilderstrecke mit den kontroversesten Gaming-Themen 2013. Hoffen wir alle auf ein weitaus weniger Skandal-trächtiges Jahr 2014.

Schade war nur, dass in Dead Space 3 der Horror-Aspekt noch mehr zurück gefahren wurde. So blieb ein spaßiger und guter Action-Titel zurück, der aber im Einheitsbrei der Actiongames unterging. Als völlig eigenständiger Titel wäre Dead Space 3 kaum der Rede wert. Keine großen Schwächen, aber auch keine Stärken, die den Titel von anderen abhebt.
Naja, die komplette Koop-Kampagne ist schon eine Stärke imo. Gibt nicht so viele Spiele, die das anbieten, kann man eher an ein bis zwei Händen abzählen... ;-)
Dass EA eben überhaupt diese Mikrotransactions in ein Singleplayerspiel eingebaut hat, ist unter aller Sau. Daher bei EA beschweren. ;)
Ich weiß Geschmäcker sind verschieden...aber grandios?!?!?! :D
Schade war nur, dass in Dead Space 3 der Horror-Aspekt noch mehr zurück gefahren wurde. So blieb ein spaßiger und guter Action-Titel zurück, der aber im Einheitsbrei der Actiongames unterging. Als völlig eigenständiger Titel wäre Dead Space 3 kaum der Rede wert. Keine großen Schwächen, aber auch keine Stärken, die den Titel von anderen abhebt.
Naja, dafür kannst du dich aber bei EA beschweren.... %-)